Indepence Pro Testbericht: Sample Player & Workstation


Unter dem Strich liegt der Löwenanteil dieser gigantischen Library in aussergewöhnlich guter Qualität vor und ist ohne Zweifel eine Bereicherung für jeden Musiker. Anhand des wirklich breit gestreuten Instrumentariums lässt sich nahezu jedes erdenkliche Musikgenre, das nicht gerade von Live-Instrumenten lebt, mit dem Independence Pro hervorragend produzieren.

 

Übersicht Independence Pro Testbericht

Pro

  • Klang
  • Aufbau
  • Flexibilität
  • Qualität der integrierten Effekte
  • multitimbral
  • geringer CPU-Verbrauch
  • Integration von VST-Effekten und virtuellen Instrumenten

Contra

  • für Einsteiger zu komplex
  • wird ohne Yellow Tools USB Dongle ausgeliefert

 

Fazit beim Independence Pro Testbericht

Das Fazit bei diesem Testbericht kann nur lauten: Der Kauf des Independence Pro lohnt sich auf jeden Fall. Gleich ob als Ergänzung für bereits vorhandene Klänge oder als Grundstock für die eigene Produktion. Das Yellow Tools Plugin als Sampler bzw. Sample Player benutzen zu können ist eine klasse Sache und mit der Mapping Page sind eine Menge kreative Ideen umsetzbar.

Auch für Live-Zwecke scheint mir der Independence Pro hervorragend geeignet, nachdem viele Features auch gerade im Standalonebetrieb ihre Stärken ausspielen. Ein gutes MIDI-Keyboard und ein verlässlicher Computer vorausgesetzt, hat der Musiker jederzeit die volle Kontrolle über die zahlreichen, inspirierenden Sounds.

Positiv anzumerken ist, dass sich der Hunger nach Prozessorpower in Grenzen hält. Auf einem 3,0 GHz Pentium IV konnte ich problemlos mit 3-4 Instanzen simultan arbeiten. Und ich möchte noch anmerken, dass schon in einer einzigen Instanz genügend Layer untergebracht werden können, um eine komplette Produktion zu fahren.

Ich bin von diesem virtuellen Instrument, Sample Player und Workstation mehr als nur einfach angetan und kann es jedem uneingeschränkt empfehlen. Zum Schluss möchte ich noch kurz auf den Independence Free verweisen, der ebenfalls mit dem ein oder anderen hochwertigen Patch daherkommt. Diese kostenlose Version bietet einen guten Eindruck davon, was dich beim Independence Pro erwartet.

Independence Pro Preis: 269,- Euro
Yellow Tools USB Dongle: 38,- Euro

Lesermeinungen (20)

zu 'Indepence Pro Testbericht: Sample Player & Workstation'

  • Maik
    19. Feb 2010 | 22:00 Uhr Antworten

    Als hätte man nicht schon genug Dongles. *seufz*
    Wirklich guter Testbericht. Wie sieht das denn mit der Percussion und der Orchestersektion aus? Sind die Instrumente eher trocken, oder bringen sie schon einen Raumklang mit. ERsteres wäre mir lieber…

  • Marco
    20. Feb 2010 | 19:25 Uhr Antworten

    Ich boykottiere mitlerweile jedes Produkt mit Dongle, ohne Ausnahme. Das ist einfach nur ätzend, nervt die ehrlichen Kunden und die Cracker gibt es trotzdem….

  • Marco
    20. Feb 2010 | 20:37 Uhr Antworten

    Ich sehe gerade, bei Yellosoft gibt es jetzt keinen Zwang mehr zum Dongle. Es gibt jetzt auch alternativ E-License. Super! Jetzt nur noch die Frage Kontakt 4 oder Independece? ^^

    Es ist auf jeden Fall ein sehr guter Testbericht. Ein wenig mehr Soundbeispiele zur Library hätte ich mir allerdings doch gewünscht. :)

  • Paul Tunyogi-Csapo (delamar)
    20. Feb 2010 | 22:27 Uhr Antworten

    Ich habe independence, und die Samples werden alle trocken angeboten. Es gibt am Markt keine besseren Percussionsounds.
    Die Drums sind auch super. Der 100 Jahre alte Kontrabass ist nicht zu toppen.
    Was mich etwas stört ist die CPU Last beim Origami Hall. Die ist etwas hoch.
    Die Frage ob Kontakt oder Indi liegt daran, ob du andere Herstellerlibraries noch zusätzlich kaufen willst. K 4 ist halt von den meisten Herstellern als Host für ihre Libraries erkoren. Daher steht Indi
    so ein bißchen Independant da.(Kleiner Scherz am Rande)
    Von der eigenen Library hat Indi Pro um Längen die Nase vorn.
    Wenn der wirklich nur noch 269 € kostet würde ich nicht lange Fackeln.
    Mich begeistert das Ding jedesmal aufs Neue. Kein rumgequäle mit unasugewogenen Samples mehr.

