Audio Computer: Digital Audio Workstation zum selbst bauen

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delamar Audio Computer: Digital Audio Workstation zum selbst machen

Wo kaufe ich meinen Audio Computer für das Tonstudio? Soll ich meine Audio Workstation selbst zusammenbauen? Welchen Vorteil habe ich, wenn ich den Computer kaufe im Gegensatz zum selbst zusammenschrauben? Welche Komponenten soll ich zum selbst bauen nutzen? All das sind Fragen, die im Rahmen dieser Artikelreihe geklärt werden.

Beginnen wir gleich hier und heute mit wichtigsten Frage vorneweg: Selbst zusammenbauen oder Audio Computer kaufen? Und die Antwort darauf ist: Ja, zu beidem.

 

Audio Computer kaufen?

Wer sich einen fertigen Audio Computer leisten kann, der ist sicherlich gut bedient und kann eine Menge Zeit beim Zusammenbau sparen. Dazu kommt, dass die (meisten) Hersteller viel Zeit auf die Abstimmung der Komponenten untereinander verwenden und etliche Tests durchführen. Auf der anderen Seite kommt aber dafür auch die Rechnung. Denn neben den Kosten für die reine Hardware, muss auch die Zeit der Computerprofis bezahlt werden.

Je nach Hersteller kann es auch mal vorkommen, dass solche fertigen Digital Audio Workstations auch mal nicht oder nur wenig upgradefähig sind. Hier brauchst Du nur mal an die in der Musikerszene so gerne verwendeten Apple-Desktops denken, die meistens nur in kleinem Rahmen erweiterbar sind.

 

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Digital Audio Workstation selbst zusammenbauen?

Wer sich seinen Computer selbst zusammenbaut, kann eine Menge Geld sparen bzw. sich für das vorhandene Budget eine leistungsstärkere Maschine hinstellen. Der Preis hierfür ist deine Zeit. Die Zeit, im Vorfeld die passenden Komponenten auszusuchen, diese dann zu bestellen und schliesslich zusammenzubauen.

Aber auch die Zeit, das Betriebssystem neu aufzuspielen und etwaige Kompatibilitätsprobleme zu lösen oder Fehler zu finden. Damit Du nicht ganz so viel Zeit mit dem Aussuchen der Komponenten verbringen musst, und auch Kompatibilitätsprobleme ausgeschlossen sind, erfährst Du im Rahmen dieser Artikelreihe „delamar Audio Computer“, welche Komponenten aktuell gut zusammenspielen und einen leistungsstarken Rechner ergeben.

 

Die Digital Audio Workstation zum selbst machen: der delamar Audio Computer

 

Anforderungen an den Audio Computer

1. Stabilität
Nun, dass sich ein Rechner, der zum Arbeiten verwendet wird, durch hervorragende Stabilität auszeichnen sollte, muss hier eigentlich gar nicht erwähnt werden. In diesem Moment ist der delamar Audio Computer bereits seit einer Woche im Dauereinsatz und hat bisher keinerlei Probleme gemacht.

2. Leistung
Da heutzutage ein Grossteil der Musikproduktion „in the box“ abgewickelt wird, sind die Anforderungen an die Performance und Leistung vielleicht die grössten. Je schneller die Digital Audio Workstation heute ist, desto länger lässt sie sich gewinnbringend im Tonstudio einsetzen (zumal sich die Computer inzwischen wie in einem Cluster verwenden lassen).
Zur Leistung zähle ich im weitesten Sinne auch den Komfort in der Bedienung, weswegen wir auch einige wichtige Komponenten für die Peripherie aufzählen werden.

3. Geräuschpegel
Da viele Musikproduzenten ihre Rechner im Regieraum stehen haben (und/oder bei etlichen anderen der Regieraum gleichzeitig auch Aufnahmeraum ist), muss der neue Audio Computer so leise sein, dass er niemals stört.

 

Was erwartet dich in den folgenden Artikeln?

