Cubase 7 Testbericht: Lohnt sich das Update?


Was ist es?

Das uns vorliegende Cubase 7 ist die neueste Version der tradierten DAW-Software des Hamburger Unternehmens Steinberg, das inzwischen zu Yamaha gehört. In diesem Cubase 7 Testbericht beleuchten wir die prominentesten Neuerungen gegenüber der letzten Version 6.5, bewerten, wie gut diese gelungen sind und halten fest, für wen sich das Update etwa lohnen könnte. Zu den großen neuen Features gehören der stark überarbeitete und erweiterte Mixer und die Akkordspur, detaillierte Erklärungen gibt’s im Folgenden.

Die Vollversionen von Steinberg Cubase 7 und Cubase 7 Artist sind für 599,- Euro bzw. 299,- Euro über den Steinberg Shop erhältlich, während die Straßenpreise im Fachhandel bis zu 50 bzw. gut 20 Euro darunter liegen. Die unverbindlichen Preisempfehlungen für die Updates von Version 6.5 bzw. Artist 6 betragen jeweils 149,- Euro. Alle Preise sind hier inkl. MwSt. zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels angegeben.

Falls Du eine der Vorgängerversionen nach dem 25. Oktober 2012 aktiviert hast, erhältst Du das Update kostenlos.

 

Cubase 7 Testbericht

Mixer

Allem voran ist der neue Mixer eine eingehende Betrachtung wert. Die Überarbeitung ist enorm, das Design praktisch fast gänzlich neu und es sind mittlerweile derart viele Features versammelt, dass es selbst für einen langjährigen Nutzer eine ganze Weile braucht, um sich zurechtzufinden. Das neue Design wirkt zunächst recht unruhig. Doch das relativiert sich, gibt es doch die Möglichkeit, einzelne Sektionen bei Bedarf einzuklappen und so alles aus dem Weg zu räumen, was nicht gebraucht wird.

Cubase 7 Testbericht

Über den Mixer gibt es im Cubase 7 Testbericht so Einiges zu erzählen…

Sehr nett lässt sich die Funktionalität der stufenlosen Skalierung des Mixer-Fensters an. Ein wenig ruckelig geht das allerdings schon noch vonstatten, obwohl der delamar Audio PC immer noch zu den schnellsten gehört. Überhaupt fällt mir bei den Arbeiten zum Cubase 7 Testbericht an mehreren Stellen auf, dass viele Fenster in der neuen Version langsamer reagieren als noch beim Vorgänger. Sehr schade.

Das Killerfeature für mich ist etwa die neue Darstellung von Kanalzonen auf der linken Seite der virtuellen Mischkonsole sein. MIDI- und Audiospuren, Gruppen sowie Effektkanäle können hier sehr schnell ein- und ausgeblendet werden. Sehr fein ist auch, dass die im Projekt verwendeten Ordner an dieser Stelle ebenfalls angezeigt werden, was die Übersichtlichkeit weiter verbessert. Hier hat der Hamburger Hersteller sich ein bisschen bei Pro Tools und Studio One umgeschaut, die eine ähnliche Funktion schon lange anbieten.

Zu den weiteren netten Features des Mixers gehört in meinen Augen auch die neue Suchfunktion. Diese findet sich beispielsweise in der Spurenauflistung und im Dialog zum Einfügen von Plugins: Eine Suchbox mit »Find As You Type« findet sich hier, die sofort diejenigen Objekte auflistet, deren Namen die bereits eingegebenen Buchstaben enthalten. Dabei wird die Liste automatisch aktualisiert, wenn Du weitere Buchstaben eintippst oder entfernst. Genau solche Workflow-Hilfen sind es, die mich begeistern können und trotz der gewöhnungsbedürftigen Optik versöhnlich stimmen.

Im Mixer können Kanäle markiert werden und in eine neue Gruppe geroutet werden. Im Inspector geht das analog mit Ordnern, sehr komfortabel. Auch dass die virtuellen Fader-Kappen unterschiedliche Farben tragen (je nachdem, ob es sich um eine Audio-, Gruppen- oder FX-Spur handelt), ist ein hilfreiches Detail. Schließlich sei auch noch die neue Funktion zum Verknüpfen von Kanälen erwähnt: Hier lassen sich nun nicht nur Lautstärke, sondern auch andere Parameter wie Sends verknüpfen.

 

Effekte und Channel Strip

Auch wenn das neue Design des Mixers an einigen Stellen etwas unausgereift daherkommt, merkt man, dass sich der Hersteller Mühe gegeben hat. So geht beispielsweise eine vergrößerte Darstellung des grafischen Equalizers auf, wenn Du mit dem Mauszeiger über die Miniaturdarstellung gehst. Und in dieser Darstellung lassen sich auch die Bänder mit der Maus einstellen.

Cubase 7 Testbericht

Der Kanal-EQ, welcher geschwind via Mixer aufrufbar ist

Zu den Effekten des Channel Strip nur so viel: Für Musiker und angehende Produzenten, die noch keine externen Plugins haben, kommen die mitgelieferten Tools gelegen. Sie klingen gut und erfüllen ihren Zweck. Aber wer bereits gute externe Plugins besitzt, wird auch in Zukunft lieber mit diesen weiter arbeiten. Für die mitgelieferten Effekte stehen zahlreiche Presets für die typischsten Anwendungsszenarien zur Verfügung.

Der neue Channel Strip bzw. dessen Kanalzugeffekte (Noise Gate, Kompressor, EQ, Envelope Shaper, Saturation, Limiter) lassen sich in beliebiger Reihenfolge anordnen, der Signalfluss geht also nicht starr von A über B nach C. So kannst Du beispielsweise den Equalizer vor oder nach dem Kompressor ganz flexibel einsetzen oder den Limiter an den Anfang der Kette setzen. Das Ganze lässt sich per Drag & Drop realisieren und ist intuitiv gelöst.

In Sachen Übersichtlichkeit lässt sich hier sicherlich noch einiges rausholen. Je mehr der Effekte des Channel Strips angeschaltet werden, desto unübersichtlicher wird der Mixer. Dazu kommt, dass einige der Bedienelemente so klein geraten sind, dass der Nutzer schon genau hinschauen muss, um deren Zustand zu erkennen.