  • Hanno
    21. Feb 2010 | 12:35 Uhr Antworten

    Seit Juli 2009 besitze ich Independence Pro, und KONTAKT hat man ja aus vielen Gründen sowieso. Daher glaube ich, zu beiden etwas sagen zu können.

    1) Pro: unglaubliche Menge an Samples, sicher sehr konservativ-normal, aber brauchbar, es fehlt hat irgendiwe das Exklusive. Aber für diesen unglaublich günstigen Preis klare Kaufempfehlung.

    2) Kontra: Grusel-Dongle. Ich habe Erfahrung mit den Syncrosoft-Dongles von Steinberg, habe hier Lizenzen erfolgreich von Uralt-Druckerport-Dongles auf USB-Dongle übertragen können, Cubase läuft auf mehreren Computern (natürlich immer nur einer aufs Mal!) – also: ich bin nicht ganz unkundig. Mit diesem Independence-WIBU-Dongle dagegen gab es so viele nahezu unlösbare, wochenlange Diskussionen per EMail erforderne Probleme, dass man nur jedem abraten kann, sich darauf einzulassen – es sei denn, man will die Sofware nur auf einem einzigen PC mit einem 32er OS laufen lassen. Aus Angst vor eventuellen neuen Problemen habe ich Independence seit dem Kauf nicht aktualisiert. Also mein Rat: Nur kaufen, wenn das Programm auch ohne Dongle läuft, wie es ja jetzt versprochen wird (elektronische Aktivierung). Ausserdem finde ich es unfair, wenn von den Dongle-Geschädigten nun ein Aufpreis verlangt wird, wenn sie auf E-Lizenz umsteigen wollen – anstatt sich für den Ärger zu entschuldigen, die dieser unsagbare Grusle-Dongle angerichtet hat.

    Weiteres KONTRA: Es ist ohne jedes Problem möglich, in KONTAKT vorhandene andere Soundpakete ‘einzuspeisen’, etwa aus dem Gigasampler. Anders bei Independence: Hier braucht man Zusatzsoftware der Firma Chicken Tools, die recht um die Ecke zu bedienen ist, zumindest habe ich damit Probleme und habe es nicht in jedem gewünschten Fall geschafft. Da hat also eindeutig KONTAKT die Nase sehr weit vorn.

    Da ich kein Stage-Arbeiter bin, kann ich zu den sicher guten Möglichkeiten von Independence auf diesem Gebiet nichts sagen.

  • Maik
    21. Feb 2010 | 21:08 Uhr Antworten

    Habe mir jetzt mal Independence Free gezogen. Klingt schon wirklich nicht schlecht. Die Percussion ist z.B. wirklich sehr gut. Allerdings gibt es für mich, wie bei fast jedem neuen Sampleplayer ein Problem. Mein Screenreader kann den Presetbrowser nicht auslesen. Habe was von einem speziellen Translator für Independence von Chickensystems gelesen. Kann man mit diesem Tool ytil in fxp Dateien umwandeln? DAnn könnte ich die Presets auch ohne fremde Hilfe auswählen.

  • Paul Tunyogi-Csapo (delamar)
    22. Feb 2010 | 11:33 Uhr Antworten

    Hm..also mit dem Dongle auf Mac hatte ich nie Probleme. Die Syncrosoft geschichte hat sich auch verbessert. Was allerdings sehr wichtig ist, das deine USB-Ports, wenn man einen Hub benutzt, eine eigene Stromversorgung hat, ansonsten zicken die ganzen Dongle nur rum.
    Vielleicht hilft das.

    Also was das Exklusive angeht, kann Kontakt ja nur über die Fremdanbieter punkten. Über die Hauseigene Library müssen wir hoffentlich nicht diskutieren. Die kann für meinen Geschmack mit kaum etwas locken, bis auf das eine oder andere von Vienna Symph.

  • Marco
    22. Feb 2010 | 15:24 Uhr Antworten

    Wenn dem so ist, dann ist Indepence, was die hauseigene Library angeht, wohl absolut konkurrenzlos was natürliche Klänge angeht. Zumal die Orchestersachen auch nicht die schlechtesten sein dürften, stammen sie doch aus der Kirk Hunter Library.

    Goliath ist ja wegen des Dongles keine Alternative.

  • Hanno
    22. Feb 2010 | 17:33 Uhr Antworten

    Nochmal zum Dongle und Pauls no-problemo-Bericht dazu:

    Es handelt sich ja bei Independence – leider – nicht um einen Syncrosoft-, sondern um einen WIBU-Dongle. Und die sind lt. Hersteller tausendfach auf der Welt im Gange, alldieweil sie so sicher sind. Aber diese Sicherheit scheint es nicht umsonst zu geben.

