Zoom H1 Testbericht

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Zoom H1 Testbericht

Zoom H1 Testbericht


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Was ist es?

Der Zoom H1 ist ein sehr kleiner und leichter Voice-Recorder für Stereoaufnahmen. Mehr zu Gewicht und Abmessungen im Infokasten rechts. Die Formate WAV (max. 24 Bit & 96 kHz) und MP3 (bis zu 320 kb/s) stehen für deine Aufnahmen zur Verfügung, diese werden auf einer microSD-Karte gespeichert. Zusätzliche Funktionen umfassen einen Tiefpassfilter zur Eindämmung von Störgeräuschen und ein Auto-Leveling zur automatischen Justierung des Pegels. Ein Gewinde ist vorhanden, um das Gerät auf ein Stativ zu schrauben. Ein Kopfhörerausgang, ein Anschluss für externe Mikrofone/Zuspieler und ein Lautsprecher sind integriert.

Das Gerät lässt sich für einen direkten Zugriff auf die microSD-Karte per USB an den Computer anschließen – Aufnahmen löschen, verschieben und kopieren mit dem Windows Explorer oder dem Finder in Mac OS X sind ohne zusätzliches Kartenlesegerät möglich. Weiterhin ist die Verwendung als USB-Mikrofon und Abspielgerät an PC & Mac möglich.

Das Gerät ist zum Straßenpreis von 97,- Euro (inkl. MwSt. & Versandkosten) im deutschen Fachhandel erhältlich.

 

Zoom H1 Testbericht

Erster Eindruck

Das Design ist frisch, die ovale Schutzkonstruktion rings um die Mikrofone gefällt mir sehr gut. Das Kunststoffgehäuse knirscht ein wenig, wenn Du es fest anpackst. Es könnte etwas robuster gefertigt sein, dafür würde ich auch locker das doppelte Gewicht in Kauf nehmen. Der Schließmechanismus des Batteriefachs erscheint indessen auch nach etlichen Benutzungen noch so robust wie zu Beginn.

Die übersichtliche, gut verständliche Kurzanleitung ist wie ein Mini-Stadtplan gefaltet und kaum größer als eine Handfläche. Eine microSD-Karte mit einer Kapazität von 2 Gigabyte wird mitgeliefert. Darauf ist der Audio-Editor Steinberg WaveLab LE 7 gespeichert, Du hast also gleich eine Software zur Nachbearbeitung deiner Aufnahmen parat. Außerdem findet sich ein SD-Adapter in der Packung: Steck die microSD-Karte hinein, um auch mit Geräten darauf zugreifen zu können, die nur einen normalen SD-Kartenschacht bieten. Eine AA-Batterie ist ebenfalls enthalten.

Optionales Zubehör

So ist alles vorhanden, um sofort Aufnahmen zu machen, prima. Ich möchte noch auf das optionale Zubehörpaket verweisen – es beinhaltet Tragetasche, Windschutz, Dreifuß, Mikrofonklammer-Adapter, USB-Kabel und -Netzteil. Der Preis ist fair: 24,90 Euro kann man gut und gerne ausgeben, um den Zoom H1 gehörig zu erweitern.

Zoom H1 Testbericht

Für den Zoom H1 steht das hauseigene Zubehörpaket Zoom APH-1 optional zur Verfügung

Aufnahmeoptionen des Zoom H1

Die WAV-Aufnahme lässt sich mit hochauflösenden 24 Bit und 96 kHz realisieren. MP3 steht selbstverständlich auch zur Verfügung, wobei die Bitrate für alle denkbaren Anwendungen zwischen 48 und 320 kb/s einstellbar ist – Ersteres reicht für schnelle Sprachnotizen aus, während Letzteres an die Qualität einer Audio-CD heranreicht.

À propos CD-Qualität: Bei Nutzung einer 32-Gigabyte-microSD und WAV mit 16 Bit/44 kHz kannst Du ca. 50 Stunden aufzeichnen. Im Falle von MP3 mit guten 128 kb/s sind es gewaltige 555 Stunden…theoretisch, denn zuvor quittiert die Batterie ihren Dienst – zwischen neun und zehn Stunden Daueraufnahme sind mit einer Ladung zu erwarten, was für die meisten Anwendungen mehr als genug sein dürfte.