Lesermeinungen (35)

zu 'Cubase 7 Testbericht: Lohnt sich das Update?'

  • P.Georg
    12. Feb 2013 | 10:50 Uhr Antworten

    Wann wird es endlich möglich sein, mit nur einem Bildschirm alles bbilden zu können!
    Das kann doch nicht so schwer sein, kriegen Logic etc auch hin!!!
    Dieses Feature ist längst überfällig!!!!

  • Gast
    12. Feb 2013 | 17:57 Uhr Antworten

    Wenn man sich den EQ bzw Channelstrip anschaut, stellt man fest, dass Cubase zu Sequell mutiert. Ob das ein Schritt in die richtige Richtung für 600€ ist??

    Wie sieht den der Mixer aus?!!:O Das ist ja grausam. Da bekommt man Augenkrebs. Und hier soll das Arbeiten angenehmer vonstatten gehen? Ich finde die graphische Annäherung an Sequell einfach unmöglich, unübersichtlich und zu dem Preis fast schon unangebracht, obwohl mir das dunkle Theme ganz gut gefällt.

    Ich verstehe die anhaltenden Lobeshymnen als die ultimative, beste, geilste, DAW auf der Welt überhaupt nicht. Ich finde, für das Geld gibt es bessere DAW´s. Und auch die angesprochenen VST´s sind mehr oder weniger mittelmäßig. Da bieten einige Hersteller einfach mehr. Das einzige Argument für Cubase ist für mich die exzellente Hardwareanbindung zum Yamahaequipment. Aber auch hier ist es mir einfach zu wenig, um nach Jahren erneut zu Cubase zu wechseln.

    Generell ist dieser “Workflowupdatewahn” eher hinderlich, nervig und des Geldes kaum wert. Man arbeitet sich ein und muss sich nach jedem Designupdate neu einarbeiten. Für Extras wie OMF Export die man ab und an gut gebrauchen könnte, bezahlt man eh extra. Einen Nutzen hat nur der Hersteller von den Designupdates, denn die Musik und die Projekte werden davon nicht besser. Nur der Geldbeutel wird geschmälert.

    Natürlich ist es ein einfacheres etwas zu kritisieren als konstruktive Verbesserungen vorzuschlagen. Meiner Meinung nach entwickelt sich der Trend immer mehr zu einer “All-in-One-DAW” die wirklich alles bietet ohne auf Dritthersteller angewiesen zu sein. Loops, Sampler, VST-Synths, VST-FX, Mix und Masteringplugins, Soundpool etc.

    Wenn ich überlege, dass z.b. MAGIX bei Samplitude X Pro einen 80GB Sampler (ehemals Yellow Tools – Independence) drauflegt, neben den vielen exzellenten VST Plugins wie dem Vandal oder dem phasenlinearen EQ116, Analog Modelling Suite uvm. (Preis 900 €). Oder schauen wir uns mal Reason an. Sicherlich ist auch Reason nicht jedem sein Fall, aber hier bleibt fast kein Wunsch mehr offen in der neuen Version.

    Ich glaube Steinberg sollte endlich mal richtig was für Cubase tun und ein paar VST´s drauflegen die sonst extra zu kaufen wären, und das zum gleichen Preis anstatt seit Jahren nur an der Optik und dem Workflow zu arbeiten.

    Aber vielleicht sehe ich es auch falsch mangels der Nähe zu Cubase, da ich nicht alltäglich damit arbeite. Ich habe das Cubase AI6, welches ich mit meinem Motif-Synth erworben habe. Nach 10 Tagen habe ich es aber wieder deinstalliert. Ist also mehr meine subjektive Wahrnehmung die auf Artikeln in Fachzeitschriften und im Internet der letzten Jahre beruht.

    MfG

  • Gast2
    13. Feb 2013 | 09:04 Uhr Antworten

    Das ist ja alles ganz nett, wenn es denn auch mal zu benutzen wäre. Schaut mal ins Cubase-Forum, wie locker flockig das Update zu installieren ist! Hahaha…

    Diese Version ist total ungetestet an den Endkunden gegangen. Einige bekommen das Teil gar nicht zum Laufen und wenden sich hilfesuchend mangels Support immer wieder ans Forum.

    Lasst bloss die Hände weg von dieser Version. Auch das nachgelegte Schnellschuss-Update bringt nicht die erhoffte Besserung. Einige sagen gar, dass man sowieso erst das letzte Update vor einer neuen Hauptversion kaufen sollte.

    Das Ergebnis des ganzen Delämmers: erheblicher Imageverlust beim Kunden, so dass sogar andere Produkte, die vermutlich nicht so schlecht sind, wie ein rotes Tuch betrachtet werden.

  • Mäckes
    13. Feb 2013 | 11:36 Uhr Antworten

    @Gast2

    “Diese Version ist total ungetestet an den Endkunden gegangen.”

    Generell scheint sich der Hersteller im Moment eher darum zu kümmern, Geld zu scheffeln als sich richtig reinzuknieen in Cubase 7. Testbericht und Wertung hin oder her – wäre schön, wenn die Hamburger mal wieder Gas geben würden.

  • Oli
    13. Feb 2013 | 15:39 Uhr Antworten

    »Es gibt vier Slots, in denen Du verschiedene Konfigurationen der Mixeransichten speichern kannst«

    Ihr schreibt es gibt vier Slots zum abspeichern von Mixer-Konfigurationen. Es sind aber in Wirklichkeit acht Slots.
    Hat man auf dem vierten etwas gespeichert, dann erscheint ein fünfter usw.

    Na das hebt die Bewertung doch jetzt bestimmt auf 4,025 Punkte von 5 ;-)

    Na ja, sollte aber mal erwähnt werden…

    LG
    Oli

  • Gast ;-)
    13. Feb 2013 | 16:05 Uhr Antworten

    Also ich finde Cubase 7 macht auf jeden fall ein Schritt in die richtige Richtung. Der Mixer ist auf jeden fall um einiges besser als der alte. Sicher gibt es einige Kinderkrankheiten die hier noch zu beheben sind, aber das wird seitens Steinberg ja noch sicher bald behoben sein. Trotzdem muss ich auch zugeben, das ich mich schon wie ein unfreiwilliger Betatester vorkomme. Cubase wurde einfach fiel zu früh auf den Markt gebracht. Ob da Druck von Yamaha herrschte? Keine Ahnung! Bin auf jeden fall gespannt wie es weiter geht…bald wird ja das ganze Cubase im Mixerstyle erstrahlen.

