Arturia MatrixBrute Testbericht

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Arturia MatrixBrute

Gestatten, der Arturia Matrix Brute - Review gewünscht? Dieser mächtige analoge Synthesizer wird hier für dich in allen Details beleuchtet und natürlich gibt's viele ausführliche Klangbeispiele ...

Was ist es?

Der Arturia MatrixBrute ist ein monophoner analoger Synthesizer der Extraklasse. Drei Oszillatoren, zwei Filter, drei Hüllkurven und zwei LFOs stehen zur Klangerzeugung zur Verfügung und lassen sich über die 16×16 Modulationsmatrix flexibel verknüpfen.

Die Matrix kann zusätzlich auch als Step-Sequenzer genutzt werden. Eigene Sounds und Sequenzen können in 256 Speicherplätzen abgelegt werden. Verpackt ist das Ganze in ein schickes und solides Gehäuse. Zahlreiche Anschlüsse auf der Rückseite erlauben die Verbindung mit analogem und digitalem Equipment.

Solch eine Ausstattung hat ihren Preis, der mit derzeit knapp 2.000 Euro aber gerechtfertigt ist.


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Arturia MatrixBrute Testbericht

Erster Eindruck

Schon beim Auspacken wird schnell klar, dass man es hier mit einem ausgewachsenen Synthesizer zu tun hat. Bei zurückgeklapptem Panel ist der MatrixBrute knapp 11 cm hoch, mit 86 cm Breite und 43 cm Tiefe. Bei diesen Maßen und dem Gewicht von gut 20 kg setzt er ein klares Statement gegen den aktuellen Trend, dass alles kleiner, leichter und portabler sein soll.

Das angenehm spielbare Keyboard umfasst vier Oktaven und verfügt über Anschlagdynamik und Aftertouch. Die Bedienoberfläche bietet 65 Regler, 15 Fader und zahlreiche Taster. Sie lässt sich im Stile eines Minimoogs zum Benutzer hin schrägstellen, kann aber auch plan betrieben werden (zum Beispiel zum Transport). Mit Ausnahme der Matrix und des zugehörigen Reglers gibt es keine Doppelbelegungen oder Menüs. Jede Funktion hat ihr eigenes Bedienelement.

Ein anständiger Monophoner will gespielt werden. Deshalb sind links neben der Tastatur zahlreiche Spielhilfen angeordnet, damit Du auch auf der Bühne brillieren kannst. Neben Pitch- und Modulationsrad sowie Glide sind hier vor allem die vier Makroregler interessant. Sie können frei über die Modulationsmatrix belegt werden. Jeder Regler kann also mehrere Modulationsziele beeinflussen.

Anschlussvielfalt des Arturia MatrixBrute

An Anschlüssen hat Arturia nicht gespart. Neben dem Stereoausgang gibt es eine Insert/Return-Buchse, über die Du externe Effekte wie beispielsweise einen Kompressor oder Limiter einschleifst. Es folgen die Details …

Arturia MatrixBrute Review

Der Arturia MatrixBrute hat 24 Ein-/Ausgänge für Steuerspannung – wie ein waschechter modularer Synthesizer

CV-Eingänge & -Ausgänge

Über 24 Miniklinke-Buchsen verbindest Du den MatrixBrute per CV mit anderen analogen Geräten. Zwölf Parameter wie VCA, LFO 1 Amount, VCO 2 Pitch stehen als CV-Eingänge und -Ausgänge zur Verfügung. Diese machen den MatrixBrute zum idealen Partner für ein Modularsystem oder anderes analoges Equipment.

Externe Instrumente

Es gibt einen Eingang für externe Instrumente sowie einen Hüllkurvenfolger, um mit dem externen Audiosignal die Hüllkurven des MatrixBrute zu triggern. Damit kann er beispielsweise als Filterbox genutzt werden.

Gate In/Out und Sync In/Out sorgen dafür, dass der MatrixBrute im Takt zu externen Synthesizern und Drumcomputern läuft.

