Spartipp: SPL Attacker bis zum 15. November gratis!
Zum einjährigen Jubiläum der “Analog Code“-Reihe von SPL stellt das Unternehmen den SPL Attacker noch bis zum 15. November kostenlos zur Verfügung. Das Plugin für Windows und Mac beruht auf dem Transient Designer und ist geeignet, Einschwingvorgänge (Attacks) pegelunabhängig zu verstärken. Greift zu, das Teil kostet normalerweise über 70 Euro!
Spartipp: SPL Attacker bis zum 15. November gratis!
Mit der Differential Envelope Technology wurde in Abgrenzung zu ähnlichen Plugins erstmals eine pegelunabhängige Methode eingesetzt. So kann mit dem Attacker jeder Einschwingvorgang eines Signalverlaufs verstärkt werden – egal, wie hoch der Pegel ist, laute und leise Signale werden gleichermaßen behandelt. Dieser neue Ansatz gestattet den vollkommenen Verzicht auf eine Threshold-Regelung (Einsatzschwellenpunkt). Weitere Regelparameter sind durch Ausrichtung am Eingangssignal musikalisch sinnvoll automatisiert.Üblicherweise zieht man Equalizer heran, um Instrumente in einer Mischung zu separieren. Dabei wird der tonale Aspekt berücksichtigt, aber nicht der zeitliche. Der Attacker eröffnet nun genau diese Dimension der Signalbearbeitung: indem die Einschwingvorgänge verstärkt werden, kann die gesamte Mischung transparenter klingen. Instrumente können mit geringeren Pegeln gemischt werden, ohne daß sie an Präsenz verlieren. Der Attacker verfügt über einen Ausgangspegelregler (Gain). Pegeländerungen, die durch Bearbeitungen hervorgerufen werden, können so ausgeglichen werden.
SPL Attacker kann über die folgenden Plugin-Schnittstellen betrieben werden: RTAS, VST und AU.
Achtung: Falls bei Euch das Autorisierungsfenster nicht erscheint, solltet Ihr den Tipp befolgen, den unser Leser Tom freundlicherweise in Erfahrung gebracht hat. → Hier klicken, um den Kommentar zu lesen.
SPL Attacker: Anwendungsbeispiele
Verstärkt den Attack einer Kick-Drum oder bearbeitet Loops um die Durchsetzungsfähigkeit und Präsenz in einer Mischung zu erhöhen. Ebenso könnt Ihr den scheinbaren Abstand zum Mikrofon mit dem Verändern der Attack-Werte variieren. Die Bearbeitung perkussiver Signale ist sicher die typischste Anwendung des Attackers, er ist aber keineswegs darauf beschränkt; auch bei Gitarren, Keyboard- und Sampler-Sounds lässt sich der Klang so verändern, daß sie einfach mehr “in your face” klingen und an Dynamik gewinnen, ohne den eigentlichen Klangcharakter zu verlieren.
SPL Attacker: Preis und Verfügbarkeit
SPL Attacker, das Plugin zur pegelunabhängigen Verstärkung von Einschwingvorgängen (Attacks) ist noch bis zum 15. November kostenlos auf der Webseite des Herstellers erhältlich.



15. Okt 2009 | 23:16 Uhr
Super, vielen Dank für den Tipp Felix.
Was ich aber nicht verstehe: In der Downloadanleitung steht, man müssen einen CR Code über “Authorize” generieren. Die Frage ist nur: Wo findet man das? Ich habe die AU Variante installiert und es kommt weder nach er Installation eine “Authorize” Frage, noch kann ich im Plugin etwas anklicken. Hast Du vielleicht einen Tipp? Vielen Dank!
Grüsse
Tom
15. Okt 2009 | 23:42 Uhr
Hallo Tom,
hast Du den iLok-Treiber mitinstalliert? Der ist notwendig, damit beim ersten Start des Plugins das Authorisierungsfenster angezeigt wird, von dem aus man dann die weiteren Schritte einleiten kann.
Weiß nicht, ob sich die VST-Version, die ich erfolgreich installiert habe, bei diesem Prozedere von der AU-Version unterscheidet … eigentlich sollten die Anweisungen auf der Downloadseite ja für alle gelten.
16. Okt 2009 | 00:07 Uhr
Hi Felix,
herzlichen Dank für Deine späte Antwort :-) An meinem Mac hängen bereits 2 iLoks dran und daher war die Option “Interlok” ausgegraut. Vielleicht kommt der Authorize-Dialog nur dann, wenn man keinen iLok angeschlossen hat? Die Jungs im KVR Forum haben offenbar das selbe Problem: Nur bei ein paar Leuten (VST unter Cubase) ist das Fenster angezeigt worden – unter Logic (und mit iLok angeschlossen), wohl bei niemandem. Seltsam… das sollte SPL mal irgendwie erklären.