Das Ziel dieser Artikelreihe ist es, dir eine mögliche Computerkonfiguration aufzuzeigen, die die drei obenstehenden Kriterien erfülllt. Der delamar Audio Computer läuft stabil, ist äusserst performant und vom Geräuschpegel de facto nicht hörbar, wenn er unter dem Arbeitstisch steht.

Wir haben beim Aufbau bewusst auf eine Wasserkühlung verzichtet und es geschafft, mit den verwendeten Komponenten der Hersteller Kingston, Antec, Asus und Noctua einen PC zusammenzustellen, der leiser als jedes (!) Umgebungsgeräusch in unserem Studio ist.

Um einen schönen Workflow mit der neuen Digital Audio Workstation zu geniessen, haben wir noch Peripherie wie Maus und Tastatur von Logitech angeschlossen und schliesslich ein Windows 7 Betriebssystem aufgespielt, das 27 Sekunden nach Einschalten des Computers und der Eingabe des Passworts betriebsbereit ist.

Erfahre in den nächsten Artikeln, welche Komponenten wir verwendet haben und worauf Du beim Zusammenbau achten musst. Mit diesem System steht deinem nächsten Hit nichts mehr im Wege – jedenfalls nicht der Rechner :)

Eine Auflistung aller Details wird es am Ende der Artikelreihe auf dieser Seite geben:
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Lesermeinungen (27)

zu 'Audio Computer: Digital Audio Workstation zum selbst bauen'

  • Fin   03. Dez 2010   14:38 UhrAntworten

    sehr gute idee!
    nun das große aber:
    aus einzeilteilen einen einwandfreien pc zu kreieren erfordert einiges an kenntnissen und detailbewusstes arbeiten oder viiiiel lehrgeld.
    sofern man sich nicht für fit genug hält und/oder zu den spezis gehört die die wlp mit bloßem finger 5mm dick verteilen, sollte man unbedingt einen fachmann beauftragen!

    ich habe mir eine ähnliche DAW zusammengestellt und bin sehr zufrieden damit, mehr leistung als ein normal sterblicher braucht.
    aber achtung!
    es gibt rein technisch, bei den i-systemen viel neues zu beachten:
    eines von vielen beispielen - mit zuviel spannung im ram, kann man alles zerschießen!!! leider achten viele ram-hersteller nicht auf die intelspezifkation. darauf muss man unbedingt achten!
    denn generell gilt: beim einsatz zu hoher spannung und/oder taktung erlischt die garantie.
    im fall der i-systeme auch die, der cpu und des mainboards. (hat technische gründe)
    2. der i7 ist ein kleiner hitzkopf. soll heißen gute kühlung ist ein muss! die sogenannten tower-kühler mit echten heatpipes! eignen sich besondern gut für silence liebhaber und musiker und kühlen selbst den i7 auf ein gesundes maß. diese sind allerdings oft größer als die meinsten "standard"-atxgehäuse platz bieten... führt zu 3. ein gehäuse das auch geschlossen alle bauteile luftig genug (achtung hitzestaugefahr!)beherbergen kann.
    ich könnte noch stunden so weiter machen! also lieber erst planen dann zahlen ;)

    in diesem sinne
    ein schönes wochende

    • Carlos (delamar)   03. Dez 2010   19:11 UhrAntworten

      Hallo Fin,
      vielen Dank für dein Feedback. Einen Fachmann aufzusuchen ist immer ein guter Rat!
      Und ein bisschen Erfahrung beim Zusammenbau des Computers gehört auch dazu. Irgendwann muss aber auch jeder anfangen und wer zwei linke Hände hat, der wird sich mit dem Zusammenbau eines Computers ohnehin schwer tun.

      Herzliche Grüße
      Carlos

      • Fin   03. Dez 2010   20:45 Uhr

        ich habe noch einen musikalisch existenziellen hinweis vergessen! manche grafikkarten (ati + nvidia)
        erzeugen sogenanntes spulenrauschen, das im extremfall bis hin in die monitore zwitschert. es gibt bei youtube tolle beispiele dafür.
        das will keiner in seinem studio, außer man macht schranz. lässt sich auch single recorden und macht tolle vokalspuren ;)
        also lieber vor dem kauf kurz checken, ob die gewünschte karte unter den opfern ist.