Pedaleingänge

Die drei Pedaleingänge Expression 1+2 sowie Sustain erlauben ausdrucksstarkes Spiel per Fuß.

MIDI Control

Memory Protect sowie das MIDI-Trio sind selbsterklärend. Der USB-Anschluss fungiert nicht nur als USB-MIDI-Interface, sondern stellt auch die Verbindung zu Arturias MIDI Control Center her.

Mit dieser Software kannst Du MIDI-Kanal, Auflösung der Controller oder Pedal-Polarität anpassen sowie Sequenzen und Patches zwischen PC und Synthesizer austauschen. Nahezu jeder Regler des MatrixBrute empfängt und sendet MIDI-Controller und lässt sich in der DAW automatisieren.

Oszillatoren & Waveshaper des Arturia MatrixBrute

Die ersten beiden Oszillatoren entsprechen größtenteils dem im MiniBrute und MicroBrute verwendeten Oszillator. Sie gehen also in ihren klanglichen Möglichkeiten weit über die übliche Standardkost hinaus. Beim Arturia MatrixBrute hinzugekommen, sind zwei Regler für Fein- und Grobstimmung sowie ein Regler für den Suboszillator. Dieser überblendet stufenlos zwischen reiner und übersteuerter Sinuswelle. Bei Rechtsanschlag klingt das Ganze dann eher Richtung Rechteckwelle.

Arturia MatrixBrute Testbericht

Die Klangerzeugung des Arturia MatrixBrute fußt auf flexiblen Oszillatoren – da macht das Schrauben Freude

Suboszillator

Der Suboszillator schwingt eine Oktave tiefer. Die Sägezahnwelle bietet einen Ultra-Parameter, der mit zwei zeitlich versetzten Kopien SuperSaw-ähnliche Klänge ermöglicht. Die Rechteckwelle ist in der Pulsweite regelbar und ermöglicht Pulsweitenmodulation für dicke Leads oder schwebende paraphone Pads.

Metalizer

Metalizer ist eine Dreieckwelle, die bei Linksanschlag des zugehörigen Parameters den Sound dicker machen kann. Bei Aufdrehen des Metalizers wird der Klang dank Wave Folding metallischer und obertonreicher. Klanglich geht das in Richtung FM-Synthese.

Klangbeeinflussung durch Lautstärke

Alle Wellenformen stehen parallel zur Verfügung. Wie bei den kleinen Brüdern gilt auch hier, dass der Klang der Wellenformen bei Lautstärken über 50% deutlich an Schärfe und Aggressivität gewinnt. Für einen runderen, wärmeren Klang solltest Du den Lautstärkeregler daher nicht zu sehr aufdrehen.

Drei Oszillatoren inklusive FM

Während MiniBrute und MicroBrute mit einem dieser flexiblen Oszillatoren auskommen müssen, hat man dem Arturia MatrixBrute gleich zwei davon spendiert. So kannst Du Schwebungen und fettere Sounds erzeugen, wenn Du beide Oszillatoren gegeneinander verstimmst. Oszillator 1 kann auch zu Oszillator 2 gesynct werden, was bei entsprechender Tonhöhenmodulation schneidende Leads und knackige Bässe ermöglicht.

Im Gegenzug kann Oszillator 1 seinen Mitstreiter in der Frequenz modulieren (FM). Oszillator 3 ermöglicht eine Audiomodulation von Oszillator 1 oder 2. Er ist deutlich spartanischer ausgestattet als die anderen beiden und bietet neben einem Regler für die Grobstimmung nur einen Auswahltaster für die Wellenformen Sägezahn, Rechteck, Sinus und Dreieck.

Dafür kann er auch als LFO mit einstellbarem Teiler genutzt werden. Weiterhin besitzt er ein abschaltbares Keyboard-Tracking und kann somit von der Tastatur entkoppelt werden. Ergänzt wird das Ganze durch einen Noise-Generator, der Rauschen in unterschiedlichen Klangfarben erzeugt.