    Es sah in meinem Falle so aus.

    1. Installation auf einem PC mit Win XP 32bit relativ problemlos, ging zwar nicht sofort (d. h. Dongle wurde vom Programm zunächst nicht erkannt), dann klappte es aber doch.

    Da ich aber auf eben diesem PC ein Multibootsystem eingerichtet habe, alldieweil ich beim Sample-Einladen so viel wie möglich Arbeitsspeicher verwenden möchte (bei 32-bit-Win ist ja der Arbeitsspeicher auf 3,2 G begrenzt, bei Vista 64 nicht) – denn die Samples werden ja direkt in den Arbeitsspeicher geladen, sofern man günstige Latenzen haben will – wollte ich Independence auch auf diesem Sysstem installieren, und nun ging die Katastrophe los. Ich möchte hier keine Einzelheiten nennen, kann aber versichern, dass es Wochen und diverse EMail-Kontakt mit dem Hersteller WIBU des Dongles und mit dem freundlichen, diesbezüglich aber nicht allzu kundig wirkenden Independence-Service brauchte. Und dann ging es nach Deinstallation aller Treiber im Betriebssystemstart von Windwos, dann Neuinstallation, eigentlich mehr zu unser aller Überraschung doch nocht irgendwie, und keiner wußte, warum. Seitdem ‘rühre ich nicht dran’.

    Und als ich mit Windows 7 64bit experimentiert habe, hatte ich mich vor dem Versuch der WIBU-Lizenz-Installation erst mal an WIBU gewandt mit einer Anfrage, ob das nun geht oder nicht. Da hatte man zum Abwarten geraten, wenn es denn noch etwas Zeit hätte … Also: nicht gerade einladend. Daher komme ich zu meinem Verdammungsurteil. Und ich denke, es ist ja nicht zu viel verlangt, wenn man eine Lizenz auf mehreren Systemen nutzen möchte – denn das geht ja (wie bereits mitgeteilt) bei Steinbergs mit ihrem Syncrosoft- Dongle ohne irgendwelche Probleme: Installieren, und los geht’s.

    Daher: Wenn man das Programm auf mehreren OS nutzen möchte, vielleicht noch mehrere OS auf einem Computer, dann wird es bei Independence nervenaufreibend, ganz im Unterschied zu Steinbergs Lizensierungsdongle. Und da pfeife ich auf die Sicherheit, denn die ist ja nicht mein Problem, sondern das des Herstellers. Der soll sich bitte darum kümmern, dass ich mit einer ehrlich erworbenen Lizenz auch umgehen kann.

    Wenn man das Programm nur einmal im Leben auf einem Computer installieren möchte und dieser ein 32bit-OS fährt, dann dürfte es gehen. Sonst – wie oben.

  • Superwaldi
    22. Feb 2010 | 19:15 Uhr Antworten

    Ich hatte überhaupt keine Probleme mit dem Dongle.

    An alle Tester der Free Version: Alle Sounds/Samples müssen im Route Folder liegen!!! Wird zwar im Test und auch im Handbuch erwähnt, aber dennoch kann man es leicht übersehen. Für alle Samples gilt übrigens, dass man auch gerne nur die Verknüpfungen ins Route Verzeichnis kopieren darf, um die Samples zum Beispiel auf einer externen Festplatte zu lagern.

    Percussions, Bässe, Orchester, Stepsequencer, Origami und Arranger sind top. Schwächen sehe ich bei den Akustik Pianos, Akustik Drums und Synthesizer Klängen, die sind leider nur Durchschnitt.

    Ich habe die Pro Version.

  • Florian Damm
    25. Feb 2010 | 20:50 Uhr Antworten

    Also das mit dem Dongle ist dermaßen unkompliziert! Ich kann verstehen wenn man keine Lust auf 1000 Dongle hat, aber wenn es so ist, dann muss man sich dem beugen. Ich hatte noch nie Trouble mit dem parallelen Nutzen von mehreren Dongles.

    Die Samples liegen trocken vor, wobei ein minimaler Raumanteil zu hören ist der im Mix nicht wahrnehmbar ist. Mit dem Origami lassen sich da verdammt geniale Sachen drehen. Das ist großes Kino zu dem Preis!

    ich sehe die Schwächen wenn überhaupt im Synth Bereich. Aber meine Güte irgendwas ist doch immer. Dem einen passt das nicht, dem anderen das, es ist immer subjektiv. Ich finde die Piano Patches klasse, weil sie einfach nicht so klar wie oft gehört klingen. Es ist eben ein dreckiger rogher Sound, der nicht in jede Produktion passt, aber durchaus seinen Reiz hat.