  • elektrozid   03. Dez 2010   15:37 UhrAntworten

    Interessanter Artikel, tauchten ja im Chat bereits häufig Fragen zur "passenden" Hardware eines DAW-Rechners auf. Die Komponenten, welche gewählt wurden, sind auf jeden Fall sehr gut! Frage mich nur gerade, ob es ein Raid 0-Verbund wird (der Geschwindigkeit halber) oder ein Raid 1 zwecks Redundanz. Wobei letzendlich ja keines der Beiden ein wirkliches Backup darstellt. Gut, dafür gibt's Blueray-Brenner oder externe HDs nur tauchen in diesem Video gar keine Laufwerke dieser Art auf - ebenso wie keine Soundkarte gezeigt wurde. Denke aber mal der Tisch war nur zu klein um alles darauf zu stapeln ^^ Fehlt nur noch ein am Tower montierbarer Dosenhalter für Gummibärchen-Saft... Ernsthaft, bin echt gespannt wie die Kiste am Ende aussieht und vor allem was die Benchmarks zeigen. Vielversprechend ist die Zusammenstellung auf jeden Fall!

  • Tischhupe   03. Dez 2010   17:11 UhrAntworten

    DAS ist doch mal eine wirklich tolle Idee!

  • cr   05. Dez 2010   20:17 UhrAntworten

    Autsch!

    Ein Top- System, Referenzklasse, gar keine Frage. Aber rund 2600 Euro? Aua! Na, ja, wenn man Hans Zimmer heißt oder sich die Hardware sponsoren lässt ;)

    Wer dagegen den Kram selber bezahlen muss, stellt sich schon die Frage, ob es nicht auch etwas kleiner geht, ohne dabei in der täglichen Arbeit nennenswerte Performance- Einbußen zu erleiden.

    Alleine für die 1650 Euro die die Overclocker-CPU, das Overclocker- Mainboard und der Overclocker- RAM kosten, baue ich den ganzen PC und habe noch 300 Euro übrig, die ich anderweitig, z.B. in ein DAW-Software Upgrade, eine sehr gute Audiokarte oder ein gutes Mikrofon investieren kann.

    Und das, ohne dabei nennenswert an Performance zu verlieren.

    Ob Windows morgens jetzt in 27sec. oder in 37 sec. geladen wird, ob die 500MB Soundlib in 15 oder in 10 sec. geladen wird, das spielt in der täglichen Arbeit keine Rolle.

    Wichtig ist, das die Oberfläche schnell und "snappy" reagiert, das genügend Power für die VSTs da ist, und da ist auch mit einer 1300 Euro-Lösung mehr als genug Reserve drin.

    Von Overclocking sollte man im (Semi-)Profibereich sowieso die Finger lassen, wenn mir die Kiste absemmelt und ich Nachtschichten einlegen muss, um den Abgabetermin zu halten oder den Take nochmals aufnehmen muss (Und gerade der versemmelte Take war nahezu perfekt gespielt- Arrhg!) bringt mir das gar nichts.

    RAID-0 ist auch so eine Sache, dabei ist das Ausfallrisiko des Verbundes doppelt so hoch wie bei einer einzelnen Platte! Und für die Libs oder die Projekt-Ablage brauche ich sowieso eine normale Festplatte, da die SSD bei häufugen Schreibvorgängen langsam werden und verschleißen. Und das Backup nicht vergessen!

    Lieber auf das allerletzte Quäntchen Spitzenleistung verzichten, die ich ohnehin praktisch nie brauche, und das gesparte Geld an anderer Stelle nutzbringender investieren.

    Und in 3-4 Jahren, falls die Leistung nun wirklich nicht mehr ausreicht, bekomme ich für das selbe Geld ein System, das dem Top-Of-The-Pops-System von heute nur noch die Rücklichter zeigt.

