Sequel 2 Testbericht: Sequenzer für Einsteiger mit kleinem Preis

Sequel 2 Testbericht: Sequenzer für Einsteiger mit kleinem Preis

Sowohl die Vorgängerversion als auch Sequel 2 können keine VST-Plugins oder externe VSTi einbinden. Für mich ein Vorteil dieser Sequenzer-Software – und ich weiß hier scheiden sich die Geister. Warum das ein Vorteil für mich ist? Ich komme erst gar nicht in Versuchung, den Plugin-Ordner mit tausenden VST-Plugins zuzupflastern, sondern muss mich mit dem zufrieden geben, was Sequel 2 von Haus aus bietet.

Das ist nicht nur absolut ausreichend, sondern steigert obendrauf meine Kreativität. So kann ich mich wieder auf die entscheidenden Faktoren in der Musikproduktion konzentrieren: Musizieren und Komponieren.

Zwar erbt Sequel einige Züge des großen Bruders Cubase, dennoch hat es eine eigene Optik und fühlt sich anders in der Handhabung an. Angefangen bei dem Single-Screen Layout des User Interfaces über den aufgeräumten Arrange-Bereich bis zum einfachen Mixer.

 

Sounds, Instrumente und Mediabay

Sequel 2 hält einen reichhaltigen Pool mit Loops und Instrumenten sowie Spur-Presets für das Recording vor. Ganz gleich an welcher Spur ich gerade arbeite, meist findet sich schnell ein passendes Preset, das mit einigen schnellen Klicks an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann.

In der MediaBay – dem Organisationsmanager von Sequel 2 – finden sich die verschiedensten Musikstile von Rock bis Klassik sowie Dance, Elektronik, Blues, Reggae, Metal oder Latin. Es ist alles dabei, was das Komponistenherz begehren könnte. Im Sequel-Preis inbegriffen sind insgesamt 5000 Audioloops (4500 in der nicht registrierten Version und weitere 500 werden nach der Registrierung bei Steinberg freigeschaltet). Weiterhin im Lieferumfang enthalten sind 600 Instrumente aus der Yamaha Motif Library, die über den mitgelieferten Halion ONE Sampleplayer genutzt werden können.

Zusätzlich können auch Loops anderer Sample-Libraries von Drittherstellern per Drag und Drop in Sequel 2 gezogen und verwendet werden. Diese werden hierzu, wie auch schon die eigenen per Instrument eingespielten Licks und Loops, mit in die Library / MediaBay aufgenommen.

Die Allrounder Audio- & Midi-Workstation arbeitet maximal mit 44,1 kHz, wahlweise in 16-bit oder 24-bit. Für die interne Auflösung nutzt Sequel aber 32 Bit Floating Point, was den heutigen Standards für CD Aufnahmen entspricht.

 

Workflow in Sequel 2

Der Klang ist druckvoll und absolut amtlich, der Workflow logisch durchdacht mit steiler Lernkurve und so kommt auch der Anfänger schnell zu eindrucksvollen Ergebnissen. Ein Highlight in der neuen Version Sequel 2 ist für mich die einfache Zuweisung von MIDI-Controller-Daten. So konnte ich ohne Problem die Regler und Fader meines Fame KX88HC Master-Keyboards den gewünschten Fadern und Panoramareglern im Mischpult von Sequel 2 zuweisen. Ein Klick auf den Knopf für die Zuweisung, ein Klick auf den gewünschten Regler in Sequel und schließlich noch ein Klick auf das Feld “ohne Zuweisung”, um dann den entsprechenden Regler am MIDI-Controller betätigen und fertig ist die Fernsteuerung.

Auch sehr interessant ist die bei Sequel 2 eingeführte Freeze Funktion, diese spart nicht nur
Rechenleistung sondern gibt uns auch die Möglichkeit die im Projektordner im Verzeichnis
“Freeze” abgelegten Wave Dateien auch in anderen Audio Programmen (Sequencer wie Sonar oder Cubase 5) weiter zu verwenden und hier – falls doch mal notwendig – auch VST FX Plugins einzusetzen.

