Sony PCM M10 Testbericht

15
SHARES
Sony PCM M10 Testbericht

Gut sieht er aus, der Sony PCM M10 (Testbericht)


anzeige


Was ist es?

Der Sony PCM M10 ist ein portabler Recorder (oft „Field Recorder“ oder „Handheld Recorder“ genannt) mit zwei Kodensatormikrofonen für Stereoaufnahmen. Ein kleiner Lautsprecher ist ebenfalls an Bord. An Speicher sind 4 GB integriert, per Speicherkarte auf 16 GB erweiterbar; über eine USB-Verbindung lässt sich der portable Recorder als externer Datenträger an den Computer anschließen, um Audiodateien direkt zu transferieren.

Unkomprimierte Aufnahmen (PCM) mit bis zu 96 kHz und 24-bit sind möglich (CD-Qualität ist 44,1 kHz/16-bit), während für die Aufzeichnung als MP3 Qualitätsstufen von 64, 128 und 320 kBit/s verfügbar sind. Du kannst deine Aufnahmen mit Effekten wie Tonhöhenänderung, Limiter und Hochpassfilter versehen.

 

Sony PCM M10 Testbericht

Lieferumfang

In der Packung befindet sich neben dem Sony PCM M10 selbst eine Fernbedienung, die mit dem M10 verkabelt wird, anstatt Funksignale zu senden (wenn Du diese nutzt, hast Du keine Geräusche von der Handhabung des Geräts auf dem Recording). Dazu kommen das Netzteil, ein USB-Kabel, vier Batterien und ein Trageriemen. Weiterhin enthalten: zwei CD-ROMs – die digitale Bedienungsanleitung sowie der Wave-Editor Sony Sound Forge Audio Studio 9 LE – ein ganzer Stapel von gedruckten Bedienungsanleitungen in diversen Sprachen sowie der Garantieschein.

Ein veritables Komplettpaket. Bis auf die optional erhältlichen Goodies wie Tragetasche und Dreifußständer (Stativgewinde auf der Rückseite des Geräts) bleibt nichts zu wünschen übrig.

Sony PCM M10 Testbericht

Gut sieht er aus, der Sony PCM M10 (Testbericht)

Verarbeitung

Der Sony PCM M10 ist in ein Gewand aus Aluminium und Kunststoff gekleidet. Das Gehäuse gefällt auf Anhieb: Es gibt keine Spalten zwischen den einzelnen Segmenten und die Verbindungssteifigkeit ist ausgezeichnet. Der Druckpunkt der runden Hauptfunktionstasten an der Vorderseite ist ziemlich fest – besser als zu leichtgängig. Nur der Lautstärkeregler ist etwas wackelig. Das geschützte, weil größtenteils abgedeckte Drehrädchen für den Aufnahmepegel an der rechten Seite des portablen Recorders hat einen angenehmen Widerstand.

 

Display

Die Elemente auf dem Display werden noch mit der altbewährten monochromen (schwarz-weißen) Technologie dargestellt, wie Du sie aus einfachen Digitaluhren kennst. Man könnte auch mit einigem Recht behaupten, dass eine modernere Displaytechnologie bei einem tragbaren Recorder Kokolores wäre. Die Hintergrundbeleuchtung lässt mit dem Druck auf dem „Display“-Knopf aktivieren, wenn sie nicht beim Drücken der Aufnahme- und Abspieltasten automatisch eingeschaltet wird.

 

Erste Schritte

Zum Einschalten des Geräts musst Du einen kleinen Schieberegler für etwa eine Sekunde nach unten ziehen. Das Ausschalten funktioniert genauso. Die Tastensperre („Hold“) wird aktiviert, indem dieser Schalter in die andere Richtung gedrückt wird, wo er fest einrastet.

Bei neuen Gadgets experimentiere ich von jeher einfach drauflos, ohne in die Bedienungsanleitung zu schauen. So zeigt sich am besten, wie intuitiv die Bedienung ist. Beim Sony PCM M10 begann ich damit, die Ordnerliste zu studieren. Es gibt zehn Ordner – in einen davon steigst Du zunächst ein, um darin Aufnahmen zu tätigen oder bestehende Aufnahmen abzuspielen bzw. zu verwalten. Das ist kein Muss, Du kannst auch einfach nur auf Aufnahme drücken und der Recorder nutzt einfach den ersten verfügbaren Ordner.

Sony PCM M10 Testbericht

Eine Menge Konnektivität - Sony PCM M10 Testbericht

Während der ersten Aufnahme fiel mir die Hintergrundbeleuchtung der Aufnahme- (rot) und Pausentaste (gelb blinkend) angenehm auf. Ebenso nett sind die kleinen „Ohren“ des M10, in denen für das linke und rechte Mikrofon jeweils zwei kleinen Leuchten aufblinken, wenn ein Pegel von -12 dB bzw. 0 dB und darüber (Übersteuerung) erreicht ist. Das ist besonders in dunklen Umgebungen besonders nützlich, wo ich sofort ein visuelles Feedback bekomme. Ja, ich kann ich auch über die kleinen Dinge freuen.

Die ungewohnt schräge Anordnung der Navigationstasten für Vor und Zurück – normalerweise die Tasten zum Spulen – erschwerte den Einstieg, irgendwann gewöhnte ich mich aber daran. Zwischenzeitlich fiel mir positiv auf, dass der Druck auf den Menüknopf den Auswahlbalken zum letztgenutzten Menüpunkt im entsprechenden Untermenü führt und nicht zur obersten Ebene zurückspringt, wenn man sich innerhalb der Ansicht einer bestimmten Funktion befindet. Nicht zu vergessen: Die Anzeigesprache lässt sich auf Deutsch umstellen. Das stimmt versöhnlich.


Mehr zum Thema:
  

SEHR GUT

Sony PCM M10 Testbericht am 25.11.2011

Produkt:      Sony PCM M10
Hersteller:  

Preis:  289,00 Euro
UVP:    355,00 Euro

Kurzfazit

Dieser tragbare Recorder überzeugt mit guter Klangqualität und vielen Extras. Gelungener Field Recorder mit exzellenter Klangqualität und allem, was zum Recording benötigt wird.

Für wen

Alle, die unterwegs in hoher Qualität aufnehmen wollen.

Wichtige Merkmale
  • Portabler Recorder
  • WAV 96 kHz/24-bit
  • MP3 320 kBit/s
  • 4 GB Flash-Speicher
  • auf 16 GB erweiterbar

 


Lesermeinungen (2)

zu 'Sony PCM M10 Testbericht: Portabler Recorder für Fortgeschrittene'

  • Rainer   19. Jun 2013   09:19 UhrAntworten

    Hallo,

    suche einen Rekorder für unterwegs, den man auch mal in der Hand halten kann (also Geräusche vom Gehäuse am besten entkoppelt).

    Habe jetzt den Sony PCM M10, sowie den Olympus LS-5 im Auge. Preislich eine kleine Differenz, nur mir stellt sich die Frage was für unterwegs besser geeignet ist. Bei der Aufnahme "Supermarkt" wurde der Rekorder da in der Hemdtasche getragen, oder in der Hand?

    Danke,
    ihr seit die besten :)

  • arslan   03. Nov 2013   12:42 UhrAntworten

    kein line in eingang???

Sag uns deine Meinung!

EMPFEHLUNGEN