  • Franz - Hermann Schmidt
    13. Feb 2013 | 16:58 Uhr Antworten

    Hallo !

    Das sind keine Kinderkrankheiten, sondern verschleppte Grippe Viren, die irgendwann zum Infarkt führen.

    Bildersuchrätsel mit Total Ausfällen. Nicht mal die eigene Hardware wie ZB URM28 lief damit.

    Diesmal haben sich die Japsteinis bisschen zu viel geleistet.
    Schuld sind wir selber, warum kaufen wir den Mist.
    Es ist jedes Mal dasselbe. Eigentlich kann es nur heissen
    Geld zurück und Entschädigung für die verprasste Zeit.

    Ich habe es mit gemacht von Cubase SX über Cubase4.5 bis jetzt cubase 7

    Versucht mal die Update Version von Cubase 7 auf einer neuen unbeleckten Festplatte uner Windows 7/64 zu installieren.

    Nur ein leeres Gerippe ohne Sound Bibliotheken und Contents wird installiert.

    Kein Halion, kein Padshop nix

    Wenn man man cubase 5 oder 6 installiert, greift der E-Lizenzer nicht. Ich habe das jetzt ein Paar Tage durch mit dem Zeug und die Schnauze voll von diesem letzten Scheinproduct.
    Deutsches Handbuch ist nicht und wozu auch ?
    Man glaubt doch wohl nicht, dass mit 7.02 alles erledigt ist. Womit kann man soviel Mist eigentlich rechtfertigen.
    Ich weiss, jetzt schreien gleich wieder welche, bei mir geht alles.

    Na denn man weiterhin viel Glück auf der Spielwiese mit C7

    Franz- Hermann Schmidt

  • gaswerk-music
    13. Feb 2013 | 16:58 Uhr Antworten

    Danke für den Testbericht. Insbesondere, weil er mich noch mehr bestärkt, nicht auf Cubase 7 zu aktualisieren. Ich habe Cubase Artist 6 und es gibt nichts, was ich von Cubase 7 für den Heimgebrauch, also als Amateur brauchen könnte.

    Interessant ist ja, dass bei allen Testberichten zu Cubase 7 das Hauptaugenmerk auf dem neuen Mixer liegt. Das sei, so habe ich es in einem anderem Forum gehört oder gelesen, erst der Anfang einer Komplett-Überarbeitung von Cubase. Also dürften sie bei Steinberg in den kommenden Versionen (7.5, 8, 8.5 usw.) Zug um Zug etwas Gravierendes ändern und damit jeweils viiiieeel Geld von den Usern verlangen.

    Ein weiterer Grund, nicht zu aktualisieren ist, dass die Cubase Artist 7 Vollversion im Handel 275 EURO kostet und das Update von Artist 6 auf 7 nur bei Steinberg möglich ist und 149 EURO, also mehr als die Hälfte der Vollversion kostet. Unverschämt!

  • Alex28
    13. Feb 2013 | 19:37 Uhr Antworten

    Also mal ehrlich. Bei jeder Version werden die Cubase eigenen Plugins verbessert, die Platte hat nun aber auch mehr als deutlich einen Sprung und was seit Cubase 4 kam ist nun auch nicht wirklich sooo herausragend gewesen das ich mich entschlossen habe mein Cubase und Windows zu aktualisieren, geschweige denn meinen Rechner neu aufzusetzen.

    Mein System läuft und läuft und läuft 1a ohne immer dem neuesten hinterherzurennen.

    Einen Channelstrip in jedem Kanal als neuigkeit zu präsentieren, was man mit zwei Plugins, einem Kompressor und einer Amp Simulation, EQ is ja schon drin, sollte einen Hersteller sich doch in grund und Boden schämen lassen. Aber nein man stellt sich als der große entwickler hin.

    Dann finde ich es einfach eine Frechheit immer und immer wieder von uns Usern geld zu verlangen. Noch dazu so viel. Viele andere bieten deutlich mehr für weniger, teils sogar kostenlos. Das lässt einen fast vermuten das die Neukäufe von Vollversionen nicht lukrativ genug sind. Die Hardwareschmieden bekommen es jedenfalls hin die Updates kostenlos oder gegen einen sehr kleinen Betrag anzubieten.

    Was mir aber auch deutlich aufgefallen ist, ist das Steinberg Werbung ohne ende in den Foren schaltet und andere deutlich in den Hintergrund rücken. Vielleicht sollte man hier etwas sparen, weniger vom User verlangen und etwas richtig ordendliches auch komplett fertig entwickeln bevor man es auf den Markt bringt.

  • Mirco
    13. Feb 2013 | 22:26 Uhr Antworten

    Steinberg ist schon seit einer ganzen Weile auf dem absteigenden Ast. Die Updates, wie hier im Cubase 7 Testbericht beschrieben, kosten inzwischen schon bei halber Version Geld und die Neuerungen versuchen nur den Kunden im eigenen Universum zu halten.

    Wie schon richtig bemerkt wurde, kommen andere Hersteller mit beträchtlichem Rückenwind, während die Bedeutung dieser DAW so allmählich schwindet. In fünf Jahren redet keiner mehr darüber…merkt man ja selbst an der Berichterstattung von delamar, wie wenig sich hier noch um diese DAW dreht im Vergleich zu den Anfängen.