Für das Editieren der aufgenommenen Audiospuren stehen in Sequel 2 Audio-Editor und Key-Editor bereit. Mit ersterem können wir schnell unsere Loops bearbeiten und mittels Warp-Funktion auch rhythmisch korrigieren, neu gestalten oder per Quantize automatisch quantisieren lassen. In der Arbeit mit Dum-Loops erweist sich dies als überaus nützlich. MIDI-Daten lassen sich mit Hilfe des einfach zu bedienenden Key-Editors nach der Aufnahme bearbeiten und quantisieren.

 


Nützliche Features
Sequel 2 ist kompatibel mit dem General MIDI Standard (GM). Sehr schön ist hier die Möglichkeit, auf der Festplatte lagernde MIDI-Dateien (genau wie auch schon die Audio-Loops) per Drag & Drop in das Projekt zu importieren. Das Programm akzeptiert hier die gängigen Formate MIDI und SMF.

Einen interessanten Ansatz bietet der Arranger, der sowohl live als auch für das schnelle Arrangieren im Homerecording-Studio gute Dienste leistet. In diesem können verschiedene Knöpfe einzelnen Abschnitten des Projekts zugewiesen werden, die anschließend über die Knöpfe getriggert werden können. Es ist so sehr einfach möglich, unterschiedliche Arrangements und Anordnungen auszuprobieren, um dann die beste Variante abzuspeichern.

Ein eher triviales, nichtsdestotrotz sehr nützliches, Feature ist das Zuweisen von Bildern für einzelne Spuren. Sequel 2 liefert hierfür einige Bilder von Musikinstrumenten gleich mit, aber natürlich können auch eigene Bilder eingebunden werden. Für die Übersichtlichkeit im Projekt ist das meiner Ansicht nach sehr nützlich.

Weiterhin erwähnenswert sind der Chorder, der aus einer gespielten MIDI-Note einen Akkord zaubert, sowie der Arpeggiator, der frei einstellbar ist, jedoch auch eine Auswahl an Presets mitbringt.

 

Export von Audio
Die fertigen Projekte können aus Sequel 2 als WAV Datei (16-bit oder 24-bit) als AIF, AAC, Apple Lossless oder als OGG-Vorbis exportiert werden. Sehr löblich auch der Export direkt zu Apples iTunes. Schade nur, dass eine so essentielle Option, wie der Export von MP3, nur 20 mal oder höchstens 30 Tage lang nutzbar ist und danach bei Steinberg hinzugekauft werden muss. Schade, dass man hier nicht einfach den freien LAME MP3 Codec einbinden kann.

Für den mobilen Einsatz auf dem Notebook verfügt Sequel 2 über eine virtuelle Tastatur, die sowohl über die Computertastatur als auch mit der Maus gespielt werden kann. Dies ist sicherlich keine Alternative zu einem echten MIDI-Keyboard, hilft aber um mal eben eine Idee festzuhalten.

Die lange Ladezeit der Halion-Instrumente empfand ich als etwas störend, da vergeht schon mal fast eine Minute bis der Sound bereitsteht. Auch zerrt der Halion ONE bei einigen Instrumenten recht stark an der CPU-Leistung, mit Hilfe der Freeze-Funktion kann man aber dennoch recht gemütlich arbeiten.

 

Sequel 2: Effekte

Folgende Effekte stehen dem Nutzer in Sequel 2 zur Verfügung:

  • Delay: Ping Pong Delay, Stereo Delay
  • Distortion: Amp Simulator, Distortion
  • Dynamics: Kompressor, Gate, Maximizer
  • Modulation: Auto Pan, Chorus, Flanger, Phaser, Rotary, Tremolo, Vibrato
  • Roomworks SE Reverb, Stereo Enhancer, Dual Filter
  • Channel Equalizer mit drei Frequenzbändern, Lo/Hi Shelving EQ (variable Frequenz), vollparametrisches Mittenband mit variabler Frequenz und variablem Q-Wert
  • Fester Kompressor in jedem Kanal
  • Zwei variable Insert-Effekte pro Kanal
  • Zwei globale Effekte (Sends) pro Kanal
  • Zwei variable Master-Effekte (Inserts)
  • Zwei feste Master-Effekte: Stereo Enhancer, Maximizer (Inserts)

 

Sequel 2: Instrumente und Presets

An Instrumenten finden wir einen wirklich umfangreichen Pool, der die General MIDI Spezifikation erfüllt und darüber hinaus einige sehr interessante Sounds bietet. Die Sounds sind alle in erstklassiger Qualität gesampelt und klingen meistens authentisch.

