Mackie Onyx Blackbird Testbericht

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Mackie Onyx Blackbird Testbericht

Vorderseite des Audio Interface


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Was ist es?

Das über FireWire kommunizierende 19-Zoll Rack Audio Interface Onyx Blackbird bietet als großer Bruder des Onyx Blackjack 16 Eingänge, jeweils zur Hälfte aus XLR/Klinken-Combos mit Phantomspeisung (davon zwei mit Hi-Z-Schalter, Hochpassfilter und dedizierten Inserts) und ADAT-Inputs bestehend. Dem gegenüber stehen drei Stereo-Klinkenausgänge, acht ADAT-Outputs und zwei separat regelbare Kopfhörerausgänge.

Treiber für WDM/ASIO (Windows) und Core Audio (Mac OS X) stehen zur Verfügung. Mackies hauseigene DAW Tracktion 3 wird mitgeliefert. Die umfangreiche Mixer-Software »Blackbird Control« steht auf der Website von Mackie zum Download bereit.

Bis zu vier Blackbirds lassen sich über den BNC-Anschluss, der zudem als Word-Clock-Verbindung fungiert, koppeln.

 

Mackie Onyx Blackbird Testbericht

Erster Eindruck

Es fällt sofort auf, dass das Gehäuse ausgezeichnet und die Potis gut verarbeitet sind. Nach ein paar Umdrehungen wird klar, dass die Drehregler – klassischerweise die anfälligsten Komponenten von Audio-Hardware – ausreichend fest verankert sind und zuverlässig ihren Dienst tun. Die Gestaltung der Bedienoberfläche lässt keine Fragen aufkommen, alle Regler und Knöpfe sind ordentlich beschriftet und recht gut lesbar.

Kommen wir gleich zum wichtigsten Part für die Einordnung eines Audio Interface wie dem Mackie Onyx Blackbird – zu den Eingängen, Ausgängen und deren Ausstattung.

Mackie Onyx Blackbird Testbericht

Vorderseite des Audio Interface

Vorderseite

An der linken Vorderseite des Mackie Onyx Blackbird befinden sich gleich die beiden Schmuckstücke des Geräts – die sogenannten Superchannels. Diese bestehen aus zwei kombinierten XLR-/Klinkeneingängen, die einen gemeinsamen Schalter für die zuschaltbare 48V Phantomspeisung besitzen. Ebenso stehen diesen jeweils eine LED (grün=Signal, rot=Übersteuerung) und ein Lautstärkeregler zur Verfügung. Doch im Gegensatz zu den sechs normalen Combo-Inputs hinten stellen die Superchannels die folgenden Bonusfunktionen bereit:

  • Knopf für Hochpassfilter – eliminiert bei Bedarf Frequenzen unter 80 Hz, also Trittschall und ähnlich störende Geräusche
  • Knopf für Hi-Z-Modus – zum Anschluss von hochohmigen Instrumenten wie E-Gitarre und E-Bass
  • Lautstärkeregler für das latenzfreie Abhörsignal
  • Knopf für den Mono-/Stereobetrieb des Abhörsignals

Der Vollständigkeit halber sei hier ein kleiner Abstecher auf die Rückseite des Onyx Blackbird gestattet: Dort befinden sich zwei Insert-Buchsen, über die Du externe Effekte in die Signale der beiden Superchannels einschleifen kannst. Das finde ich sehr praktisch, denn damit kannst Du zum Beispiel flugs ein Effektpedal oder einen Halleffekt anschließen und das so veränderte Signal sofort latenzfrei auf die Kopfhörer des Sängers geben.

Die Entscheidung von Mackie, auf zwei so gut ausgestattete Kanäle zu setzen, ist sehr zu begrüßen und in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich.

In der Mitte findest Du die sechs Regler für die an der Rückseite befindlichen kombinierten Mikrofon/Line-Eingänge, deren Vorverstärker grundsätzlich die gleiche hohe Signalqualität wie die Superchannels bieten; sie kommen auch in den High-End-Konsolen des Hersteller zum Einsatz. Hier lässt sich wie erwähnt „nur“ die Lautstärke regeln, das anliegende Signal bzw. dessen Übersteuerung anhand der LED überprüfen und die Phantomspeisung (für alle Kanäle gleichzeitig) zuschalten.

Daneben sitzt der Regler für die Lautstärke des Monitorausgangs. Rechts davon leuchtet eine LED auf, wenn das Blackbird mit Strom versorgt ist, während eine weitere Signalleuchte die FireWire-Verbindung zum Audio Computer anzeigt.

An der rechten Seite befindet sich die Sektion für die zwei unabhängig regelbaren Kopfhörerausgänge, mit denen Du den Hauptmix oder einen benutzerdefinierten Output abhören kannst. Diese kannst Du mittels der Steuersoftware »Blackbird Control« (siehe auch weiter unten) frei zusammenstellen – einfach und praktisch.


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SEHR GUT

Mackie Onyx Blackbird Testbericht am 11.11.2011

Produkt:      Mackie Onyx Blackbird
Hersteller:  

Preis:  485,00 Euro
UVP:    712,81 Euro

Kurzfazit

Bei diesem Audio Interface werden Anschlüsse galore für das Geld geboten. Top in Sachen Preis/Leistung. Das Audio Interface für‘s Rack geizt nicht mit analogen und digitalen Eingängen, klingt sauber, bietet eine feine Mixer-Software und ist erschwinglich.

Für wen

Anschlussfreudige Produzenten auf der Jagd nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Wichtige Merkmale
  • FireWire Audio Interface 19"
  • 24-bit / 96 kHz
  • Mixer-Software
  • Eingänge für XLR, Klinke und ADAT
  • Vier Einheiten koppelbar

 


Lesermeinungen (4)

zu 'Mackie Onyx Blackbird Testbericht: FireWire Audio Interface mit 16 Inputs'

  • Lukas   13. Nov 2011   18:43 UhrAntworten

    Hallo Delamar-Team,

    Kann ich Audiointerfaces per Handelsüblichem Firewire auf USB Adapter ohne Probleme mit meinem Laptop verbinden, da ich in den Laptop keine Firewire Karte einbauen kann, oder gibt es da Probleme?

    Ich würde mich über eine Antwort freuen, ihr macht nicht nur mit eurem Podcast einen tollen Job!

    Viele Grüße aus Mühltal :)

    • Carlos San Segundo (delamar)   13. Nov 2011   18:58 UhrAntworten

      Ehrlich gesagt: Ich habe das noch nie probiert, aber es macht auch gar keinen Sinn. Dann lieber ein gutes USB Interface holen oder ein Laptop mit FireWire.

  • Patrick   03. Mai 2012   12:08 UhrAntworten

    Ich hätte gerne einen Vergleich zwischen Macke Backbord und Focusrite Saffire Pro. ;-)
    Wäre für mich sehr wichtig !

    Gruß Patrick

  • Thorben   20. Okt 2015   16:48 UhrAntworten

    Hey, ich habe mir das Interface nun auch gekauft, doch finde ich auf der Seite von Mackie nur den Treiber, aber den Blackbird Control Mixer finde ich nirgendwo zum Download. Könnt ihr mir da weiterhelfen?

    Gruß
    Thorben

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