Motu Digital Performer 7 Testbericht

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Motu Digital Performer 7 Testbericht

Alle Jahre wieder – oder so ähnlich. Auch Motu hat es sich nicht nehmen lassen, in kurzem Abstand die hauseigene DAW (Digital Audio Workstation) Digital Performer auf eine neue Versionsnummer zu heben. Ein Trend, der auch von einigen Mitbewerbern verfolgt wird und der die Frage aufwirft, was denn an ohnehin schon fantastisch ausgestatteten Programmen (hier: Digital Performer 6 Testbericht) wie diesen noch zu verbessern sei.

Wir waren natürlich sehr gespannt auf das Versionsupdate und haben dieses nun für diesen Digital Performer 7 Testbericht genauer inspiziert. Für eine ausführliche Einführung in DP kannst Du den weiter oben verlinkten Testbericht zur Vorgängerversion lesen. Dort sind alle Grundfunktionen beschrieben, im hiesigen Artikel wird es hauptsächlich um die Neuerungen gehen.

 

Motu Digital Performer 7 Testbericht Preis

Jetzt preiswert kaufen: Motu Digital Performer 7


Die Neuerungen in Motu Digital Performer 7

Mit dem Digital Performer 7 (inzwischen in Version 7.1 vorliegend) hat der Hersteller Motu ein Update auf den Markt gebracht, welches sich allem voran einem verbesserten Workflow widmet. Als ich mir die Neuerungen im Vorfeld zu diesem Testebericht angeschaut habe, war nicht dabei, das mich so richtig aufhorchen liess. Dieses Update ist sicherlich vor allem an die User von Digital Performer gerichtet, die viel mit dem Programm arbeiten und für die ein bequemeres Arbeiten wichtig ist.

Und auch Neueinsteiger werden von diesem Update profitieren: Gleich zu Beginn möchte ich ein grosses Lob für die Hilfe-Suchfunktion aussprechen. Es reicht, ein Wort einzugeben, damit Digital Performer 7 ein eigenes Menüfenster öffnet, in der sich die eingegebene Funktion befindet. Als ob das nicht schon genug wäre, blinkt ein dicker blauer Balken auf und zeigt dem Hilfesuchenden die genaue Position der Funktion im Menüfenster an. Alle, die sich in diese DAW einarbeiten wollen (oder müssen), werden diese Funktion als einen echten Segen empfinden. Das Kennenlernen von Digital Performer 7 wird dadurch so viel einfacher.

 

Digital Performer 7 Testbericht

Die Oberfläche bei Digital Performer 7

 

Gitarrenverstärkersimulation in Digital Performer 7

Die vielleicht grössten Neuerungen in DP7 wenden sich an die Gitarristen – aber nicht nur an diese. Zum Beispiel gibt es einen neuen Tuner zum Stimmen der Gitarre. Dieser deckt den Bereich von 400 Hz – 480 Hz ab. Ein einfaches aber sehr nützliches Tool für das Tonstudio, jeden Gitarristen und Bassisten.

Die neue Amp-Simulation „Custom ’59“ kommt in Form eines Plugins daher und widmet sich den beliebtesten Gitarrenverstärkern von Fender und Marshall. Du findest in dieser Gitarrenverstärkersimulation so legendäre Modelle wie den Fender Bassmann, den Marshall JTM 45 oder den weit verbreiteten Marshall JCM800. Im Unterschied zu vielen anderen Plugins und Amp-Simulationen kommt der Custom ’59 aber nicht als „All in one“-Lösung. Das Plugin selbst bietet nur die Verstärkersimulationen. Die Cabinets und Effekte sind allesamt StandAlone-Plugins, die einen eigenen Insert-Slot im Channel belegen. Besonders gelungen finde ich den Custom ’59 in Bezug auf Signalsättigung, das ergibt ein wirklich schönes Klangbild.

 

Digital Performer 7 Testbericht Amp Simulation

Amp-Simulation Custom '59 im Digital Performer 7 Testbericht

 

Gitarre ohne Effekte

Gitarre mit Custom ’59

 

Als Ergänzung zum Amp kommt das Plugin „Live Room G“, das Lautsprecherboxen emuliert. Es kommt mit fünf unterschiedlichen Speaker-Emulationen und ist sehr gelungen, wie ich finde. Mit einem geschickten Panning der drei unterschiedlichen Mikrofonpositionen sind nun auch fette, massige Gitarrenwände einfach zu produzieren. Phasenauslöschungen waren gestern.

Weiterhin findest Du in diesem Plugin einen Mixer und unterschiedliche Mikrofonmodelle der üblichen Verdächtigen. Über die Solo und Mute Funktionen lassen sich sogar die Raumanteile so stark herausarbeiten, dass ein zusätzlicher Halleffekt fast schon überflüssig wird. Über den 3-Band Equalizer je Kanal lässt sich das Signal nochmals den eigenen Klangvorstellungen entsprechend anpassen.

 

Digital Performer 7 Testbericht Live G Room

Speakeremulation Live Room G in Digital Performer 7

 

Ohne Live Room G

Mit Live Room G

Hier kannst Du den Digital Performer 7 Testbericht weiterlesen:

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