  • Franz - Hermann Schmidt
    14. Feb 2013 | 08:35 Uhr Antworten

    Ja Hallo,

    Habe neulich ein Video gesehen anlässlich des Steinberg Jubiläums.
    Da ging es um einen Mitarbeiter, welcher von Anfang an maßgeblich an der Software Entwicklung beteiligt war.
    Das Karussel hat sich lange nicht immer rund gedreht. und oft waren die Steinis schon auf einem absteigenden Ast.
    Der letzte Anker war wohl die Übernahme durch eine Japanische Firma. Von da an war zwar Steinberg wieder gefestigt, aber das Sagen um die Firmen Philosophie haben andere. Das wird es wohl sein, was wir als USER zu spüren bekommen.
    Als der Halion Sonic kommen sollte, wurde ein Gewese darum gemacht. Alles hat fieberhaft darauf gewartet. Heraus gekommen ist ein halbherziges Ding, welches total unfertig wirkt. Der Klang ist bei Vielen Instrumenten nur als Mittel Klassisch anzusiedeln. Erst haben sie das Ding für 245-€ verhökert und anschliessen in Cubase als nette Dreingabe mit verbaut, allerdings ohne den Flexer, aber den kann man ohnein nur mit Vorsicht geniessen, weil er viele Sounds einfach verstümmelt und abchneidet.

    Presonus Studio wird doch auch von Steinis gemacht (ehmaligen)?? weiss ich nicht.
    Das soll ja aber eine ganz passable Plattform sein, und viele Newbies kommen auf Anhieb damit zurecht.
    Ja und wer kauft einem den ganzen Steinberg Müll ab ?
    Keiner, also machste weiter im Text.

    Franz – Hermann Schmidt

  • Jay
    15. Feb 2013 | 01:19 Uhr Antworten

    Ich habe zwar noch nicht geupgradet, da ich Testberichte wie diesen abwarten wollte. Was mir auffällt: Warum steht Wavelab im Gegensatz zu Cubase so aufgeräumt, übersichtlich und als perfektes Tool da – und bei CB kriegen sie nix Richtiges mehr hin (mehr deshalb, weil ich trotz allem mich in den Jahren zwar dran gewöhnt hab, aber nach wie vor Vieles als verbesserungswürdig ansehe und bei anderen DAWs finde, bei CB aber nicht). Vielleicht sollte man mal das Wavelab-Team auf CB loslassen.

  • Gast2
    16. Feb 2013 | 11:31 Uhr Antworten

    ich mag steinbergs cubase – mist jetzt hab ich mich geoutet. natürlich gibts funktionen, welche andere daws besser können (z.bsp. groove agent ist dem beat detective klar unterlegen), aber andererseits ist cubase/nuendo für mich viel einfacher zu erlernen gewesen als pro tools und bietet mehr übersicht und eine klarere Logik.
    was ich nicht verstehe, und da muss ich Herrn Segundo ein wenig rügen, wieso kein wort über vst-connect gesprochen wird, obwohl es eine der Funktionen ist, die viel potenzial verspricht – im gegensatz zu einem integrierten channelstrip…also carlos, ich warte auf einen testsessionbericht mit vstc!

    • Carlos San Segundo (delamar)
      16. Feb 2013 | 12:36 Uhr Antworten

      Hallo Gast2, ich habe mich in diesem Cubase 7 Test auf das besonnen, was mir wirklich für die breite Masse wichtig erscheint. Spezielle Funktionen kannst Du ja selbst mit der Demo-Version antesten, sobald diese verfügbar wird.

  • Franz - Hermann Schmidt
    16. Feb 2013 | 15:53 Uhr Antworten

    Hallo Gast2!

    Habe ich da was versäumt ?

    Was meinst Du mit VST-Connect und Potential ?

    Franz

  • Gast2
    17. Feb 2013 | 10:55 Uhr Antworten

    ich meine damit dieses hier: steinberg.net/de/products/vst/vst_connect_se_performer.html … also das konkurrenzprodukt zu source connect (source-elements.com/source-connect/) oder auch sowas: carot.de/soundjack/index.html
    natürlich werde ich das auch selber testen…aber mittlerweile hat doch jeder gitarrist n usb-device zu hause, ich finde sowas kann mittlerweile auch die breite masse nutzen…(mit ner ordentlichen I-net-leitung) nichts für ungut – ich lese gerne delamar, hatte mich nur gewundert, dass es nicht angesprochen wurde, und all die kritischen kommentare dieses auch nicht erwähnten…

  • Gast
    18. Feb 2013 | 07:57 Uhr Antworten

    @Gast2: Man kann eine DAW natürlich auch mit “fast” unnützen Funktionen zuballern und diese dann in den Himmel loben. Für alle die eine schnelle Inetverbindung haben mag es praktikabel sein, für alle anderen nicht. Es gibt aus meiner Sicht, dank diverser Filehoster bessere Möglichkeiten um standortübergreifend an Projekten gemeinsam zu arbeiten. Ich finde nicht das es etwas ist was die DAW wesentlich aufwertet. Diese ganzen “media-extensions” finde ich eh bescheiden, auch bei anderen Herstellern. Braucht jemand wirklich diesen Krempel der die DAW eh nur unnötig aufbläht? Ich habe mir die Neuerungen in Cubase 7 mal angeschaut. Was hier als “neu” angeboten wird habe ich in meiner DAW schon etwas länger, vielleicht nicht 1:1 aber fast. Endlich kann man auch in Cubase “Icons” an die Spuren heften! Toll! das kann der MAGIC Music Maker für 50€ seit 8 Jahren schon. Und Pro Tools, Sequel, Logic können es ja auch schon länger. Quick Link System und Kanalzonen sind ja auch ne echte Neuerung. Das kann mein Samplitude X in einer ähnlichen Form schon länger. Das noch leistungsstärkere Variaudio2.0 kann Samplitude auch schon einige Jahre “Elastic Audio” etc. Welcher Profi benötigt bitte einen Kompositionsassistent, wirklich?? Mich kann diese Version nicht zu einem Wechsel bewegen obwohl Cubae nach wie vor eine der größten DAW´s im Moment auf dem Markt ist. Und hier sind die Gründe warum ich nicht umsteigen würde/möchte. Ein Vergleich oder ein Blick über den Tellerrand hinaus lohnt finde ich (und ich möchte an dieser Stelle wirklich keine Werbung machen, sondern einfach nur Alternativen aufzeigen):

    http://pro.magix.com/de/samplitude/funktionen.10.html

  • Franz - Hermann Schmidt
    18. Feb 2013 | 11:29 Uhr Antworten

    Ja Hallo zum letzten Kommentar:

    Bin ja im grossen und ganzen voll dabei, wage aber eine Einschränkung.