Viele Grüsse & Danke nochmals
Tom
16. Okt 2009 | 14:54 Uhr
Hier hat der Challenge/Response für VST einwandfrei funktioniert.
16. Okt 2009 | 15:24 Uhr
Hallo zusammen,
so, nun kann ich “Entwarnung” geben. Es kann tatsächlich am Host liegen. Hier die Antwort des SPL Supports, der sofort und super-freundlich war:
—
Einige Host-Programme lassen die C/R-Autorisierung erst nach der Demo-Zeit zu (14 Tage).
Lösung:
Arbeite zunächst im Demo-Modus, bis wieder eine Autorisierungsfrage erscheint (entweder am nächsten Tag oder nach 14 Tagen, wenn die Demo-Zeit abgelaufen ist).
Hier kann die C/R-Autorisierung jetzt oder später vorgenommen werden:
Tipp:
Ändere das Datum des Rechners (14 Tage in die Zukunft), um die Autorisierungsfrage zu erzwingen und nimm die C/R-Autorisierung vor. Setze die Systemzeit dann aber wieder zurück ;-)
—
Ich hoffe sehr, diese Info hilft auch anderen Attacker Anwendern, bei denen nicht direkt eine Autorisierungsfrage erscheint.
Viele Grüsse
Tom
16. Okt 2009 | 15:38 Uhr
Super, herzlichen Dank für die Info, Tom! :) Genau diese Art von Feedback ist immer hochwillkommen. Ich habe mal im Artikel auf Deinen Kommentar verwiesen.
16. Okt 2009 | 20:33 Uhr
Nur falls wer den Link in diesem Beitrag nicht findet (so wie ich):
http://www.spl.info/software/d.....r4free.php
So, jetzt download und gucken wie das Teil arbeitet …
18. Okt 2009 | 10:35 Uhr
Hi!
Kennt jemand das Problem, dass der Sequencer (in meinem Fall “Reaper”) das Installierte Plug-In nicht erkennt und daher auch nicht einmal anzeigt?
Und wenn ja, was macht man dagegen?
Danke schon mal für eure Antworten =)
LG
Andi
18. Okt 2009 | 15:43 Uhr
Danke schön! Das Problem hat sich von selbst erledigt! ;-)
LG
Andi
18. Okt 2009 | 18:59 Uhr
Hi Andi,
kannst Du uns vielleicht noch sagen, was Du gemacht hast? Dann hilft das auch anderen Usern, die ähnliche Probleme haben…
Viele Grüße
Carlos
18. Okt 2009 | 20:18 Uhr
Lieber nicht (das würde ja meinen peinlich kleinen Fehler offenbaren) ;-)
Nein, Spaß beiseite, ich habe lediglich vergessen, nach der Installation die Plug-In Library nach neuer Software durchscannen zu lassen … =)
Ich hätte dem armen (von mir fäschlich beschuldigten) Sequencer ja nur eine Chance geben müssen ;-)
LG
Andi
23. Okt 2009 | 08:58 Uhr
Hi Jungs,
also in meinem Cubase wird das Teil auch gar nicht erkannt und auch nicht in der Library angezeigt. Er zeigt immer die Fehlermeldung, dass mein iLok Treiber nicht aktuell ist und ich diesen installieren muss. Jetzt meine Frage: Ich habe nur den Steinberg-dongle und den Propellerheads am Rechner und habe gar keine ILok. Würde es helfen, mal die Treiber, auch ohne iLok, zu installieren, oder ist das die Vorraussetzung das teil angeschlossen zu haben, um den Attacker zu benutzen?
LG
Maikl
23. Okt 2009 | 10:00 Uhr
Servus!
Also so wie ich das verstanden habe, musst du zwar (wie vom Installations-Assistenten vorgeschlagen) den iLok-Treiber installieren, dann aber bei der Registrierung die Option “Use my iLok smart key” deaktivieren, da sonst der Challange-Code nicht angenommen wird.
Ich habe es jedenfalls (nach Rescan der Library ;-) ) zum laufen gebracht. Ich hoffe, das dir das hilft.
LG
Andi
03. Nov 2009 | 22:18 Uhr
Weiß nicht, ob hier nochmal jemand rein schaut!? Nach einigem HickHack war es mir zunächst (unter Live 8) gelungen, den Response-Code erfolgreich einzugeben und den Attacker zum Laufen zu bewegen.
