Steinberg CMC QC Testbericht

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Steinberg CMC QC Testbericht

Steinberg CMC QC Testbericht


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Was ist es?

Die Idee hinter der CMC-Serie des Herstellers ist, kleine Controller modular aneinandersetzen zu können. Jeder Controller hat ein eigenes kleines Gebiet, auf dem er spezialisiert ist. Der Steinberg CMC QC Controller für Cubase möchte speziell die Quick Controls aufs Korn nehmen, hat aber noch weitere Funktionen zum Fernsteuern des Equalizers und als normaler MIDI-Controller.

Zum Anschluss an den Audio Computer dient die USB-Schnittstelle, die sich bei dieser Hardware auf der Unterseite befindet. Ein Treiber wird ebenfalls für den Betrieb benötigt, dieser liegt auf einer CD bei. Die installierten Treiber müssen übrigens nur einmal für alle CMC-Controller für Cubase installiert werden. Gut gelöst.

 

Steinberg CMC QC Testbericht

Erster Eindruck

Abmessungen und Farben kommen einem sofort bekannt vor. Das Kunststoffgehäuse kommt in Weiß und Grau, die Bedienelemente haben dieselbe Größe wie schon bei den anderen, zuvor getesteten Controllern. Alles scheint sauber und ordentlich verarbeitet zu sein, den Strapazen vieler Reisen in der Laptoptasche dürfte nichts entgegenstehen.

Portabilität und Modularität sind die beiden herausragenden Eigenschaften der ganzen CMC-Serie. Der Steinberg CMC QC ist etwa so lang wie eine handelsübliche Tastatur für den Computer breit ist. Er ist zudem nicht ganz zwei Zentimeter hoch und zehn Zentimeter breit. Neben der Tastatur findet er seinen Platz auf meinem Schreibtisch, und zwar zu meiner Linken, obwohl ich Rechtshänder bin. Auf der rechten Seite bleibt die Maus liegen, denn auf diese kann ich natürlich nicht ganz verzichten (und auch die Tastatur benötige ich weiterhin für das Produzieren von Musik mit Cubase 6).

Steinberg CMC QC Testbericht

Steinberg CMC QC Testbericht

Verbindest Du diesen CMC-Controller mit dem Audiorechner, so geht zunächst oben rechts eine weiße LED an, die dir seine Betriebsbereitschaft anzeigt. Interessanterweise geht der Controller aber auch sofort in den MIDI-Modus und steht auch in anderen Anwendungen zur Verfügung – noch bevor Cubase gestartet wurde. Sobald Du dieses startest, wechselt der Steinberg CMC QC zunächst in den Quick Control Modus, der durch eine blau leuchtende Taste angezeigt wird. Später merkt sich der Controller in welchem Modus er in der DAW zuletzt war und ruft auch genau diesen wieder beim nächsten Laden auf.

Eine Sache, die ich in jedem der Testberichte leider bemerken muss, ist das Fehlen einer dauerhaften Hintergrundbeleuchtung der gummierten Tasten.

Update:
Mit der neuen Firmware und der Treiberversion 1.1.0 hat der Hersteller inzwischen das Problem mit der Hintergrundbeleuchtung der LEDs gelöst. Diese können jetzt bei Bedarf stetig schwach beleuchtet bleiben. Nice!

Natürlich kann ich mir aufgrund der wenigen Bedienelemente schnell das Layout merken. Aber gerade zu Beginn, wenn ich dieses eben noch nicht verinnerlicht habe, erkenne ich die Beschriftungen der Tasten im Halbdunkel nicht. Was im Tonstudio durch ausreichende Beleuchtung gelöst werden kann, mag im schlecht beleuchteten Club beim Live-Gig ein ernsthaftes Problem werden.

 

Details

Auf der Oberfläche des Steinberg CMC QC befinden sich zunächst einmal acht Drehregler in Einheitsgröße, die mithilfe einer grünen Hintergrundbeleuchtung in der Mitte Auskunft zur Position des Parameters geben. Angeordnet sind diese Endlosdrehregler im Übrigen in zwei Reihen zu je vier Stück.

Darunter befinden sich zwei Reihen mit gummierten und hintergrundbeleuchteten Tasten in der dieser Controller-Serie typischen Einheitsgröße. In der ersten Reihe befindet sich die Auswahl der Modi QC, EQ und MIDI sowie eine Taste für MIDI-Learn. Direkt darunter befinden sich in der zweiten Reihe dann vier Funktionstasten, die in Cubase mit eigenen Funktionen belegt werden können. Im Gegensatz zum Steinberg CMC AI geht das bei diesem Controller sogar zweifach – insgesamt können also bis zu acht Funktionen selbst bestimmt werden.

Die dritte Reihe beherbergt lediglich eine einzige Taste mit der Aufschrift „Shift“. Mit dieser können zum einen die Funktionstasten 5 bis 8 und zum anderen Zweitfunktionen diverser anderer Tasten aufgerufen werden. Auch die Feineinstellung der Parameter in Cubase kann (genau wie mit der Shift-Taste an der normalen Tastatur) genutzt werden.

In der letzten Reihe befinden sich schließlich nochmals vier Tasten, die für das Auswählen der nächsten Spur links bzw. rechts (Kanalauswahltasten) sowie für das Einschalten der Automation (Read/Write) zuständig sind.


Mehr zum Thema:
    

GUT

Steinberg CMC QC Testbericht am 01.03.2012

Produkt:      Steinberg CMC QC
Hersteller:  

Preis:  149,00 Euro
UVP:    159,00 Euro

Kurzfazit

Cubase Controller mit portablen Abmessungen. Dieser MIDI-Controller für Cubase aus Kunststoff ist sehr einfach zu bedienen.

Für wen

Einsteiger und Produzenten aus dem Bereich Homerecording.

Wichtige Merkmale
  • Modularer Cubase Controller
  • 4 frei belegbare Tasten
  • Stromversorgung über USB

 


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