66 Tipps zum Beat Making – Alles, was Du je brauchen wirst

44
SHARES
66 Beat Making Tipps

66 Beat Making Tipps gefällig? Guckst Du ...

anzeige

Beat Making – 66 heiße Tipps

Falls Du noch einen weiteren guten Tipp zum Beat Making parat hast, dann wäre es toll, wenn Du diesen in den Kommentaren mit den anderen delamari teilen könntest. Danke im Namen der Community! Jedenfalls findest Du mit diesen 66 Tipps zum Beat Making mehr als genug Inspiration für die nächsten Stunden.

Un jetzt geht es auch schon los – diese Tricks sind hilfreich, um um deine Hip Hop Beats oder Drums aus vielen anderen Musikstilen mit mehr Drive, Groove und Schmackes zu versehen. Verher aber nur noch eine kleine Durchsage …

Hier ist das große Special für Dich: Beats selber machen »

66 Beat Making Tipps – Alles, was Du je brauchen wirst

  1. Baue dir eine große Sample Library auf (zum Beispiel mit den vielen Free Samples & Sample Packs hier bei delamar).
  2. Sortiere deine Sample Library sorgfältig nach Kategorien wie zum Beispiel Kicks, Snares, HiHats, Loops, etc.
  3. Stimme deine Samples herunter für Urban und HipHop.
  4. Stimme deine Drums hoch für Dance und Techno.
  5. Für mehr Leben spiele deine Drums selbst ein, statt diese in deiner DAW (Digital Audio Workstation) zu programmieren.
  6. Wenn Du einen guten Drump-Parts programmiert/eingespielt hast, speicher diesen auch als MIDI für die spätere Verwendung in anderen Tracks ab.
  7. Je elektronischer dein Song klingen soll, desto exakter und maschineller dürfen die Beats sein.
  8. Wenn Du einen natürlichen Groove haben möchtest, dann nutze die Groove Quantisierung deiner DAW.
  9. Einen schönen Groove erzeugst Du mit dem Parameter »Swing« bei einer Einstellung von beispielsweise 3/16 auf etwa 30%
  10. Beginne zunächst mit dem Grundbeat aus Kick Drum, Snare & Hi-Hat und dann spiele weitere Pattern darüber.
  11. Nutze das volle Stereopanorama aus und lass nur Kick und Snare in der Mitte sitzen.
  12. Layering ist eine gute Methode, um einen fetteren Sound zu machen.
  13. Die Kick Drum braucht keinen Hall.
  14. Wenn der Groove beim Beat Making irgendwie nicht stimmt, dann verlangsame die Wiedergabe beim Abhören, um den Beat einfacher analysieren zu können.
  15. Nutze den Equalizer, um unnötige Frequenzen einfach wegzufiltern oder zumindest abzusenken (beispielsweise die Höhen ab 8 kHz bei einer Kick Drum).
  16. Wenn Du mehr in Richtung »natürliches Feeling« gehen willst, dann kannst Du auf so genannte Ghost Notes zurückgreifen.
  17. Echte Drummer spielen auch sehr oft kleine Variationen und Fill-Ins.
  18. Um einen Groove mit dem Rest deines Tracks zu erzeugen, kannst Du probieren, die Drums einige Ticks nach vorne zu ziehen.
  19. Für einen ausgewogeneren Klang kannst Du auf die Drum-Gruppenspur einen Kompressor oder noch besser einen Multiband-Kompressor legen.
  20. Hast Du schon versucht, einige Samples im Sampler umzudrehen?
  21. In elektronischer Musik wird ein rhythmisches Pumpen gerne mit einem Sidechain-Effekterzeugt.
  22. Bei Hip Hop sind oftmals relativ simple Beats die bessere Wahl.
  23. Du kannst die Kick Drum gegen einen anderen, tiefen Klang austauschen, um einen einzigartigen Beat zu kreieren.
  24. Experimentiere mit der Länge der Samples.
  25. Mit den Hüllkurven der Samples kannst Du den Klang der einzelnen Drum Samples sehr schön nach Gusto formen.
  26. Ein spannender Groove entsteht, wenn Du die Drums einige Ticks hinter die eigentliche Zählzeit verlegst.
  27. Wenn Du die Zählzeiten beim Beat Making um einige Ticks nach vorne/hinten verlagerst, beginne zunächst nur mit Kick und Snare. Oftmals ist eine gerade HiHat genau richtig.
  28. Bei elektronischer Musik kannst Du den Sampler so einstellen, dass das Sample aufhört zu spielen, sobald Du die Taste nicht mehr gedrückt hältst.
  29. Wenn die Drums natürlich klingen sollen, lass das Sample lieber als »One Shot« ausspielen.
  30. Beim Equalizing der Drums ist Absenken besser als Anheben der Frequenzen.
  31. Wenn Du beim Beat Making Breaks produzierst, dann beginne damit, einzelne Spuren einfach für kurze Zeit auszuschalten.
  32. Im Hook oder Chorus kannst Du zusätzliche Spuren bei den Drums hinzunehmen (beispielsweise ein Tamburin oder einen Shaker), um mehr Schwung in diese wichtigen Parts zu bekommen.
