König & Meyer Stehhilfe 14047 Testbericht

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König & Meyer Stehhilfe 14047 Testbericht

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Was erwartet dich?

Die König & Meyer Stehhilfe 14047 dient Musikern als Hocker für die Performance mit diversen Instrumenten, die Du auch im Sitzen oder angelehnt spielen kannst. Will heißen Gitarren, Keyboards, Synthesizer, Orgeln, Digitalpianos und vieles mehr. Neben der Sitzneigung lässt sich freilich auch die Höhe verstellen – im Gegensatz zu den Varianten mit den Endziffern 44 und 45 ist in diesem Modell eine Gasdruckfeder verbaut, die die Erhöhung der Sitzfläche ohne jegliche Kraftanstrengung ermöglicht.

Die von uns getestete Stehhilfe bietet einen mit Kunstleder überzogenen Sitz, während alternativ das stoffbespannte 46er-Modell zur Verfügung steht.

Verarbeitung

Die Verarbeitung überzeugt -wie von König & Meyer gewohnt- in allen Belangen. Diese Stehhilfe wird natürlich in kompaktiertem Zustand geliefert – eine Gelegenheit, den Vorteil des flachen Packstücks zu beleuchten: Das einklappbare Gestänge und der neigbare Sitz ermöglichen einen recht platzsparenden Transport bzw. die Unterbringung in kleinen Nischen und damit einen erstklassigen Einsatz für Bühnenmusiker.

Aufbauen

Das Ausklappen des Gestänges klappt im wahrsten Sinne wie geschmiert. Allerdings hätte ich mir hier zur perfekten Sicherheit während der Nutzung noch eine Möglichkeit zur Arretierung gewünscht.

Zur Befestigung der Fußstütze werden die nötigen Bauteile (Schrauben, Muttern etc.) mitgeliefert. Hier gilt es, nicht zu zaudern, sondern die Muttern mit dem beigelegten Sechskantschlüssel beherzt anzubrummen und erst zum Schluss die Kappen daraufzusetzen. Am Ende hält alles felsenfest.

Einstellen

Kommen wir zum mechanischen Prunkstück der König & Meyer Stehhilfe 14047: der Gasdruckfeder. Wie bei jedem besseren Bürostuhl sorgt sie dafür, dass die Höhenverstellung der Sitzfläche sehr bequem vonstattengeht, da sich das Gestänge nach dem Lösen einer Schraube automatisch hebt. Das geht mit einem sanften Zischen einher, wobei die Stange ruhig und gleichmäßig nach oben gleitet.

Nun gilt es nur noch, die gewünschte Position zu finden, die Stifte zur Arretierung in den entsprechenden Bohrlöchern zu verankern und die Schraube wieder festzudrehen. So lässt sich die Anpassung an eine höhere (oder niedrigere) Sitzposition mit einer Hand realisieren.

Die Reichweite der Höhenverstellung beträgt 30 Zentimeter, was für genug Flexibilität sorgt, um Musiker aller Staturen bequem sitzen zu lassen. Das gleiche gilt für den Neigungswinkel der Sitzfläche – stufenlos von waagerecht bis fast senkrecht (Transport- und Lagerposition). An der Schraube sitzt ein fest installierter Griff zum werkzeuglosen Festzurren der gewünschten Neigung. Dessen Hebelwirkung ist gerade hoch genug zum sicheren Arretieren und Lösen der Schraube.

In der Praxis

Die Polsterung ist nicht zu fest und nicht zu weich (man sinkt nicht ein), während das sauber vernähte Kunstleder einen guten, widerstandsfähigen Eindruck macht. Die Sitzfläche steigt hinten schräg an, wodurch das Gesäß gut Halt findet und nie das Gefühl aufkommt, dass man nach hinten abkippen könnte.

Statisch gesehen verhält sich der Proband tadellos, selbst bei einigermaßen starkem Schunkeln bleibt die Vorrichtung recht gelassen. Du kannst also leidenschaftlich mit der Musik mitgehen. Die höchste Sitzposition ist naturgemäß weniger stabil, zumindest für sehr lang aufgeschossene Musiker. Doch das lässt sich nun wirklich nicht besser lösen, ohne die Konstruktion erheblich ausladender und schwerer zu machen, insofern ist alles in Butter.

