Spear RD 250 Tobacco Sunburst Testbericht

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Spear RD 250 Tobacco Sunburst Testbericht


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Was ist es?

Die Spear RD 250 ist eine Les-Paul-Kopie, die Gitarristen mit geringem Budget glücklich machen will. Um an ein Testobjekt zu kommen, habe ich mich an den deutschen Vertrieb gewandt; Matthias List hat mich sehr gründlich beraten und uns kurzfristig ein Exemplar zur Verfügung gestellt. Nach ein, zwei Tagen kam das Objekt unserer Begierde an. Stabile Umverpackung, Gitarrenkarton, Folien – alles da, um einen sichern Transport zu gewährleisten.

Der erste Eindruck beim Auspacken entlockte nicht nur mir ein »Ah« und »Oh«. Die Frage, die sich uns stellte, ging mehr in die Richtung »Wieviel Tausend Euro mag die wohl kosten«. Soviel zur Optik.

Spear RD 250 Tobacco Sunburst Testbericht

 

Spear RD 250 Tobacco Sunburst Testbericht

Hardware und Hölzer

Zuerst fällt das angenehme Gewicht auf, das mich sehr an die Klassiker erinnert. Ein näherer Blick auf die Gitarre zeigt, dass bei der Lackierung praktisch keine Mängel oder »Nasen« zu sehen sind. Fein gemacht, da braucht sie sich nicht hinter den Instrumenten der großen Hersteller zu verstecken.

Der Hals besteht aus Mahagoni, das Griffbrett aus afrikanischem Ebenholz mit Abalone-Inlays. Beides Hölzer, die hervorragende Schwingungseigenschaften mitbringen. Auf dem Hals befinden sich 22 Jumbo-Bünde. Wir haben es hier mit der üblichen 24,75“-Mensur zu tun. Die vergoldeten Mechaniken sind gekapselt und haben ein Übersetzungsverhältnis von 1:18. Ein Graphitsattel rundet das Bild ab und auf der Kopfplatte befindet sich der Zugang zum Halsspannstab.

Der Hals ist auf den Mahagoni/Ahorn-Korpus geleimt. Alles in allem sauber aus- und abgerichtet. Body und Hals sind mit einem rundumlaufenden Binding eingefasst.

Spear RD 250 Tobacco Sunburst Testbericht

Die gesamte Hardware ist vergoldet und macht einen sehr wertigen Eindruck. Die Lackierung ist sehr eben, grobe Ungereimtheiten sind nicht auszumachen. Genau in der Mitte der Gitarre sind die beiden Ahorn-Funiere zusammengefügt. Bei der Brücke haben wir eine Tune-o-matic Bridge vor uns.

 

Elektrik

Zur Verwendung kommen die hauseigenen Spear-Super-PAFs mit Alnico-Magneten. Die Verdrahtung ist sauber ausgeführt und die Lötstellen sind tadellos. Das Elektronikfach ist, wie es sich gehört, mit Graphitlack ausgepinselt.

Spear RD 250 Tobacco Sunburst Testbericht

Die je zwei Tone- und Volumen-Potis haben einen recht guten Einstellweg, die bewegen sich also nicht ungewollt. Den obligatorischen 3-Wege-Switch gibt es selbstverständlich auch.


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EXZELLENT

Spear RD 250 Tobacco Sunburst Testbericht am 22.04.2014

Produkt:      Spear RD 250 Tobacco Sunburst
Hersteller:  

Preis:  339,00 Euro
UVP:    339,00 Euro

Kurzfazit

Aufwändig gestaltete E-Gitarre im Stil einer Gibson Les Paul (»Paula«). Hochwertige Optik, angenehme Haptik und klangliche Vielfallt gepaart in einem sehr kostengünstigen Instrument.

Für wen

Anfänger bis hin zu Profis, die Ihre 57er Les Paul nicht unbedingt zu jedem Gig mitschleifen wollen. Für Rock, Blues und Jazz und Hardrock, für Schwermetaller aber nur bedingt.