  33. In fast allen elektronischen Musikgenres ist der 4/4-Takt Standard.
  34. Bei den Fill-Ins kommt es oftmals gut, wenn Du einfach ein fertiges Sample filterst und triggerst.
  35. Eine fettere Kick entsteht zum Beispiel dann, wenn Du einen ganz tiefen subfrequenten Basston als Layer hinzufügst.
  36. Die Kick Drum sollte mit dem Bass eine rhythmische Einheit bilden.
  37. Nutze die Anschlagstärke, um mehr Dynamik in deine Beats zu bekommen.
  38. Mehr Natürlichkeit erhältst Du, wenn Du nicht nur ein einziges Sample für jedes Instrument nutzt, sondern verschiedene nutzt, die je nach Anschlagstärke gespielt werden.
  39. Akzente kannst Du mit den Crash-Becken (Cymbals) erzeugen.
  40. Um mehr Abwechslung in deine Songs zu bekommen, kannst Du beim Beat Making einzelne Instrumente in bestimmten Parts austauschen. Beispielsweise könntest Du das Hi-Hat-Pattern im Chorus von einem Ride-Becken spielen lassen.
  41. Für mehr Abwechslung kannst Du je nach acht Takten unterschiedliche Fill-Ins nutzen.
  42. Du kannst auch dasselbe Fill-In von einem anderen Instrument spielen lassen.
  43. Kreiere Spannung vor dem Chorus, indem Du den Beat komplett für einen Takt stummschaltest.
  44. Einige Drum Machines (und manche virtuellen Instrumente) bieten so genannte Flams (Doppelschläge) an. Diese kommen insbesondere für Akzente mit der Snare Drum sehr gut.
  45. Mehr Tiefe beim Beat Making erhältst Du durch die Verwendung des Effekts Delay. Am besten kommen normalerweise synchronisierte, triolische Einstellungen.
  46. Wenn dein Beat rotziger und frecher klingen soll, kannst Du ihn durch ein Overdrive oder ein Distorsion-Effekt schicken.
  47. Für einen LoFi-Klang kannst Du entweder einen Bit Crusher Effekt nutzen oder die Samples einfach mit deinem Audio Editor auf 8-bit oder weniger herunterrechnen.
  48. Manchmal hilft der Zufall und eine Transposition einzelner Spuren oder aller gemeinsam ergibt etwas Frisches.
  49. Das Tempo eines Tracks ist elementar für den Groove. Einige Drum-Pattern funktionieren nur bei einem bestimmten Tempo.
  50. Wenn Du etwas Retro-Style in deine Drums bekommen möchtest, kannst Du einen Gated-Reverb-Effekt auf die Snare Drum legen.
  51. Beat Making hat viel damit zu tun, Freiraum für andere Drums und Pattern zu lassen.
  52. Versuche, auch mit nicht-perkussiven Klängen einen Beat zu basteln. Besonders gut eignen sich hier Vocals.
  53. Hatte ich schon die Kompression erwähnt?
  54. Sei sehr, sehr, sehr sorgfältig bei der Auswahl der richtigen Samples. Das Sample muss für sich genommen schon fett klingen.
  55. Nutze Groove Quantisierung, um den Groove kommerzieller Tracks zu kopieren.
  56. Du kannst die Crash-Becken auch mal gegen einen Gong oder ein Splash-Becken austauschen.
  57. Wenn Du einen eigenen Sound kreieren willst, dann nutze keine Standard-Kits wie TR-808 oder TR-909.
  58. Wenn Du einen eigenen Sound erreichen möchtest, sample deine Umgebung und nutze diese Samples, um Beats zu machen.
  59. Zu starke Quantisierung führt dazu, dass die Beat wie eine Maschine klingen. Nutze Quantisierung nur, um Fehler auszumerzen.
  60. Besonders gut funktioniert, den Grundbeat selbst zu programmieren und dann Percussion-Loops darüber zu setzen.
  61. Eine andere Art, einen Lo-Fi-Klang zu erreichen ist es, ein MP3 der niedrigsten Qualität aus den Samples zu machen und diese wieder zurück zu konvertieren.
  62. Ausgewogene und fette Drums lassen sich sehr gut mit paralleler Kompression erstellen.
  63. Um einen besonderen Effekt zu erzeugen, kannst Du mit einem Mikrofon deinen Beat aus den Lautsprechern aufnehmen und diese Aufnahme dem Beat wieder dazu geben.
  64. Sehr abstrakte Drum Patterns kannst Du mit einem durch ein Sidechain getriggertes Gate erzeugen. Hierbei kannst Du das Gate durch einen anderen Beat, ein Loop oder eine Instrumentenspur triggern.
  65. Ein interessanter Effekt entsteht, wenn Du deinen Beat mit einem Hall auf 100% Wet exportierst und diese Spur durch das Gate steuern lässt.
  66. Wenn Du ein Break machst, schalte die Spuren nicht einfach aus, sondern filtere diese mit einem Low- oder High-Pass-Filter und lass sie leise im Hintergrund spielen.

