5 Schritte zu besser klingenden Drums

Heute gibt es an dieser Stelle fünf kurze Tipps, die Euch beim Abmischen der Drums unterstützen sollen und Eure Drums fetter klingen lassen werden.

5 Schritte zu besser klingenden Drums

  1. Route alle Drums auf einen zusätzlichen Buss bzw. Gruppenspur und lege einen Stereokompressor drauf.
  2. Stell den Kompressor so ein, dass die Gain Reduction bis zu 10dB beträgt (so lange den Treshhold runterziehen, wie das Ergebnis noch gut klingt)
  3. Der Return des Kompressors wird wieder in das Mischpult geführt.
  4. Mit einem gutem EQ werden tiefe und hohe Frequenzen des komprimierten Audiosignals angehoben (6-10dB bei etwa 8-10kHz und 6-10dB bei etwa 100Hz)
  5. Jetzt werden die Fader des Kanals mit dem komprimierten und dem EQ bearbeiteten Signal langsam angehoben, bis es gerade eben hörbar wird

Fertig! Die Drums werden jetzt größer, breiter und kontrollierter als vorher klingen – und das ohne, dass das Ergebnis über-komprimiert klingt. So einfach kann parallele Kompression sein.

Viel Spass beim Ausprobieren!

 
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Lesermeinungen (11)

zu '5 Schritte zu besser klingenden Drums'

  • mad
    07. Jan 2008 | 19:49 Uhr Antworten

    Dann aber besser die Mitten absenken als Bässe und Höhen boosten, nicht?

  • carlos (delamar)
    07. Jan 2008 | 20:13 Uhr Antworten

    Da scheiden sich die Geister, aber ich würde Dir im Prinzip zustimmen, dass eine inverse Absenkung immer etwas besser als eine Anhebung klingt.

    Für diesen ganz speziellen Anwendungsfall bevorzuge ich allerdings einen etwas aggressiveren Sound, und diesen erreiche ich eher durch das Boosten.

  • mad
    07. Jan 2008 | 21:21 Uhr Antworten

    Ok.

  • DasDAS
    17. Jan 2008 | 12:56 Uhr Antworten

    Hierfür empfehle ich gern den SafeSoundAudio P2 – eine Hardware 19″Unit, mit der paralelle Compression direkt am Gerät eingesetzt werden kann.

    Hier ein Link zu dem Gerät mit Demonstrationsvideo zu dem Thema.

    http://safesound.blogsport.de/.....ontfollow/

  • carlos (delamar)
    18. Jan 2008 | 01:26 Uhr Antworten

    Eine solche Hardware ist natürlich eine feine Sache!

  • Sascha
    02. Nov 2008 | 08:08 Uhr Antworten

    @ mad: Anhebung mit Shelving-Filtern.

    Ich benutze gern auch einen Kompressor abschließend auf der Master-Summe(!) – aber nur mit 1 bis 2 dB Gain Reduction
    Release ganz genau einstellen, so dass der Groove stimmt. (Testweise mit höherem Ratio wert). Gibt einen ganz minimalen, subtilen Pump-Effekt.

  • carlos (delamar)
    02. Nov 2008 | 11:14 Uhr Antworten

    Auf dem Master-Buss ist ein Kompressor immer so eine Sache, da er nicht nur die Drums bearbeitet, sondern auch den Rest der Mischung beeinflusst.

    Ein solches (wenn auch nur leichtes) Pumpen kann bei Vocals sehr störend wirken.

  • Manuel
    31. Aug 2009 | 21:38 Uhr Antworten

    Ich habs heute mal endlich ausprobiert.

    SEHR FETT, was da noch rausgeholt wird aus den Drums.

    Vielen, vielen Dank. Auf so eine Idee wäre ich nie im Leben gekommen.

  • Mando
    05. Sep 2009 | 19:26 Uhr Antworten

    Klasse Tipps, habe die wie Manuel angetestet und die Drums klingen wirklich besser danach. Vielen dank für die Tipps und auch dafür, dass sie so schön kurz gehalten sind. Das geht einfach besser umzusetzen.

  • Sizzle
    06. Nov 2009 | 11:18 Uhr Antworten

    Kenn ich schon was länger, aber unter dem Namen “NYC-Compressor-Trick” ;] Aber trotzdem sehr lesenswert!

    Much Luv
    Itz Yo Boi

  • Cutoff
    12. Mai 2010 | 21:43 Uhr Antworten

    klasse

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