Steinberg CMC FD Testbericht

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Steinberg CMC FD Fader Controller

Ein schmuckes Bild für den Steinberg CMC FD Fader Controller Testbericht


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Was ist es?

Auch bei dem hier getesteten MIDI-Controller, dem Steinberg CMC FD Fader Controller, handelt es sich um eine kabelgebundene Fernsteuerung für die DAW-Software Cubase. Er ist als Hardwareerweiterung für diese zu verstehen und bietet vier so genannte Touch Slider, mit denen die Fader (und damit die Pegel) im Mixer gesteuert werden.

Insgesamt können bis zu neun Geräte aus der CMC-Serie des Hamburger Herstellers an den Audio Computer angeschlossen werden, wobei maximal vier Fader Controller simultan genutzt werden können. Die Installation erfolgt über eine CD, die die Treiber für alle Varianten bereitstellt.

 

Steinberg CMC FD Testbericht

Übersicht

Inzwischen ist das schon die dritte Variante aus der CMC-Serie, die ich für delamar testen kann. Die Fader-Variante ist sicherlich für viele Nutzer deswegen interessant, da sie insgesamt vier Touch Slider und damit vielleicht eine einfache Einstellung der Pegel im virtuellen Mixer bietet.

Bei einem solchen Slider handelt es sich um eine Art Touch-Controller, den Du dir vielleicht wie eine moderne Variante eines Ribbon-Controllers vorstellen kannst. Jeder einzelne kommt mit einer roten LED-Reihe im Hintergrund, anhand derer Du die aktuelle Position des Faders ablesen kannst. Insgesamt sind es 13 LEDs pro Slider.

Steinberg CMC FD Fader Controller

Ein schmuckes Bild für den Steinberg CMC FD Fader Controller Testbericht

Wie bei allen anderen Modellen beginnt eine weiße LED in der rechten oberen Ecke zu leuchten, sobald der Cubase Controller an den Audio Computer angeschlossen wird. Die roten Leuchten der Touch Slider laufen einige Male hoch und ab, um schließlich in der tiefsten Position stehen zu bleiben. Erst wenn Cubase gestartet und ein Projekt geladen wird, rücken die roten Leuchten in eine neue Position. Nun zeigen sie nämlich die gegenwärtige Position der Fader in den ersten vier Kanälen an.

Unterhalb der vier vertikal angeordneten Bändchen befindet sich mittig eine Taste, die mit „Shift“ betitelt wurde. Diese dient im gedrückten Zustand dazu, die Touch Slider sensitiver zu machen. Bieten diese im normalen Betrieb eine Auflösung von 128 Ticks an, so erhöht sich dieser Wert auf 1024 sobald die Shift-Taste gedrückt gehalten wird. Zusätzlich lassen sich noch zwei weitere Funktionen damit bedienen, doch dazu unten mehr.

In der letzten, horizontal angelegten Reihe am unteren Ende befinden sich schließlich vier weitere Tasten. Diese haben die bei der Controller-Serie übliche Einheitsgröße. Zur Auswahl stehen von links nach rechts Channel Select (links/rechts) sowie Bank Select (links/rechts).

Die Tasten sind im Unterschied zu den Slidern leider nicht hintergrundbeleuchtet. Erst bei einem Druck leuchten sie kurzzeitig auf. Eine gedimmte Beleuchtung, die bei einem Druck aufleuchtet, hätte der Live-Tauglichkeit des Steinberg CMC FD Fader Controller sicherlich gutgetan. Selbst im Halbdunkel meines Tonstudios sind die Beschriftungen kaum bis gar nicht zu lesen und müssen erst verinnerlicht gelernt werden – bei fünf Tasten ist das aber kein Thema.

Update:
Mit der neuen Firmware und der Treiberversion 1.1.0 hat der Hersteller inzwischen das Problem mit der Hintergrundbeleuchtung der LEDs gelöst. Diese können jetzt bei Bedarf stetig schwach beleuchtet bleiben. Nice!

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass dieser USB-Controller angeschlossen sein sollte, bevor Du Cubase startest, denn erst dann wird er in der Software erkannt. Ist bei den Modellen anderer Hersteller genauso.

 

Details

Ein Aspekt neben dem Einsteigerpreis, der die CMC-Serie für geneigte Nutzer interessant machen könnte, sind die geringen Abmessungen. Diese scheinen nicht gerade zufällig so bemessen worden zu sein, dass sie die kleinen Zwerge sehr portabel machen. Die Controller sind etwa 15 Millimeter flach, zehn Zentimeter breit und in etwa so lang wie eine Computertastatur. Das ist auch gut so, denn genau neben dieser kommen sie zum Einsatz.