Hat dir dieser Artikel gefallen? Hast Du etwas lernen können? Kennst Du vielleicht einen Bandkollegen oder Freund, der diesen Artikel vielleicht interessant finden könnte? Dann verlinke uns auf deiner (Band-)Webseite oder in deinem Lieblingsforum! Empfiehl uns weiter auf Twitter oder Facebook und garantiere damit, dass wir auch morgen noch weitere Tutorials dieser Art kostenlos für dich veröffentlichen können. Danke! :)

Mehr zum Thema:
        


Lesermeinungen (15)

zu '66 Tipps zum Beat Making – Alles, was Du je brauchen wirst'

  • Stefan   30. Apr 2010   16:47 UhrAntworten

    In der Tat eine gute Sammlung von Tipps und Tricks. Danke dafür.
    Ich arbeite derzeit mit einem kleinen roten Drum-Synthie von Korg und habe dabei für mich gelernt viel mit Parameter automatisierung (Motion-Sequence) zu arbeiten.
    D.h. über den Patternverlauf z.b. den Decay,den Pitch oder die Delay-Tiefe zu verändern um so mehr Dynamik in meine Pattern zu bekommen und "coole" Effekte zu erzeugen.
    Zudem hilft das Verwenden des speziellen Gerätes das ich mehr Fokus auf die Details habe , da ich keine Ablenkung habe wie z.b. noch 40 weitere (unnütze) Optionen und 5 Spuren in meiner DAW.