Alle Sounds aus Sequel 2 lassen sich auch in den anderen Programmen wie Cubase Studio 5 oder Cubase 5 nutzen und vice versa. Ein Vorteil der Mediabay.

Die Instrumente sind bis zu 128-stimmig spielbar, jedes Instrument verfügt über Quick Controls zum Editieren der Klangparameter und die daraus resultierenden, neuen Sounds können für die spätere Verwendung als Spur-Presets abgespeichert werden.

Für Audiospuren werden ebenfalls 50 Presets für den Einsatz in den eigenen Projekten mitgeliefert. Unter diesen befinden sich zum Beispiel der Amp und der Kompressor für einen Blues Gitarren Sound oder diverse Vorlagen für Vocalspuren.

 

Sequel 2: Bewertung und Übersicht:

PLUS

  • Leichtes unkompliziertes Arbeiten
  • Umfangreiche Sample Loop Bibliothek
  • Gute Yamaha Motif Sounds aus Steinbergs Halion
  • Hochwertige Effekte
  • Arranger Funktion
  • Einfache externe Midi Kontroller Zuweisung
  • Amtlicher und druckvoller Sound
  • Einbinden externer Samples und Midi Files

 

MINUS

  • Kein Support für VST Plugins
  • Sendet keine Midi Daten
  • Langsames Laden einiger Halion Instrumente
  • MP3 Export muss hinzu gekauft werden

 

Sequel 2 Testbericht: Fazit

Sequel 2 ist ein umfangreicher Audio-Sequenzer mit kleinem Preis, der mich endlich mal wieder auf unkomplizierte Weise hat Musik machen lassen. Und genau darin liegt die Stärke dieses Programms: Alles an Bord, einfach zu erreichen und in guter Klangqualität vorhanden.

Der Sequel 2 Preis geht meiner Ansicht nach voll in Ordnung. Weitere Sample-Bibliotheken können für kleines Geld bei Steinberg oder bei Drittanbietern hinzugekauft werden.

Für Produzenten mag dieses Einsteigerprogramm nicht geeignet sein, aber wer schnell und einfach nur Ideen sammeln, Musik komponieren und in guter Qualität aufnehmen möchte, der ist mit Steinbergs Sequel 2 bestens beraten.

Sequel 2: Bilder

Das Arrangerfenster in Sequel 2

Das Arrangerfenster in Sequel 2


Audioeditor

Audioeditor


Der Sequel 2 Keyeditor

Der Sequel 2 Keyeditor

 

Arranger

Arranger


MediaBay

MediaBay

 

Sequel 2: Hörprobe

Lesermeinungen (19)

zu 'Sequel 2 Testbericht: Sequenzer für Einsteiger mit kleinem Preis'

  • Marcel
    16. Mrz 2009 | 18:08 Uhr Antworten

    88 Euro für ein Programm, das weder Midi-Daten sendet, noch MP3 exportieren kann ist irgendwie typisch Steinberg. Ich kenn Sequel nicht aber ich denke, dass einem Einsteiger völlig egal ist, wie die Sounds aus dem Rechner kommen und mit diversen Programmen wie zum Beispiel Reaper oder Renoise kann man wesentlich günstiger Musik machen.

    Gerade Renoise bietet an Funktionen alles, was ein Cubase auch hat. Okay, Pianoroll und speziellere Sachen fehlen, dafür kann man wildes Midi-Routing betreiben und kann dank VST-Plugins wild herumfuhrwerken. Und das alles für knapp 50 Euronen.

    Der “kalte” Trackersound, den man solchen Sequencern früher immer vorgeworfen hat, gehört dank einiger Neuerungen im Programm, auch der Vergangenheit an.

    renoise.com – für die Shareware.

  • MarkusSchmidt
    17. Mrz 2009 | 10:25 Uhr Antworten

    “Gerade Renoise bietet an Funktionen alles, was ein Cubase auch hat.”

