Songwriting ist Therapie auf emotionaler Ebene

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Songwriting ist Therapie auf emotionaler Ebene

Für mich ist der schwierigste Part im Songwriting schon immer das Texten gewesen. Die Melodie ist bereits da oder sie kommt einfach von irgendwo und manifestiert sich von alleine. Aber der Text ist reine Arbeit – von der ersten Zeile an.

In meinem Fall mag das daran liegen, dass ich meinen persönlichen Editor nicht immer ausschalten kann und oftmals mit zu wenig Bauchgefühl an die Sache herangehe.

Songwriting ist auch deutlich einfacher, wenn man gerade eine emotionale Zeit durchmacht und sich seine Gefühle einfach von der Seele schreiben kann – oder manchmal auch schreiben muss.

Und da wären wir auch schon wieder beim Thema: Songwriting ist Therapie auf emotionaler Ebene.

Mehr zum Thema:
  


Lesermeinungen (7)

zu 'Songwriting ist Therapie auf emotionaler Ebene'

  • Atmosfear   21. Feb 2008   21:02 UhrAntworten

    Das kann ich nur vollkommen und ganz unterschreiben.Die besten Songs und Alben diser welt sind entstanden,als die jeweiligen Künstler in extremen Lebenssituationen gesteckt haben.Mir gehts da ganz genauso,ohne mich mit den grossen vergleichen zu wollen.Wenns ich emotional aufgwühlt bin,und es musikalisch rauslasse,passieren die tollsten Songs.Wenn ich ausgeglichen und zufrieden bin,kommt meistens
    langweilige und uninterressante Musik bei raus.
    Musik als Therapie,als Hörer,aber auch als Schaffender ist unschlagbar

    Amen :)

  • Atmosfear   21. Feb 2008   21:07 UhrAntworten

    Noch als kleiner Nachtrag: Wenn man ausgeglichen und "cool" ans produzieren geht,werde ich,merkwürdigerweise zu detaillverliebt.Nach dem Motto:ist der Bass-Sound der richtige,ist der hall ok,ist der Mix gut usw
    Wenn man aber aufgewühlt ist,zählt das rauslassen...jammen ohne auf den "richtigen" Sound zu achten,kein stundenlanges arrangieren,und trotzdem sind die ergebnisse authentischer,echter und kommen besser rüber

    Interessantes Thema

  • carlos (delamar)   22. Feb 2008   12:25 UhrAntworten

    Auf jeden Fall!

    Wenn man einmal das Produzieren angefangen hat, dann werden diese Details in der Musikproduktion und die Sounds plötzlich unheimlich wichtig und man vergisst dabei, dass die Entscheidung, ob es ein guter Song wird, an ganz anderer Stelle getroffen wird.

  • Stephan   29. Mai 2009   13:17 UhrAntworten

    Songwriting ist immer Arbeit. Ich schreibe pro Jahr bestimmt rund 70 bis 80 Songs, zumindest die Ideen dazu. Ferig werden dann in Summe vielleicht 20 bis 30. Davon überzeugen mich dann persönlich und dauerhaft vielleicht 2 bis 5. So sieht es aus. Zudem ist Songwriting ehrliches Handwerk. Zwar sind Stimmungen und Emotionen sehr wichtig aber die Kontinuität der Arbeit ist nicht zu unterschätzen und sollte stimmungsunabhängig erfolgen. Also sowohl bei Regen als auch bei Sonnenschein :-).
    Zum Thema Produzieren: erst muss der komplette Song stehen und auf Gitarre /Klavier und mit Stimme gut klingen, erst dann sollte man ans Produzieren gehen und Details ausarbeiten. Vieles geht dann schneller, fällt leichter und klingt natürlicher.

  • Friedel   23. Sep 2009   20:34 UhrAntworten

    Da bin ich nicht der Meinung - Songs machen ist schon eine Sache des Gefühls. Es bringt nichts sich zu sagen "So jetz nen schönen Kaffee gemacht; Studio is auch sauber - nu gehts los....G-Dur D-Dur a-moll lalala - alles kontinuihrlich super weil ich ja so viele songs mache - da kommt in erster hinsicht nur murks raus. In Hinsicht der Idee, welche den Ausschlag gibt, ist das Gefühl am wichtigsten...immer wenn man nich dran denkt, schwirrt der Hit im Gehirn. Hinsichtlich des Arrangierens stimmt es, dass ohne die Kontinuität auch die beste Idee nichts wird.

    FAZIT: ÜBEN Üben ÜBEN - von nichts kommt nichts.
    :)

  • Töff   18. Okt 2010   17:19 UhrAntworten

    das ist nicht unbedingt nötig. man muss nicht in einer emotionalen ebene stecken. ich glaub nicht das solche songs wie ,,Poker Face" oder ,,Tik Tok" durch gefühle entstanden sind...
    es stimmt schon mit gefühlen kann man gute songs schreiben... aber es ist nicht immer nötig!
    wie man auch zu ideen kommt ist z.B. viele andere songs hören und dann meditieren oder ganz ruhig im bett liegen und einfach was zusammen dichten.
    einfach drauflos singen!

  • Lilli   09. Mai 2016   19:03 UhrAntworten

    Ich habe meistens tausend Ideen und keine Melodie. Texte schreibe mache ich sehr oft weil mir eigentlich überall Ideen begegnen

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