  • mister_pure   30. Apr 2010   22:10 UhrAntworten

    Delay für's hi hat. Delays mit EQ / Filter dämpfen und deren Verlauf repititiv + kontinuierlich, am besten von tief nach hoch, gestallten.

    Tapedelays mit der snair füttern, deren Pitcheffekt nach oben, entstehend bei Verkürzung der Rate, kontinuierlich anwenden.

    Einzelne Schläge mehr Hall.

    Midis + Vst auf Audiospur routen, dann mit dieser Audiospur
    schnipseln + effektisiert auf Changes dazumischen (z.B mit Filtersweep + Flanger)

    Über ein Gitarrenverstärker aufnehmen/routen --> Dazumischen

    - Am Anfang des Songs quali schlechter halten / Bässe dämpfen / Vinyl Effekt / Mitten Wegschneiden etc. und dann auf denn ersten Change auflösen.

    - Partiell das One weglassen!!!!

    - Random einstellen

    - Vocoder!!!

    - Slicen, neuanordnen, slicen, neuanordnen, slicen, neuanordnen, etc :-)

    ja mehr kommt mer grad ned in sinn
    ussert:

    Natürlich die Roots hören und verstehen. :-D

  • Protone   01. Mai 2010   06:35 UhrAntworten

    Eine sehr schöne und leicht verständliche Liste.
    Meinerseits würde ich gerne diesen Artikel beisteuern, der die innovativsten HH-Producergrößen der 90er treffend analysiert:

    http://floodwatchmusic.com/2007/10/the-science-behind-the-hip-hop-kick-drum/

    Sind eben Beatjunkies ;)

  • Protone   01. Mai 2010   06:55 UhrAntworten

    Da wir ja alle im selben MIDI-Boot sitzen hier auch ein paar bewegte Bilder zur Thematik:

    soundcreators

    http://www.youtube.com/watch?v=ibac3vaWP04&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=aJi0euGh9Dw&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=uaJgwnbXJyY&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=H2z7XrcOX-g&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=5yYjZs5pTSo&feature=related

    Mit freundlichem Groove

  • Phunkateer   01. Mai 2010   09:47 UhrAntworten

    Ach sehr schön! Habe gerade woanders gepostet, dass IHR (im Gegensatz zu anderen) so schön praxisbezogen seid und ihr beweist es mal wieder mit diesem Artikel.

    Ich würde nicht jeden Tip hier voll unterschreiben, manche finde ich kontraproduktiv. Manche überflüssig. Die große Mehrzahl aber ist sehr gut.

    Die Liste klingt nach "HipHop". In den Kommentaren kommen von Mr. Pure auch Tips für andere Genres (die auch bspw. für sowas wie dubstep taugen).

    Wie wär's diese Liste in Zukunft immer zu erweitern, wie bspw. Eure Plugin-Liste?

    Das wär super. Hockt man mal im Kreativloch: Einfach die Liste durchgehen und was ausprobieren!

  • Carlos (delamar)   01. Mai 2010   12:00 UhrAntworten

    Vielen Dank für den tollen Input.

    Die Liste lässt sich ja wundervollerweise ganz automatisch pflegen, indem delamari einfach ihre Tricks hier in den Kommentaren hinterlassen.

  • DJ CeeJay   01. Mai 2010   13:43 UhrAntworten

    Hi Delamar und alle Delamari!

    Wenn ich anfang, einen neuen Beat zu zaubern, geh ich grundsätzlich so vor:

    Wenn ich meinen Letzen Beat mit Drums angefangen haben, fange ich den nächsten vielleicht mit der Geigenspur an.

    Was noch als Cooler Effekt durchgeht: Claps mit Delay und einem natürlichen Reverb - nachhall auf ca. 2 Takte einstellen, also 2/4 z.Bleistift :) kommt bei vielen Songs geil und ist immer ein anders klingender Effekt (im ganzen Beat gesehen)!