    Mit solchen Kommentaren zeigst du nur,das du ein Anfänger bist und keine Ahnung von dem hast,was du redest…Aber von euch gibt es ja einige,und wir haben gelernt mit oder besser ohne euch zu leben :-)))

  • Carlos (delamar)
    17. Mrz 2009 | 10:42 Uhr Antworten

    Wir waren alle mal Anfänger, insofern einfach mal nicht darüber lästern, Markus.

    renoise bringt tatsächlich eine Menge Features und auf den den ersten Blick scheinen die wichtigsten Merkmale dabei zu sein. Vielleicht schauen wir uns das Programm bei Gelegenheit mal genauer an! Danke für den HInweis.

  • nevi
    17. Mrz 2009 | 12:13 Uhr Antworten

    Ein Sequenzer für 88,- von Steinberg ist wohl eher in Konkurrenz zu “Magix Samplitude Music Studio 15″ zu beurteilen und nicht zu Cubase.

    Obwohl ich Magix rein gefühlsmäßig überhaupt nicht mag, muss ich aber zugeben, dass die einiges getan haben, um näher an das Pro-Produkt Samplitude heranzukommen (z.B. verbesserte Mixing-Engine im Vergleich zu den Vorgängerversionen, die noch anders betitelt waren => stark verbesserter Klang).

    Oftmals sind es gerade die kleinen aber feinen Unterschiede zwischen Einsteiger- und Profi-Soft bzw. ob eine günstige Soft “reicht”. Faktoren wären Anzahl der Insert-Effekte, Subgruppen, automatische Latenzkompensation etc. Wie sieht es denn konkret damit bei Renoise aus? Ist Renoise hier auf dem Niveau von Cubase?

    Anfängern kann ich empfehlen, das Samplitude Music Studio zu testen. (Uuaaah ich hätte nie gedacht, dass ich mal Magix empfehlen würde *g*). Jedenfalls kann es VST und ist sogar noch günstiger. Mein Bruder arbeitet damit und der ist schon lange kein Anfänger mehr. Er sagt er wäre sehr zufrieden damit.

  • Marcel
    17. Mrz 2009 | 12:30 Uhr Antworten

    quote: “Gerade Renoise bietet an Funktionen alles, was ein Cubase auch hat.” :quote

    Ich wollt hier ja auch keinen Flamewar heraufbeschwören ;) Insgesamt sieht’s aber so aus, dass Renoise zumindest Sequel weit überlegen ist. Letztendlich sind alle Sequencer ja eh nur Werkzeuge und jeder sollte das benutzen, womit er am besten umgehen kann. Bei mir ist es halt Renoise. :P

  • Andreas Eberhardt
    17. Mrz 2009 | 12:58 Uhr Antworten

    Es gibt zu Steinbregs Sequel 2 sicherlich einige Alternativen, es sei hier z.B. auch Mixcraft von Acoustica, das gerade in der Version 4.5 erschienen ist, genannt.

    Mixcraft bietet vollen VST Support sowie das Stacking von Intrumenten und Effekten, kommt mit einer Auswahl guter Sounds und VST Plugins, incl. einigen Flügel Samples und hat auch reichlich Loops mit an Bord.
    Mixcraft wird momentan auch für nur ca. 60,- Euro gehandelt.

    Aber, es ist einfach so das Sequel noch um Längen besser klingt und es macht einfach Spass damit zu arbeiten, ich würde Sequel 2 auch nicht unbedingt als Einsteiger Produkt abtun, da gerade in der Vorproduktion die “mal eben was aufnehmen” Funktion ganz klare Vorteile hat.

    Es gibt übrigens eine Trial Version im Netz, die zwar etwas abgespeckt wurde jedoch einen guten Überblick der zur Verfügung stehenden Funktionen bietet.

  • Christian
    17. Mrz 2009 | 15:44 Uhr Antworten

    Ich benutze Sequel 1 und kann alles bestätigen was Andreas in der Review zum Thema workflow beschreibt. Ich bin zufrieden und werde evtl bald auf 2 updaten

  • nevi
    17. Mrz 2009 | 16:34 Uhr Antworten

    Ich vermute die “Stärke” von Renoise liegt klar in der Tracker-Struktur als alternativer Ansatz mit Retro-Feeling. Renoise ist Wahrscheinlich der beste und kompatibelste Mod-Tracker für den PC und eher als ein solcher zu beurteilen. VST gibts obendrein.

