Akai MPC Element Testbericht

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Akai MPC Element Testbericht


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Was ist es?

Der Akai MPC Element ist ein 14 Millimeter flacher, oberseitig mit Aluminium verkleideter Pad Controller mit 16 Velocity-sensitiven und Aftertouch-fähigen Pads, die in gewohnter MPC-Manier daherkommen – die quadratischen Pads sind mit ihren 3 cm Seitenlänge in etwa genauso groß wie die der MPC Renaissance und Konsorten, zudem werden die Ränder der Pads mehrfarbig beleuchtet. Das Gerät wird allein via USB mit Strom versorgt. Weitere Spezifikationen kannst Du wie gewohnt unserem Infokasten rechts entnehmen.

Passend dazu kann die Software MPC Essentials für Windows oder Mac OS X heruntergeladen werden – eine abgespeckte Variante der MPC Software für die Renaissance und die Studio. Dieses Programm lässt sich in einer Standalone-Variante und alternativ als VST- oder AU-Plugin (jeweils 32/64 Bit) bzw. via RTAS betreiben. 1 GB Samples stehen zum Download bereit.

Akai MPC Element Testbericht

Mitgeliefert werden ein Blatt mit Infos zum Schnellstart, eine gedruckte Anleitung (auch auf Deutsch), zwei MIDI-Adapterkabel (3,5 mm Klinke auf 5-Pol-DIN) und ein Micro-USB-Kabel mit angewinkeltem Stecker.

 

Akai MPC Element Testbericht

Erster Eindruck

Der in einen Kunststoffrahmen eingefasste, aber mit einer Aluminium-Faceplate versehene Controller ist stabil und sauber verarbeitet. Die Pads ragen passgenau aus den Ausstanzungen in der Oberfläche hervor und sitzen fest. Bei heftigem Druck biegt sich die Frontplatte mitsamt Pads ganz leicht nach innen, aber das bleibt in einem absolut vertretbaren Rahmen.

Feines Detail: An der Oberkante ist eine klappbares Cover (ähnlich einem iPad-Cover) aus Gummi befestigt, das an der Innenseite mit Filz verkleidet ist. »Innenseite« ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn das Cover lässt sich vollständig umklappen und somit als Unterlage für den Controller nutzen – da kommen auch die vier kleinen Gummifüße ins Spiel, die für einen festen Stand sorgen.

Akai MPC Element Testbericht

 

Verarbeitung

Das Produkt muss auf akaipro.com registriert (hier gibt’s im Nutzerprofil zwar noch keine Option, Deutschland auszuwählen, aber sei’s drum) und dann die Software inklusive Treiber und Sample-Content heruntergeladen werden; der kleine, sofort zugängliche Download mit der Software allein genügt nicht, denn dort ist der Treiber nicht enthalten.

Das Benutzerhandbuch der Musiksoftware MPC Essentials liegt in PDF-Form vor, derzeit nur auf Englisch. Es ist leserlich gestaltet, bietet viele ausreichend hoch aufgelöste Screenshots des Programms und liefert ausführliche, zielführende Informationen. Das gedruckte Manual ist hingegen sehr knapp gehalten, doch viel allzu viel gilt es über den einfachen Controller auch nicht zu wissen.

 

Pads

Unterschiedlich harte Anschläge setzen die Pads in feinen Abstufungen und meist exakt reproduzierbar um, wobei die Konfiguration dank vierer Velocity-Kurven, der Schwellenwerte und der Empfindlichkeit in beträchtlichem Umfang möglich ist. So wird jeder Beat-Produzent eine passende Einstellung finden.

Alle Pads lassen sich gleichzeitig (quasi 16-fach polyphon) abfeuern, auch wenn das in der Praxis wohl nie notwendig sein wird. Rasend schnell hintereinander erfolgende Anschläge registriert der Controller, ohne mit der Wimper zu zucken. Ergo: Alles bestens.


Mehr zum Thema:
      

GUT

Akai MPC Element Testbericht am 05.11.2013

Produkt:      Akai MPC Element
Hersteller:  

Preis:  149,00 Euro
UVP:    179,00 Euro

Kurzfazit

Flacher Pad Controller. Die Hardware ist prima, die Pads spielen sich gewohnt einwandfrei und die Software ist gelungen, nur in puncto MIDI gibt es noch einige Limitierungen.

Für wen

Alle, die einen portablen Pad Controller für den Einstieg und fortgeschrittenes Beat Making suchen.