  • oliver schmitt   06. Mai 2010   19:20 UhrAntworten

    hi! beat programming / insbes. kick free loops ist ja das was mir am meisten spass macht.

    im grunde ist alles bereits gesagt - wirklich ne tolle zusammenstellung.

    soundauswahl ist wohl das wichtigste...und die einzelnen beat elemente sollten ne art "konversation" machen - also es sollte immer nur "einer sprechen" / sprich man sollte freuräume lassen, sonst wirkt es schnell überladen....

    wichtig ist auch dass die elemente, wenn diese aus unterschiedlichen quellen kommen (was ja meist der fall ist) eine einheitliche färbung bekommen (z.b. uad pultec oder fatso) - so klingt es dann "aus einem guss"...

    gruss,
    olli / sounds-of-revolution

  • Martin   09. Jun 2010   15:21 UhrAntworten

    Fantastischer Artikel! Bemerkenswert, dass mir viele der genannten Tipps und Tricks zum Beat Making eigentlich schon bekannt waren. Aber so eine "Auffrischungskur Beat Making" ist natürlich der hammer!

  • Firlefonz   22. Mrz 2011   21:47 UhrAntworten

    Schöne Liste.

    Zu 2) Da habe ich mir SEHR SEHR lange den Kopf zerbrochen wie ich das auf die Reihe bekomme. Ich habe versucht Sampling CDs zu zerlegen und das Ergebnis war völliges durcheinander. Ich habe es jetzt so, das ich bei Sampling CDs zunächst mal nach Genere sortiere. Das schafft schon mal Überblick.
    Eine Rubrik habe ich für reine "Beat" SCDs. Also die in kein bestimmtes Genere fallen, aber eben "Rhythmusgebend" sind, wie ich es gerne nenne. Woran erkennt man den meist einen Stil von einem Lied? Eben daran :) Die Erkenntnis bekam ich als ich mir ein Buch mit Drumpatterns zu gelegt habe.

    Im Zweiten Schritt mach ich wirklich das was da steht: Ich mache mir ein Verzeichnis, sowas wie "Einzelne Sounds" oder "Drumsampler Sounds" und DIE pflege ich dann wirklich von Hand!
    Da gibts dann eben BD, HH, Tom Low, Tom High, Snares....
    Und da kann ich dann wieder unterteilen in "Singles" und "Loops". Und die auch wieder in "Pur" z.b. NUR HiHats oder "Gemischt"

    Aber Sampling CDs auseinanderreissen: Ganz schlechte Idee, wie ich finde! Lieber beisammen lassen und interessantes rausziehen und in die "Handgepflegte Liste" einsortieren.
    Das Gleiche gilt übrigens auch für Templates und Patches.

    Kompressor: Da weiß ich auch immer noch nicht so genau wann, wo, welcher und wie oft.
    Pro Spur: Kein Komp. nur einer oder zwei?
    Stereosumme auch nochmal? Auch da wieder: Tips zu Rockmusik gbts genug. Elektronisch: Eher nicht so der Fall.
    Also was ich auf jedenfall komprimieren will bei Psytrance:
    Bassdrum, Bassline und Hats. Das sind ein dem Genere einfach DIE tragenden Elemente.

    Well, well: Music ist the art - Sound is the sience :)

    Zu 11: Das ist auch so was: WAS soll WOHIN im Panorama und wie weit und wie weit nach vorne (Kompressor, Lautstärke, Lautheit). Übrigens ein guter Tipp: Unterscheiden zwischen Lautstärke und Lautheit. Das eine ist das messbare, das andere das "Persönliche Empfinden". Schlussendlich, allen Anzeigen zum Trotz zählt meiner Meinung nach vor allem letzteres. Ersteres eigentlich mehr zu Überprüfungszwecken.