    Meine Beispielkonfiguration:

    CPU AMD Phenom X6 1090T 3,3 GHz 214
    MBoard Gigabyte GA-890GPA-UD3 113
    RAM1 Kingston KVR1333D3N9K2/8G 117
    RAM2 Kingston KVR1333D3N9K2/8G 117
    SSD Cruical CTFDDAC128MAG-1G1 128GB 219
    HDD Western Digital WD15EARS 1,5TB 80
    DVD DVD-Brenner intern 30
    Gehäuse Antec Three Hundred 60
    CPU-L. ArcticCooling Freezer Xtreme2 35
    Grafik Onboard 0
    Netzt. Antec TP-650 70
    Tast. Logitech G510 90
    Maus Logitech Performance MX 65
    OS Windows 7 Home Prem. 64-Bit SB 90
    Backup Ext. USB-Platte 1,5TB 100

    Summa summarum 1400
    (Ich hoffe, man kann es lesen)

    Bleiben noch 1200 Euro für jede Menge Studio-Zeugs übrig. (Oder anderes notwendige wie Pizza z.B. ;)

    Und ich denke nicht, dass dieses System jetzt soo schnarchlangsam ist, und an der Qualität dürfte auch nichts auszusetzen sein.

    • Carlos (delamar)   05. Dez 2010   22:04 UhrAntworten

      Hallo CR,

      vielen Dank für dein Feedback.

      Mindestens einen kleinen Haken hat deine Konfiguration ja doch.
      Benchmark Phenom X6 1090T: 6.056
      Benchmark 980X: 10.401

      Heisst: Der von uns vorgeschlagene Audio Computer ist fast doppelt so schnell in Sachen Rechenleistung.

      Was das für die Verwendung von Plugins in der DAW bedeutet, kannst Du dir ja selbst ausmalen. Und ich weiss nicht, was Du in deinem Tonstudio machst, aber wir haben hier bisher noch jeden Rechner leistungstechnisch an die Wand gefahren bei den Produktionen.

      Nichtsdestotrotz muss auch gesagt werden: Wir bauen wir diese Digital Audio Workstation als Referenz - wir haben sehr gute Komponenten ausgesucht und die haben ihren Preis. Dafür bekommst Du einen fast unhörbaren Rechner mit einer wahnsinnigen Leistung. Und wie Du es schon ganz richtig gesagt hast: In einem halben Jahr gibt es neue Komponenten und dieser Rechner wird auch preiswerter.

      Herzliche Grüße
      Carlos

      • CR   06. Dez 2010   11:39 Uhr

        Hallo Carlos,

        na ja, Benchmarks sind immer so eine Sache...

        Aber ganz klar, wenn ich diese Leistung wirklich ausnutze, dann muss ich eben auch das Geld dafür in die Hand nehmen. Und das kann sich ja auch durchaus rechnen. Wenn ich aber die Leistung jetzt nur zu 50% ausnutze, ist so ein Bolide halt oversized und in 3 Jahren, wenn ich die Leistung dann doch brauche, kaufe ich mir für das gleiche Geld was noch schnelleres. Es kommt halt immer auf die konkrete Anwendung an.

        Und dass euer Vorschlag Referenzklasse ist, sagté ich ja schon, ich wollte nur aufzeigen, dass man auch für deutlich weniger eine durchaus performante Maschine bekommt die in vielen Fällen eben auch locker ausreichend ist.

        Ich hätte mit meinen Anwendugen (Grafikrendering) keine Probleme, eine Dual-6-Kern Workstation auszulasten, aber diese Power bräuchte ich halt auch nur selten, so dass sich das für mich nicht rechnet. Musikmäßig schraube ich lieber an Hardwaresythies herum, mit Softsynths habe ich es noch nicht so...

        Und heute kann man viele Jobs, die nicht in Echtzeit laufen müssen auf einen Cluster verlagern, da kann ich mir mehrere preiswerte Rechner hinstellen, die für das gleiche Geld zusammen mehr wegschaffen als ein Super- Bolide sofern die Software das technisch und auch lizenzmäßig unterstützt, oder, was ja jetzt ganz hip ist, diese Jobs in "die Cloud" verlagern. Wie gesagt, es kommt halt immer auf den konkreten Fall an.

