PreSonus AudioBox USB Testbericht

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PreSonus AudioBox USB Testbericht

PreSonus AudioBox USB Testbericht


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Was ist es?

Beim PreSonus AudioBox USB handelt es sich um ein Audio Interface, das sich nicht zuletzt durch seine Stromversorgung über den USB-Port sowie die geringen Abmessungen des Gehäuses als besonders mobil zeigt. Trotz der geringen Abmessungen finden jeweils zwei Ein- und Ausgänge, ein Kopfhörerausgang sowie ein MIDI In/Out in Standardausführung Platz.

Das Interface kann Audiosignale mit bis zu 24 Bit und 48 kHz wandeln, für die Mikrofonvorverstärker steht eine Phantomspeisung mit 48 Volt zum Betrieb von Kondensatormikrofonen bereit.

Der aktuelle Straßenpreis liegt bei 139,- Euro, darin enthalten ist auch die hauseigene DAW-Software Studio One Artist für Einsteiger.

PreSonus AudioBox USB Testbericht

Hereinspaziert in unseren PreSonus AudioBox USB Testbericht

 

PreSonus AudioBox USB Testbericht

Erster Eindruck

Gerade bei den kleinen Geräten, die für ihren mobilen Einsatz gerne auch mal im Rucksack transportiert werden, ist im Sinne der Lebensdauer die Verarbeitungsqualität von besonderer Wichtigkeit. Und so freut es mich, dass diese Hardware mit einem Metallgehäuse daherkommt. Dieses kann mit Sicherheit so einiges aushalten und setzt sich von den vielen Geräten mit Kunststoffgehäuse deutlich ab.

Die Drehreglerkappen sitzen fest, sind ebenfalls aus Metall gefertigt und fühlen sich sehr verlässlich an, präsentieren sich zudem mit einem schönen Drehwiderstand. Die Combobuchsen auf der Vorderseite sind mit dem Gehäuse verschraubt und stammen aus dem Hause Amphenol. Genau wie bei den größeren Brüdern hat es der Hersteller mit dem PreSonus AudioBox USB wieder geschafft, ein sehr preiswertes Angebot bei guter Verarbeitung am Markt zu positionieren.

Besonders interessant könnte es sich auch für alle die Musiker, Gitarristen, Vokalisten und Produzenten erweisen, die noch keine DAW-Software besitzen. Die Dreingabe von PreSonus Studio One Artist rundet das Angebot nämlich sehr gut ab.

 

Eingänge

Vorne befinden sich zwei kombinierte XLR/Klinken-Buchsen, die beiden analogen Eingänge am PreSonus AudioBox USB. Dahinter verstecken sich zwei Class-A-Vorverstärker des Typs XMAX, die auch in den anderen Geräten des Herstellers vorzufinden sind und ihre Arbeit sehr gut machen. Für jeden Kanal steht ein Drehregler für die Vorverstärkung zur Verfügung, mit dem bis zu 55 dB ausgeschöpft werden können.

Sollte das Eingangssignal mal zu laut sein und daher zu einer Übersteuerung führen, gibt das Audio Interface dies über eine rot aufleuchtende LED als visuelles Feedback zurück – eine für jeden Kanal. Für den Betrieb von Kondensatormikrofonen kann vorderseitig eine Phantomspeisung aktiviert werden, diese wird für beide Eingänge simultan zugeschaltet. Das führt beispielsweise beim parallelen Betrieb eines Kondensators und eines Bändchens zu Problemen (das Bändchenmikrofon darf keine Phantomspeisung erhalten), ist für das Preissegment aber nicht ungewöhnlich. Der für das Einschalten verantwortliche Regler leuchtet rot auf, um deren Betrieb wiederzugeben.

Ein Punkt, der den Gesamteindruck leider etwas trübt, ist das Fehlen von Eingängen für Schallquellen mit Line-Pegel – Keyboards, CD-Player und Co. können hier nicht angeschlossen werden. Wie in der Bedienungsanleitung geschildert, besteht die Möglichkeit, dass der Anschluss von Audiosignalen mit Line-Pegel zu einer Beschädigung des PreSonus AudioBox USB führen. So bleibt das Audio Interface also noch für Gitarristen, Bassisten und Vokalisten interessant.


Mehr zum Thema:
      

SEHR GUT

PreSonus AudioBox USB Testbericht am 19.10.2012

Produkt:      PreSonus AudioBox USB
Hersteller:  

Preis:  139,00 Euro
UVP:    169,00 Euro

Kurzfazit

Mobiles USB Audio Interface. Preiswertes USB Audio Interface für mobiles Musikmachen.

Für wen

Einsteiger mit kleinem Budget, Rapper, Podcaster.

Wichtige Merkmale
  • USB Audio Interface
  • 24 Bit / 48 kHz
  • 2x Eingänge Mic/Instrument
  • Phantomspeisung
  • 2x Ausgänge Klinke
  • 1x Kopfhörerausgang
  • Standard MIDI In/Out
  • Software: Studio One Artist

 


Lesermeinungen (4)

zu 'PreSonus AudioBox USB Testbericht: Klein & preiswert'

  • crist   28. Okt 2012   10:38 UhrAntworten

    War mein erstes Interface. War eigentlich auch sehr zufrieden damit, allerdings waren die Treiber für meinen PC scheinbar unbrauchbar... Das Interface war sehr wählerisch beim USB Port und vorallem bei der Nutzung als normale Soundkarte gab es Probleme. Über Cubase gab es absolut keine Probleme, sobald man aber bei YoutTube oder sonst irgendwo im Internet irgendwas anhören oder anschauen wollte kam es zu derben Knacksern und aussetzern...

    • NerjamoTonstudios   15. Mrz 2015   10:42 UhrAntworten

      Das Interface ist vermutlich auch eher für Aufnahme von Mikrofonen oder Instrumenten geeignet, als ein Ersatz für eine normale Soundkarte...

  • Peter   02. Apr 2015   09:04 UhrAntworten

    Der USB-Treiber scheint bockig zu sein. Beim Wechsel des Ports (kommt ja vor, unterwegs, am Notebook, wer weiß schon wo's vorher angeschlossen war..) wird es nicht neu erkannt. Stattdessen muß der Treiber neu installiert werden.

    • Felix Baarß (delamar)   02. Apr 2015   09:06 UhrAntworten

      Das ist bei erstaunlich vielen Geräten aller Art der Fall. Zumindest bei Windows - hier scheint irgendetwas an Microsofts Betriebssystem nicht ganz wasserdicht zu sein.

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