NI Heavyocity Damage Testbericht Fazit - Seite 4


Pro:

  • Qualität der Samples
  • Übersichtlich
  • Konzept der Library
  • Logische Einbindung der MIDI-Tastatur
  • Räumliche Klangwiedergabe
  • Schnell erstellte Patterns
  • Großer Umfang

Contra:

  • Kaum hörbarer Kompressionseffekt
  • Slices im Random-Modus manchmal zu chaotisch

Fazit zum NI Heavyocity Damage Testbericht

NI Heavyocity Damage richtig sich vornehmlich an Filmvertoner. Wer gerade an einem Skript arbeitet, das den Titel »Ein Inder auf dem Schrottplatz« trägt, hat gar keine andere Wahl, als sich dieses Kontakt-Instrument zu schnappen.

Musiker, die schnellen ans Ziel gelangen wollen und eine industrielle Ader mit saftigem Shredder-Anteil haben oder Fans von Musicals wie »Stomp« ist Heavyocity ganz klar zu empfehlen. Klangbastler und Soundvirtuosen sind hier jedoch im falschen Testbericht gelandet. Dafür sind die Slices im Loop nicht zu gebrauchen und die Samples in den Kits eben doch nur Samples.

Was Damage mit seiner 30 GB umfassenden Library bietet, ist erstaunlich intensiv, kraftvoll und teils ohrenbetäubend real, an anderer Stelle wiederum klar und sanft. Wer einen Studiodrummer sucht, wird leider nicht das erhalten, was er erwartet.

Die Hersteller bedienen augenscheinlich eine ganz besondere Nische, die klanglich so noch kaum bedient wurde. Diese Nische ist nunmehr gefüllt, förmlich bis zum Erbersten. Abschließend lässt sich sagen, dass die Entwickler fast alles richtig gemacht haben – meine Wertung im NI Heavyocity Damage Testbericht fällt mit fünf von fünf Punkten hervorragend aus.

Lesermeinungen (3)

zu 'NI Heavyocity Damage Testbericht: Hollywood, ick hör` dir trapsen'

  • sunny
    13. Apr 2012 | 19:00 Uhr Antworten

    Hmm…also optisch finde ich DAMAGE wirklich nicht besonders schön oder übersichtlich. Klar, die Optik des GUIs passt zum Sound, aber zum Arbeiten hätte ich mir eher eine klare einfarbige und schlichte Oberfläche gewünscht. So, wie bei EVOLVE oder den beiden MUTATIONS. Für 279 Euro Strassenpreis kommt man an DAMAGE aber einfach nicht vorbei, wenn es der krachende, bombastische Hollywoodsound sein soll…

  • Joe
    23. Jul 2012 | 04:18 Uhr Antworten

    Top, fairer Bericht. Das Ding ist der Hammer…

  • Robert
    12. Mrz 2013 | 15:18 Uhr Antworten

    Will gar nicht mehr Ohne…

    Ich nutze oft beim Beat bauen nur einzelne Sounds um eine Stelle besonders hervor stechen zu lassen.

    Es macht so viel spaß!!!!

    Effekte des Plugs sind ok, allerdings würde ich den Compressor und den EQ meiden, gibt bessere.

    Reverb und Delay hingegen sind gut geeignet.

    Sound Vielfalt ist defenitiv auch vorhanden, wem das noch zu langweilig ist: Evolve Mutations sind auch so in der Art!

Sag uns deine Meinung!