ArtsAcoustic CL Series Testbericht: Drei Kompressoren für den Tüftler in Dir

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ArtsAcoustic CLMS-1 XL - Sidechains

Die Sidechaining-Optionen können sich sehen lassen

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ArtsAcoustic CL Series Testbericht – M/S deluxe

Die deutschen Entwickler von ArtsAcoustic gingen so weit, die charakteristischen Klangeigenschaften von Transistoren, Resistoren, Kapazitoren und anderen Bauteilen analoger Kompressoren nachzubilden. Soviel vorweg: Das ist richtig gut gelungen und die vielen Kontrollmöglichkeiten bieten Spielraum für umfangreiche Klangbearbeitungen, besonders beim Einsatz als Mastering-Kompressor. Vor allem die ausgefeilten Möglichkeiten zur M/S-Bearbeitung ragen aus der Masse heraus.

ArtsAcoustic CLMS-1 XL

ArtsAcoustic CLMS-1 XL - Das Flaggschiff der Serie ist speziell für's (Pre-)Mastering geeignet

Windows Windows

  • Pentium/Athlon 800 Mhz
  • 128 MB RAM
  • Windows XP, Windows Vista (32/64 bit), Windows 7 (32/64 bit)
  • MME-kompatible Audio-Hardware
  • Host mit Unterstützung von VST VST 2.4
  • Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Pixeln

Mac OS X Mac OS X

  • Macintosh G4 oder Core Solo
  • 128 MB RAM
  • OS X Version 10.5.0 – 10.6.4
  • CoreAudio-kompatible Audio-Hardware
  • Host mit Unterstützung von VST VST 2.4 oder AU AU
  • Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Pixeln

Technische Daten

  • Sample-Raten: 22050 bis 196000 Hz
  • Input-Dynamikumfang: -67.0 dB – 0.0 dB (sweet spot) / -69.9 dB – +30.0 dB (maximal)
  • Verarbeitung mit 32 Bit oder 64 Bit (nur Windows)
  • Präzision von 32 Bit oder 64 Bit
  • Latenz: 0,73 ms

Preis: 199,- € (inkl. MwSt)

 

ArtsAcoustic CL Series – Einleitung

Die Serie besteht aus besteht aus drei Plugins, die im Kern identisch, aber mit unterschiedlichen Komponenten zur M/S-Bearbeitung ausgestattet sind.

  • CL-1 bietet nur die Grundfunktionen und ist gut zum Komprimieren einzelner Spuren geeignet
  • CLMS-1 verfügt zusätzlich über einen Drehregler, mit dem Du die Balance zwischen Mitten- und Seitensignalanteil bestimmen kannst, bevor komprimiert wird; zudem lässt sich das Panning des Seitensignals nach der Komprimierung justieren – das Mittensignal bleibt davon unberührt
  • CLMS-1 XL bietet alle Funktionen des CLMS-1 und außerdem zwei unabhängig regelbare Kompressionsstufen für das Mitten- und das Seitensignal (bzw. für den linken und den rechten Kanal im L/R-Modus), jeweils mit M/S-Balance, Threshold, Ratio, Attack und Release

Neben den verschiedenen, vor allem im Zusammenspiel sehr weitreichenden Möglichkeiten zur M/S-Bearbeitung verfügt die ArtsAcoustic CL Series über internes/externes Sidechaining mit Hoch- und Tiefpassfiltern zur frequenzselektiven Kompression sowie einen Brickwall Limiter mit Peak- und RMS-Modus. Bei den restlichen Parametern gibt es keine Überraschungen: Regler für die Eingangslautstärke, den Kompressionsschwellenwert (Threshold), die Kompressionsrate (Ratio), das Einschwing- und Ausklangverhalten (Attack und Release) sowie die Ausgangslautstärke sind vorhanden. Schließlich gibt es noch die Möglichkeit zur parallelen Kompression über den Dry/Wet-Regler.

Zum Test lag uns die Version 1.0.13 vor.

 

Hier geht es weiter mit dem ArtsAcoustic CL Series Testbericht

Mehr zum Thema:
    


Lesermeinungen (1)

zu 'ArtsAcoustic CL Series Testbericht: Drei Kompressoren für den Tüftler in Dir'

  • Tobi   22. Jun 2011   07:58 UhrAntworten

    Ein guter Testbericht. Ich bin genau deiner Meinung, auf jeden Fall sollte man das ganze mal Testen, denn die Teile haben einiges zu bieten!

Sag uns deine Meinung!

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