Der “Pro”-Sound – Teil 1
Der “Pro”-Sound – Wie deine Aufnahmen professionell klingen Teil 1
Die Einarbeitung in die Musikprogramme fällt den Meisten auch nicht besonders schwer und schnell sind die ersten Songs fertig aufgenommen und abgemischt. Im direkten Vergleich mit professionellen Produktionen aus dem Plattenladen möchten diese dann aber oftmals nur wenig lebendig und insgesamt einfach nicht ganz so glamorös wirken.
Und dann beginnt für Viele das große Rätselraten, wie man den oft zitierten “Pro”-Sound, die professionelle Produktion, erreichen kann.
Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die dazu führen, dass kommerzielle CDs so gut klingen, wie sie es im Regelfall tun. Im ersten Teil der “Pro”-Sound-Reihe möchte ich euch ein Gefühl dafür geben mit welchem Aufwand professionelle Produktionen erstellt werden – jene mit denen man seine heimischen Produktionen so vorschnell vergleicht.
Fangen wir mal ganz vorne bei der Kreation eines Popsongs für ein fiktives Popsternchen an: der Komposition. Nicht selten kommt es vor, dass professionelle Songwriter engagiert werden, um die Musik für das Popsternchen zu schreiben. Menschen, deren täglich Brot darin besteht, einen Song nach dem anderen zu schreiben und dies nicht zuletzt auch genau deswegen besonders gut können.
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02. Nov 2008 | 08:42 Uhr
Der Wendler macht alles selbst!
03. Nov 2008 | 17:03 Uhr
Zu diesen Thema darf ich sagen, dass ich auch alles selbst mache! Sprich: Komponieren, Songwriting und Produktion.
Wen Deutschrock interessiert muss mich hören!!!…:-)))
Auf meiner Homepage habt ihr die Gelegenheit kostenlos in meine Songs rein zu hören.
Gruss
Dirk
03. Mrz 2009 | 14:54 Uhr
Von wegen Wendler macht alles selbst…da lief im Fernsehen eine Doku über den Tontechniker der ihm die Sachen komponiert, seine Texte “vervollständigt”, harmonische Wendungen “vervollständigt”,
ihn beim einsingen coacht, seinen Gesang korrigiert und schneidet,
das ganze Arrangement macht.
Das Team um systems-in-blue.de/ hat z.B den kompletten “Dieter Bohlen” Sound produziert, Bohlen war nur der antreibende wirtschafltliche Faktor.
Zurück zum Thema, allein das Schneiden eines Vocal parts dauert bei Profis Stunden (pitch correction noch nicht eingerechnet), die Lautstärken werden in fitzelarbeit per Hand auf jede Silbe gelegt,
Konsonanten abgeschwächt, Vokale betont, aus der 4. Aufnahme ein Anfangsbuchstabe rangeklebt,
einzelne Silben um sekundenbruchteile verschoben,
für den normalen Hörer nicht bewusst hörbar, aber im A-B Vergeich
kommt es “entspannter” “optimistischer” rüber.
Das ist nach meiner Meinung mit ein Geheimnis eines Hits.
Dazu gehört viel Erfahrung und Musikalität. Vielleicht gibt es deswegen
bis heute kein Buch darüber.
04. Mrz 2010 | 19:06 Uhr
Da kann man sich bei manchen Musikern/Sängern den Mund fusselig reden, über die Wichtigkeit von Details, von Genauigkeit, Weiderholbarkeit etc. – und dann kriegt man so Sprüche wie “Wir wollen das gar nicht so perfekt haben” oder “Ich mach das eben auf meine Art”. Arrrgh!
Aber das ist ein leidiges Thema. Entweder man ist sich einig, was für ein Ziel man hat, wie professionell man es gerne hätte oder man lässt es gleich bleiben.
23. Apr 2013 | 10:40 Uhr
Hallo Leute
Ich bin neu hier und ihr könnt dann später auf Mir rumhacken. :)
Hab mir eine Doku von J.J. Cale angeschaut und mal wieder feststellen müssen, das es wirklich auf die Songs, das Arrangement, Erfahrung und den jeweiligen Zeitpunkt ankommt ( Verfassung, Stimmung des Musikers, oder auch Magie) wann der Song aufgenommen wird.
Cale behauptet auf sämtliche Produktionsmätzchen zu verzichten die er früher gemacht hat. Jetzt mal davon abgesehen das er einen Toningenieur hat, legt er selbst immer noch Hand an beim Mix. Typisch ist ja seine gewollt hörbare Dopplung der Stimme die meist sehr am Ohr klingt.
Ich finde es großartig das es diese delamar Seite hier gibt, und Musikern Mut gemacht wird ihre Ideen efeltiver aufzunehmen und ihre Sounds zu verbessern.
Ich möchte hiermit sagen das gute Songs egal wie sie aufgenommen sind, die Zeiten überdauern da sie etwas zu erzählen haben ob melodisch oder lyrisch. Hast Du ne Story hört man Dir zu.
Gute Beispiele sind die Küchenaufnahmen von John Lennon auf der Anthology Box, Robert Johnsons Dachboden Session, Nick Drakes Aufnahmen mit zwei Großmembranern, Feist’s “the Park” Außenaufnahme in den berüchtigten Lafrette Studios oder Neil Youngs letzter Song (old laughing lady) ohne Publikum auf der Heart of Gold DVD. Die Leute haben etwas zu erzählen.
Da kannste auch einen Kassettenrecorder aufbauen und es klingt trotzdem einzigartig.
Natürlich kann man auch alleine im Homestudio rumhocken und mit tausend Plugins und Sandwitch Aufnahmen gute Ergebnisse erziehlen. Wenn Mann eine Aussage hat und ein spitzen Timing und Arrangierprofi ist und viel Zeit mitbringt. (Nicht jeder ist Prince oder Steve Wonder) Schöner ist es aber doch wenn man Ohren und Ideen teilen kann und mit anderen Mitmusikern alles gemeinsam einspielt. Es klingt immer interessanter und gibt dem ganzen eine andere dynamische Färbung.
Selbst die Beatles können ja mit heutigen Soundansprüchen nicht mehr mithalten, klingen aber um Welten besser (nicht wegen analoger vintage perepherie und tollen abbey road Hallräumen) allein wegen ihres Arrangements und ihrer Ideen. Das läuft wie ein Zahnrad und darf auch mal klappern, das macht es erstmal interessant.
Um meinem polemischen daher-Geschwafel einen Abschluss zu geben möchte ich zwei Leute erwähnen:
Jack Rubin meint das um so mehr man in die Geschichte zurück geht immer weniger und einfachere Technik verwendet wurde (logisch) und das aber vielleicht das Geheimnis ist.
Brian Wilson meint das dass Geheimnis eines guten Songs immer in einer einfachen Kindermelodie steckt.
Grüße aus Irland Sascha
[...] dieser Stelle sei auf diesen Post verwiesen, in dem es um professionelle und kommerzielle Produktionen geht. Die Rolle von Hardware in [...]
[...] ersten Teil haben wir eingehend über alle Beteiligten an einer kommerziellen Produktion eines Songs [...]