In der Praxis

Das Gerät ist mit 116 Gramm (inklusive Batterie) extrem leicht und lässt sich auch mit kleinen Händen bequem greifen – einen noch mobileren, handlicheren Recorder mit Mikrofonen von vergleichbarer Qualität gibt es derzeit nicht. Auch ist die Bedienung erfrischend schnörkellos und wenn es schnell gehen muss, kannst Du nichts falsch machen: Das einzige Bedienelement auf der Oberseite ist der Aufnahmeknopf. Er ist von einem ca. zwei Millimeter breiten Ring mit geriffelter Oberfläche umgeben und sitzt in einer kleinen Mulde, was für eine sehr gute Haptik sorgt.

Das Display darüber zeigt die wichtigsten Dinge an: Eingangspegel, verbleibende bzw. verstrichene Aufnahmezeit, Dateiformat, Batteriestand und ggf. das aktive Low-Cut-Filter. Zwischen Display und den Mikrofonen findest Du eine LED, die bei Übersteuerungen in einem kräftigen Rot aufleuchtet.

An der rechten Seite sitzen dann alle übrigen Knöpfe. Sie sind sehr klein und lassen sich nicht immer bequem drücken, aber mit etwas Beharrlichkeit ist auch das machbar. Das Verstellen der Eingangsverstärkung ist mit 100 Schritten sehr fein abgestuft möglich. Allerdings hätte ich hier lieber ein Drehrädchen gehabt, das sich wesentlich schneller justieren lässt.

Zoom H1 Testbericht

Die Bedienelemente am Zoom H1

Schön, dass es einen Knopf zum Löschen verpatzter oder nicht benötigter Aufnahmen gibt – so lässt sich gleich wieder Platz auf der SD-Karte schaffen und Ordnung bewahren; versehentliches Löschen ist praktisch ausgeschlossen, da Du anschließend noch den Record-Knopf drücken musst. Mit maximal 99 Markern pro WAV-Datei gibt es stets genug Spielraum zum Markieren neuer Abschnitte in der Aufnahme und sonstigen »Lesezeichen«.

Leichte Handhabung

Wie bei allen portablen Recordern, MP3-Recordern und Diktiergeräten solltest Du während der Aufnahme möglichst stillhalten – das Bedienen der Knöpfe und Reibungen der Hand am Gehäuse werden recht stark mitaufgenommen. Weiterhin ist neben der Aktivierung des Tiefpassfilters ein Windschutz sehr zu empfehlen, sonst besteht auch bei einer leichten Brise die Gefahr, dass lautes »Rumpeln« mit hohen Pegelausschlägen zu hören ist. Daher solltest Du den Kauf des oben erwähnten Zubehörpakets in Erwägung ziehen.

Der Zoom H1 ist aufgrund seiner Kompaktheit und seiner einfachen Bedienung wie geschaffen für den Einsatz als Diktiergerät. Auch für Interviews taugt das Gerät sehr gut, sofern Du die im vorigen Absatz geschilderten Dinge beachtest – selbst am weit ausgestreckten Arm kannst Du das federleichte Gerät sehr lange mühelos auf deinen Gesprächspartner richten und der Auto-Leveler sorgt in der Regel zuverlässig dafür, dass alles laut genug eingefangen wird.

Klangqualität des Zoom H1

Der Zoom H1 ermöglicht für einen Recorder dieser Preisklasse hochqualitative Aufnahmen. Der Bass kommt auch in tieferen Lagen noch gut zur Geltung und auch die Höhen an der Grenze des menschlichen Hörvermögens werden eingefangen. Es gibt keine nennenswerten Überbetonungen in bestimmten Tonhöhen. Das Klangbild ist erfreulich ausgewogen und gaukelt nicht wie andere Field Recorder übertrieben brillante Höhen oder hohe Mitten vor, um kurzfristig Eindruck zu schinden. Die Detailfreude der Aufnahmen ist sehr überzeugend für ein so günstiges Gerät.

Shaker

Stimme

Das Stereopanorama wird deutlich abgebildet. Hier machen sich die X/Y-Mikrofone mit ihrer 90°-Anordnung bezahlt: Die Aufnahmen breiten sich nicht nur von links nach rechts aus, sondern werden auch in ihrer Tiefe gut wiedergeben – weiter entfernte und nahe Schallquellen klingen entsprechend klar voneinander separiert. Alles in allem bin ich rundum zufrieden mit den klanglichen Kompetenzen des Zoom H1.