    Hab gerade mal nachgeschaut: Die VST Effekte von Mixcraft scheinen ganz normale Free-Plugins zu sein, u.a. von Kjaerhus und Voxengo (Boogex,) welche sicherlich zu den besseren Free-FX gehören, allerdings ohnehin kostenlos zu haben sind. Immerhin bietet Mixcraft eine VST-Unterstützung – sogar mit Latenzkompensation.

    Magix bietet einen sehr großen Umfang durch Online-Soundarchiv, hauseigene Effekte, Instrumente, Mehrspuraufnahme fürs Band-Recording, eine (einfache) Mastering-Sektion und sogar Elastic Audio (wobei ich nicht sagen kann, wie/ob das klingt) sowie eine wirklich gute Engine.

    @ Andreas E. Wenn Du meinst dass Sequel besser klingt als Mixcraft, könnte das an der Audio/Mixing-Engine liegen. Darin liegt meines Erachtens auch ein großer Unterschied bei Software im Low-Cost-Sektor. Für mich wäre das ein sehr wichtiger Faktor!

    Jedenfalls finde ich, dass mittlerweile eine Menge verschiedener Software für geringes Geld und jeden Zweck zu haben ist. Inzwischen sind die meisten dieser Programme (klanglich) sogar recht brauchbar, was nicht immer so gewesen ist. Allerdings liegen die Schwerpunkte unterschiedlich, und die Ausstattung differiert stark. Es bringt etwas, sich vor dem Kauf genau zu informieren und hinzuschauen & -hören.

  • Andreas Eberhardt
    19. Mrz 2009 | 15:40 Uhr Antworten

    Zu Mixcraft möchte ich sagen das die Firma Acoustica noch in den Anfängen ist und sich dort noch einiges tuen wird, ich bin Mitglied im Beta Tester Team von Acoustica und konnte auch schon einige Ideen meinerseits, die hoffentlich auch umgesetzt werden, mit einbringen.

    Ich arbeite viel mit Mixcraft da es sehr flexibel ist, auch die mitgelieferten Sounds sind gut, allerdings und das kann sich ja auch noch einmal ändern, sind die Loops, so wie ich es oben schon geschrieben habe, lange nicht so gut wie die von Sequel, es klingt bei Steinbergs Sequel einfach amtlicher, kerniger, druckvoller und besser.

    Ich gehe aber absolut davon aus das die Kalifornier (Acoustica) mit der Version 5 noch ein Ass im Ärmel haben werden und dies auch ausspielen.

    Sequel 2 gewinnt einfach durch so tolle Features wie die Midi Controller Zuweisung, so spinne einfach das man es kaum glauben mag, auch die Freeze Funktion macht absolut Sinn.

    Ich will es mal so sagen, um “mal eben” einen CD- reifen (!!) Song aufzunehmen ist das Programm genial, wenn es tiefer gehen soll und komplizierter wird dann ist wohl eher der Griff zu Cubase 5 angebracht.

    Oder zu einem der anderen fantastischen Sequenzer wie Sonar, Samplitude oder auch FL- Studio usw.

    Sequel ist einfach, effektiv und bietet hervorragende Ergebnisse, wenn du mal einen Drum Loop brauchst ist der auch schon dabei und Loops von vielen anderen Instrumenten.

    Ich schreibe es hier noch einmal Sequel ist für mich in keinster Weise ein Einsteiger Produkt sondern einfach ein geniales Programm um mal wieder abseits aller technischen Möglichkeiten und den damit verbundenen Fallstricken Musik aufzunehmen.

    Ganz klar für mich ist, ich gebe es nicht mehr ab, es sei denn für die Version 3, wenn die mal herauskommen sollte.

    Klar habe ich auch Cubase, Sonar und Samplitude installiert aber man verfängt sich so schnell in den Details der Möglichkeiten und die eigentliche kreative Urkraft geht dabei den Bach herunter.

    Sequel ist für mich der Multitracker der Zukunft, sowie es damals mal diese 4 Spur Fostex oder Tascam Teile mit eingebautem Mischpult war. (Kennt die eigentlich noch einer :-) )

  • Fanatyc
    09. Apr 2009 | 10:50 Uhr Antworten

    Hallo,

    nach einer langen Pause melde ich mich mal zurück und scheinbar zu richtigen Zeit um erneut mein Statement zu Sequel abzugeben.