    Es sind ja lange nicht alles Profis hier am Werk. So gesehen kann ein Harmonie Assistent schon mal ganz nützlich sein.
    Er muss dann allerdings auch transparent sein und vor allem funktionieren.

    Als ich anfing mit PC Musik habe ich auch alles probiert an Sequenzern, was auf dem Markt war.
    Es blieben 3 Sequenzer im Blickfeld.
    Das waren damals Samplitude, Cakewalk Sonar und Cubase. Für schnelle Loops habe ich noch Acid.

    Cubase ist trotzdem meine Lieblings Software geworden.
    Ein Hauptgrund war und ist die einwandfreie Anbindung und Vermischung mit Midi Funktionen.
    In der gesamten Magix Serie einschliesslich Samplitude ist mir kein einziges Programm untergekommen, indem es ohne Midi Komplikationen vor sich ging. Umständlich mit Fehlern behaftet,bis hin zu Abstürzen.

    Cakewalk war mal schön übersichtlich und ist je weiter die Versionen entwickelt wurden, zu einem unübersichtlichen Monster geworden, das auch seine Tücken hat.

    Genau wie Cubase, das immer noch mein derzeitiger Sequenzer ist.
    Nur haben die Entwickler diesmal stark übertrieben.

    Ich weiss, das ganze gesammelt Werke zu Steinberg geschrieben werden mit geschilderten Fehl Funktionen.

    Bis jetzt hat sich noch nichts getan.
    Zu mindestens müsste Steinberg allen eine Entschädigung in Form Des Portico Kompressors beifügen.

    MG Franz

  • Gast
    18. Feb 2013 | 14:11 Uhr Antworten

    Hallo Franz,

    deiner Beschreibung nach, gehe ich davon aus, dass dein musikalischer Anfang doch schon eine Weile zurück liegt. Ich arbeite mit Samplitude seit der Version 6. Da ich einige Hardwaresynths und auch viele VSTI´s benutze, bleibt die eine oder andere MIDI Spur nicht aus. Die Zeit in der der MIDI Editor noch ein eigenständiges Programm außerhalb des Samplitude-Programms war und separat aufgerufen werden mußte, sind schon lange vorbei. Der MIDI Editor heute ist mindestens genau so gut wie der in Cubase. Ich kenne auch Cubase seit der version Cubasis 1 und damit meine ich nicht das Cubasis für iPad´s sondern das für Atari ST ;))) Habe auch mit Cubase SX und zuletzt mit Cubase Ai6 gearbeitet. Ich habe weder bei Cubase noch Samplitude Fehler oder Probleme beim erstellen und editieren von MIDI´s gehabt. Natürlich ist Samplitude erstmal etwas anders von der Bedienung als Cubase, aber nicht wirklich schwerer oder leichter, anders eben. Ich habe weder Probleme beim Ansteuern von Hardware noch Software über MIDI gehabt. Ich kann aber auch durchaus bestätigen, dass der MIDI Bereich über Jahre wirklich ein Krampf gewesen ist. Das ist aber schon lange nicht mehr der Fall. Und zwischen Music Maker und Samplitude sollte hier natürlich etwas differenziert werden. Auf der anderen Seite gibt es auch Entwicklungen bei Sam die besser sind als bei Cubase. Nehmen wir z.b. die Economy-Spur sowie die Hybrid Audio Engine die es auf sehr schwachen Rechnern erlaubt noch ohne Artefakte, ASIO Aussetzer und Totalabstürze flüssig zu arbeiten. Hier kann selbst gewählt werden was in Echtzeit über ASIO laufen soll und was in den Puffer geladen wird etc. In der Economy-Spur werden alle FX und Bearbeitungsschritte “nicht destruktiv” in das Audiomaterial eingerechnet und das VSTi wird dabei abgeschaltet. Das ist noch nicht die Freezefunktion die es global auf alles ausführt wenn der PC am Limit ist. Und meine Erfahrung aus dem Studioalltag zeigt, dass Sam stabiler läuft als Cubase und dabei noch Ressourcenschonender war/ist. Du hast natürlich Recht, es sind nicht nur Profis hier und Cubase ist in sehr vielen Heimstudios und unter Semiprofis das Werkzeug der Wahl, keine Frage. Hier sollte das Werkzeug aber wenigstens richtig funktionieren. Ich möchte aber auch keine Disskussion hier losbrechen welcher Sequenzer der besserer oder der schlechterer ist. Da sind schon unzählige Foren überfüllt.

    Grus

  • Jay
    19. Feb 2013 | 00:45 Uhr Antworten

    Ich benutze neben Cubase auch Samplitude und kann das in großen Zügen bestätigen. Es ist anders, weil es ursprünglich aus einer anderen Ecke kommt. Im Lauf der Zeit hab ich mir angewöhnt, für das eine das und für das andere jenes Programm zu nutzen. Mixer z.B. ist in Sam bespielhaft, die Wellenformdarstellung dagegen ist nicht mein Fall. Ebenso das Handbuch, das manche Felder oder Buttons gar nicht kennt geschweige denn genau erklärt – kein Mensch braucht immer alles und selbst alte Füchse müssen mal nachsehen. Überhaupt sind Handbücher ein großes Problem und oft ein Ärgernis, denn bei teuren DAWS erwarte ich, dass es gut erklärt, vollständig geschrieben ist und auch nicht extra ausgedruckt werden muss – man möchte keinen bildschirmbedingten Augenkrebs kriegen. Bei Cubase und vor allem bei Wavelab dagegen ideales Nachschlagewerk.

  • Alwin
    24. Feb 2013 | 14:07 Uhr Antworten

    Vorsicht vor Steinberg Cubase Artist 2007 Update für PC
    Ich habe das Programm im Februar 201 gekauft. Mein neues (sehr schneller) HP laptop war danach stark verlangsamt, die Midi Tastatur wurde nicht erkannt und nach dem neuen Update ging gar nix mehr. Zwei mal über eine Stunde (für 99 Cent pro Minute) mit dem nur 4 Stunden am Wochentag und recht unfreundlichen Steinberg Support gesprochen. Half alles nix. Ich musste das gesammte Laptop neu installieren – Windows neu! Tage Arbeit!
    Ich kann nur jeden eindringlich davor warnen Cubase für PC zu verwenden – mit Apple geht es besser!

