Furman PL-PLUS C E Testbericht Fazit - Seite 3


Pro:

  • Zuverlässiger Überspannungsschutz und Elimination von Spannungsspitzen
  • Störgeräuscheinstreuungen und -übertragungen werden deutlich reduziert
  • Praktische Vorrichtungen zur Beleuchtung

Contra:

  • Nicht gerade ein Schnäppchen

Fazit zum Furman PL-PLUS C E Testbericht

Der Furman PL-PLUS C E bereitet den Strom aus der Dose so auf, dass es zu praktisch keinen Spannungsspitzen mehr kommt. Überspannungen werden zuverlässig ausgeglichen, ohne dass das Gerät kaputtgeht. In der Praxis ebenso wichtig: Lästiges Brummen wird so weit gefiltert, dass es kein Problem mehr darstellt.

Das Gerät ist sehr gut verarbeitet, lediglich die Buchsenleisten an der Rückseite hätten etwas fester im Gehäuse sitzen können. Gut, dass der Hauptschalter so schön schwergängig ist.

Als sehr praktisch empfinde ich die flexiblen Optionen zur Beleuchtung der sonstigen Bühnen- oder Studiogerätschaften. Die herausziehbaren LED-Leuchten schleudern keine Wärme wie Glühlampen und lassen sich je nach Bedarf dimmen. Dazu kommt noch der Anschluss für eine Schwanenhalsleuchte an der Rückseite. Prima.

Das Einzige, was ich dem Gerät ankreiden könnte, ist, dass Du beim Kauf so tief in deine Tasche greifen musst. Gute Qualität hat eben ihren Preis. Und bei diesem Gerät ist es wie eine Versicherung: Wenn mal einer der High-End Preamps aufgrund einer Überspannung kaputt gehen sollte, ist mehr Geld weg als wenn Du in dieses Gerät investierst.

Übrigens: Wer auf die LED auf der Vorderseite verzichten kann, darf sich das Furman PL-8 CE mal genauer ansehen. Dieses kostet etwa hundert Euro weniger und bietet ansonsten dieselbe Qualität des Herstellers.

Alles in allem kommt diese nützliche und zuverlässige Vorrichtung in unserem Furman PL-PLUS C E Testbericht mit sehr guten viereinhalb von fünf Punkten weg.

Lesermeinungen (6)

zu 'Furman PL-PLUS C E Testbericht: Netzstromaufbereiter mit Überspannungsschutz'

  • Die Seelen
    02. Mrz 2012 | 13:27 Uhr Antworten

    Hi!
    Gibt es irgendwo Testberichte, wo Spannungsspitzen und Schwankungen oder Brummeinstreuungen in die Stromzufuhr künstlich generiert werden und der Einfluss auf das Audiosignal protokolliert wird?

    Ich dachte, Brummschleifen enstehen im Audio-Pfad und nicht in der Stromzufuhr?

    Hat da jemand Artikel, die man lesen kann?

    Gruß
    Torben

  • Patrick
    03. Mrz 2012 | 10:07 Uhr Antworten

    Eine günstigere Variante ist es einen Filter, der alle Oberwellen über 5kHz entfernt direkt in den Verteiler zu bauen mit einer Direktleitung mit geschirmtem Kabel direkt ins Studio. So habe ich das in meinem Masteringstudio gelöst.
    Brummschleifen gibt es da definitiv nicht und es klingt insgesamt neutraler.
    “Dreckiger” Strom zum Beispiel durch Stromrückläufe aus Wandler etc. klingt weniger definiert.

  • Saris
    08. Mrz 2012 | 23:24 Uhr Antworten

    Hi

    Ich find das Pl -Plu so nicht schlecht aber wie soll ich dort meine geräte anschließen ,gibt es dafür spezielle kabel???

    Gruß Saris

    • Carlos San Segundo (delamar)
      08. Mrz 2012 | 23:33 Uhr Antworten

      Du brauchst einfach nur Verlängerungen statt normaler Kabel, das ist alles.

  • Jan G
    14. Mrz 2012 | 15:32 Uhr Antworten

    Wieviel Strom kann der ab, bevor er die Grätsche macht? Wieder nur 10A?

  • Andi
    27. Okt 2012 | 14:20 Uhr Antworten

    Der kann 10A – der PRO DMC E kann 16A

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