Anschluss an den Computer

Auf einem PC oder Mac kannst Du sofort auf die eingesteckte microSD-Karte zugreifen, um Dateien auf deinen Computer zu überspielen oder bei Bedarf zu löschen, um wieder Platz zu schaffen. Du brauchst also kein separates Kartenlesegerät – eine höchst willkommene Neuerung im Vergleich zu Version 1 des Geräts. Dank USB 2.0 geht der Dateitransfer angenehm schnell vonstatten.

Die Nutzung als USB Audio Interface ist möglich – Stereo-Aufnahmen und -Playback sind direkt in der DAW oder dem Audio-Editor möglich. Wer ein einfaches USB-Mikrofon für Internetradiosendungen, Lets-Play-Aufnahmen, Skype-Konferenzen in guter Klangqualität und mehr sucht, wird hier fündig.


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SEHR GUT

Zoom H1 Testbericht am 28.08.2014

Produkt:      Zoom H1
Hersteller:  

Preis:  97,00 Euro
UVP:    141,61 Euro

Kurzfazit

Diktiergerät und Field Recorder im Kleinformat. Dieser portable Voice Recorder zeichnet in hoher Qualität auf, wiegt fast nichts, ist extrem kompakt und bietet alle Funktionen, die man von einem fortgeschrittenen MP3 Recorder erwarten darf.

Für wen

Reporter, Musiker und Klangkünstler mit Fokus auf höchster Mobilität sowie YouTube-Broadcaster, die einen portablen Recorder suchen.

Wichtige Merkmale
  • Portabler Voice Recorder / Diktiergerät
  • X/Y-Stereomikrofon (90°)
  • Max. Schalldruck: 120 dB SPL
  • Low Cut, Auto Level, Marker
  • WAV: 16/24 Bit & 44,1/48/96 kHz
  • MP3: 48 - 320 kb/s & 44,1 kHz
  • Speicherung auf microSD (16 MB – 2 GB) oder microSDHC (4 – 32 GB)
  • Mic/Line-Input: 3,5 mm (Plug-in-Power)
  • Ausgang: 3,5 mm Stereo
  • Lautsprecher integriert
  • Mini-USB-Buchse (USB 2.0)
  • Batterie: 1 x LR6/Ni-MH AA bzw. optionales Netzteil AD-17
  • Batterieleistung: 9,5 (WAV) bis 10 (MP3) Stunden
  • Maße: 44 x 136 x 31 mm
  • Gewicht: 60 g (ohne Batterie)
  • Erhältlich in Schwarz und Silber

 


Lesermeinungen (5)

zu 'Zoom H1 Testbericht: Kompakter MP3/Voice-Recorder'

  • P.Chris   30. Aug 2014   14:13 UhrAntworten

    Für mich zu einem unentbehrlichen Werkzeug geworden !
    (Wobei ich folgend jetzt nur von meinem H1-V2 sprechen kann, das es aber auch mittlerweile zum gleichen Preis des Vorgängers H1 gibt).

    Musikalische Ideen, insbesondere Gesangsmelodien, sind mal eben schnell festzuhalten ohne erst groß Equipment anzuschliessen und sich z.B. während fummeliger Anschlussprozeduren manchmal auch die ursprüngliche Idee ändert und man sich dann ärgert, weil man Dinge vor einer Minute noch irgendwie anders sang, das Timing oder eine Betonung marginal anders war etc. und das aber genau DER Kick war.
    Mit dem H1 verschwinden mir Eingebungen nicht mehr unwiederbringlich ins Nirgendwo.

    Als Fieldrecorder überzeugt es mit sehr guten Aufnahmen, insbesondere in der Tiefe der Stereophonie braucht sich das kleine Schwarze nicht hinter professionellen Recordern zu verstecken. Ganz im Gegenteil. Es liefert in vielen Situationen insgesamt sehr transparent ausgewogene und klar verständliche Aufnahmen bei sehr guter Ortung von Geräuschquellen.
    Die Mikrofone machen ihren Job dahingehend erstaunlich gut.

    Ein wenig skeptisch war ich damals vor dem Kauf, da einige Käufer in Foren meinten, das Gerät würde doch zu sehr rauschen.
    Da ich das Zoom allerdings ohnehin primär nur als Diktiergerät haben wollte, war mir dieses Umstand aber relativ egal.
    Nach dem ersten Gebrauch und Nachbearbeitung (Pegel-Normalisierungen/Maximieren), stellte ich jedoch kaum bis kein qualitativ nennenswert beeinträchtigendes Rauschen fest, so wie auch wiederum andere Käufer kein beeinträchtigendes Rauschen vernahmen.
    Mein gezogen folgender Schluss war, das die Nutzer wegen auffälligen Rauschens das Gerät entweder falsch bedienten oder die Geräte selbst nicht alle einem stets gleich guten Qualitätsstandard entsprechen.
    Insoweit hatte ich vielleicht einfach das Glück, ein völlig einwandfreies Gerät erworben zu haben.