  • Gast
    25. Feb 2013 | 01:24 Uhr Antworten

    @Alwin: Das mit dem Support kann ich bestätigen. Arrogant und bildet sich keine Ahnung was ein, unersetzbar oder so etwas. Die Arroganz des Kundensupports war der ausschlaggebender Punkt warum ich mich von den Steinbergs getrennt habe. Aber ich kann Dir versichern es ist überall das gleiche. Es werden nur billige Studenten für die Kundenbetreuung und den Support eingekauft. Man wird auf Seiten verwiesen die man sich eh schon zigfach durchgelesen hat etc.

    Wie meinst Du es, dass mit Apple alles besser ist? Du meinst Avid Pro-Tools, Logic oder Cubase unter Mac? Dass ein Mac generell besser ist als ein Power-PC, da behaupte ich einfach mal das Gegenteil. Die Überlegenheit des Apple ist nicht mehr da. Der Profibereich wird immer mehr vernachlässigt. Das Design oder ein Lebensgefühl kann aus meiner Sicht kein Argument sein. Kostet doppelt so viel, Leistung ist gleich. Audioarchitektur ist zwar besser, mit einem Audiointerface ist aber auch dieser Vorteil gleich null. Ein PC bietet eine höhere Flexibilität und bessere Interoperabilität. Natürlich gibt es bei Apple features die besser durchdacht sind, keine Frage. Ich möchte auch hier keine Grundsatzdiskussion lostreten. Es gibt in beiden Lagern für und gegen.

  • Franz Knaak
    25. Feb 2013 | 21:21 Uhr Antworten

    Bin vor einiger Zeit zu Studio One gewechselt, davor 4 Jahre Cubase, war dann auch genug! Instabil, Null Support und sogar einige Projekte verloren!
    Aber wenn ich grad so sehe wie sich die Software “weiterentwickelt” hat und ich so den Mixer sehe fällt mir auch nur noch Techno ejay ein! :D
    Aber ok, wer mit cubase klar kommt solls ruhig benutzen!

  • V-Productions
    10. Mrz 2013 | 14:14 Uhr Antworten

    Ich lese die Kommentare und stelle immer wieder fest, dass man bezogen auf DAW-Software nie auf einen Nenner kommen wird. Ich/Wir benutzen die gesamte Reihe (inkl. der MR-Hardware Yamaha) von Steinberg und ja es gibt immer wieder Probleme. Aber welche Software hat die nicht.
    Was wirklich stört an der Steinberg-Software ist, dass man für teures Geld PluIn’s zukaufen muss damit eine professionelle Bearbeitung möglich ist.
    Auch der Service von denen ist ein Witz. Ich glaube, dass der Service total überfordert ist und deswegen nur noch vorgefertigte Anworten zurück sendet. Und die Treffen dann noch nicht mal die Frage. Habe da echt grausames erlebt.
    Fazit für mich ist:
    Ich werde weiterhin mit Cubase/Nuendo und Co, arbeiten. Es läuft (auch Version 7). Aber ich werde auch weiterhin viele Stunden damit verbringen es am laufen zu halten. Wünschenswert bleibt da nur, dass der Service mal wieder zum Service wird und die Kunden nicht mit BlaBla versorgt.

  • Franz - Hermann Schmidt
    10. Mrz 2013 | 16:03 Uhr Antworten

    Hi V-Productions

    Lass das bloss nich die eingefleischten User anderer einschlägigen Musik Foren lesen. Die machen Dich richtig rund, wenn Du meinst, man braucht extra Plugs für Cubase.
    Ich habe zum Beispiel noch nie bei vorrangigen Musik Productionen Effekte oder Plugs von Steinberg genommen. Diese kommen über ein Mittelmaß auch nicht hinaus, und man kommt sich vor wie bei dem Märchen “Des Kaisers neue Kleider”, wo nix passiert aber alle sagen OHHH !!.
    Er Hat allerdings auch richtig gute Sachen, wie den Portico Kompressor usw. Das kostet aber auch gleich 400-€ bis 600-€. Den sollt er mal cubase spendieren. Eine automatische Tempo und Tonhöhen Anpassung, sowie die Nutzung einer zweiten Soundkarte. Das wären so meine Wunschvorstellungen anstatt dieser schwachmatische Harmonie Quatsch. Was an Funktionen nutzt man denn eigentlich wirklich? Ehe man das ganze Zeug geistig erfasst hat, ist man Großvater.
    Auch die Sounds vom Halion, kann man nur für unterwegs ganz schnell mal nutzen. Da bleibt doch nichts von hängen, wo man sagen kann, das ist es. Völlig lieblos ohne eingehauchte Seele scheppern die Sounds dahin.
    Ja sicherlich bleiben wir bei Steinberg. Hat ja auch viel Geld gekostet.
    Irgendwie hat man sich dran gewöhnt und arrangiert mit dem ganzen Zeug. Man schielt aber immer wieder und öfter über den Zaun und staunt.

  • Holger
    14. Mrz 2013 | 15:38 Uhr Antworten

    Cubase 7 ist ein Monument für die Renitenz und Sturheit von Steinberg/Yamaha. Hier wird die alte Kuh einfach noch solange wie möglich gemolken. Dabei mutierte Cubase 7 zur Bloatware und man bezahlt für “Features” die kein Profi braucht.
    Cubase ziehlt mittlerweile ganz klar auf den Hobby- oder Freelancer-Bereich ab. Dutzende von Features die seit Jahren von treuen Cubase-Nutzern gewünscht werden blieben nach wie vor völlig unberücksichtigt: dockable panels und Fenster, globales Ein/Ausschalten von Plugins, globales Freezing von Channels die auch in Folder oder Groups sortiert werden können, vollständig einfärbbare Mixer-Channels, individuelle Sortierung von 3rd-party Plugins, Gruppierung von Mixer-Channels, Bounce-in-Place, custom Fades per Shortcut, etc. etc…die Liste ist fast endlos.

    Stattdessen vertickt Steinberg angebliche “Innovation” zum extra Preis, wie etwa VariAudio oder alle Steinberg-Plugins, die Plugins von Drittanbietern weder obsolet machen noch qualitativ auch nur ansatzweise mithalten können. Verkauft wird hier eine “Dein-Song-in-1 Stunde”-Software die für jeden ambitionierten (auch Hobby-)Musiker völlig ungeeignet ist.
    Das Verkaufprinzip kennt man eher von Billig-Brennsoftware, wo dann noch’n Terminplaner und Videoschnittprogramm mit dabei ist, Bloatware eben.

    Cubase 7 ist mittlerweile ein Spielzeug und weit weit entfernt von der Usability von Logic, Studio One, oder Ableton. Das ganze Konzept ist ein Relikt aus den 90ern. Die Stabilität von Cubase 7 ist katastrophal. Das Demo jedenfalls schmiert bei meinen Projekten regelmäßig komplett ab.
    Für diesen Preis und der unverschämten Upgrade-Politik von Steinberg ist Cubase 7 ein Witz. Wer Musik machen will, Plugins von anderen Anbeitern verwendet und keinen Bock hat den Rechner am Tag x mal Neuzustarten weil Cubase abstürzte sollte die Finger davon lassen. Es gibt weitaus bessere zum dabei wesentlich faireren Preis!

    Ich verwende z.Z noch Cubase 6.5 und das war’s dann für mich mit Steinberg bzw. Cubase.

  • Manfred Kispert
    20. Mrz 2013 | 11:09 Uhr Antworten

    Ja, nachdem ich fast alle Kommentare über Cubase 7 andächtig und sorgfältig gelesen habe, werde ich weiterhin mit Cubase 6
    arbeiten. Bin mit dieser Version auch sehr zufrieden. Begonnen habe ich vor vielen Jahren mit SX 3 für Piano-Aufnahmen mit allem drum und dran, immer noch Spitze.Bin ja dieses Jahr wieder auf der MUSIKMESSE in Franfurt. Einen Besuch bei Steinberg werde ich trotzdem vorbehalten.

    nette Grüsse an alle Steinberg Kunden….

  • Pfau Thomas
    03. Apr 2013 | 21:08 Uhr Antworten

    Bei mir sage ich also die 7er Version von Cubase gefällt mir ganz gut so weit aber das Steinberg Hub sieht beschissen aus und die Funktionen könnten besser dokumentiert werden z.B das mit den Macros usw.

  • Frank
    10. Apr 2013 | 17:03 Uhr Antworten

    Ich habe vor kurzem Cubase auf 7.0.3 geupdatet: Ein einziger Alptraum! Das Laden von Projekten dauert Minuten während die Software hängt (not responding). Die gliechen Projekte starten in Cubase 6.5 < 30 sek. Cubase stürzt ständig ab, der Steinberg Support antwortet auch nach 8 Tagen nicht (die wissen wohl auch warum…). Der Mixer resized sich jedesmal wenn man vom Vollbild-Modus zum Fenster-Modus wechselt, die versch. Panner-Optionen (combined, stereo etc.) sind verschwunden, etc..

    Mir reicht's, ich bin jetzt wieder auf Cubase 6.5 und verwende seit 3 Wochen nebenbei Studio One (zum dran gewöhnen). Ich werde bald keine Steinberg-Software mehr verwenden…

  • Alexander Schmidt
    28. Apr 2013 | 12:09 Uhr Antworten

    Achtung, jetzt wird´s ein wenig Subjektiv, was allerdings der Objektivität geschuldet ist ;-) Ich kann mich nur schwer zusammenreissen so verärgert bin ich.

    Kann nur zustimmen, eine einzige Katastrophe. Es Gelingt mir nicht damit einen Workflow hinzubekommen. Ich habe 3 Tage verplempert, das Projekt wird nicht fertig – das Arbeiten ist eine Zumutung. Im Schnitt hab ich zwischen 80 und 120 Spuren. Bin zurück auf 6.0. zusammen mit Native Instruments und UAD Plugins.

    Ich brauch als Musiker sicher keinen Akkordassistenten, wenn ich komponiere schalt ich mein Keyboard ein und gaffe auf das Display mit der Akkordanzeige, Schreibs auf – und gut. Die 3 Handgriffe für die Akkordwechsel in den einzelnen Spuren sollte man wohl hinbekommen. Man spart mit der neue Funktion vielleicht 10 Minuten verliert aber völlige Kontrolle über die Musikalität und klingt wie von der Stange. Perfekt arbeitet das Ding sowieso nicht und wer will die ganze Zeit z.B. einen unbewegten Streicher vor sich hinrödeln lassen nur weils grad super zur Akkordspur passt. Also manuell ran um Individualität zu bekommen und tschüss Vorteil. Die Funktion hätte man sich schenken können.

    Vario Audio2 ist ein Witz gegen Melodyne. Mir gelang es mehrmals Cubase zu Crashen wenn ich diese super VarioAudio2 Funktion verwende.

    Dann arbeite mit mehreren Bildschirmen, wobei ich auf 2 kleineren bisher immer die Mixer darstelle. (1 Mixer für alle Kanäle (Audio/Video) und ein Mixer für Gruppen/Effektkanälte, Grafikfehler ohne Ende, auf einmal fehlt der halbe (tolle) neue Mixer, der optisch völlig Mißraten ist. Man erkennt noch nicht einmal richtig welche Spur gerade markiert ist. Klickt man oben in die (überflüssige) Meterbridge wird irgendwas markiert aber nicht die Spur die man erwischen wollte. Man kann noch nicht einmal mehr lesen was für Plugins im Insert, Send liegen. Braucht zum deaktivieren auch noch die Tastatur …
    Und zustände des Mixers speichern: Klar dass man sich dann irgendwann nicht mehr auskennt und eine Suchfunktion braucht:

    Wer zum Geier braucht eine Suchfunktion für Spuren im Mixer? Wie wäre es mit gescheiter Benennung und markieren. Ich stell mir vor wie unsere großen Vorbilder wie Abba wohl früher gearbeitet hat, mit einem ..vmtl. 32 oder 64 Spuren Analogpult …ohne Suchfunktion, nur mit Aufklebern drauf. Wie konnten die nur jemals drauf Musik machen? *ironie*

    Es ist doch ein Witz. Cubase 7 ist eine Gehhilfe aber nichts zum Arbeiten. Was veranstaltet Steinberg da bitte?
    Ich nutzte Cubase schon am ATARI als kleiner Bub und dudelte mit dem Midikeyboard ein, die Software wurde von Version zu Version besser und besser ..aber was geht jetzt ab? Soll ernsthaft damit jemand vernünftig arbeiten können?

