10 Tipps für ein besseres Songwriting
Gestern hatte ich ein längeres Telefonat mit einem Kumpel, in dem es um Songwriting und Arrangieren ging. Dabie ist mir aufgefallen, wie wenig sich Musiker mit diesem Thema eigentlich beschäftigen, obwohl sie täglich versuchen neue Songs zu kreiern.
In diesem Artikel gibt es also 10 Tipps für ein besseres Songwriting.
10 Tipps für ein besseres Songwriting:
- Arbeite ständig an Deinen Songwriting-Skills
- Kenne Dein Publikum, schreibe zielgerichtet
- Inspiration bekommt man, in dem man viele Dinge in seinem Leben macht
- Für jeden Part in einem Song sollte es einen triftigen Grund geben
- Versuche nicht jede neue Idee noch in den Song zu packen
- Schreibe nicht immer nur für dieselbe Musikrichtung
- Benutze nicht immer die gleichen Abläufe für Deine Songs
- Nimm Ideen anderer Musiker und vereine sie mit Deinem eigenen Style
- Ziehe keine Schlussfolgerungen bevor Du etwas ausprobiert hast
- Habe Spass!
Welche Tipps habt ihr für das Songwriting?


03. Jan 2008 | 01:20 Uhr
hübsche tipps, aber numero 2 würde ich nicht zustimmen, gutes songwriting ist für mich nicht, wenn man songs für andere schreibt, weil man weiß, hey, das gefällt dem, und das dem anderen, sondern wenn man es für sich schreibt… einen song soll das ziel verfolgen seine meinung kund zu tun, und seine gefühle zu beschreiben, und nicht die wünsche anderer zu beschreiben … wenn man lieder nur für das publikum schreibt ist man ganz einfach fake, und musik, die nicht echt ist, ist schlecht … gruß ari
03. Jan 2008 | 14:02 Uhr
Es geht nicht einfach darum, immer etwas zu schreiben, dass den anderen gefällt. Aber vielleicht können wir uns darauf einigen, dass die meisten von uns Musikern ein Publikum benötigen oder zumindest gerne hätten.
Und dann wäre es doch sinnlos am Publikum vorbeizuschreiben?
31. Jan 2008 | 12:43 Uhr
Hallo,
es gibt ein günstiges und wie ich finde interessantes Buch von PPV Medien zum Thema Songwriting bzw. Produktion. Das Buch heisst “Song Production Guide” und kostet 24 € mit CD. Im Buch werden Arbeitsweise von bekannten producern erklärt. Habe mir das Buch auch heute bestellt. Vielleicht ist es für den einen oder anderen Einsteigerproduzenten bzw. Songwriter interessant. Hier noch ein Auszug der Beschreibung:
“Der Song Production Guide zeigt, wie führende Produzenten arbeiten: Harold Faltermeyer, Peter Ries, Moses Pelham, Martin Haas, Michael Herberger, Matthias Hoffmann, Corni Bartels, Jan Beiling, Reinhard Besser stehen jeder für eine ganz bestimmte Herangehensweise an einen Song. Dieses Buch macht nachvollziehbar, wie die Profis arbeiten und worauf es bei einer Top-Produktion ankommt.
Dieser Guide wendet sich an alle, die ihre Musik mit Hilfe von Musiksoftware wie Cubase, Logic, Ableton etc. komponieren. Bei der Arbeit am Rechner geht es nicht nur um Harmonie und Melodie – hier spielen Arrangement, Instrumentierung, Groove, Sounds, Effekte und Mix eine gleichberechtigte Rolle.”
Wenn ich mit dem Buch fertig bin werde ich auch miene Rezension dazu schreiben ob es sich auch wirklich lohnt die 24 € auszugeben.
Viele Grüße
14. Apr 2008 | 21:02 Uhr
Für mich hat es sich immer als hilfreich erwiesen meine Ideen kurz aufzunehmen und ein paar Tage später nochmal anzuhören. Ein wenig Abstand kann die Euphorie über das wahnsinns Riff entweder bestätigen oder auch ziemlich ernüchternd sein.
12. Jul 2008 | 22:27 Uhr
Auf jeden Fall die fertigen Texte erstmal ne Woche ruhen lassen und dann nochmal anschauen, bevor man sie irgendwem präsentiert. Manchmal schwebt man beim Schreiben auf ner Wolke und findet alles super was man geschrieben hat, eine Woche später jedoch hält man das Geschriebene selber für den größten Quatsch.
15. Jul 2008 | 11:25 Uhr
Ich denke Abstand zu den eigenen Ideen zu gewinnen ist der einzige Weg, um nur annähernd objektiv zu bleiben
02. Jan 2009 | 21:16 Uhr
Noch ne weitere Buchempfehlung, die sich für jeden lohnt, der sich mit dem Thema Songtexten, also dem reinen Schreiben von Texten, einmal (näher) befassen will, sollte unbedingt das Buch “Songtexte schreiben – Handwerk und Dramaturgie” von Masen Abu Dakn lesen.
Selbst wenn man “nur mal so” ein bisschen textet, wird es einem immens helfen und man wird sich hinterher bzw. während man das Buch ließt häufiger fragen, wie man nur ohne all dieses Wissen jemals einen anständigen Text auf die Reihe bringen wollte.
Zudem kostet es meine ich rund 20€ was für so ein Meisterwerk für das Schreiben eines lyrisch, metrisch und sonstwie einwandfreien Songtextes eindeutig nicht unangemessen ist. (Klar kann man auch hinterher noch Fehler machen, aber man wird sie auch leichter korrigieren können, bzw. überhaupt erst ihren Grund erkennen)
Mit besten Wünschen (auch für das neue Jahr)
Alex
03. Jan 2009 | 12:52 Uhr
Ja, das Buch ist wirklich empfehlenswert, vor allem die zitierten Texte und deren Analyse sind sehr spannend und hilfreich.
Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, eine kurze Rezension zu schreiben, aber ich werde das Buch mal zumindest kurz in einem Artikel vorstellen.
Danke für die Erinnerung!
16. Nov 2009 | 20:49 Uhr
Hallo….
…ja ich bin 15 und schreibe super gerne songs. Ich finde diese tipps sehr hilfreich (danke!!). Und was ich bei meinen texten bemerkt habe, mir sind alle mitten in der nacht eingefallen da wach ich nachts auf und hab ideen ohne ende! also an alle habt immer ein notizbuck und stift bei euch das hilft wahnsinnig gut!! ;) und schreibt eure wahren gefühle nichts gespieltes ich hab mit dem schreiben angefangen weil ein kumpel gestorben ist und schreib seitdem zu jedem guten und schlechten ereignis etwas (also welche die einen auch bewegen!)…..und danke für die buchtipps!!!!!
08. Jul 2011 | 15:37 Uhr
Einen wichtigen Tipp hätte ich noch ( oder ich hab ihn bei all Euren Tipps schlicht überlesen):
Co-writing!!!
Fragt jemanden, der auch schreibt, wg. Text, chords, arrangement, melodylines etc. Ist unglaublich fruchtbar!!! Und macht Spaß, ist networking etc…