    Für (professionell gedacht) verwertbare Mitschnitte von Übungsraum-Sessions, Gigs, Konzerte etc. ist das Zoom allerdings nicht so geeignet, da (etwas lautere) Musikaufnahmen dann doch sehr "blechernd-pappig" klingen können. Zum Festhalten von Ideen super, zum hierfür verwertbar professionellen Recorden jedoch nicht.

    Als USB-Audiodevice (sozusagen als Stereo-Studiomikrofon) macht das Zoom leider auch nicht eine gute, bzw. sinvolle Figur.
    Merkwürdigerweise sind die Mikrofone in diesem Betriebsmodi bei dennoch überall voll aufgedrehten Reglern dann doch ziemlich leise.
    Auch der Line-Eingang, um das Gerät als portablen Line-Recorder zu verwenden, ist ebenfalls nicht für Aufnahmen professioneller Ansprüche geeignet, da hier leider (dann doch) vernehmbares Eigenrauschen auftritt.

    Die relative "Rauschfreiheit" bezieht sich in meinen Erfahrungswerten daher auch auf den Betrieb als üblicher Fieldrecorder, nicht aber als Line-Recorder für extern angeschlossene Gerätschaften.

    Der Energieverbrauch ist erstaunlich gering, so habe ich mit einer Batterie ganze drei Tage (insgesamt ca.18 Stunden) recordet.
    Empfehlenswert sind hier unbedingt wiederaufladbare, gute Batterien !
    Mit normalen Batterien aus dem "Schnäppchenmarkt" ist es mir auch schon passiert, dass das Gerät pro Batterie keine Stunde lief, wobei das an den Billigbatterien lag, die allesamt noch nicht einmal den einen Euro wert sind, den sie kosten. Von solchen Batterien Finger weg, wenn man möglichst lange Spaß am Gerät haben möchte und dann lieber ein paar Euro mehr in vernünftige Markenbatterien investieren !

    Ein kleines Manko ist noch die Dauer bis zur Betriebs/Aufnahmebereitschaft nach Einschalten des Geräts.
    So dauert es ca. 4 Sekunden, bis sich das Gerät initialisiert hat und man die Aufnahme betätigen kann.
    Ein wenig ärgerlich, wenn es sehr schnell gehen muss und das Gerät nicht den ganzen Tag eingeschaltet lassen möchte.

    Die kleinen Plastiktaster an der Seite wirken zwar sehr "kaputtbar", aber vertragen problemlos kräftigeres Drücken (und man muss schon manchmal mit etwas Nachdruck agieren) und so "kaputtbar" wie sie wirken, sind sie mitnichten.
    Alleine das die Taster so klein sind, erfordert etwas Fingerspitzen(nagel)gefühl und man gewöhnt sich aber auch recht schnell dran.
    Würde ich insgesamt nicht als Manko sehen.

    Das Gehäuse des kleinen Schwarzen ist schon etwas empfindlich bezüglich Griffgeräusche.
    Man sollte bei Aufnahmen das Gerät ruhig und locker in der Hand (oder zwei Finger) halten und während Aufnahmen nicht stark am Gerät fummeln oder herumdrücken, da diese Griffgeräusche mit auf der Aufnahme landen.
    Es ist keine schlechte Idee in das Zubehör-Set zu investieren, alleine schon wegen dem Windschutz und vor allem dem kleinen Mikrofonhalter (Mikrofonklammer-Adapter), der an die Geräteunterseite angeschraubt werden kann, um eben während der Aufnahme Griffgeräusche am Gerät zu vermeiden.

