Native Instruments Maschine Testbericht: Ratter, ratter…beat making

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Native Instruments Maschine Testbericht

Hard- & Software Native Instruments Maschine Testbericht

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Native Instruments Maschine Testbericht

Die Native Instruments Maschine ist, wie bereits angesprochen, ein Hybrid aus Software und Hardware. Die intuitive Bedienung des Controllers ist an die MPC von Akai angelehnt, wird aber mit der Flexibilität einer Software gepaart und ermöglicht so eine weitaus breitere Anwendung sowie einen deutlich erweiterten Funktionsumfang.

Mit Maschine sind erste Snippets und fertige Beats in wenigen Minuten fertiggestellt. Und seit dem Update auf Version 1.5 sind dafür meistens keine Mausklicks vonnöten. Alle Funktionen der Software sind intuitiv über den Controller steuerbar. Maschine ist flexibel einsetzbar und ist treuer Begleiter im Studio, auf der Bühne oder unterwegs. Durch die Abmessungen des Controllers passt er in jedes handelsübliche DJ-Bag und findet durch die kompakten Abmessungen auch auf der kleinsten Bühne seinen Platz (live getestet).

Die Hardware ist vorbildlich verarbeitet und die Software läuft, wie von NI nicht anders zu erwarten, sehr stabil. Controller und Software in Symbiose ergänzen sich zu einem flexibel einsetzbaren Groove-Production-Studio.

Native Instruments Maschine Testbericht

Hard- & Software Native Instruments Maschine Testbericht

Maschine Update

Mit dem Update auf Version 1.5 geht Native auf Feedback aus der Maschine-Community ein und spendiert darüber hinaus ein Gigabyte an zusätzlichen Samples für die offizielle Maschine Library – eine Menge Futter zum Beat Making.

Die wichtigsten neuen Features im Überblick:

  • Zwei neue Vintage-Sampler-Modi (Emulation von MPC60- / SP-1200 Sounds).
  • 16 Velocity-Levels: Ein Sound lässt sich auf die 16 Pads mappen und ermöglicht das Einspielen dynamischer Grooves über die Pads.
  • Mehr als zehn neue Hardware-Shortcuts für eine noch schnellere und intuitivere Bedienung.
  • Nahtlose Integration in jede DAW wie Cubase, Logic oder Ableton.
  • MIDI – Export via Drag & Drop.
  • Mehr als ein Gigabyte neue Sounds (jetzt insgesamt sechs GB mit mehr als 18000 Samples)
  • Zahlreiche Workflow-Verbesserungen wie direktes Monitoring, laden von Kits ohne Pattern und anpassbare Defaulteinstellungen von Patternlänge und Quantisierung (uvm.).
  • MPC-Import, verbessertes Slicing, Macro Controls und weitere…

Aufbau und Installation

Schön verpackt präsentiert uns Native Instruments die Maschine. Das Getting-Started Handbuch liegt in Papierform bei und präsentiert die wichtigsten Funktionen in knapper und übersichtlicher Form. Ein ausführliches Handbuch gibt es in digitaler Form dazu.

Solide verarbeitet wirkt die Hardware, die Drehregler und Pads wirken robust und die Maschine ist definitiv gerüstet für den Live-Einsatz (den Spritzwassertest haben wir bisher ausgelassen, dürfte aber keine Funktionsbeeinträchtigungen mit sich bringen).

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Die Hardware Maschine

Die Installation der Software geht auf unserem Testsystem (MAC OS X 10.6) reibungslos und die Aktivierung der Software erfolgt, wie gewohnt bei Native Instruments, über das bekannte Service Center. Hier hat man Bugs aus der Vergangenheit aus dem Weg geräumt und die nötigen Updates werden zuverlässig angezeigt und heruntergeladen. Nach der Installation der Updates (manuell) auf Version 1.5 und der neuen Library gehen wir an den ersten Start der Software.

Der auf den ersten Blick farblich recht karge Controller ist nach dem Start der Software im wahrsten Sinne des Wortes “erleuchtet”. Die Pads sind in rot und blau beleuchtet und die beiden Displays bieten auch bei schwierigen Lichtverhältnissen genug Kontrast und bleiben gut lesbar.