Wichtige Merkmale
  • Pad Controller für PC, Mac & iPad
  • Note Repeat, Full Level, 16 Level, Tap Tempo
  • 8 Pad-Bänke
  • Stromversorgung per USB
  • 3,5-mm-Klinken für MIDI I/O via Adapter auf 5-Pol
  • Cover aus Gummi und Filz integriert
  • MPC Essential Software (standalone oder via VST, AU und RTAS)
  • 1 GB Samples mitgeliefert
  • Maße: 17 x 284 x 205 mm
  • Gewicht: 860 g

 


Lesermeinungen (12)

zu 'Akai MPC Element Testbericht: Schlanker Pad Controller'

  • Klaus Feurich   05. Nov 2013   21:21 UhrAntworten

    Leider erschließt sich mir nicht, wie man bei einem Controller, der auf Software angewiesen ist, 4 von 5 Punkten gibt, obwohl die Software nicht funktioniert. Ich denke 32-bit Betriebssysteme sind noch weiter verbreitet, als 64-bit Systeme.

    • Felix Baarß (delamar)   05. Nov 2013   22:01 UhrAntworten

      • Der Controller ist derzeit nur (gerne auch »nur«) für die Kommunikation via 5-Pol-MIDI auf die Software angewiesen. MIDI via USB funktioniert gänzlich unabhängig von MPC Essentials.
      • Ich habe im Test deutlich auf alle Schwächen des Geräts bzw. seiner Software-Einbindung hingewiesen, die mir aufgefallen sind. Es steht jedem frei, eine andere Gewichtung vorzunehmen und dementsprechend für sich eine andere Punktzahl zu vergeben.
      • Es sind zugegebenermaßen knappe 4 Punkte, wir müssen nun mal auf die nächstgelegene Komma-Fünf-Stelle runden.
      • Klaus Feurich   05. Nov 2013   23:40 Uhr

        Entschuldige, aber das mag ich so nicht ganz teilen. Weil es geht ja nicht um die reine Midianbindung.

        Ich verstehe den Inhalt des Berichts so, dass ohne die Software nicht nur die speziellen Funktionen der Software selber, wie Samples verhören, nicht zur Verfügung stehen, sondern dass es nicht einmal möglich ist, eine grundlegende Programmierung des Controllers vorzunehmen, also z. b. Midinoten den einzelnen Pads zu zuweisen, sofern man nicht auf die Standard Programmierung zurück greifen möchte.

        Das würde heißen, wenn ich den Controller z. b. mit NI Battery nutzen wollte, müsste ich meine Battery Presets umschreiben, statt grade den Controller anzupassen. Das kanns doch eigentlich nicht sein.

        Und in den Zusammenhang dann einen Pluspunkt für gute und umfangreiche Software zu vergeben finde ich schon ein wenig seltsam. Ist aber halt meine Gewichtung ;)
        (Und definitiv nicht böse gemeint!)

        Mich würde der Controller schon sehr interessieren, aber dadurch, dass die 32-bit Variante der Software nicht funktioniert, könnte ich so damit leider nichts anfangen.

  • Maurizio   06. Nov 2013   16:01 UhrAntworten

    Also ich habe die Element seit gestern, habe nach einem fortgeschrittenerem Ersatz meiner MPD 16 gesucht und eigentlich auch gefunden.

    Evtl habe ich den Testbericht nicht ausführlich durchgelesen.
    Aber Vorteile sind ganz glar die Verarbeitung des Gerätes, die Pads sind toll. Die Beleuchtung an sich auch (doch leuchte die pads eigentlich nur zwischen gelb und Rot, man nimmt nur ca 3 Lichtstufen wahr im "normalen Spiel".

    Die Software, Geduld und Ausprobieren, sowie auch evtl bald mehr Tutorials im Netz ist ganz ok.
    Leider schaffe ich es nicht die Element ohne die Essential Software in meinem Cubase 5 zum Laufen zu bekommen. Die Pads sind willkürlich verteilt.
    Mit dem PlugIn in irgend ner Spur im Projekt passt es zwar, doch lässt sich kein PlugIn "aufnehmen".
    Auch muss man jedes VST PlugIn durch die Essential Software (auch als PlugIn) betreiben...Einige PlugIns gehen bei mir jetzt garnicht über die MPC Element. Ärgerlich...