    Der Windschutz ist ein unbedingtes Muss aus zweierlei Hinsicht. Zum einen schützt es die Aufnahme natürlich bei windigen Wetter vor lauten Windgeräuschen (allerdings versaut auch schon "leicht mittlestarker" Wind die Aufnahme trotz aufgesetzten Windschutz).
    Zum anderen sollte man das Zoom möglichst nicht (stark) hin und her schwenken, da hier auch schon Luftzüge entstehen, die als heftige Windgeräusche auf der Aufnahme landen.
    Mit dem Windschutz lässt sich dem zwar bedingt entgegenwirken, aber er ist einfach zu unterdimensioniert und relativ machtlos, um z.B. mit dem Zoom hinter- oder auf einer Kamera montiert, in der Manier einer Verfolgungsjagd durch die Gegend zu rennen (bzw. schnelleres Laufen schon Windgeräusche/Zirkulationen verursacht).
    Gänzlich ohne Windschutz, sollte man Aufnahmen auch nur an relativ windstillen Orten vornehmen, bzw. das Gerät ruhig halten.

    Trotz einiger kleinerer- und bautypisch bedingten Schwächen, ist das kleine Schwarze ein sehr guter Fieldrecorder für Einsteiger und auch Semiprofis, so wie generell ein sehr praktisches Notiergerät für praktisch Jedermann.

    • Felix Baarß (delamar)   30. Aug 2014   14:32 UhrAntworten

      Holla, vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht! Da sind tolle ergänzende Infos darunter, die ich in der Kürze des Testzeitraums nicht ausbaldowern konnte. =]

      • P.Chris   30. Aug 2014   16:48 Uhr

        Ein kleiner Tipp bezüglich Handling/Windschutz noch am Rande:

        Bei mobilen Aufnahmen wie z.B. Schrittgeräuschen (in dem man selbst läuft), können durch das Halten des Zoom in der Hand (und eben durch das Schwenken des Arms)unerwünschte Windgeräusche durch die Zirkulation vor den Mikrofonen entstehen, die auch mit dem Windschutz nicht immer zufriedenstellend gefixed werden können.

        Bei solcher Art mobiler Aufnahmen ist es sehr hilfreich, das Mikrofon entweder in einer tief hängenden Jackentasche (ohne Windschutz) zu tragen. Die Mikrofone sind selbst in einem dicken Wintermantel so ausreichend empfindlich, um Geräusche klar genug aufzuzeichnen.
        Man muss nur drauf acht geben, dass das Mikro in einer Jackentasche aber nicht hin und her rutscht, sonst werden diese "Rutschgeräusche" auch aufgenommen. Eine solche Jackentasche sollte daher besser etwas enger sein, das man das Mikro darin festsitzend fixieren kann.
        Bei wärmeren Tagen- man will ja auch nicht immer mit einer Jacke raus, ist ein Einkaufsbeutel aus Stoff (keine Plastiktüten/ wegen des Knisterns und schont zudem die Umwelt) ebenfalls eine sehr gute Methode, um Windgeräusche beim z.B. schnellen Gehen/Laufen zu vermeiden... in Kombi mit Windschutz und Stoffbeutel, lassen sich sogar "windigere" Situation akzeptabel meistern, als nur mit dem Windschutz alleine.

  • Beatpresse   09. Sep 2014   13:06 UhrAntworten

    Hallo,

    nur wer immer mal zwischendurch was aufnimmt, sollte darauf achten immer einen frischen Akku dabei zu haben. Das Teil zieht wahnsinnig viel Batterie beim An- und Ausschalten.

    Kennt jemand ein Gerät, das mit einem installierten Akku arbeitet wie man es von MP3-Playern oder Laptops kennt?

    Beste Grüße aus Lübeck, Beatpresse

  • agnodice   29. Jun 2015   17:40 UhrAntworten

    Habe das H1 im Rahmen eines Forschungsprojektes für Interviews (im Raum/ am Tisch) genutzt. Einstellungen: MP3 - 128 kb/s – low cut – AutoLevel – kleines Stativ, Komprimierung: 1 Minute etwa 1 MB. Die Interviews waren anschließend zu transkribieren. Für diesen Zweck war das Gerät PERFEKT !
    Einfache sichere Handhabung in der Situation (zwei Knöpf drücken und schon läufts!), anschließend schnelle Übertragung auf den PC via USB-Kabel (dann muss man nicht die microSD rauspulen). Hörqualität über Kopfhörer authentisch, Hintergrundgeräusche werden sehr gut weggefiltert und das Absetzen einer Kaffeetasse führt nur zu einem sehr kurzen Abfallen des Aufnahmepegels. Für diese Qualität war das eine wirklich günstige Anschaffung.
    Eine Verbesserung würde ich mir lediglich beim Ein-/Ausschalter wünschen, der ist doch sehr fummelig und der Platz für einen etwas größeren Schieber wäre ja vorhanden.

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