    zu 17) Ja. An einem Schlagzeug und mit Sticks aber auch weselntlich einfacher als sich was "zusammenzuklicken".
    Ich überlege mir ja schon ernsthaft mir ein Drumpad zuzulegen.
    Klar, MIDI Keyboard geht auch, aber Sticks geben da halt doch nochmal ein anderes Spielgefühl. Idealerweise kennt man dann auch noch einen Schlagzeuger :))
    Gleiches gilt für Breathe Controller zum reinblasen.

    zu 21) Oh ja! Pflicht! Ein HIMMELWEITER Unterschied! in FL Studio kann man dazu den Peak Controller verwenden. Und dann im Idealfall nicht nur die Lautstärke einer Bassline von der Bassdrum wegdrückenlassen, sondern Frequenzen per EQ :)
    Noch nicht versucht, aber klingt spannend :) Ich muss also meine Bassline nicht zwangsweise leiser machen, kann aber so Platz für die Kick machen. Graue Theorie :)

    zu 54) Und weil es das nicht immer der Fall ist, beschäftige dich viel mit Kompressor und EQ :) Wie war das noch gleich?
    "Regel #3: Man kann keine Frequenzen boosten die nie im Sound enthalten waren." :) Eine dünne Bassline (Sample) wird auch mit einem noch so guten Kompressor nicht fetter. Höchstens matschiger. So meine Erfahrungen bisher.

    Geiler Text. Danke. Mehr davon :)
    Was mich mal interessaieren würde: Wie geht IHR denn vor wenn ich ein Stück produziert? Also ein Tipp den ich bekommen habe: Erst mal alles reinschmeissen in den Track und DANN ausdünnen.
    Zumindest was das Psytrance Lager angeht :)

    Also erst mal 4, 16 oder 32 Takte machen, alles reinschmeissen was dazu passt, dann in die Länge kopieren und ausdünnen!
    Subtrahieren kommt einem beim Musikmachen oft entgegen. Sei es subtraktive Synthese oder eben auch mit einem EQ Frequenzen HERAUSnehmen. Rausnehmen: Schmalbandig, Boosten: Eher Breibandig. Und bevor ich am Mixer ALLES lauter mache weil eine Spur zu leise ist, lieber andersrum: Alles andere LEISER machen, anstatt die eine Spur lauter. Lauter geht später immer!

  • Quickmix   18. Jan 2013   17:20 UhrAntworten

    Tolle Tips auf jeden Fall :)

  • Makadu   15. Jun 2014   09:51 UhrAntworten

    Kann mir bitte jemand genau erklären wie man bei punkt 64. vorgehen soll? Klingt interessant aber hab keinen schimmer wie mandas umsetzt..

  • Wirgefuehl   18. Jun 2014   15:15 UhrAntworten

    Moinsen!
    Pack ein Gate mit Sidechain-Funktion auf die Spur, die du effektieren willst. In der Regel hörst du dann erstmal nix. Du brauchst eine/n Spur/Loop als Trigger. Den schickst du in den Sidechain-Eingang deines Gates. Spiel ein bisschen mit Gain und Treshold, dann solltest Du den Effekt hören. Probier das sonst erstmal mit nem flächigen (Synth-)Sound, da ist der Effekt deutlicher.

    Je nach DAW/Gate funktioniert es immer etwas anders - da hilft dir dann die Bedienungsanleitung weiter.

    Viel Spaß!

  • Makadu   19. Jun 2014   11:46 UhrAntworten

    Ok. Probier demnächst mal aus. Thx

  • Maik O. (Jusdiz)   11. Feb 2015   10:40 UhrAntworten

    Also ich bin definitiv dafür den Beginn immer zu ändern. Fange mal mit den Drums an und mal mit der Melodie. Suche eine Akkordfolge oder einen guten Basssound. Verändere immer das Tempo. Sprich, vermeide immer alles gleich zu machen und somit auch gleich zu klingen!

    Und ganz wichtig habt Spaß und experimentiert.

    LG

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN