Best Service Nitron Testbericht

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Best Service Nitron Testbericht

Der Startbildschirm mit den wichtigsten Parametern


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Was ist es?

Best Service Nitron ist eine Sample Library mit Multisamples (16 Bit/48 kHz) aus mehr als 50 aktuellen und klassischen Synthesizern. In diesem Sample-Intrument für Native Instruments Kontakt bzw. Kontakt Player gilt es, gut 1.000 Patches zu durchstöbern, um auch weniger bekannte Instrumente der letzten 30 Jahre zu entdecken.

Die Library möchte unter anderem für Techno, Dubstep, Electro, Drum`n`bass und Hip Hop, aber auch Ambient und poppigere Tracks geeignet sein. Das Hauptaugenmerk liegt auf möglichst fetten Leads und Bässen.

Ob monophon, polyphon oder Legato, Du hast die Wahl. Ein Hoch-, zwei Tiefpass- und ein Vowel-Filter sind enthalten, dazu kommen diverse Effekte (nur in der Vollversion von Kontakt regelbar), Unisono und mehr.

 

Best Service Nitron Testbericht

Erster Eindruck

Der kostenlose Kontakt 5 Player ist auch auf der DVD enthalten, doch ich besorge mir wie üblich eine neuere Version direkt von Native Instruments. Die ist verhältnismäßig schnell heruntergeladen und installiert. Ebenso fix sollte auf den meisten Rechnern die Installation von Nitro geschehen.

Schönes Zusammenspiel: Beim Start des Kontakt 5 Player findet die Software die Nitron-Library, obwohl ich diese nicht in das von der Setup-Routine empfohlene Standardverzeichnis installiert hatte. Nach einem Klick auf »Activate« wird die Seriennummer abgefragt, die hinten auf der DVD-Papierhülle aufgedruckt ist. Es kann losgehen.

Best Service Nitron Testbericht

Der Startbildschirm mit den wichtigsten Parametern

Die graphische Oberfläche sagt mir sehr zu, da sie klar strukturiert, mit übersichtlich vielen Bedienelementen und mit deutlichen Kontrasten daherkommt. Schon mal ein guter Einstieg.

Nach den ersten Probeläufen wird schnell klar, dass hier vor allem die vielzitierten »Brot-und-Butter-Sounds« enthalten sind, also jene, die schnörkellos und geradeheraus in Produktionen einsetzen lassen und ohne experimentellen Anspruch sofort ihren Dienst leisten.

 

Klangliche Bandbreite und Spielbarkeit

Generell lässt sich sagen, dass die Palette der Sounds ausreichend bunt gemischt ist. Gleichzeitig hat der Hersteller mit der Aussage Recht, dass den Leads und Bässen eine Sonderstellung zukommt. Nicht wenige davon zwiebeln gehörig ans Schallgebälk und entwickeln eine enorme Wucht. Auch ein paar wohlig warme Pads, einige elegante, androgyne FM-Sounds und mehr sind zu finden. Es gibt auch sequenzierte bzw. arpeggierte Sounds, die schon von sich aus etwas Bewegung in die Bude bringen.

Für meinen Geschmack tendiert die Stimmung der Klänge in einigen Unterverzeichnissen recht häufig ins betont Epische, breit Angelegte. Nachdem ich etwas weiterblättere, finden sich aber doch immer wieder Klänge, die etwas weniger auf dicke Hose machen und mit ein paar Anpassungen einfach fein klingen.

Um es noch einmal zu wiederholen: Brot und Butter. Alle Sounds sind erfreulich weit davon entfernt, sperrig zu sein, Du kannst sofort in die Tasten hauen und es wird praktisch immer gediegen klingen. Das bedeutet aber auch, und das darf ebenso wenig unerwähnt bleiben, dass es doch ziemlich wenige quirlige, groteske, humorvolle, auf Lo-Fi getrimmte Sounds gibt. Wer eine Sample Library mit originelleren bzw. ausgefalleneren Sounds möchte, muss woanders suchen.

Zurück zu der wirklich lobenswerten Spielbarkeit der Patches – alle Presets bieten Modwheel-Belegungen, die mal Vibrato, mal einen Hochpassfilter, mal Tremolo oder andere für dieses Rädchen typische Effekte liefern. Fein. Auf den meisten Patches liegen zudem Effekte wie Flanger, Delay, Chorus oder Faltungshall. Wie das Unisono hauen diese mich jetzt nicht wirklich um, aber sie enttäuschen auch nicht.

Schade ist, dass Du schon die Vollversion von Native Instruments Kontakt benötigst, um die Zuweisung des Modulationsrads zu ändern und die Parameter der Effekte zu verändern bzw. andere Effekte zu nutzen – mit dem mitgelieferten Kontakt Player kannst Du sie lediglich an- und ausschalten, that’s it. Für viele Musiker wahrscheinlich sogar mehr als genug.

Bassmas

Munchichi

Glorious Lead

Flying Fairy

Totengräber

Cheesy Chord

Chubby Slap


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SEHR GUT

Best Service Nitron Testbericht am 28.09.2012

Produkt:      Best Service Nitron
Hersteller:  

Preis:  139,00 Euro
UVP:    149,00 Euro

Kurzfazit

Über 50 Synthies auf einen Streich. Dieses Sample-Multiinstrument für Kontakt ist spielfreudig, klangstark und einfach zu bedienen.

Für wen

Alle, die unkompliziert mit einem Potpourri aus Synthesizersounds performen wollen.

Wichtige Merkmale
  • Sample-Instrument für Kontakt
  • 50 moderne und klassische Synthies
  • 1.000+ Patches
  • Unisono, Saturation, diverse Effekte

 


Lesermeinungen (4)

zu 'Best Service Nitron Testbericht: Gut 50 Synthies im Gepäck'

  • Robert Stelter   28. Sep 2012   14:00 UhrAntworten

    wo kann man sich auf delamar.de registrieren ? finde das nicht :P

  • delamar   28. Sep 2012   14:48 UhrAntworten

    Robert, wir haben keine Registrierung...Du kannst unsere Updates aber über Email oder RSS abonnieren, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben

  • Robert Stelter   28. Sep 2012   15:13 UhrAntworten

    achso, ich dachte man muss sich zb registrieren um bei eurem podcast mit zu schreiben.

  • delamar   28. Sep 2012   19:40 UhrAntworten

    Ah, das kann sein, dass ustream das von dir erwartet. Das siehst Du auf der Podcast Webseite...http:

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