Wer es lieber weniger flach möchte, kann die auf der Unterseite befindliche Klappe öffnen. Der Steinberg CMC FD Fader Controller ist dann in einem etwa 20° großen Winkel zur Tischplatte aufgestellt und kann dadurch etwas besser eingesehen werden.

Unterhalb oben genannter Klappe befindet sich der Anschluss für das USB-Kabel, dessen Ende dann sozusagen im Controller verschwindet. Bei geschlossener Klappe kann das Kabel durch eine entsprechende Nut nach außen geführt werden. Ein versehentliches Herausziehen ist auch bei unsanfter Behandlung nicht zu erwarten.

Das Gehäuse dieser Hardware besteht aus Kunststoff, es gibt nichts daran auszusetzen. Es scheint mir auch ruppige Behandlung gut abhaben zu können und ein Transport in der Laptoptasche ist überhaupt kein Thema. Interessanter ist da schon die Frage, ob die Touch Slider auch längerer Beanspruchung standhalten können. Natürlich habe ich für diesen Testbericht jetzt keine zwölf Monate Recherchezeit zur Verfügung und kann daher nur eine Einschätzung geben. Ich hätte jedenfalls keine Angst, dass das Gerät auseinander fällt.

Ein Aspekt, der unbedingt positiv zu benennen ist: Im Lieferumfang befinden sich nicht nur der Steinberg CMC FD Fader Controller, eine Schnellstartanleitung, die Treiber-CD und ein Kunststoff-Clip – es liegt auch ein fein säuberlich zusammengelegtes USB-Kabel bei. Fein.

Steinberg CMC CH Testbericht Channel Controller

Der Clip, der die beiden Controller zusammenhält

Der Kunststoff-Clip dient zum Verbinden zweier CMC-Controller und ist sicherlich kein Ersatz für die vom Hersteller angebotenen und optional erhältlichen Rahmen. Er ist aber stabiler als Du auf den ersten Blick vermuten könntest. Die Geräte lassen sich zwar nicht miteinander verbunden transportieren, um sie auf dem Schreibtisch zusammenzuhalten reicht es aber dicke.


Mehr zum Thema:
    

BEFRIEDIGEND

Steinberg CMC FD Testbericht am 10.01.2012

Produkt:      Steinberg CMC FD
Hersteller:  

Preis:  179,00 Euro
UVP:    199,00 Euro

Kurzfazit

Modularer Controller mit vier Touch Slider für die DAW-Software Cubase. Mit diesem DAW-Controller kannst Du Cubase intuitiv, aber leider nur ungenau bedienen.

Für wen

Alle, die vier Touch Slider zum schnellen Einstellen der Pegel im virtuellen Cubase-Mixer wünschen.

Wichtige Merkmale
  • Modularer Controller für Cubase
  • Vier Touch Slider
  • Bis zu vier dieser Variante kaskadierbar
  • Stromversorgung über USB

 


Lesermeinungen (4)

zu 'Steinberg CMC FD Testbericht: 4 virtuell-analoge Fader für Cubase'

  • Reinhard   11. Jan 2012   14:55 UhrAntworten

    Ein externer Controller ohne Anzeige wo man sich gerade befindet, da wär mir eine entsprechende App. Fürs iPad lieber. Also brauche ich mehrere Controller die ich dann mit mehreren USB Kabel verbinden muss.
    Dann addiere die Preise wenn Du mehrere willst und Platz läßt sich dann nicht mehr sparen...
    Irgendwie unrund

  • feelKlang / Steffen Brucker   11. Jan 2012   20:07 UhrAntworten

    Richtig eine iPad App, kann ruhig bisschen mehr kosten, muss aber ohne konfig funktionieren. Ich als Live User bin gespannt ob da was zur Namm kommt ...

  • Juergen Psychosonic Hösdorff   12. Jun 2012   12:05 UhrAntworten

    das muss man sich mal auf der zunge zergehen lassen: "virtuell-analoge fader" *fg*

  • DJ CeeJay   13. Aug 2012   16:51 UhrAntworten

    Ein sehr ausführlicher Bericht :) vielen Dank! Der niedrigere Preis von 109 € bei Thomann hat meine Kaufentscheidugn zum Positiven beeinflusst ;)

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