    Sequel 2 ist unter keinen Umständen mit Samplitude Music Studio 15 gleichzusetzen. SMuStu15 ist mit Cubase Essential 4 vergleichbar. Sequel 2 ist mit der kleinen Variante des Magix Music Makers 15 (nicht die Premium Version) vergleichbar. Den die Premium Version hat VST, Re-Wire und noch viele weitere Features die Sequel 2 nicht hat. Auch die Halion One Sound können mich nicht überzeugen. Das einzige was mir bei Sequel gefällt ist die MIDI Learn Funktion was aber auch schon alles ist.

    Und hier gibt es Berichte von mir mit meinen Erfahrungen zu Sequel 1. Es hat sich ja nicht so wesentlich viel geändert.
    Vielleicht sollte auch für alle noch mal gesagt werden das Sequel Projekte erst in Cubase Studio 4 und 5 importiert werden können und nicht mit Cubase Essential funktionieren.

    Deshalb ist es mir auch ein Rätsel wie ein Produzent der ein erfolgreiches Studio in Spanien betreibt so eine gute Meinung zur Sequel haben kann. Schaut doch mal in die Community von Sequel rein! Vor allem die Anfangszeit, was wurden dort die User sitzen gelassen, Hammer!.

    Und noch ein ganz gravierender Unterschied zu Music Maker fällt mir auf. Die beka***e Zwangsaktivierung und Registrierung von Sequel 2 entfällt beim Music Maker.

    Viele vergessen hier das MAGIX mit Samplitude und Sequoia zwei der besten DAW´s der Welt am start haben und die Techniken auch im Music Maker und im Music Studio einbinden.
    Und das Elastic Audio funktioniert auch sehr gut. Besser als die Artefakt behaftete Audioquantisierung in Sequel. Aber jeder entscheidet ja selbst welche Software er benutzt.

    Mit Cubase Essential und Cubase hat Steinberg einen Sequenzer der richtungsweisend ist und zu den besten der besten zählt. Sequel hingegen ist kein nennenswerter Anfängerkrempel.

    LG

  • Fanatyc
    09. Apr 2009 | 17:51 Uhr Antworten

    Warum ist mein Beitrag hier weg? Sind negative Beiträge und Äußerungen nicht mehr erwünscht auf delamar? oder wie schauts aus Carlos? Warum habt ihr den Beitrag gelöscht?

    LG Marek

  • Fanatyc
    09. Apr 2009 | 17:54 Uhr Antworten

    Ich nehme alles zurück was ich gesagt habe und behaupte das Gegenteil. Nach mehrfacher Aktualisierung auf meinem Laptop ist der Beitrag jetzt aufgetaucht. Sorry. Ob es an Vista und dem IE liegt?

    LG Marek

  • Fanatyc
    09. Apr 2009 | 20:37 Uhr Antworten

    schon wieder sind meine Beiträge weg. :((

  • Fanatyc
    09. Apr 2009 | 20:41 Uhr Antworten

    Carlos ist mit dem Server alles ok? Erst wenn ich einen neuen Post schreibe kann ich meine vorherigen Beiträge lesen. Ich hab echt schon gedacht das meine Beiträge gelöscht worden sind aber nachdem ich etwas schreibe kann ich die erneut sehen. Ich habe es mit Firefox 3 und IE 7 getestet. Ich kann mir kaum vorstellen das es nur mich betrifft.

    LG Marek

  • Carlos (delamar)
    09. Apr 2009 | 20:42 Uhr Antworten

    Hallo Marek, willkommen zurück!
    Die Kommentare sind alle noch da. Hier hat sich nichts geändert zu früher. Wir lassen natürlich auch Kritik zu…
    Ruf mich mal an, wenn Du Zeit hast.
    Gruss, Carlos

  • Karen
    15. Jul 2009 | 22:03 Uhr Antworten

    Was ist denn nur das beste von allen für junge Anfänger? Nach diesem ganzen wuseligem gespräch würde ich es gerne mal genauer wissen leute ….

  • Karin
    17. Aug 2010 | 12:26 Uhr Antworten

    Hallo, vielleicht kann mir jemand einen Tip geben der mit Sequel 2 erfahrung hat. Hab das Programm seit paar Tagen und schon große Probleme es nur zu registrieren um die 500Loops zu bekommen. Nun hab ich sie bekommen, doch nichts läuft.. dieLoops sind leer. Nur die Demos lassen sich laden und funktionieren.
    Wäre schön wenn mir jemand helfen kann.

