Numark Mixtrack Pro Testbericht

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Numark Mixtrack Pro Testbericht

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Was ist es?

Der Numark Mixtrack Pro ist ein MIDI DJ-Controller mit integriertem Audio Interface. Die zwei verfügbaren Kanäle können ausschließlich mit digitalen Audiosignalen über den USB-Anschluss gespeist werden.

Neben dem üblichen 3-Band-EQ gibt es für jeden Kanal Kill-Switches für Tiefen, Mitten und Höhen, diverse Effektregler und Loop-Kontrollen. Ein Browser-Poti und Lade-Knöpfe für beide Decks sind auch an Bord, ebenso wie Cue-Regler für den Kopfhörermix.

Ein Kopfhörerausgang sowie zwei Cinch-Ausgänge stehen zur Verfügung, wobei diese nicht getrennt regelbar sind. Auch ein Mikrofon lässt sich anstöpseln.

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Numark Mixtrack Pro Testbericht

Erster Eindruck

Der Numark Mixtrack Pro ist mit 1,97 kg erstaunlich leicht, der Transport zum und vom Gig gestaltet sich dadurch schon einfacher. Kein Wunder, denn das Gehäuse und alle Bedienelemente bestehen aus Kunststoff. Deren matt-silberne Optik lässt den Controller nicht gerade sehr edel aussehen. Viel wichtiger ist aber die Bedienbarkeit, um die es im nächsten Abschnitt gehen soll. Die beiden Klinkenbuchsen für den Kopfhörer und das Mikrofon sind fest mit dem Gehäuse verschraubt – sehr stabil, das Ganze. Bleibt noch zu erwähnen, dass die vier Gummifüße des Geräts auf den meisten Ablageflächen für Stabilität sorgen.

Software-seitig gestaltet sich der Lieferumfang reichhaltig: Aus der Packung purzeln Scheiben mit speziell auf den Mixtrack Pro abgestimmten Versionen von NI Traktor LE und Serato DJ Intro sowie eine dritte CD mit dem universellen ASIO-Treiber ASIO4ALL in der zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Testberichts aktuellen stabilen Version 2.10.

Unter Windows 7 lief die Installation des Gerätetreibers nach der Verbindung des Controllers mit dem beigelegten USB-Kabel automatisch ab, einige Sekunden später war das Gerät einsatzbereit.

Numark Mixtrack Pro Testbericht

(Fast) alle Bedienelemente des Numark Mixtrack Pro im Überblick

 

Fader, Drehregler, Knöpfe und Schalter

Die Drehregler im Detail: Die Reglerkappen wackeln zwar etwas hin und her, dafür besitzen sie einen für meinen Geschmack gut gewählten, deutlichen Widerstand, mit dem sich das Schrauben satt anfühlt, gleichzeitig aber auch relativ schnelle Rotationen drin sind. Sie sind leider nur leicht geriffelt und hätten ruhig etwas mehr Grip haben können. Schön, aber zu erwarten: In der Mittelstellung rasten die EQ-Potis leicht ein.

Besonders in der Mittelsektion mit den EQ-Reglern, den Kopfhörer-Cue-Kontrollen und den Browser-Kontrollen wurde schön viel Platz zwischen den Bedienelementen gelassen, so dass Du immer alles bequem im Griff hast. Was allerdings bald auffällt, ist das Fehlen der Gain-Regler für die beiden Kanäle. Diese Funktion ist für mich nicht mehr wegzudenken und hilft, die manchmal krassen Lautstärkeunterschiede zweier Tracks auszugleichen. Schließlich möchte ich bei gleicher Fader-Position auf beiden Kanälen in etwa dieselbe Lautheit vorfinden. Das ist beim Mixtrack Pro leider nicht über eigene Regler möglich, sondern muss über die Software erledigt werden.

Wie es die Konvention gebietet, sind die Kanal- und Pitch-Fader deutlich schwergängiger als der Crossfader. Bei ersteren wackeln die Kappen, allerdings noch nicht in einem Maße, dass die Bedienung beeinträchtigt wird. Der Crossfader ist zum schnellen Cutten und Scratchen zwar noch leichtgängig genug, aber er »schleift« etwas. Überdies lässt er sich nicht (leicht) austauschen. Der Laufweg des Pitch-Faders beträgt etwa 5 cm, was ich als etwas knapp empfinde. Als kleinen Ausgleich gibt es dieses Feature: In der Mittelstellung rastet der Fader nicht ein, stattdessen gibt es eine kleine gelbe LED, die die bei +/-0 aufleuchtet. So musst Du keine Schwelle überspringen, alles geschieht fließend. Hierzu passend findest Du noch einen dedizierten Knopf »KEYLOCK«, der es ermöglicht, lediglich die Geschwindigkeit, nicht aber die Tonhöhe zu verstellen.

Die Druckknöpfe, die teils in verschiedenen Farben hintergrundbeleuchtet sind, haben einen sehr deutlichen Druckpunkt, der mit einem scharfen »Klick« quittiert wird. Mir gefällt das, da ich im Gegensatz zu den heutzutage nicht selten verbauten »Soft Touch Buttons« genau spüre, wann ich eine Funktion aktiviert habe.


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GUT

Numark Mixtrack Pro Testbericht am 01.06.2012

Produkt:      Numark Mixtrack Pro
Hersteller:  

Preis:  199,00 Euro
UVP:    239,99 Euro

Kurzfazit

Gut bestückter DJ-Controller für Einsteiger. Dieser MIDI DJ-Controller für zwei Decks bietet Kill Switches, eine Effektsektion und gute Jog-Wheels.

Für wen

Einsteiger ins DJing, die Effekte nutzen möchten.

Wichtige Merkmale
  • DJ-Controller
  • 2 Decks
  • Kontrollen für Effekte & Loops
  • Berührungssensitive Jog-Wheels
  • Eingang: Mikrofon
  • Ausgänge: 2x Cinch, Kopfhörer

 


Lesermeinungen (2)

zu 'Numark Mixtrack Pro Testbericht: DJ-Controller für Einsteiger'

  • TLOTF   26. Jul 2012   13:37 UhrAntworten

    Also ich benutze auch einen Numark mixer und einen Numark CD Player (zusätzlich zu 2 Plattenspieler) und muss sagen, dass die Geräte in Ihrer Preisklasse wirklich Top sind. Auch die Effekte können locker mit den "Großen" mithalten. Hört sich auf jeden Fall vielversprechend an das Teil.
    youtube.com/watch?v=3ZW2akAx6Yk&feature=plcp

  • Cico   05. Sep 2013   11:14 UhrAntworten

    Wenn ich Virtuel Dj 7 Pro kaufe, kann ich den Mixtrack Pro dafür benutzen. Habe einen Mixtrack Pro und wüsste gern ob dieser Komatibel ist mit Virtuel Dj 7 pro ?!?

    Danke im Voraus :)

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