Prime Loops Complextro Overdose Testbericht


Was erwartet dich?

Mit Prime Loops Complextro Overdose möchte der Hersteller deinen Beats eine 300 MB schwere Infusion exzentrischer elektronischer Sounds geben; wir zählen 183 Samples, vor allem für Dubstep, Electro, House, Tech House und Minimal. Zu den Produzenten dieser Sample Library gehören Skrillex (yep), Black Tiger Sex Machine, Porter Robinson, SebastiAn, Betatraxx und Zedd.

68 Bass Loops sind enthalten, meist scharfkantig und durch den Bit Crusher gejagt. Die Patterns sind recht lebhaft, standesgemäßes Wobbeln und Stakkato-artige Sequenzen sind an der Tagesordnung. Bei den 27 Drum Loops herrschen House Beats vor, bei denen sich das Verhältnis von Beats mit und ohne Bass Drum in etwa die Waage hält.

Bei den 16 Pad Progressions handelt es sich eigentlich nur um zwei Sequenzen in jeweils acht marginal unterschiedlichen Variationen. Schnell weiter zu den 17 Percussion FX Loops, bei denen teils ordentlich am Filter geschraubt wird – French House lässt grüßen. Dann wären da noch die Synth-Leads, die wieder sehr breitbeinig vornewegstürmen.

Zum Abschluss noch eine kleine, aber feine Kollektion von One-Shots – einzelne Drum Samples, als da wären jeweils sieben Kicks, Snares und Hihats sowie sechs Percussion-Klänge. Good stuff.

Das Tempo sinkt nur sehr selten unter 120 BPM, meistens sind es exakt 128 – Tanzen ist angesagt. Die BPM sind auch im Dateinamen ganz zuerst zu lesen, ansonsten sind die Benennung der Samples und die Strukturierung der Unterverzeichnisse ausreichend übersichtlich.

Prime Loops Complextro Overdose Testbericht

Prime Loops Complextro Overdose Testbericht




 

Fazit im Prime Loops Complextro Overdose Testbericht

Die Bass Loops hauen mich nicht sonderlich vom Hocker, sind aber tadellos produziert, da gibt es keinen Zweifel. Die Beats sind sehr fein, mit Schmackes und einigem Arschwackelpotential. Anders die Pad Progressions, die eher als Lückenfüller zu sehen sind. Nun, es kann ja nicht alles so viel Swag haben. Die Percussion FX Loops und die One-Shots versöhnen mich da schon wieder etwas.

Alles in allem eine gute, für den Preis von rund 20 Euro durchaus faire Zusammenstellung von praktisch allem, was für die erwähnten Genres vonnöten ist. Die Sounds sind überwiegend quicklebendig und die Qualität der Produktionen ist erste Sahne.

Lesermeinungen (3)

zu 'Prime Loops Complextro Overdose Testbericht: Loops für elektronische Tanzmusik'

  • So nicht
    08. Mrz 2013 | 16:38 Uhr Antworten

    Wow Gratis aber ich werde genötigt Werbung dafür zu machen – Diese Seite ist NICHT ZU EMPFEHLEN !!

    • Carlos San Segundo (delamar)
      08. Mrz 2013 | 17:12 Uhr Antworten

      Niemand wird genötigt, lieber anonymer Nutzer. Du kannst selbst entscheiden, ob Du die Samples gratis – also ohne dass etwas dafür *bezahlt* werden muss – herunterladen möchtest.

    • Niklas
      31. Mrz 2013 | 17:49 Uhr Antworten

      Was geht denn mit dir ab?

      Sei doch froh, dass du die Samples ohne etwas zu bezahlen herunterladen kannst. Kannst ja wenigstens etwas unterstützen.

      Bin sehr dankbar und unterstütze die Seite gerne mit jedem Like.

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