        Herzliche Grüße

        Chris, der euren Referenzrechner schon auch gerne unter seinem Schreibtisch stehen hätte *sabber* ;)

  • gerhard   06. Dez 2010   01:05 UhrAntworten

    Ich würde mal eine Aufgabentrennung erstellen, was der Rechner in Echzeit zu leisten fähig sein muss und was gerendert werden kann. DAW klingt für mich unkritsch, da mal definiert gehört, ob das eine DAW im Liveeinsatz für 32 Spur Recording im Echtzeitstress oder aber ein reiner Studiorechner fürs Recording oder aber eine schnelle workstation zur zur Nachbearbeitung sein soll...an jeden Rechner gelten völlig andere Anforderungen.

    Hab selbst im Fremdauftrag völlig unterschiedliche Workstations schon zu Zeiten des guten alten 32bit Xenon zusammengestellt, die ihren Dienst nach wie vor gut und unkritisiert verrichten und arbeite selbst live wie im Studio mit völlig verschiedenen Computern, je nach Einsatzzweck.

    Wäre nett, zu den selbstgewählten Vorgaben Infos zu kriegen, eine abschliessende Beurteilung lässt die redaktionell selbst gewählte Vorgabe nicht zu.

    Meiner Meinung nach ist die universelle DAW nicht zu bauen, weder mit viel Geld noch mit jeder Menge know-how - es kommt einzig auf den vorgegebenen bzw. ins Auge gefassten Einsatz des Rechners an.

    Für Widersprüche bin ich dankbar!

    Gerhard

  • jonas   07. Dez 2010   00:23 UhrAntworten

    Wo erfahre ich mehr zu dem Thema SPULENRAUSCHEN bei Grafikkarten
    wie Oben von dem User FIN angesprochen ?

    dnake im vorraus

  • dmg   10. Dez 2010   10:02 UhrAntworten

    wann gehts weiter ? wo bleibt der CPU ? wo bleiben die SSDs?

  • papa heinz   20. Dez 2010   15:03 UhrAntworten

    schade das meine kommentare nicht veröffentlicht werden.

  • Dominic   23. Dez 2010   04:22 UhrAntworten

    Hi

    Tja ich finde es schon merkwürdig wiso die meisten Audiointerface die gut sind Firewire haben ...
    Ich weis die Discussionen gibt es genug welcher rechner u.s.w. Ich binn leider seit ein paar Monaten eben ein Mac (Macbook pro ) fan ... Sorry weil :
    Er stabiel läuft , Er noch keine Viren u.s.w. hat u.s.w.
    Der NACHTEIL BEI einem MAC "!" ( wow ) ja das gibt es und zwar einen gewaltigen NACHTEIL alle mal aufgemergt Die Anschlüsse sind zu ENG "!" sehr eng an einander ... Leider aber an sonsten finde ich diesen Artikel echt klasse "!" leider hat Carlos mit einem Video angefangen und nicht weiter gemacht ... ...
    Aber wie schon gesagt bitte Bitte ach weiter villeicht auch mal mit einem Atari oder Amiga oder einem C64 oder nun ja das ehr wehniger mit einem Mac :-)))

    CU

  • selo   04. Jan 2011   18:58 UhrAntworten

    Jetzt haben wir einen so teureren PC und keine gescheite Soundkarte?

  • slyv   10. Jan 2011   08:29 UhrAntworten

    Hallo zusammen!

    Zuerst einmal: Super Artikelreihe, genau das was ich schon lange gesucht habe.
    Als Laie, der sich einen 1A Audio-PC selber zusammen bauen will, sehe ich nun viele Zusammenhänge und Faktoren, die mir vorher unbekannt waren.

    Aber eine Grundsatzfrage habe ich trotzdem:
    Ich habe mir nun alle Komponenten, die Woche für Woche vorgestellt wurden aufgeschrieben, inkl. aktuellen Tagespreisen.
    Ich ging davon aus, dass ich mit all diesen Komponenten alles beisammen habe.