 

Software – Native Instruments Maschine Testbericht

Herzstück der Maschine ist die dazugehörige Software, die auch ohne den Controller läuft. Der Controller ist lediglich eine “Ergänzung”, steuert aber auch gerne andere VSTi’s über MIDI.
Die Software ist kein Klangerzeuger, sondern arbeitet auf Basis von Samples. Die Oberfläche ähnelt anderen gängigen Instrumenten der NI-Familie. Aber auch alle, die mit Ableton arbeiten, werden sich in der Oberfläche wohlfühlen. Man bewegt sich also nicht auf komplettem Neuland.

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Die Software bei der Maschine

Das Sequenzerprogramm Maschine archiviert und sortiert die Sounds in einer bekannten Tagging Struktur, die das Wiederfinden der Sounds erleichtert. Das Hinzufügen der eigenen Sounds in die Library der Maschine ist natürlich möglich, das Taggen sollte man allerdings auf keinen Fall vergessen. Maschine läuft Standalone, aber auch als VSTi und hat mit dem Update auf Version 1.5 deutliche Verbesserungen in der Zusammenarbeit mit einem Host-Sequenzer mit sich gebracht.

 

Hier geht es weiter mit dem Native Instruments Maschine Testbericht

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Lesermeinungen (5)

zu 'Native Instruments Maschine Testbericht: Ratter, ratter…beat making'

  • Ekwalla daniel A:ka divant lahaine   28. Okt 2010   15:25 UhrAntworten

    Der Controller ist lediglich eine “Ergänzung”, steuert aber auch gerne andere VSTi’s über MID

    WIE SOLL DIE VST DRINNEN in der maschine mitgeliefert sofware funktioniren FUNKTIONNIEREN ?

    • Carlos (delamar)   28. Okt 2010   15:31 UhrAntworten

      Nein, die VSTs und VSTi laufen nicht in der Maschine, sondern Du kannst Maschine als MIDI-Controller verwenden, um die Plugins in deinem Host zu steuern.

  • PeeDeeSan   29. Okt 2010   16:34 UhrAntworten

    Ich habe mein Roland MV-8000 durch NI Maschine ersetzt und bereue es keine Minute. Wenn man an dem Controller sitzt und arbeitet ist das Feeling und der Workflow wie an einer MPC oder MV. Man schaut kaum auf den Monitor des Rechners, da sich alles in den 2 Monitoren des Controllers sehr gut ablesen lässt. Ein sehr feines Instrument für mich das meine arbeit beschleunigt hat und mir noch mehr Freiheiten in meinem Kreativen schaffens ermöglicht gegenüber einer Hardwarelösung.

  • Pablo   30. Okt 2010   18:46 UhrAntworten

    Ich besitze die Maschine auch seit Anfang des Jahres und muss sagen, dass es bisher der beste Equipment kauf ist den ich gemacht habe. Zum basteln von Hip Hop Beats ist sie einfach genial. Vor allem das Samplen macht damit total Spaß. Und mit den MPC60 und SP12 Modes kommt richtiges Vintage Feeling auf.
    NI arbeitet bereits am nächsten kostenlosen Update. Bin mal gespannt was da noch so reingepackt wird.

  • PeeDeeSan   18. Feb 2011   09:17 UhrAntworten

    Mit der Version 1.6, die ich jetzt schon einige Wochen in Beta hier Teste, ist das Feeling und der Workflow von Maschine noch besser geworden. Als ganz grosse Neuerung ist die Integration von VST und AU PlugIns zu sehen. Als dieses Feature von NI bekannt gemacht wurde, war ich der Meinung, das ich das nicht benötigen werde, aber in der Praxis ist das ganze Gegenteil passiert. Jetzt würde mir was fehlen wenn ich kein Effekt oder Instrumenten PlugIn laden könnte. So kann man sich manchmal täuschen. Und ein weiterer schöner Nebeneffekt ist, das ich nun mit Hilfe von Maschine als PlugIn, VST in Logic benutzen kann, die es nicht als AU Variante gibt.

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