Tascam DR-100 MK2 Testbericht

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Tascam DR-100 MK2 Testbericht

Voilà, unser Tascam DR-100 MK2 Testbericht


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Was ist es?

Der Tascam DR-100 MK2 ist ein mobiler Recorder. Geräte wie dieses sind geeignet, um ohne großes Equipment hochwertige Aufnahmen zu machen. Dazu bietet der Recorder auf sehr kompaktem Raum zahlreiche Möglichkeiten an. Über zwei XLR-Eingänge kannst Du hochwertige Mikrofone anschließen. Ein Stereo-Line-Eingang ermöglicht es, Aufnahmen von anderen Geräten mit Line-Ausgang zu machen. So kannst Du dich zum Beispiel an den Mischer in einem Club hängen und den Live-Mix vom des DJs aufnehmen. Falls Du keine externen Geräte, Mikrofone oder ähnliches benutzen willst, kannst Du auf die internen Mikrofone zurückgreifen.

Aufnahmen können in einer Qualität von bis zu 96 kHz und 24 Bit gemacht werden, bei der Aufzeichnung im MP3-Format reicht die Auflösung bis 320 kb/s. Gespeichert wird alles auf einer SD-Karte. Über ein USB-Kabel kannst Du diesen Field Recorder mit dem Computer verbinden und die Aufnahmen überspielen.

Tascam DR-100 MK2 Testbericht

Voilà, unser Tascam DR-100 MK2 Testbericht

 

Tascam DR-100 MK2 Testbericht

Lieferumfang

Der Field Recorder ist gut verpackt in der Redaktion eingetroffen. Nach dem Öffnen wurde ich von zahlreichen Add-ons positiv überrascht.

So ist im Lieferumfang neben einem Windschutz, einer Art Neoprenschutzhülle und diversen Kabeln auch eine Fernbedienung enthalten. Diese kann mit einer zusätzlichen Vorrichtung an deinen Gürtel oder sonstige Kleidungsstücke gesteckt werden. Außerdem beherbergt der Clip noch ein weiteres Gimmick, doch dazu später mehr. Daneben wurden dem Gerät noch ein 67-seitiges deutsches Handbuch, ein Akku und eine 2-GB-Speicherkarte (die sich schon im Gerät befindet) beigelegt. Was Du nicht finden wirst, ist eine CD. Software gibt es also keine, da die SD-Karte auch leer ist.

 

Erster Eindruck

Das Gerät erscheint sehr solide, das Gehäuse wurde aus Aluminium gefertigt und wirkt dadurch im Vergleich zu so manch anderem Konkurrenzprodukt sehr stabil. Dazu tragen auch die abgerundeten Ecken bei. Die Buttons haben einen guten Druckpunkt und lassen sich ebenso wie das Jog-Wheel und alle anderen Schalter gut bedienen. Auch die Positionierung der Bedienelemente macht einen guten ersten Eindruck.

Gummifüße sorgen für einen guten und gedämpften Stand. Die Mikrofone sind durch zwei Metallbügel geschützt. Sehr lobenswert ist das Nutzen alternativer Energien. Seitlich befindet sich ein Schubfach für einen Lithium-Ionen-Akku, der über 1800 mAh verfügt. Sollte diese Quelle versiegen, können aber auch zwei AA-Batterien in ein Fach an der Unterseite eingelegt werden. Ein Anschluss für ein Netzteil ist ebenfalls vorhanden. Dazu kannst Du vom Hersteller optional den Adapter PS-P520 erwerben.

Wenn Du lange Aufnahmen machen möchtest, und damit meine ich wirklich lange Aufnahmen, kann kannst Du mit dem BP-6AA ein optionales externes Batteriepack kaufen. Dieses wird von unten in das ¼-Zoll-Gewinde geschraubt und ist somit fest mit dem DR-100 MK2 verbunden. In den Eingang, an den normalerweise der Netzstrom angeschlossen wird, kann dann ein Kabel gesteckt werden. In das Batteriepack passen sechs AA-Batterien, das sollte eine Weile halten.

Tascam DR-100 MK2 Testbericht

Das optional erhältliche Batteriemodul

Nicht so gut gefällt mir der Pegelregler. Er befindet sich an der Seite und hat erst mal auch einen guten Widerstand. Er ist mit Gummi beschichtet und verhindert so erfolgreich, dass Du beim Drehen abrutschst. Allerdings kann der Regler immer nur ein kleines Stück weit gedreht werden, dann muss nachgegriffen werden. Stellt man für eine Situation den Pegel nur einmal ein, dürfte das nicht stören. Versucht man aber, live mitzuregeln, wird man so etwas behindert. Auch dass das Pegelrad für den zweiten Kanal im ersten Pegelrad eingebaut ist, vereinfacht das Aussteuern nicht. Möchte man den zweiten Kanal nur etwas nachregulieren, ist die Gefahr groß, dass man den ersten Kanal versehentlich verstellt.

