Teenage Engineering PO Testbericht

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Teenage Engineering PO Testbericht

Das Trio im Teenage Engineering PO Testbericht - los geht's...


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Was ist es?

Die Serie mit dem Titel Teenage Engineering PO umfasst drei kleine elektronische Instrumente. Beim PO-12 Rhythm handelt es sich um den Drum Synthesizer des Trios, der PO-14 Sub stellt den Bass-Synthesizer dar und der PO-16 ist der Vertreter für Melodien.

Eine Reihe von Synthesetechniken und Effekten kommt zum Einsatz, zudem spielt der Step-Sequenzer jeweils eine wichtige Rolle im Aufgebot der drei Gadgets. Die Synchronisierung mit anderen Geräten der Serie, aber auch mit einem Korg Volca oder einem iPhone ist möglich.

Du schaust direkt auf eine nackte Leiterplatte (Gehäuse sind nur separat erhältlich). Darauf prangen 19 Buttons, zwei Drehregler und schließlich der große Chip, auf dessen Oberseite das monochrome Display im Stile eines Handheld-Spielgeräts der 80er-Jahre sitzt. Es gibt noch einen ausklappbaren Bügel zum leicht angewinkelten Aufstellen auf dem Tisch. Zwei AAA-Batterien sind zur Stromspeisung nötig.

Für je 69,- Euro (inkl. MwSt. & Versand) sind sie im deutschen Fachhandel zu haben. Die Gehäuse schlagen mit 39,- Euro zu Buche.

 

Teenage Engineering PO Testbericht

Erste Schritte im Teenage Engineering PO Testbericht

Neben der Hardware steckt darin lediglich ein kleines Faltblatt mit einer Schnellstartanleitung in der halboffenen Pappschachtel – eine ausführliche, aber angenehm knapp formulierte und optisch ansprechende Anleitung findest Du auf der Website von Teenage Engineering.

Nach dem Einstecken der Batterien schaltet sich das Gerät sofort an…und bleibt an, bis es nach Leerlauf irgendwann in den Standby-Modus wechselt (laut Hersteller liefern die Batterien hier genug Saft für zwei Jahre). Einen An/aus-Schalter gibt es nicht.

Als erstens kannst Du die Uhrzeit einstellen, zudem funktionieren die Geräte auch als Wecker. Das Fehlen einer Display-Hintergrundbeleuchtung ist bei diesem Preis zu verschmerzen. Der ausklappbare Bügel federt leicht nach und ermöglicht eine ergonomisch treffliche Aufstellung.

Schon vor dem Anstecken von Kopfhörern oder Boxen sind Sounds zu hören, da ein kleiner Lautsprecher integriert ist (ich frage mich ernsthaft, wo zum Geier der eigentlich steckt). Naturgemäß kling er grausig und taugt nur als Notbehelf – immerhin gibt es einen, also Daumen hoch!

Teenage Engineering PO Testbericht

Basics der Klangerzeugung & Sequenzierung

16 Sounds stehen zur Wahl. Diese können mit den Drehreglern jeweils anhand von zwei Parametern geformt werden – diese Parameter unterscheiden sich je nach gewähltem Sound (mal Filter, mal Modulationen der Oszillatorpulswelle oder -frequenz etc.) und können nicht ausgetauscht werden. Ich begrüße diese Preset-Philosophie in Anbetracht des Preises und vor allem im Lichte dessen, dass es hier um eine kurzweilige, einfach bedienbare Maschine gehen soll.

16 Patterns à 16 Steps können programmiert werden. Verkettungen aus bis zu 16 beliebigen Patterns lassen sich erstellen, gottlob ist dafür auch eine Kopierfunktion am Start.

Die Programmierung der Steps geschieht live mit automatischer Quantisierung oder in aller Ruhe. Ein Step lässt sich in einem Tonhöhenumfang von gut zwei Oktaven (C0 bis D2) stimmen.

Es gibt nur An/Aus, Akzente oder eine stufenlose Lautstärkenregulierung für einzelne Steps sind also nicht möglich. Meiner Ansicht nach genügt das völlig. Spätestens in Anbetracht der Tatsache, dass diese Starrheit durch die Parameter-Locks der Effekte (siehe unten) teilweise durchbrochen werden kann. Außerdem freue ich mich sehr über die Swing-Funktion beim PO-12 – House-Groves sind für mich nicht denkbar ohne einen gewissen Shuffle-Faktor.

Stil und Qualität der Klänge

Allen drei Modellen der Teenage Engineering PO eigen ist ein unverblümt digitaler, wunderbar frecher, manchmal etwas »fusseliger« und artefaktbehafteter Sound. Umgekehrt: Wer epische Pads, Klänge eines echten Schlagzeugs, virtuell-analog schmatzende Sahnebässe oder dergleichen sucht, ist hier völlig falsch.

Und genau das passt einfach saugut ins Bild einer kleinen Partymaschine. Die kecken Lo-Fi-Sounds mit einem gewissen Chip-Tune-Einschlag haben Charakter. Im Falle des PO-12 werden bei dem einen oder anderen Erinnerungen an Drum Machines der frühen 80er wach.


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SEHR GUT

Teenage Engineering PO Testbericht am 25.11.2015

Produkt:      Teenage Engineering PO
Hersteller:  

Preis:  69,00 Euro
UVP:    69,00 Euro

Kurzfazit

Winzige Instrumente für elektronische Drums sowie Synthesizer-Klänge. Macht einfach Laune, ist hochportabel und stellt alle Funktionen zum Erstellen von lebhaften Patterns bzw. kürzeren Songs bereit – immer etwas trashig und abseits von episch breiten Synth- oder makellosen Drum-Sounds.

Für wen

Experimentierfreudige Geister in der elektronischen, Lo-Fi-angehauchten Musik, die kein großes Budget haben bzw. ein höchst portables Instrument suchen.

Wichtige Merkmale
  • 3 Klangerzeuger für Drums & Synth
  • 16 Sounds
  • 16 Effekte
  • 16-Step-Sequenzer
  • Parameter-Lock
  • Synchronisierung möglich
  • Betrieb mit 2 AAA-Batterien

 


Lesermeinungen (1)

zu 'Teenage Engineering PO Testbericht: Trio aus winzigen elektronischen Instrumenten'

  • Matthias   25. Nov 2015   16:18 UhrAntworten

    Habe alle drei zu Hause und machen echt Spass

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