Duales Filter

Jede der fünf Klangquellen (drei Oszillatoren, Rauschgenerator, externes Instrument) kann beliebig durch einen oder beide analoge Filter gejagt werden.

Filter 1 ist das aus dem MiniBrute bekannte Multimodefilter (Tief-, Band-, Hochpass sowie Notch) von Steiner-Parker. Allerdings steht im Arturia MatrixBrute neben 12 dB auch eine Flankensteilheit von 24 dB zur Verfügung. Zusätzlich zum BruteFactor ist mit Drive eine weitere Sättigungsstufe hinzugekommen, die vor dem Filter sitzt und damit bestimmt, wie „heiß“ es angefahren wird.

Filter 2 ist ein klassisches Ladder-Filter und geht klanglich daher mehr in Richtung Moog. Es bietet bis auf das Notch-Filter die gleichen Parameter wie das Steiner-Filter. Beide Filter gehen bei hohen Resonanzwerten in die Selbstoszillation, aber nur das Ladder-Filter lässt sich tonal sauber spielen.

Der große Master-Cutoff-Regler regelt die Cutoff-Frequenz beider Filter gleichzeitig – perfekt für die Live-Performance.

Modulatoren

Der Arturia MatrixBrute besitzt drei ADSR-Hüllkurven, die per Fader bedient werden. Das gefällt mir persönlich besser als Potis, da sich so der Verlauf direkt ablesen lässt. Die Hüllkurven sind ausgeglichener justiert als bei den kleinen Brüdern MiniBrute und MicroBrute, bei denen für die Feinjustierung schneller und knackiger Sounds nur ein sehr kleiner Teil des Regelbereichs nutzbar war.

An die punchigen und schnappenden Hüllkurven eines Moogs kommen sie aber immer noch nicht ganz ran. Die erste Hüllkurve ist fest mit der Cutoff-Frequenz der Filter verknüpft, die zweite Hüllkurve steuert den VCA. Über die Modulations-Matrix können die Hüllkurven aber auch andere Parameter modulieren. Beide Hüllkurven besitzen einen fünften Fader, mit dem Du die Auswirkung der Anschlagdynamik auf die Stärke der Modulation bestimmst. Die dritte Hüllkurve ist nicht intern vorverdrahtet, sondern kann frei zugewiesen werden.

Als weitere Modulationsquellen besitzt der MatrixBrute zwei LFOs mit jeweils sieben Wellenformen. Beide LFOs sind zum Sequenzer synchronisierbar.

Paraphonie

Obwohl der MatrixBrute ein monophoner Synthesizer ist, kannst Du dank verschiedener Voice-Modi Akkorde oder zwei unterschiedliche Sounds spielen. Jede der Stimmen wird dann von einem anderen Oszillator erzeugt (paraphon).

Nachteil gegenüber echter Polyphonie ist, dass sich alle drei Stimmen Filter und Verstärker teilen müssen. Vorteil ist, dass für jede Stimme ein eigener Oszillator und damit ein individueller Sound zur Verfügung steht. Ein Akkord kann sich dann zum Beispiel aus Sägezahn, Rechteck und Sinus zusammensetzen, was durchaus spannende und ungewöhnliche Klänge zur Folge hat.

Im Dual Split kannst Du sogar die Tastatur aufteilen: Für den unteren Bereich stehen Oszillator 3, Ladder-Filter und Hüllkurve 3 sowie Arpeggiator oder Sequenzer zur Verfügung. Im oberen Bereich spielst Du Osc 2+3 mit Steiner-Filter und den ersten beiden Hüllkurven. Dies erlaubt beispielsweise das Triggern einer Basslinie bei gleichzeitigem Spiel eines Lead Sounds.