Wichtige Merkmale
  • Korpus: Mahagoni + Ahorn
  • Hals: Mahagoni, geleimt
  • Mensur: 628 mm
  • Bünde: 22 (Jumbo)
  • Tune-o-matic Bridge
  • Regler für 2 × Volume, 2 × Tone und Pickups
  • Vergoldete Hardware

 


Lesermeinungen (9)

zu 'Spear RD 250 Tobacco Sunburst Testbericht: Gute Gitarre für günstiges Geld?'

  • Vaniel Divas   22. Apr 2014   10:31 UhrAntworten

    Unter "Wichtigste Merkmale" im Fazit habt ihr als Mensur 682mm angegeben; ich gehe davon aus, dass ihr 628mm tippen wolltet.

    • delamar   22. Apr 2014   10:35 UhrAntworten

      Danke dir, sehr aufmerksam! Die Jungs von Spear haben den Zahlendreher auf ihrer Produktseite stehen und wir hatten den dummerweise übernommen. Ist korrigiert. :)

  • Patrick   24. Apr 2014   07:40 UhrAntworten

    Hi, schöner Test. DAnke dafür. Aber der Body sollte laut http://www.gitarre-bestellen.de/products/E-Gitarren/E-Gitarren-III/E-Gitarre-SPEAR-RD-250-Tobacco-Sunburst.html
    aus Mahagoni sein. Esche hätte mich doch sehr gewundert.

    • Felix Baarß (delamar)   25. Apr 2014   10:41 UhrAntworten

      Danke, korrigiert.

  • Tommi   25. Apr 2014   10:33 UhrAntworten

    Beide Daumen hoch! Nur eine Frage hätte ich noch... "Scheppern konnte ich nicht wirklich feststellen. Warum? Dazu kommen wir gleich." Warum scheppert sie nicht? Grosses SORRY, wenn ich es überlesen haben sollte, aber die Antwort interessiert mich.
    Und besten Dank für den Test! Passt da auch ein Tronical Tune?

    • Henry   09. Mai 2014   19:51 UhrAntworten

      Hi Tommi.

      Ich werd mich bei Gelegenheit dazu melden.
      Momentan hab ich viel um die Ohren.
      Wenn ichs herausgefunden habe, meld ich mich.

      Gruss
      Henry

  • Henry   26. Apr 2014   12:40 UhrAntworten

    Ups da ist was zu kurz gekommen, 'tschuldingung :

    Es erfordert bei den meisten Gitarren etwas Geschick, die so ein zu stellen, dass alles optimal funktioniert.
    Entweder kann man die gar nicht mehr spielen, weil die Saitenlage viel zu hoch ist, oder man aktzepiert etwas rascheln auf den Bünden. Nicht so bei dieser Gitarre. Die war ab Werk sehr gut eingestellt.

  • am   26. Apr 2014   14:52 UhrAntworten

    Ich kann den Test eigentlich nur bestätigen.
    - Optik und Verarbeitung sind super
    - meine Bünde habe ich bei allen nochmals abgerichtet (mehr nachgerichtet) und sauber poliert.
    Dadurch konnt ich die Saitenlage (bei mir 10-046) nochmals ohne "Schnarren" etwas tiefer legen.
    Spielspass pur...

    Noch ein Tipp am Rande für PU´s.
    Ich fand diese Pu´s eigentlich ganz gut bis ich mal aus Spass nen keinen Vergleich gemacht habe (ich besitze mehrere von diesen Spear LP´s).

    - ToneZone/Bridge & AirNorton/Neck
    - SH-4/Bridge & SH2N/Neck

    Dimarzio oder Duncan, beide Pu´s gaben diesen LP´s einen gehörigen Zuwachs an Sound.

  • Henry   26. Apr 2014   22:15 UhrAntworten

    Deswegen will ich mir wenigstens noch 2 zulegen :)

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