Abschließend ein cleveres Detail: Der vordere rechte Parkettschoner ist an einer Seite etwas dicker – drehst Du ihn so, dass diese Seite nach unten zeigt, kannst Du Unebenheiten im Fußboden ausgleichen und somit einen sicheren Stand gewährleisten. Eine einfache Lösung, die in vielen Fällen sofort Abhilfe schafft.

Fazit im König & Meyer Stehhilfe 14047 Testbericht

Die König & Meyer Stehhilfe 14047 ist Musikern eine zuverlässige Stütze. In puncto Verarbeitung und Handhabung ist alles bestens – wer die Investition tätigt, bekommt aller Voraussicht nach über etliche Jahre (Jahrzehnte würden mich nicht wundern) hinweg einen treuen Begleiter, der sich kompakt verstauen und transportieren lässt.

Komfort ist gegeben, ohne dass die Sitzfläche zu weich ist oder man zum Müßiggang eingeladen wird – nicht umsonst heißt es »Stehhilfe« und in dieser Disziplin streicht die Vorrichtung viele Punkte ein. Die Höhe und die Neigung der Sitzfläche sind in mehr als ausreichendem Maße flexibel justierbar, auch für die abnehmbare Fußstütze gibt es neun mögliche Positionen. Das i-Tüpfelchen ist die Gasdruckfeder, die dieses Modell von seinen engen Verwandten mit den Endziffern 44 und 45 abhebt. Die Bedienung gelingt dadurch denkbar mühelos.

Kurzum: Im Lichte des angemessen Preises gilt meine uneingeschränkte Empfehlung.


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EXZELLENT

König & Meyer Stehhilfe 14047 Testbericht am 10.05.2015

Produkt:      König & Meyer Stehhilfe 14047
Hersteller:  

Preis:  173,00 Euro
UVP:    210,90 Euro

Kurzfazit

Anpassbare und gut transportable Stehhilfe. Dieses Utensil eignet sich ausgesprochen gut für Musiker, die viele Auftritte bestreiten möchten und dafür einen zuverlässigen Begleiter brauchen.

Für wen

Vor allem Gitarristen und Bassisten, Keyboarder, Organisten, Synthesizer- und Digitalpianospieler oder andere Instrumentalisten.

Wichtige Merkmale
  • Stehhilfe für Keyboarder & Co.
  • Sitz mit schwarzem Kunstlederbezug
  • Sitzfläche in Höhe und Neigung verstellbar
  • Gasdruckfeder für Höhenverstellung ohne Kraftaufwand
  • Fußablage höhenverstellbar
  • Ausgleichsparkettschoner für unebene Böden
  • Sitzfläche: 380 x 350 mm
  • Höhe: 600 - 900 mm
  • Gewicht: 5,6 kg

 


Lesermeinungen (2)

zu 'König & Meyer Stehhilfe 14047 Testbericht: Flexibler Hocker für Instrumentalisten'

  • Hirade   11. Mai 2015   07:24 UhrAntworten

    Kleiner Mangel am System an sich: schraubt man die Sitzflächenarretierung nicht genügend fest, kann die ganze Sitzfläche nach vorne abkippen und der Musiker sitzt auf dem Boden (so geschehen, zum Glück nur im Proberaum).
    Eine Sicherung wäre hier mehr als angebracht, da man sich ernsthaft verletzen könnte.

  • Carlos San Segundo (delamar)   15. Mai 2015   12:40 UhrAntworten

    Hallo Hirade,

    vielen Dank für deinen Kommentar.

    Es ist genau, wie Du es sagst: Den Schnellspanner musst Du natürlich fest ziehen - wie bei einem Fahrradsattel.
    Es hält bestens, wenn es fest arretiert wird.

    Wird die Schraube nicht festgezogen, kann sie auch nicht halten :)

    Herzliche Grüße
    Carlos

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