Fazit & Übersicht: Fostex HP-A3 Testbericht

Pro:

  • Erstklassige D/A-Wandlung
  • Sehr rauscharmer, angenehm warmer Klang
  • Weites Stereopanorama und tiefe Staffelung
  • Ausgänge für S/PDIF (TOSLINK) und Cinch
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Stromversorgung per USB

Contra:

  • Kopfhörerverstärkung könnte lauter sein
  • Kein kleiner Klinkenausgang

Fazit zum Fostex HP-A3 Testbericht

Wenn Du einen guten D/A-Wandler benötigst, triffst Du mit dem Fostex HP-A3 eine ausgezeichnete Wahl – ganz egal, ob Du das Gerät dabei per USB oder S/PDIF via TOSLINK speisen willst. Die Qualität der Konvertierung von digital nach analog ist erstaunlich gut für diese Preisklasse.

Die Aufwertung des Kopfhörerklangs ist zu spüren – der Sound ist ausgesprochen klar (sehr rauscharm), tief und breit im Raumeindruck, leicht angewärmt und entspannt. Allerdings könnte der HP-A3 mit etwas mehr Knackigkeit zu Werke gehen, einige Drums klingen im Vergleich mit anderen Geräten etwas zurückhaltend.

Die Verarbeitungsqualität ist auf hohem Niveau und bei der Bedienung gibt es keine Probleme. Besonders praktisch finde ich, dass der HP-A3 lediglich die USB-Verbindung zur Stromversorgung benötigt. Die zusätzlichen digitalen S/PDIF-Ein- und Ausgänge sowie der Cinch-Output erweitern die Möglichkeiten des ansonsten schlichten Gerätes, allerdings hätte der Hersteller ruhig noch einen kleinen Klinkenausgang einbauen können.

Viel Lob und kaum Tadel bedeuten knapp erreichte viereinhalb von fünf Punkten – eine Empfehlung meinerseits.

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Lesermeinungen (1)

zu 'Fostex HP-A3 Testbericht: D/A-Wandler mit Kopfhörerverstärker'

  • Joachim Lücking
    10. Feb 2012 | 15:39 Uhr Antworten

    Der KHV bekommt mehr Pepp, wenn er mit einen Netzteil wie von AQVOX versorgt wird. Auch läßt sich der Op-Amp BB OPA2134 gegen den OPA627 (2 Stück auf Adapter gelötet, in der Bucht erhältlich) tauschen. Das Ergebnis ist weniger Verkrampfung im Bemühen um einen kontrollierten Klang. Ein gutes und doch nicht überteuertes USB-Kabel von NuForce bringt Ruhe ins Klangbild (das mitgelieferte klingt etwas nervös für mich). Ein USB DDC Wandler (z. B. von Lindemann) verbessert den Klang, macht ihn gelöster und entspannter. Dummerweise profitiert auch dieses kleine Teil von einer besseren Stromversorgung mit einem externen Netzteil. Die Verbindung mit einem optischen Kabel ist nicht ganz optimal. Mit einem Oelbach Coax-TosLink-Konverter ist das Klangbild noch anspringender und die räumliche Aufteilung stimmiger. Ich nutze Foobar2000 mit dem Secret Rabbit Code Resampler von Mudlord und Kernal Streaming. Als Kopfhörer den Denon AH-D1001 mit dem Klinken-Adapter von Koss (z. B. Koss Porta Pro). Im Gesamtpaket nicht ganz billig, klingt aber äußerst beeindruckend.

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