    Ob nun Kontakt oder Indepandence ist eine Geschmackfrage. Beide spielen in einer Liga, zumindest was die Library angeht. In welchen Fanblock man sich nun stellt, muss jeder selber wissen.

    Das ALL IN ONE VSTi wird es nicht geben, genauso wenig die ALL IN ONE Frau. Der Vorteil ist, dass man sich bei VSTis nicht auf ein festlegen muss, ohne Trouble zu haben :-)

  • Paul Tunyogi-Csapo (delamar)
    26. Apr 2010 | 21:23 Uhr Antworten

    @ Hanno.
    Ok, mit mehrfach Lizenzen diesen Ausmaßes habe ich keine Erfahrung, aber mal ehrlich: man kann sich darauf einigen, das alle irgendwie rumzicken.
    Wenn ich daran denke, was Kontakt in der Performance innerhalb einer DAW für hunderte von Abstürzen bei mir sorgte, gleicht sich das Ganze wieder etwas aus.:-) Irgendwie so.

  • Hanno
    03. Mai 2010 | 16:22 Uhr Antworten

    zu Paul:

    nicht ganz einverstanden, Euer Ehren.- Szenario nuovo: Ich wollte von Vista Ultimate 64 auf die SP1 und dann SP2 updaten. Dabei brach die Win-Installation zusammen (Stopfehler !!c0C0000034). Also: Win neu installiert auf anderer Partition, dann problemlose Neuinstallation von Kontakt, Cubase, Kore usw. usf. – schliesslich Independence: Trotz Verwenden des neuesten Installationsprogramms von WIBU keine Chance, ‘schwerwiegender Fehler’ usw. Und nun bin ich endlich mal wieder in Kontakt mit nichtmusikalischen Computerleuten, irgendwie wird es ja irgendwann mal klappen.

    Also, liebe MitMusiker: lasst Euch nicht auf diesen furchtbaren Key ein, es könnte (muss nicht, aber immerhin!) arg schiefgehen.

  • Felix (delamar)
    04. Mai 2010 | 16:15 Uhr Antworten

    Extrablatt, Extrablatt … Ab jetzt kein Dongle mehr benötigt! Siehe http://www.delamar.de/spartipps/spartipp-yellow-tools-independence-pro-fuer-149-statt-399-euro-8027/

  • Franz – Hermann Schmidt
    11. Mrz 2011 | 17:57 Uhr Antworten

    Noch nie hatte ich so viel Theater mit den ganzen E-Lizenzer Sch.
    Es ist die Hölle. Jedes Mal muss alles neu Lizensiert werden.
    Beijeder Neuinstallation. Es funktioniert nicht wie beschrieben.
    Ausserdem findet man fast alle Sounds im Magix Musikmaker bzw Studio 17 wieder.
    Nur mit dem Unterschied, dass sie hier viel billiger sind.

    Independenz würde ich nie wieder kaufen. !!!!!

    Franzilein

  • Franz – Hermann Schmidt
    11. Mrz 2011 | 18:06 Uhr Antworten

    Nochmal auf Independenz zurückzukommen.
    Wenn man dann Hilfe anfordert, die man eigentlich gar nicht braucht, wenn alles funktionieren würde, wird man nochmal geduckt.

    Die Zeiten der geheimnisvollen Männer mit Nickelbrille und Schnauzbart am Computer sind vorbei.

    Lass es einfach so funktionieren, wie beschrieben.

    Dann ist alles OK.
    Franzilein

  • dirk
    29. Jul 2011 | 15:55 Uhr Antworten

    Jetzt für 99 Euro bei Bestservice – und dann wohl bald in diversen Magix-Programmen integriert ;)

  • dirk
    29. Jul 2011 | 20:36 Uhr Antworten

    Ich wäre schon interessiert, aber wenn man das Ding nur 3x installieren kann und dann Ende ist…was soll denn sowas? Heisst das wirklich, dass in ein paar Jahren, wenn ein vierter, neuer PC daherkommt, das Produkt still bleibt, weil ja drei Lizenzen schon mal genutzt und installiert wurden?

  • dirk
    30. Jul 2011 | 17:01 Uhr Antworten

    Alles QUATSCH, wie ich gerade von BEST SERVICE erfahren habe! Sollte man seine 3 Installationen verbraucht haben, reicht eine Mail an den Hersteller und das Produkt wird zurückgesetzt und kann erneut 3x installiert werden :) Ich werd für den Preis wohl zuschlagen…selbst als reine Presetmaschine ist das Ding für 99 Euro ein echter Knaller!

  • Ferenc
    04. Aug 2011 | 12:02 Uhr Antworten

    Ist das Anegbot jetzt nur für Ind. 2 dafür aber nur noch 99€? Seh ich das richtig auf der BS Seite?

    grüße

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