Alesis iO Dock Testbericht

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Alesis iO Dock Testbericht

Angeschrägt ist das iPad besser zu bedienen - Alesis iO Dock Testbericht


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Was ist es?

Das Alesis iO Dock ist eine Dockingstation für das iPad und das iPad 2 – ein Steckrahmen, der mit Eingängen für Mikrofone, E-Gitarren, E-Bässe und weitere Instrumente bestückt ist. So werden beide iPad-Modelle um wichtige Audioanschlüsse erweitert, die im Tonstudio vorzufinden sind und zur Musikproduktion benötigt werden.

Das Klangsignal kann gleichzeitig über Studiomonitore und einen Kopfhörer mit getrennten Lautstärkereglern ausgegeben werden. Außerdem steht ein Kontrolleingang für Fußschalter, MIDI In/Out sowie ein Videoausgang (Cinch) zur Verfügung.

 

Alesis iO Dock Testbericht

Lieferumfang

In der Packung befinden sich die mehrsprachige Broschüre mit den Sicherheitsanweisungen und Garantieinformationen, eine Kurzanleitung, das Netzteil, ein mit „DO NOT EAT“ beschriftetes Päckchen Silikongel und natürlich das iO Dock höchstpersönlich.

Alesis iO Dock Testbericht

Angeschrägt ist das iPad besser zu bedienen - Alesis iO Dock Testbericht

Erster Eindruck

Das Gerät besteht zur Gänze aus Kunststoff. Es wirkt deswegen nicht wie ein Premiumprodukt, doch das ist in Sachen Mobilität und Gewicht natürlich ein Thema. Darauf hätte ich allerdings gerne verzichtet, wenn stattdessen etwa Aluminium verwendet worden wäre. Wahrscheinlich ein Kostenfaktor. Beim Gehäuse selbst wackelt nichts und es gibt keine Ritzen zwischen den einzelnen Bauteilen oder dergleichen.

Die vier kleinen Laustärkeregler lassen sich mit einem angenehmen Widerstand drehen. Die Schalter für Phantomspeisung, hochohmigen Modus und Direktabhörung machen auf mich keinen vertrauenerweckenden Eindruck, denn sie sitzen beim Umschalten nicht wirklich fest.

 


Eingänge

  • 2 Kombibuchsen – jeweils für XLR (Phantomspeisung zuschaltbar) und Klinke (6,3 mm); separate Regler für den Pegel; Eingang 2 umschaltbar auf hochohmigen Betrieb
  • Per iPad App frei zuweisbarer Fußschaltereingang (6,3 mm)
Alesis iO Dock Testbericht

Die Rückseite

Ausgänge

  • Hauptausgang (2 x 6,3 mm für den linken und rechten Kanal) mit eigenem Lautstärkeregler an der Seite
  • Kopfhörerausgang (6,3 mm) mit Lautstärkeregler, seitlich angebracht
  • Videoausgang: Cinch (Komposit) auf Rückseite; benötigt entsprechende Apps

MIDI I/O

  • MIDI In (DIN)
  • MIDI Out (DIN)
  • USB MIDI (Host)

Einschalten und los…

Das Alesis iO Dock steht nun vor mir auf dem Schreibtisch, darin das iPad in einer leicht zu mir hin angewinkelten Position. Das ist eindeutig praktischer als eine flache Bedienoberfläche. Wie in der Schnellstartanleitung beschrieben schob ich zunächst mein iPad 2 in die dafür vorgesehen Schiene. Mit einem herausnehmbaren Schlitten kannst Du auch Platz für das etwas klobigere iPad der ersten Generation schaffen. Es folgt die Stromverbindung per Netzteil und die Speisung des Geräts mit dem kleinen Schalter neben der Netzbuchse.

Nun erklingt das akustische Signal für den Stromanschluss des iPad – schön, dass es gleichzeitig geladen wird. In meiner Vorstellung vom iPad als Gerät für unbedarfte Nutzer erwartete ich eigentlich, dass ein Willkommensfensterchen erscheint, à la „Herzlichen Glückwunsch. Ihr iPad ist nun mit dem iO Dock verbunden“ nebst einer kleinen Anleitung für die ersten Schritte. Das ist nicht der Fall – und damit das klar ist: Das hat nichts mit dem Gerät von Alesis zu tun, das geht auf das Kerbholz von Apple.

Auf der Webseite des Herstellers kannst Du die die neueste Firmware des Geräts herunterladen. Zur Installation der Firmware musst Du das Dock per USB mit Deinem Audio Computer verbinden. Sehr schade, dass ein solches Kabel nicht im Lieferumfang enthalten ist. Zudem können über das USB-Kabel auch MIDI-Daten transferiert werden, zusätzlich zu den fünfpoligen MIDI-Ein- und Ausgängen; ich komme später noch darauf zu sprechen.

Nach der Verbindung mit Windows 7 erscheint kurz die Sprechblase mit der Nachricht über die Installation des Gerätetreibers, was gleich darauf ohne Probleme erledigt war. Mit der Update-Software von der Alesis-Webseite war der Aktualisierungsvorgang nach ein paar Minuten abgeschlossen. Zuvor erschien allerdings für lange Zeit die Meldung, dass das Gerät noch nicht auf das Firmware-Update geantwortet hätte. Nach dem bewährten Trial-and-Error-Prinzip schaltete ich das iO Dock schließlich aus und siehe da, das Update war fertiggestellt.

Beim ersten Soundcheck mit der App SoundPrism Pro war ich heilfroh, dass ich den Lautstärkeregler für den Kopfhörerausgang auf eine niedrige Stufe eingestellt hatte. Ich hätte meinen Trommelfellen wohl keinen Gefallen getan, um es vorsichtig auszudrücken. Immerhin weiß ich jetzt, dass der Kopfhörerausgang genug Saft hat.


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GUT

Alesis iO Dock Testbericht am 27.11.2011

Produkt:      Alesis iO Dock
Hersteller:  

Preis:  178,00 Euro
UVP:    219,99 Euro

Kurzfazit

Erweiterung des iPad um professionelle Anschlussmöglichkeiten Mikrofone, Instrumente und MIDI-Controller lassen sich bequem mit dem iPad nutzen.

Für wen

Alle, die ihr iPad mit einem Audio- und MIDI-Interface verschmelzen wollen.

Wichtige Merkmale
  • Dockingstation für iPad & iPad 2
  • 2 Mikrofon/Line- Eingänge
  • 1 Instrumenteneingang
  • MIDI I/O & Videoausgang

 


Lesermeinungen (3)

zu 'Alesis iO Dock Testbericht: Mobiles Recording auf dem iPad'

  • Mirko   13. Nov 2013   08:57 UhrAntworten

    Hi ich möchte io dock in ableton sync dazulaufen lassen.und auch Sound aufnehmen.wie geht das?bzw von korg Ielectribe oder anderen Apps.lg mirko

  • Mario   14. Nov 2013   01:44 UhrAntworten

    Das interessiert mich auch ;). Und noch ne frage: ich hab das iPad 2, 4. Generation, also der kleine Stecker am Netzteil. Gibt's das Dock mit alten/großen und neuen kleinen Apple Steckern?

  • Eduard Schraml   09. Feb 2015   15:25 UhrAntworten

    ...ich habe Probleme - es knackt im Lautsprecher und es kommt
    99,9% von der Dock Station!!
    Was kann man tun??????????

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