Zu schade, dass sich die beiden Signalstränge zwecks getrennter Nachbearbeitung nicht auf den linken und rechten Kanal verteilen lassen.

256 Speicherplätze

Der Arturia MatrixBrute speichert 256 Patterns, die mit den Presets verlinkt werden können. Die namensgebende Matrix besteht aus 256 mehrfarbigen Softbuttons. Im Preset-Modus wählst Du hiermit jeden der 256 gespeicherten Sounds direkt an. Der zweite Modus dient der Programmierung des Sequenzers.

Arturia MatrixBrute Erfahrung

Mit Sequenzer, Arpeggiator, Button-Modulationsmatrix und analogen Effekten wird das Bild abgerundet – Optionen für kreatives Sounddesign und Performances gibt es wahrlich genug

Sequenzer

Eine Sequenz ist bis zu 64 Steps lang, aufgeteilt in vier untereinander liegende Vierer-Reihen mit 16 Steps. Die vier Reihen setzen sich zusammen aus Note, Accent, Slide und Modulation. Die Noteneingabe erfolgt Step-by-Step, inklusive Pausen und Legato, oder in Echtzeit. Einzelne Steps werden auf Druck aktiviert und deaktiviert.

Hältst Du einen Step gedrückt, kannst Du nur für diese Note die Tonhöhe, Länge, Anschlagdynamik und Modulationstärke anpassen. Die Sequenz ist per Tastatur transponierbar, und Du kannst zwischen verschiedenen Notenwerten und Abspielrichtungen wählen.

Die letztgenannten Funktionen bietet auch der Arpeggiator. Ansonsten ist er relativ simpel ausgefallen. Deutlich interessanter ist dagegen der Matrix Arpeggiator, bei dem Du über die Buttons der Matrix Einfluss auf Reihenfolge, Rhythmik und Oktavlage der gespielten Noten nimmst. Dies erinnert an die ausgefuchsten Arpeggiatoren in Waldorf-Synthesizern, aber mit dem Vorteil des direkten Zugriffs über die Matrix.

Modulationsmatrix

Über die Matrix verschaltest Du sowohl Quellen als auch die Ziele der Modulation. Auf der Y-Achse findest Du zum Beispiel die Hüllkurven, LFOs, Velocity und Sequenzer-Modulationsspur. Auf der X-Achse sind Ziele wie Oszillator-Tonhöhe oder Filter-Cutoff zu finden. Die Matrix bietet vier frei zuweisbare Ziele, die durch Halten des Buttons und Drehen des gewünschten Reglers (z. B. Filter-Decay) zugewiesen werden. Das kleine Display zeigt den gewählten Parameter für jedes dieser Modulationsziele an.

Die Bedienung ist kinderleicht. Du musst nur den Button drücken, der auf der Y-Achse LFO1 und auf der X-Achse Steiner-Cutoff entspricht. Dann kannst Du per Drehregler die Stärke der Filtermodulation einstellen (negativ oder positiv). Die Taste leuchtet, bei einem weiteren Druck erlischt sie wieder und die Modulation ist deaktiviert – einfacher geht es kaum.

Analoge Effekte

Das eingebaute analoge Effektgerät basiert auf BBDs (Eimerkettenspeicher) und bietet damit verschiedene Verzögerungseffekte wie Delay, Chorus, Flanger und eine Art Halleffekt in Stereo. Der Effekt ist in vier Parametern anpassbar. Er kann zum Sequenzer synchronisiert werden und dem Sound einen gehörigen Schuss Vintage Feeling verpassen.

Die Parameter stehen in der Matrix als Modulationsziele zur Verfügung, um beispielsweise die Verzögerungszeit per LFO oder Step-Sequenzer zu modulieren. Leider addiert der Effekt aber auch eine ordentliche Portion Rauschen zum ohnehin schon vorhandenen Grundrauschen.