Tascam DR-100 MK2 Testbericht

Die rechte Seite mit den Lautstärkereglern

Ein Kopfhörerausgang und ein Stereo-Line-Ausgang (3,5 mm Klinke) stehen auf der linken Gehäuseseite zur Verfügung. Einen Stereo-Line-Eingang (3,5 mm Klinke) leistet den beiden Eingängen Gesellschaft. An der Geräteunterseite befinden sich zwei XLR-Eingänge, die über einen Schalter zwischen Mic/Line geschaltet werden können. Dass man auf den Einbau von Kombibuchsen (XLR/Klinke) verzichtet hat, finde ich etwas schade, kann aber durch einen entsprechenden Adapterstecker ausgeglichen werden.

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Auf der linke Seite finden sich die meisten Anschlüsse des Geräts

 

Bedienung

Auf dem Gerät ist eine übersichtliche Zahl an Knöpfen und Schaltern verteilt. Neben den Knöpfen für Play, Stop, Aufnahme, Menü etc. gibt es den I/O-Loop-Button, mit dem man sehr flott eine Stelle im Soundfile loopen kann. Ein weiterer Knopf ermöglicht das Taggen und das schnelle Löschen von Soundfiles. Über das Taggen können Files markiert werden, die wichtiger oder besser sind als andere. So lassen sich diese später schneller wiederfinden. Der PB Control Button ermöglicht, die Playback-Geschwindigkeit zu verändern. Dazu kann in den Einstellungen noch festgelegt werden, ob sich mit der Geschwindigkeit auch die Tonhöhe ändern soll/darf oder ob sie immer gleich bleiben soll.

Tascam DR-100 MK2 Testbericht

Surprise, surprise - die Vorderseite

Neben dem Record-Button befindet sich ein Knopf, mit dem die Aufnahme ab einem bestimmten Pegel automatisch gestartet wird. Fällt der Pegel dann während der Aufnahme unter einen bestimmten Wert, stoppt die Aufnahme wieder; wahlweise kannst Du sie dann auch pausieren lassen. Bei Nutzung als Diktiergerät, beim Mitschnitt von Konferenzen oder Ähnlichem kannst Du dir so Arbeit sparen. Bei Pausen, in denen keiner redet, wird auch nichts aufgenommen. Erst wenn jemand etwas sagt, schneidet das Gerät wieder mit. Um diese Funktion zu aktivieren, muss entgegen der Beschreibung im Handbuch erst Auto, dann zusätzlich Record gedrückt werden.

Sehr gut gefällt mir das Konzept von Tascam, wichtige Einstellungen über Schalter schnell tätigen zu können. So gibt es auf der Vorderseite einen Schalter, mit dem die vier möglichen Eingänge ausgewählt werden können. XLR, UNI (interne gerichtete Mikrofone), OMNI (interne ungerichtete Mikros) und Line2.

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...und die Rückseite

Auf der Rückseite des DR-100 MK2 befinden sich Schalter für die Mikrofonverstärkung in drei Stufen, Phantomspeisung, Autopegel/Limiter und den internen Lautsprecher. Gerade wenn Du öfter in sich verändernden Situationen aufnimmst, sind diese Schalter Gold wert, da sie dir viel Zeit und Fummelei ersparen. Die Gefahr, dass die Schalter in der Hektik versehentlich verstellt werden, ist von Tascam sehr gut entschärft worden – auf der Rückseite sind diese so weit in das Gehäuse eingelassen, dass sie unter der Oberfläche verschwinden.


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SEHR GUT

Tascam DR-100 MK2 Testbericht am 21.05.2012

Produkt:      Tascam DR-100 MK2
Hersteller:  

Preis:  399,00 Euro
UVP:    449,00 Euro

Kurzfazit

Portabler Recorder mit XLR-Inputs. Robuster Field Recorder mit XLR-Eingängen, Phantomspeisung und Fernbedienung für bequeme Aufnahmen.

Für wen

Alle, die hochwertige mobile Aufnahmen mit einem tragbaren Recorder machen möchten

Wichtige Merkmale
  • Portabler Recorder
  • WAV (24 Bit/96 kHz) / MP3 (320 kb/s)
  • 4 interne Mikrofone
  • Zwei XLR-Inputs + Phantomspeisung
  • Duales Batterie- und Akkufach
  • Aufnahme auf SD/SDHC
  • Fernbedienung über Kabel und IR

 


Lesermeinungen (3)

zu 'Tascam DR-100 MK2 Testbericht: Portabler Recorder mit XLR-Inputs und Fernbedienung'

  • Joachim Pack   17. Aug 2012   18:50 UhrAntworten

    Ein spitzen Gerät!
    Gibt es ein PDF-Benutzerhandbuch auf deutsch zum herunterladen ?

    • Felix Baarß (delamar)   18. Aug 2012   01:50 UhrAntworten

      Hallo Joachim, Tascam hat sich keine Mühe gegeben, es zu verstecken. ;)
      → http://www.tascam.eu/de/docs/DR-100MKII_Benutzerhandbuch.pdf

  • Meyer Franz   31. Okt 2013   23:20 UhrAntworten

    Ein sehr gutes Aufnahme-Gerät ! Aber warum kann man keine DINAMISCHEN Mics. anschliessen ??Habe 2 gute Dynamische Mics aber es geht nichts ,keinen Ausschlag beim Aufnehmen.

Sag uns deine Meinung!

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