Wir haben uns die Low-Budget Nahfeld-Monitore des amerikanischen Herstellers genau angehört und verglichen. Wie diese klingen, ob sie ihr Geld wert sind und auch die anderen Ergebnisse haben wir für dich in diesem Mackie MR5mk2 Testbericht zusammengefasst.
Was ist es?
Die hier getesteten Lautsprecher Mackie MR5mk2 sind als so genannte Nahfeld-Monitore konzipiert, die beispielsweise auf deinem Schreibtisch Platz finden können. Es handelt sich hier um aktive Studiomonitore, die keinen zusätzlichen Verstärker benötigen. Du kannst diese Boxen also direkt an dein Audio Interface oder eine andere Schallquelle anschliessen.
Diese Lautsprecher liegen mit einem aktuellen Strassenpreis von 350,- Euro für das Paar im Low-Budget-Segment für preisbewusste Produzenten.
Mackie MR5mk2 Testbericht
Einleitung
Was kann ich von einem Lautsprecher erwarten, bei dem der Paarpreis sich unter 400,- Euro bewegt? Nun, das war die Frage, die ich mir im Vorfeld des Mackie MR5mk2 Tests gestellt habe. Es ist eine ganze zeitlang her, dass ich so preiswerte Studiomonitore im eigenen Tonstudio stehen hatte. Irgendwann habe ich mir dann ein gutes Paar Nahfeld-Monitore zugelegt und nie wieder zurückgeschaut.
Das Gemeine ist, dass sich Lautsprecher – trotz ihres Preises – immer auch an den Besten messen müssen. Das Abhören ist in der Musikproduktion einfach einer der wichtigsten Elemente. Und wer nicht hört, was beim Drehen am Equalizer passiert, der kann auch keine sinnvollen Entscheidungen treffen. Überhaupt sind alle musikalischen Entscheidung vom Recording bis Mastering von Lautsprecher und Raum abhängig. Anders gesprochen: Gute Boxen sind elementar, Watson.
Ich möchte auch noch hinzufügen, dass es sich bei den hier getesteten Boxen um die Mark-2 Version handelt. Das heisst,
Der erste Eindruck
Nach dem Auspacken bin ich zunächst über das Design erstaunt. Es sieht modern und schön aus, da lässt der Hersteller nichts anbrennen. Das MDF-Gehäuse ist in schlichtem schwarz gehalten, nur der glänzende Ring um den Woofer und die kleine blaue LED fallen ins Auge. Die Ecken sind abgerundet, allerdings nur seitlich. Vorne und hinten sind diese Boxen flach gehalten.
Auch an der Verarbeitung ist wenig auszusetzen, alles am rechten Platz. Die Schalter auf der Rückseite (später dazu mehr) sehen vielleicht etwas wacklig aus. Andererseits werden diese wohl auch nur einmal genutzt und bleiben dann mindestens so lange stehen, bis die Studiomonitore den Platz wechseln müssen.
Vorderseite
Dieser Lautsprecher ist mit einem Zwei-Wege-System aufgebaut. Vorne oben befindet sich zunächst einmal der 1-Zoll Neodymium Soft Dome Tweeter, der Hochtöner. Betrieben wird dieser von einer 30 W starken Endstufe. Darunter befindet sich der hyperbolisch geformte 5,25 Zoll Woofer, der Tieftöner. Dieser hat ebenfalls eine eigene Endstufe, dieses Mal mit 55 W – tiefe Töne brauchen mehr Energie. Beide Verstärker sind als Class-A/B aufgebaut, wie sich aus den technischen Daten der Herstellerwebseite entnehmen liess.
Mit Hilfe des runden Rings rund um den Tieftöner sieht der Lautsprecher aus, als hätte er einen deutlich größeren Woofer. Er sieht in etwa so gross aus wie der 6,9-Zoll Tieftöner aus meinen eigenen Studiomonitoren. Bestimmt kein Zufall.
Ausser dem Markenzeichen des Herstellers und einer angenehm blau gedimmten LED befindet vorne nichts mehr.


31. Okt 2011 | 15:33 Uhr
Hy carlos,
..interessant wäre zu wissen, gegen was du diese Mackie´s hier vergliechen hast. D.h. natürlich hier auch unabhängig von der Preisgeschichte…
mfg
Klaus
31. Okt 2011 | 15:40 Uhr
Hallo Klaus, es waren dynaudio bm6a.
14. Feb 2012 | 10:22 Uhr
Hallo Carlos,
wenn du dir jetzt für 200 € Nahfeldmonitore kaufen müsstest, welche würdest du kaufen? Wären die von Mackie deine wahl in diesem Preissegment?
beste Grüße
der Alex
14. Feb 2012 | 11:45 Uhr
Hallo Alexander, zunächst einmal würde ich viel Geld sparen und gleich richtig gute kaufen. Und ansonsten sind die hier getesteten in dem Preisbereich sehr gut.
07. Apr 2012 | 10:49 Uhr
hi
was sind denn richtig gute nahfeld monis ?