Furman PL-PLUS C E Review - Seite 2


Beleuchtung

An einen rückseitig angebrachten BNC-Anschluss lassen sich Schwanenhalsleuchten montieren. Gut, so muss niemand im Dunkeln hantieren, wenn gerade keine andere Lichtquelle in der Nähe ist. Erinnert mich an meinen alten DJ-Mixer.

Weiterhin befinden sich an der Vorderseite zwei herausziehbare Röhren, an deren Unterseite LEDs durch eine Öffnung lugen. Es bietet sich daher an, das Gerät in den obersten Rack-Einschub zu stecken, damit jegliches darunter befindliche Rack-Equipment beleuchtet werden kann. Beide Röhren lassen sich um jeweils 45 Grad nach links und rechts schwenken. Bei unseren Tests konnte damit wirklich jeder Winkel der darunter befindlichen Gerätschaften gut ausgeleuchtet werden. Wenn nötig, können die Lampen auch mit einem an der Vorderseite platzierten Drehregler gedimmt werden.

Diese Kombination aus Stromwart und Lichtquelle für das Rack liegt auf der Hand und wurde beim Furman PL-PLUS C E gut umgesetzt. Dem Hersteller sei Dank, dass hier keine hitzeschleudernden Glühlampen, sondern LEDs verwendet wurden. Ein paar der Konkurrenten müssen hier nachlegen.

 

Status-LEDs

Eine dreifarbige Leiste mit 20 LEDs dient zur Anzeige der Eingangswechselspannung von 180 bis 256 Volt in 4-Volt-Schritten. Niedrigere oder höhere Werte werden durch Blinken visualisiert. Eine separate LED leuchtet nur auf, wenn extrem hohe Spannungen anliegen – bei Verdrahtungsfehlern, etwa beim Anschluss des Geräts an eine Quelle mit 330 Volt, warnt diese kleine Leuchte.

 

In der Praxis

Ich habe das Gerät unter anderem mit dem Interlacing Technologies Noise Analyzer getestet, der bei voll aufgedrehtem Empfindlichkeitsregler die Spannungsschwankungen meiner Steckdosen mit geigerzählerähnlichen Klickgeräuschen hörbar machte. Nachdem ich den Furman PL-PLUS C E dazwischengeschaltet hatte, waren diese Geräusche nicht mehr zu vernehmen – die Stromspannung verläuft ruhig. Fein!

Auf der Bühne war der Furman PL-PLUS C E in der Lage, auftretende Brummschleifen so deutlich zu reduzieren, dass sie in Relation zum Lautstärkepegel der Musik nicht mehr ins Gewicht fielen und eine unbeeinträchtigte Performance möglich wurde. Auch hier bietet dieses Gerät genau das, was der Hersteller verspricht.

Lesermeinungen (6)

zu 'Furman PL-PLUS C E Testbericht: Netzstromaufbereiter mit Überspannungsschutz'

  • Die Seelen
    02. Mrz 2012 | 13:27 Uhr Antworten

    Hi!
    Gibt es irgendwo Testberichte, wo Spannungsspitzen und Schwankungen oder Brummeinstreuungen in die Stromzufuhr künstlich generiert werden und der Einfluss auf das Audiosignal protokolliert wird?

    Ich dachte, Brummschleifen enstehen im Audio-Pfad und nicht in der Stromzufuhr?

    Hat da jemand Artikel, die man lesen kann?

    Gruß
    Torben

  • Patrick
    03. Mrz 2012 | 10:07 Uhr Antworten

    Eine günstigere Variante ist es einen Filter, der alle Oberwellen über 5kHz entfernt direkt in den Verteiler zu bauen mit einer Direktleitung mit geschirmtem Kabel direkt ins Studio. So habe ich das in meinem Masteringstudio gelöst.
    Brummschleifen gibt es da definitiv nicht und es klingt insgesamt neutraler.
    “Dreckiger” Strom zum Beispiel durch Stromrückläufe aus Wandler etc. klingt weniger definiert.

  • Saris
    08. Mrz 2012 | 23:24 Uhr Antworten

    Hi

    Ich find das Pl -Plu so nicht schlecht aber wie soll ich dort meine geräte anschließen ,gibt es dafür spezielle kabel???

    Gruß Saris

    • Carlos San Segundo (delamar)
      08. Mrz 2012 | 23:33 Uhr Antworten

      Du brauchst einfach nur Verlängerungen statt normaler Kabel, das ist alles.

  • Jan G
    14. Mrz 2012 | 15:32 Uhr Antworten

    Wieviel Strom kann der ab, bevor er die Grätsche macht? Wieder nur 10A?

  • Andi
    27. Okt 2012 | 14:20 Uhr Antworten

    Der kann 10A – der PRO DMC E kann 16A

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