    Ich bleib jetzt wohl erstmal auf ewig bei Cubase 6.0. Hier gilt wohl – never Change a Running System.

    Ein Bekannter, Produzent mit weltweiten Charterfolgen arbeitet noch mit einer URALT Logicversion auf dem PC weil er den Mac Wechsel nicht mitmachen wollte und seine gewohnte Umgebung für ein optimales Workflow sorgt, der Rest ohnehin über ext. Plugins sowie Hardware läuft.

    Ja – Never Change a Running System – Schade Steinberg, was habt Ihr da nur angerichtet!

    Delamar Jungs, großes Lob an der Stelle an Euch, Super Seite, super Podcast!

  • Holger
    10. Mai 2013 | 18:08 Uhr Antworten

    Ich schließe mich der Kritik an und kann sie nur noch toppen!!! Habe extra für Cubase7 auf einen untra schnellen, super konfigurierten Win7 Rechner mit SSD und 16GB RAM umgerüstet. Benutze das Audio interface MR 816x von Steinberg mit Firewire. Habe alle Möglichkeiten der Verbesserung durchgespielt (Updates, Treiberwechsel, Audiokonfigurationen). Nützt alles nichts. Ultra viel Zeit und Geld verplempert. Ständig Aussetzer, obwohl die CPU minimal belastet ist.
    Ja, was habt ihr euch dabei gedacht, ihr Jungs von Steinberg? Das gibst doch garnicht!

  • gast
    10. Mai 2013 | 20:11 Uhr Antworten

    @Holger
    Also ich hab auch einen neuen PC i7 mit ssd’s, win7 64bit, cubase 7 64bit und das Steinberg Mr 816x interface. Und ich kann nur gutes darüber berichten. Das system läuft stabil uns sau schnell. Und über haupt kann man sagen, das in 95% der Fälle der user das Problem darstellt. Das cubase hier und da zB. Grafikfehler hat, kann ich nicht abstreiten. Trotzdem kann man damit doch sehr gut ohne Abstürze auf CH sehr grosse Projekte bearbeiten. Es ist nun mal die beste DAW die man bekommen kann.
    Wenn ich diese negativen Kommentare hier lese, dann kann ich nur sagen…wie im Steinberg forum sich immer wieder herausstellt, seit ihr es selbst schuld das da was nicht fluppt.
    Jetzt am 15ten kommt das nächste Update…dann werden bestimmt die Grafikfehler behoben sein.

    • Holger
      11. Mai 2013 | 01:20 Uhr Antworten

      Ich habe Cubase7 auch noch auf einem i7 Labtop mit SSD und Focusrite Firewire Audiointerface installiert. Auch damit gabs nur Probleme, Aussetzer, Leistungsgrenze schnell erreicht. Damit war ich im Rockshop in Karlsruhe, die dort nen fitten Computermenschen haben. Der hat nach einer Stunde Fummelei aufgegeben.
      Wüsste nur zu gern, wie du C7 mit MR 816x zum Laufen bekommen hast. Ich benutze Cubase seit 20 Jahren und habe so meine Erfahrungen mit Anpassungsproblemen. Aber das hier stellt alles in den Schatten.

      • Gast ;-)
        11. Mai 2013 | 12:53 Uhr

        Ich benutze dieses Interface jetzt schon über 7 Jahre in Verbindung mit verschiedenen Rechnern. Wenn überhaupt hatte ich nur kleine Fehler beim einrichten zu beseitigen.
        Ich muss dazu sagen, das ich alle meine Rechner immer selbst zusammengeschraubt und eingerichtet habe. Hab mich auch des Öfteren um fremde Rechner gekümmert.
        Ein Rechner von der Stange ist von Haus aus schon total zugemüllt mit Software und etlichen Hintergrundaktivitäten, die natürlich das System instabil machen und für Aussetzer sorgen können.
        Beispiel: Rechner von Freund, fertig gekauft(Dell) = 46-50 Hintergrunddienste. Mein Rechner = 14-16 Hintergrunddienste.
        Will sagen, wer darauf eine DAW betreibt, der ist es selbst schuld. Und wenns dann nicht läuft, dann ist natürlich direkt Cubase schuld.
        Einige Virenscanner verursachen gerne mal massive Probleme.
        Glaub mir, deine Rechner würde ich auch stabil ans laufen kriegen. Nur leider wohnst du etwas zu weit weg von mir.

        Na ja, sei froh das du nicht son Spiele Freak bist, denn da ist die Fehlerquote um ein vielfaches höher, und die Hardwareanforderungen sowieso. ;-)

  • Michael Bromund
    10. Mai 2013 | 21:27 Uhr Antworten

    Cubase 7 ist für mich ein Workflow-Alptraum. Der ‘neue’ Mixer ist nichts weiter als halbgare Pseudoinnovation. Die seit Jahren von Usern gewünschten dockbaren Fenster oder Frames gibt’s von Steinberg wohl NIE. Die ganze GUI ist immer noch auf dem Ergonomie-Level von 1990. Die ganze Soße ist dermaßen instabil das ich neulich fast meinen Rechner zertreten hätte.
    Wenn der Kunde dabei sitzt, und diese Schrottsoftware beim Laden eines einigermaßen großen Projekts (48 Midi- und Audio-Spuren) ständig abstürzt, und der Termin deshalb verschoben werden muss, ist das ABSOLUTE K.O. für jede Software die “professional” schimpft.

    Mit Steinberg/Yamaha geht’s offenbar steil bergab. Ich werde dieser Firma jedenfalls keine Kohle mehr in den Rachen werfen um dann als Beta-Tester halbfertige Produkte mit miesem Design solange auszuprobieren bis der Arzt kommt.

    Adieu Steinberg!

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