    Die Schutzhaube ist eine Klasse Idee, wäre da nicht der Umstand das Kabel jedes Mal auszustecken; für jemanden der seine Element eigentlich für den Schreibtisch gekauft hat bzw nicht mobilen Einsatz etwas umständlich; denn wenn schon ne Schützhülle dran ist kann man sie auch nutzen. Andernfalls hätte man sie weglassen können und das Gerät wäre im Betrieb noch flacher (worauf ich keinen Wert lege).
    Dies hätte man einfach so handhaben können dass man den USB Anschluss seitlich anbringt. Wieso denn auch nicht?!

    Weiter störend finde ich bisher dass der TAP Knopf der Element durchgehend leuchtet sobald das PlugIn oder Standalone von Essential offen ist.

    Man kann nur hoffen dass man die Element ohne die AKAI eigene Software betreiben kann.

  • Jan   10. Jan 2014   11:35 UhrAntworten

    Hi! Das Öffnen vom 32 Bit Plugin unter 1.5.1 hat bei mir ohne Probleme geklappt: Windows 7, x86 (32 Bit), Ableton Live 8.

    • Felix Baarß (delamar)   10. Jan 2014   11:48 UhrAntworten

      Servus Jan,

      hab den Testbericht entsprechend abgeändert - sorry, das Problem (Installation auf einem anderen Laufwerk als C:) hatten wir ja schon erfolgreich diagnostiziert. Hatte bisher hier im Stress vergessen, das nachzutragen. :( Danke also für die Erinnerung!

      Ich kann mich leider nicht mehr erinnern, ob ich damals schon die Version 1.5.1 oder noch die 1.5.0 hatte - ist das Problem mit dem Installationspfad nun gänzlich vom Tisch? Kannst Du das mal überprüfen?

      Gruß,
      Felix

  • Benjamin   26. Jan 2014   19:26 UhrAntworten

    Hallo,

    eine Frage, aus einem Youtube Review habe ich gehört das die Element die MPC Fly ablösen soll - allerdings habe ich bis jetzt nicht herausgefunden ob die MPC Element auch in Verbindung mit einem ipad und der iMPC funktioniert.

    weiß da jemand mehr?

  • Benjamin   27. Jan 2014   22:37 UhrAntworten

    Der Kundenservice AKAI weiß mehr,

    [...]
    ja, es funktioniert.
    Allerdings müssen Sie das Camera Connection Kit besitzen und den
    "Low-Power Mode" an der Element aktivieren.
    Diesen aktivieren Sie, in dem der Tap Tempo Button beim Einschalten
    gedrückt halten.

    Technical Support
    Akai Professional, Alesis, ▲lto Professional, ION Audio, M-Audio, Numark,
    Sonivox

  • moorkus   16. Nov 2014   23:42 UhrAntworten

    Hi, ich hoff hier liest noch jemand mit. In der Tat läßt sich am pad und eingebunden in cubase als VST klasse mit der essential jammen, aber halt nichts aufnehmen davon. Dies macht einen Mixdown unmöglich. ich hätte beim kauf der element nicht im traum gelaubt, dass ich damit unter cubase nur live jammen kann...

  • Gerd   25. Nov 2014   22:19 UhrAntworten

    Hallo,
    Ich habe die element seit gestern. (24.11.2014)
    wegen der Freischaltung der 64 und 32 Bit VST.
    Das ist immer noch so, dass die Software im Laufwerk C unter Steinberg installiert werden muss.

    Auch bei Reaper ist es nicht möglich, mit der MPC direkt aufzunehmen.
    Man kann allerdings im Projekt. Man muss die Drums in der Essential aufnehmen. Beim Rendern des gesamten Projekts werden die drums aus Essential dann aber mitgerendert.

    Besser wäre es, wenn das VST -wie andere VST auch- geladen und dann als Midi in den Track gespeichtert werden könnte.

    Aber ich bin noch am ausprobieren.

  • dirk   02. Feb 2015   01:59 UhrAntworten

    ist weder essentials, noch der treiber installiert wird dieser sogenannte controller nicht mal per usb mit strom versorgt und kann daher nicht mal schnell mit zur jam-session bei einem freund mitgenommen werden - ganz groß akai!

  • soundpack   20. Jun 2015   16:57 UhrAntworten

    kann die aiuch die ERASE ;MUTE, 16 LEVEL bei der impc und impoc pro steuern ?

Sag uns deine Meinung!

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