    Wie oben erwähnt, bin ich der absolute Laie. Ich habe jemanden, der mir beim Zusammenbauen helfen wird, doch den will ich erst dann „stören“ wenn ich alles beisammen habe.
    Nun lese ich irgendwo in den Kommentaren, dass die „CPU“ noch fehlt. Die Antwort von delamar war, dass ein „i7 980X“ verbaut wurde. Als ich diese gegoogelt habe, musste ich feststellen, dass das mit Abstand das teuerste am PC ist und fast 1/3 der Gesamtkosten ausmacht.

    Ist das so?
    Aus welchem Grund wurde diesem fast wichtigsten Bestandteil kein Artikel gewidmet mit Pro und Contras? Was wären kostengünstigere Alternativen? Sind diese mit dem Rest auch kompatibel?

    Fehlen sonst noch Komponenten, ohne die der PC gar nicht läuft?

    Ich finde, dass die ganze Artikelreihe so nicht komplett ist.
    Wie erwähnt, ich bin ein Laie, der noch nie einen PC selber zusammen gebaut hat und diese Zusammenstellung als Anhaltspunkt nehmen will um mich mit der Materie zu befassen. Doch dann sollte sie schon komplett sein. V.a. der „Amazon-Banner“ auf der ersten Seite trügt so. Man rechnet die Kosten zusammen und denkt „ist zwar teuer, aber machbar“ und dann findet man mit Hilfe der Kommentare heraus, dass man noch rund 800 Euro draufrechnen muss.
    Klar wird die CPU irgendwo erwähnt, aber als Laie ging ich davon aus, dass die irgendwo im Motherboard bereits verbaut ist.

    Dies soll als konstruktive Kritik verstanden werden!
    Gruss!

  • Dennis   12. Mrz 2011   13:40 UhrAntworten

    Hallo Carlos,

    danke für den Artikel!!

    Ist die Konfiguration noch aktuell, oder schlägst du mitlerweile andere Komponenten vor??

    Vielen Dank!!!!

    • Carlos (delamar)   13. Mrz 2011   19:18 UhrAntworten

      Die ganze Artikelreihe zum Audio Computer ist definitiv aktuell. Wir haben den Audio Computer, wie hier beschrieben, derzeit in der Redaktion im Einsatz...fantastisch kann ich nur sagen.

  • slyv   28. Mrz 2011   10:45 UhrAntworten

    hallo!
    eine frage zum prozessor. hier wird ein 980 i7 eingebaut. mein pc-laden verkauft den 970 i7 derzeit für 350 euro und den 990x i7 für 850 euro. lohnen sich die 500 euro mehrausgabe oder merkt man als hobby-nutzer den unterschied kaum?

  • Heiko Bregger   28. Mrz 2011   12:19 UhrAntworten

    So, möchte mich erstmal bedanken für die wirklich gute Artikelserie. Habe mir meine DAW etwas abgeändert:

    ASUS Rampage III
    Core i7 2600k
    Kingston HyperX - Memory - 12 GB
    noctua CPU Kühler für Socket1156/1366/775/AM2/AM2+/AM3 1200/1300 RPM
    Antec CP-850
    Kingston SSD V-Series 128GB interne Festplatte (6,4 cm (2,5 Zoll)
    Antec P183
    ASUS nVidia GeForce GT210 passiv / DVI / HDMI / GT 210

    Jetzt hoffe ich, dass das Zeugs diese Woche noch kommt... :-)

    Grüsse
    Heiko

    • Frank Fochler   26. Apr 2011   23:19 UhrAntworten

      @Heiko Bregger

      Hallo Heiko,

      mir ist bei deiner Zusammenstellung aufgefallen, dass das ASUS Rampage einen 1366 Socket hat, der i7 2600-K erfordert aber ein 1155 socket, wie hast Du denn das gelöst, sprich hast Du dann doch ein anderes Board verwendet?