Klangbeispiele vom Arturia MatrixBrute










Übersicht Arturia MatrixBrute Review

PRO

  • Flexible analoge Klangerzeugung
  • Zwei Brute-Oszillatoren
  • Dual-Filter
  • Modulationsmatrix
  • Paraphonie
  • Split-Modus
  • 64-Step-Sequenzer
  • Analoge Effekte
  • Anschlussvielfalt
  • Solide Verarbeitung

CONTRA

  • Grundrauschen

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Fazit zum Arturia MatrixBrute Test

Der Arturia MatrixBrute ist ein extrem vielseitiger Analog-Synthesizer. Dies beginnt bei den flexiblen Oszillatoren, setzt sich beim Dual-Filter fort und findet seinen Höhepunkt in der 16×16 Modulationsmatrix. Paraphonie und Dual-Split lassen teilweise vergessen, dass es sich um einen monophonen Synthesizer handelt. Trotz des komplexen Aufbaus ist er schnell zu erlernen und intuitiv zu bedienen. Ich habe während des Tests kaum einen Blick ins Handbuch werfen müssen.

Arturia MatrixBrute

Der Arturia Matrix Brute überzeugt in Klangqualität (abgesehen vom Rauschen) und Sounddesign-Potential

Zwar besitzt auch dieses Instrument den charakteristischen Brute-Klang, der eher mittig, schnell auch harsch und aggressiv tönt und nicht unbedingt jedem gefällt. Durch das Ladder-Filter, den analogen Effekt und die zahlreichen Modulationsoptionen lässt sich der Arturia MatrixBrute aber klanglich in nahezu jede Richtung biegen und kann sogar im Moog-Territorium wildern – etwas Zeit zum Kennenlernen musst Du dafür aber einplanen.

Sein volles Potential spielt der Synthesizer in Verbindung mit der namensgebenden Matrix aus, über die Du intuitiv Sequenzen erstellen und verschiedenste Parameter modulieren kannst. So steht deinen eigenen Signature-Sounds nichts im Weg.

Der Klangerzeuger setzt im Bereich analoger Mono-Synthesizer neue Maßstäbe, wobei der zunächst recht hoch erscheinende Preis durch das Gebotene mehr als gerechtfertigt wird. Daher vergebe ich in unserem Arturia MatrixBrute Test sehr gute 4,5 von 5 Punkten. Hervorragend!

Inhaltsverzeichnis // Arturia MatrixBrute

  1. Was erwartet dich?
  2. Review
  3. Pro & Contra
  4. Fazit
  5. Wertung

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SEHR GUT

Arturia MatrixBrute Testbericht am 25.05.2017

Produkt:      Arturia MatrixBrute
Hersteller:  

Preis:  1.999,00 Euro
UVP:    1.999,00 Euro

Kurzfazit

Analoger Mono-Synthesizer mit flexibler Modulationsmatrix. Der Arturia MatrixBrute macht mit einem sauber verarbeiteten Gehäuse im schicken Vintage-Design nebst aufstellbarer Bedienoberfläche schon äußerlich Eindruck. Und auch die inneren Werte überzeugen. Die flexible Ausstattung inklusive analoger Effekte, Sequenzer, Paraphonie und natürlich die 16x16 Modulationsmatrix bieten eine für einen analogen Monosynthesizer bisher unbekannte Klangvielfalt. Dabei bleibt der Synthesizer stets direkt bedienbar, da jeder Klangparameter über einen eigenen Regler verfügt.

Für wen

Anfänger, Fortgeschrittene mit Erfahrung in subtraktiver Klangsynthese

Wichtige Merkmale
  • Analoger Synthesizer
  • Monophon oder paraphon (Dual/Split)
  • 3 Oszillatoren, 2 Filter
  • 256 Speicherplätze
  • 64-Step-Sequenzer
  • Arpeggiator
  • 16x16 Modulationsmatrix
  • 49 Tasten, anschlagdynamisch, Aftertouch
  • Maße: 860 x 432 x 107 mm
  • Gewicht: 20 kg

 


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