Dann hatte ich aber ein Problem mit Automap (Novation Remote SL), weil das Ding “vermutlich” die zusätzlich angelegte Automap-DLL ebenfalls freigeschaltet “sehen” wollte. Da Ableton Live beim Start gleich die Plugins ausliest, stürzte Live bei dem Vorgang offensichtlich ab: nichts war mehr zum Laufen zu bewegen. Selbst die Deinstallation von Attacker und Automap brachte Live nicht mehr zum Laufen.
Die Verwirrung war komplett, da nahezu zeitgleich ein Update für Live und ebenfalls für Automap vorlag; hatte letztlich zähneknirchend alles neu installiert – um sicher zu gehen, gleich auch nochmal Attacker – weil mir nicht wirklich klar war, was den ganzen Fuck verursacht hatte. Live ließ sich nur dadurch wieder ans Laufen bringen, indem nach der Deinstallation gleich die Benutzerdaten (unter Vista) mit entsorgt wurden und quasi sauber neu installiert wurde.
Als ich jedoch den SPL-Attacker neu installiert hatte, musste der erst wieder freigeschaltet werden – da funktionierte der Response-Code aber nicht mehr, was mich – wie Ihr Euch vermutlich vorstellen könnt – frustriert hat – selbst ein neu angeforderter Response-Code brachte keine Abhilfe. Kurzerhand kopierte ich die Attacker-Plugin-DLL wieder in den Plugin-Ordner, ohne diese jedoch zusätzlich in Automap zu aktivieren. Komischerweise funktionierte erstmal alles (bis auf die Automap-Funktion für das Plugin) – aber nur bis heute, denn heute ließ sich Live wieder nicht ans Laufen bringen. Ich musste die ganze Arie zwangsläufig wiederholen; nach der Neuinstallation von Live erschien beim ersten Start gleich wieder die Aufforderung, den Response-Code für den Attacker einzugeben, der – wie erwähnt – aber nicht mehr funktioniert.
Das Resümee: der SPL-Attacker ist zwar ein gutes und sinnvolles Plugin, hat mir aber ‘ne Menge unnötige Arbeit gemacht, ohne es jetzt überhaupt noch gebrauchen zu können. Mir ist zwar noch immer nicht wirklich klar, was da eigentlich passiert ist – die SPL-Aktion ist mittlerweile vorbei – aber der Verdacht bleibt, dass SPL das nicht wirklich auf die Reihe bekommen hat, das Plugin (ohne iLok) langfristig funktionsfähig zu gestalten!?
04. Nov 2009 | 07:31 Uhr
ui,
das kling nach ner Menge Arbeit für so ein kleines, nicht wirklich wichtiges Plugin.
Nach dem Tip vom Andi hats bei mir aber wunderbar funktioniert!
Vielen dank an dieser Stelle übrigens!
LG
Maikl
04. Nov 2009 | 08:27 Uhr
Was für ein Krampf. Die allenthalben gelobte Virtualisierung von Audio-Hardware (Instrumente, Effekte, etc.) macht nur die Schwächen der Laufumgebungen sichtbar. Wenn dann noch eine Phobie der Hersteller dazu kommt (iLok) wird das ganze noch während der Phase relativer Aktualität zu einem nahezu nicht mehr zu bewältigenden Verwaltungsaufwand. Was in 10 Jahren sein wird lässt sich leicht zusammenreimen: Chaos. Neue Betriebssystem erfordern neue Produktionsanwendungen/Hosts, die wiederum erfordern neue PlugIns. Wer glaubt den allen ernstes, dass sich dieser Attacker oder andere Software-Intrumente und -Effekte im November 2019 noch auf aktueller Hard/Software verwenden lassen wird? Ich frage mich wer so einen Schmarrn mit einem guten Mikrofon oder einer ordentlichen Gitarre akzeptieren würde.
Total Recall ist im Moment der einzige Vorteil, denn Rechnerbasierte Produktionsumgebungen bieten können. Ein teuer erkaufter Vorteil, finde ich. Meinen Hardware-Kompressor oder -Hall oder meine Hardware-Synths werden auch in 10 oder 20 Jahren noch arbeiten.
Und zwar ohne „Response-Code“ und dem ganzen Gefuddel und Gehuddel …
04. Nov 2009 | 08:33 Uhr
Nachtrag:
SPL-Attacker.
Geschenkt. Echt jetzt.
Manche Sachen sind halt geschenkt noch zu teuer.