Focusrite Forte Testbericht

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Focusrite Forte Testbericht

So schaut's aus, das Probegerät für unseren Focusrite Forte Testbericht


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Was ist es?

Beim Focusrite Forte handelt es sich um ein Audio Interface, das mit zwei Eingängen und vier Ausgängen (einer davon für Kopfhörer) vom Hersteller ausgestattet wurde. Es steckt in einem handlichen Gehäuse aus Aluminium mit einer schwarzen Blende, in die eine LED-Anzeige eingelassen wurde. Das Gerät kann mit einer Auflösung von maximal 24 Bit und 192 kHz an Windows-PCs und Macs betrieben werden.

Die beiden Eingänge können Audiosignale von Mikrofonen, Gitarre/Bass oder Line-Pegel aufzeichnen, in beliebiger Kombination. Die entsprechenden Anschlüsse werden über ein mitgeliefertes Breakout-Kabel mit proprietärem Anschluss bereitgestellt.

Diese Hardware richtet sich an Musiker und Produzenten, die mit wenigen Ein- und Ausgängen auskommen, dabei aber hohe Ansprüche an Klang und ans Design legen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 559,- Euro, der aktuelle Straßenpreis ist bereits bei 499,- Euro angekommen.

Focusrite Forte Testbericht

So schaut’s aus, das Probegerät für unseren Focusrite Forte Testbericht

 

Focusrite Forte Testbericht

Einleitung

Der Hersteller hat bei diesem USB Audio Interface eine Menge Wert auf das Design des Gehäuses gelegt und so wundert es kaum, dass dieses auch etwas an den angebissenen Apfel erinnert. Auch (oder gerade?) in Sachen Klangqualität möchte man sich an Musiker und Produzenten mit gehobenen Ansprüchen richten, so können Aufnahmen mit bis zu 24 Bit und 192 kHz gemacht werden. Selbst bei der Verpackung lässt sich der Hersteller vom Apfelvorbild inspirieren und inszeniert die Hardware aufmerksamkeitswirksam in seiner Verpackung.

Zum Lieferumfang beim Focusrite Forte gehören neben dem Audio Interface selbst ein Breakout-Kabel mit den Anschlüssen für die Eingänge, ein USB-Kabel sowie ein Netzteil. Letztgenanntes kommt mit drei unterschiedlichen Aufsätzen für das europäische, englische und amerikanische Stromnetz. Eine CD liegt nicht in der Verpackung, stattdessen ein kleiner Flyer mit Instruktionen zur Registrierung beim Hersteller sowie dem Download der Software. Der ebenfalls hier befindliche Quickstart-Guide ist schön bebildert, aber leider nur in englischer Sprache verfügbar.

Vielleicht sollte an dieser Stelle noch erwähnt werden, dass der Hersteller die Midnight Suite als Download beilegt, in der die hauseigenen Plugins mit Emulationen von ISA110 EQ und ISA130 Kompressor enthalten sind.

 

Details

Zunächst wird die Software Forte Control installiert, dann erst das Audio Interface an den Rechner angeschlossen. Die Installation läuft vorbildlich, nach dem Anschluss wird ein Update der Firmware automatisch, aber erst nach meiner Zustimmung durchgeführt. Dann kommt ein Dialog mit dem Hinweis, dass im reinen USB-Betrieb ohne zusätzliche Stromversorgung keine Phantomspeisung zur Verfügung stünde und der Ausgangspegel von Speaker und Kopfhörer auf -18 dB begrenzt sei. Damit ist also auch gleich geklärt, ob das Interface nur mit dem USB-Anschluss, ohne zusätzliche Stromversorgung funktioniert.

Natürlich habe ich für meinen Test das externe Stromteil angeschlossen, immerhin sollen alle Funktionen getestet werden. Das farbige OLED-Display leuchtet auf, es bietet visuelles Feedback über die Pegel der beiden Eingänge sowie den Ausgangspegel von Line- und Kopfhörerausgang. Im Übrigen hinterlassen die ganze Hardware sowie deren Verarbeitung einen hochwertigen Eindruck bei mir. Unterhalb des Displays befinden sich vier berührungsempfindliche Tasten, mit denen die Funktionsweise des großen silbernen Reglers eingestellt werden kann.

 

Anschlüsse

Beim Focusrite Forte gilt: Keep it simple. Und so sind lediglich zwei Eingänge und vier Ausgänge, besser gesagt zwei Stereoausgänge verfügbar. Es bietet ausgangsseitig zum einen den Kopfhörerausgang, den der Hersteller sinnigerweise vorne und gut erreichbar angebracht hat. Er liefert zwar genügend Saft für normale Kopfhörer, bei den hochohmigen Varianten könnte es (trotz externer Stromversorgung) knapp werden. Zudem finden sich rückseitig zwei Klinkenbuchsen mit 6,3 Millimetern Durchmesser, an die beispielsweise die Studiomonitore angeschlossen werden können.

Focusrite Forte Testbericht

Die Anschlüsse an der Rückseite

Um die Eingänge an diesem USB Audio Interface nutzen zu können, wird rückseitig ein sogenanntes Breakout-Kabel mit proprietärem Stecker angeschlossen. An diesem können zwei Mikrofone, zwei Gitarren/Bässe oder zwei Line-Pegel-Instrumente in Mono angeschlossen werden. Es stehen hierfür zwei XLR-Buchsen und zwei Klinkenbuchsen bereit, die alle zur selben Zeit belegt sein dürfen (auch wenn nur zwei Kanäle aufgenommen werden können). Die Mikrofonvorverstärker sind natürlich auch mit zuschaltbarer Phantomspeisung ausgestattet. Alle Ein- und Ausgänge sind symmetrisch ausgelegt.

Focusrite Forte USB Audio Interface für Mac & PC

Das Breakout-Kabel bietet die Anschlüsse für die Eingänge


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SEHR GUT

Focusrite Forte Testbericht am 24.09.2012

Produkt:      Focusrite Forte
Hersteller:  

Preis:  499,00 Euro
UVP:    559,00 Euro

Kurzfazit

Portables USB Audio Interface. Schickes USB Audio Interface mit feinem Klang & Mikrofonvorverstärkern.

Für wen

Anspruchsvolle Sänger, Gitarristen oder Produzenten, die nicht mehr als zwei Eingänge benötigen.

Wichtige Merkmale
  • USB Audio Interface
  • 2x Eingang (Mic/Line/Gitarre)
  • 2x Ausgang Klinke, symmetrisch
  • 1x Kopfhörerausgang
  • 24 Bit / 192 kHz
  • Phantomspeisung
  • Zuschaltbare Dämpfung (-10 dB)
  • Windows 7/8 & Mac OS X

 


Lesermeinungen (3)

zu 'Focusrite Forte Testbericht: Schick, gut & schön'

  • delamar   25. Sep 2012   12:26 UhrAntworten

    Was meinst Du mit laut machen? 499,00 Euro im Fachhandel derzeit

  • stephan   11. Feb 2013   18:30 UhrAntworten

    hab das focusrite forte interface seit anfang des jahres im betrieb und kann nur gutes berichten. problemlose installation und intuitives handling. zuverlässig, hochwertig verarbeitet, der sound ist wirklich gut und wenn man ein kurzes feedback dazu bei focusrite abgibt, bekommt man von novation einen software synth, nämlich die v-station, gratis! auch nicht schlecht ;)

  • Igor Bemler   12. Feb 2014   19:43 UhrAntworten

    Wie ist die Kombination zwischen Focusrite Fore + Goldmike SPL 9844 & das Neumann Tlm 103 ?

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