  • dds   31. Jan 2012   21:04 UhrAntworten

    Hallo,

    werdet Ihr eine aktualisierte Fassung des Audio PC zusammnstellen? Ist ja nun schon eine Weile her und ein aktueller 6 Core wäre interessant. Wie steht es denn mit den BIOS Einstellungen und Windows 7 Anpassungen für Audio(Firewire)?

    • Carlos San Segundo (delamar)   31. Jan 2012   22:10 UhrAntworten

      Hallo dds, wie es der Zufall so möchte, sind wir gerade im Moment dabei, eine Aktualisierung zu planen für den Audio Computer. Wenn alles wie geplant klappt, werden wir sogar zwei unterschiedliche Optionen im Laufe des ersten Halbjahrs vorstellen.

  • dds   02. Feb 2012   20:31 UhrAntworten

    Hallo Carlos,

    danke für Deine Antwort. Ich bin schon sehr gespannt! Ich hätte gerne einen 6 Core mit SSDs, >= 32 GB RAM, der mit meinem Fireface 400 läuft und -> unhörbar <- ist. Cubase 5/6, Komplete 7/8, Addictive Drums und eventuell VSL sollten dabei problemlos laufen. Wird das Eure neue Zusammenstellung leisten? Wie gesagt, wäre es gut, wenn Ihr auch auf die BIOS und Windows 7 Einstellungen eingehen würdet...

  • TrommTheo   18. Feb 2012   00:36 UhrAntworten

    HAllo Carlos,

    erstmal Danke für den Blog, finde ich klasse, vor allem, wenns demnächst aktualisiert wird, da jede hardware mit dem Kauf bereits veraltet ist.
    Welches Audio-Interface soll denn verwendet werden? Wird es extern oder intern sein? Ich würde gerne alles in ein 19" Rack einbauen, deshalb ist eine interne Lösung mich interessanter. Wird der Lüfter auf der CPU bleiben, wenn ich das ganze transportiere?
    Wie bau ich mir eine passende Lösung um in Echtzeit an den Drums Lautstärke, Effekte etc. zu regeln? Kann ich einen Tochscreen einbinden?
    Wäre nett, wenn Du eine Antwort parat hättest.
    Grüße
    Theo

  • bitintruder   28. Apr 2012   18:32 UhrAntworten

    SSD als RAID Verbund ist keine gute Idee.

    hardwareluxx.de/index.php/news/hardware/festplatten/20598-intel-arbeitet-an-trim-fuer-ssds-im-raid-0.html

    TRIM Funktion - de.wikipedia.org/wiki/TRIM

    So long

  • flickflack   28. Apr 2012   18:41 UhrAntworten

    [Carlos]: Der von uns vorgeschlagene Audio Computer ist fast doppelt so schnell in Sachen Rechenleistung.

    Rechenleistung ist nicht alles, das System muss auch aufeinander abgestimmt sein. Ich könnte mir genausogut vorstellen bei der CPU etwas zu sparen und dafür zur CPU Entlastung eine UAD Karte zu kaufen.

    Das mit den beiden SSDs im RAID Verbund war ja auch schon nicht so ideal.

    Bei PCIe hat man auch nicht mehr ein Bussystem wie bei PCI mit Interruptsignalen, das ganze wird auf dem seriell arbeitenden PCI BUS emuliert. Das ist eine zusätzliche Komplexität, die sich zB auf Latenzzeiten auswirken kann.

    • Carlos San Segundo (delamar)   28. Apr 2012   19:35 UhrAntworten

      Ist zwar eine gute Idee vom Prinzip her, doch die UAD ist nicht wirklich die große Entlastung für die CPU, wenn Du einen 980X einbaust. Es ist mehr eine klangliche Entscheidung, die alleine schon um die 1.000 Euro kostet - soviel wie ein ganzer Rechner.
      Wir haben gerade den Audio Computer II zusammengebaut und einige Kleinigkeiten verändert. Er ist noch schneller als die erste Version, liegt preislich aber in einem ähnlichen Rahmen. Artikel kommen demnächst.

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