    Lg Karin

  • DAU
    17. Nov 2010 | 17:36 Uhr Antworten

    Ich habe nun das Trial installiert und bin schwer enttäuscht.
    Kaum ändert man bei der Installation die Pfade, ist das Programm nicht mehr lauffähig. Man kann es zwar starten, aber nicht das Demo abspielen. Bevor ich nun Stunden lang nach den Fehlern suche, die ich als dummer User gemacht haben könnte, such ich mir lieber ein andere Programm.

  • Manulu01
    05. Mrz 2011 | 18:42 Uhr Antworten

    Meine Erfahrungen mit Sequel 2

    Hardware: MacBook Pro 15″; 4 GB-Arbeitsspeicher; 2,4 GHz Intel Core i5; Casio Keyboard mit 61 Tasten.

    2009 Trail Version auf einen iMac installiert dabei wurde auch dieser eLincener installiert, wo ich nicht soviel Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Fehler Nummer Eins.Damit Paar Stücke gemacht. Die Entscheidung mich für Sequel 2 zu entscheiden hat der Carlos laut seinem Test hier mitgegeben.

    Dann habe ich mich entschieden Sequel 2 zu kaufen, dabei habe ich mir 10 Content (Hip Hop etc.) dazu gekauft ca. 200 € Zusammen.

    Im Packet ein Handbuch mit 121 Seiten auf Deutsch;Französisch;Englisch. DVD und Werbung. Dabei muss ich sagen, das ich kein Dongle gekauft habe.

    DVD reingeschoben und beim letzten Stück der Installation immer wieder stehen geblieben. 3 Tage immer wieder neu Probiert. Frust hoch 3…Naja. Schließlich den Support angerufen. Problem war, da immer nur eine Version auf einem Computer installiert werden darf, hat mein Computer nicht die Original Version Akzeptiert. eLincener macht da Probleme.

    Die Trail Version bekommt einen eigenen Schlüssel und die Original Version, wer nicht eLincener noch Aktiviert bzw. Trial und eLincener nicht Deinstalliert hat bevor er Sequel 2 installiert, der bekommt Probleme, so wie ich z.B.

    Da ich aber Probleme hatte mit meinem iMac und mir dann das MacBook geholt habe. Nochmal alles installiert, da hat es wieder nicht geklappt. Wollte schon den Hammer holen. Aber es gibt die Möglichkeit die Produkte neu zu Aktivieren.Als Registrierter User bei Steinberg,
    Irgendwann nach Tagen hat es geklappt. Sogar die 500 extra Loops habe ich geschafft drauf zu kriegen.

    Fazit:

    Ich als Absoluter Musik Anfänger, der nicht damit Geld verdienen möchte, sondern als reines Hobby zur Entspannung und zum lernen nutzt. Kann ich Sequel 2 empfehlen, wenn man nicht Garageband zur Verfügung hat. Die Qualität vom Sound ist mit Garageband zu Vergleichen außer StreichInstrumente.

    Sequel 2 hat genügt Instrumenten Auswahl und mit den Content Parketten kann man schon viel Anfangen,wenn man noch ein Keyboard oder anderes Instrument hat.

    Für einen Anfänger um Überhaupt darein zu kommen und in einer guten Qualität und nicht der Englischen Sprache Mächtig ist und nicht von Tausenden Fenster und Knöpfen erschlagen zu werden, ist Sequel nicht schlecht.

    Was Sequel schlecht macht ist vielleicht die Installation, wenn man nicht, so wie ich dem eLincener Aufmerksamkeit schenkt. Vielleicht sorgt ein Dongle Abhilfe, das kann ich nicht sagen, da ich mit so einem Dongle keine Erfahrung habe.

    Was ich allen Anfängern empfehlen kann, ist das man sich erst vielleicht eine Demo der einzelnen verschiedenen DAW Programme installiert damit rum Probiert und vielleicht nach Möglichkeit jemanden sucht der schon mit verschiedenen oder einem der DAW Arbeitet.

    Alle anderen Argumente hat schon Carlos im Test erwähnt.

Sag uns deine Meinung!