Songwriting: Der Café-Trick

Vor einiger Zeit hat mir ein Bekannter einen sehr guten Tipp zum Thema Songwriting gegeben, der mir persönlich in einigen Fällen weitergeholfen hat und es verdient, hier einmal niedergeschrieben zu werden.

Songwriting: Der Café-Trick – Schreibblockade besiegen

Ich befand mich damals in einer Art Songwriting-Schreibblockade und kam einfach nicht mit dem Texten eines Songs weiter.

Große Teile des Chorus waren bereits fertig und eine Idee für die Strophen vorhanden. Aber jedes Mal, wenn ich mich hinsetzte und versuchte aus den Ideen einen echten Songtext zu machen, bekam ich nichts so richtig gebacken – oder zumindest wollten mir meine Zeilen nicht gefallen.

Schliesslich dauerte es auch nicht lange, bevor ich die Motivation und die Lust verlor.

Dieser Zustand dauerte leider ganze zwei Wochen an und als ich mein Problem mit dem Songwritring einem befreundeten Musiker erzählte, hatte er einen wertvollen Tipp für mich. Er sagte:

Nimm Dein Moleskine (Anm: das ist mein Notizblock / Ideensammler), einen Stift und geh damit in ein schönes Café in Deiner Stadt. Such Dir einen gemütlichen Tisch, bestell Dir einen Kaffee und geh nicht eher als der Text fertig ist.

Zunächst war ich ehrlich gesagt sehr skeptisch, Songwriting in einer lauten Umgebung mit so vielen externen Einflüssen kam mir seltsam vor, aber auf einen Versuch sollte es ankommen.

Und was soll ich sagen? Es funktionierte tatsächlich. Ich hatte mir fest vorgenommen, das Café erst dann zu verlassen wenn der Text fertig sei. Und irgendwie hat es mich derart beflügelt, dass ich in wenigen Stunden vollendete, was ich zuvor in Wochen nicht geschafft hatte.

Wenn Ihr mal in einer ähnlichen Songwriting-Schreibblockade stecken solltet, könnt Ihr Euch vielleicht an diesen Trick erinnern und es mal selbst antesten.

Mich würde mal zu diesem Thema interessieren:
Was macht Ihr, wenn ihr eine Schreibblockade habt?
Was macht Ihr, wenn Euch die Inspiration verlassen hat?
Was sind Eure persönlichen Tipps zum Songwriting?

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Lesermeinungen (42)

zu 'Songwriting: Der Café-Trick'

  • Chris
    22. Nov 2007 | 17:39 Uhr Antworten

    Die Idee mit dem Café funktioniert bei mir auch. Am besten klappt das, wenn man garantiert keine Bekannten treffen kann ;-) da ich aber inzwischen jemanden gefunden habe, der das Texten besser kann als ich…:)) was soll ich sagen.
    Manchmal ist es so, dass ich das Playback schon halbwegs fertig mache und dann mit dem Song im Ohr durch die Stadt latsche. Wenn ich mich am wenigsten drauf konzentriere habe ich auch schon so “Eingebungen” gehabt.

  • carlos (delamar)
    22. Nov 2007 | 22:24 Uhr Antworten

    Also ist Dein Trick jemanden zu kennen, der gut texten kann? :)

  • Alex
    23. Nov 2007 | 15:04 Uhr Antworten

    Den Trick mit dem Café muss ich mal ausprobieren.
    Was bei mir letztens geholfen hat, war Joggen gehen ohne Musik. Naja eher Rennen. Also man muss sich schon ein bischen quälen und sich selbst an die Grenze treiben. Wenn ich dann hoch auf den Berg lauf, die super Aussicht, und mein Kreislauf auf Hochtouren läuft, denke ich auf einmal über alles möglich nach und fange an mich in meine Gedanken hineinzuträumen woraus dann meine Texte entstehen.

  • carlos (delamar)
    23. Nov 2007 | 16:03 Uhr Antworten

    Beim Joggen bekomme ich auch regelmässig klasse Ideen. Es ist nur schwierig sie bis zum nächsten Schreibblock festzuhalten :)

  • Christoff
    24. Nov 2007 | 22:33 Uhr Antworten

    Meistens hilft es mir andere Musik zu hören, dann komme ich wieder auf neue Ideen.

  • Chris
    26. Nov 2007 | 10:05 Uhr Antworten

    @ carlos: ist doch der beste Trick, oder :-P

  • carlos (delamar)
    26. Nov 2007 | 21:40 Uhr Antworten

    Ja, klar… hehe, aber was, wenn man keinen kennt? :)

  • Sissa
    27. Dez 2007 | 02:54 Uhr Antworten

    Moin Leute !

    Das mit dem Caf’e werde ich auch ausprobieren. Ich habe bisher immer auf meiner Arbeit geschrieben, und öfter mal bissl stress mit meiner Chefin gehabt deswegen. Nun denn, zu Hause fallen mir nur Spasssongs ein. Auch das mit dem Unterwegs sein und mit den Text kenne ich. Ich habe zwar ein mp3player mit aufnahme. aber es sieht schon bissl doof aus, wenn ich aufeinmal in den reinspreche. Jedenfall wünsche Ich schöne xmas gehabt zu haben und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

  • Jonas
    08. Jan 2008 | 22:46 Uhr Antworten

    Hey tapfere Songwriters =)
    Das mit dem Cafe klingt nicht schlecht. Aber manchmal hat man einfach nicht die Zeit dazu. Ich habe die besten Einfälle immer des Abends oder sogar Nachts, wenn ich im Bett liege. Da bin ich total ungestöhrt und auf einmal fällt mir eine Melodie plus der Refrain ein oder so.

    Des weiteren habe ich noch die Erfahrung gemacht, das wenn ihr euch zu stark selber zwingt, gute Ideen zu haben, meistens garnichts bei rauskommt. Also schreibt lieber immer nur dann, wenn ihr dazu Lust habt, kreativ seid oder einfach mal was hinkritzeln…

    gruß, der JONNY

  • carlos (delamar)
    09. Jan 2008 | 16:22 Uhr Antworten

    Mir ging es nicht darum, sich selbst so richtig unter Druck zu setzen, sondern vielmehr um etwas aufgezwungene Disziplin.

    Bei mir scheint dieses einfach mal eben nur was hinkritzeln nämlich einfach zu selten.

    :)

  • Sissa
    09. Jan 2008 | 17:58 Uhr Antworten

    moinsen.

    ich habe das mit dem einfach hinkritzeln auch angefangen. einfach das was mir einfällt aufschreiben und nacher sotieren. außerdem lasse ich einen text ein paar tage liegen, bevor ich ihn mir noch mal annehme.

    lasst ihr eure texte auch erstmal ruhen ? :-)

  • carlos (delamar)
    11. Jan 2008 | 00:09 Uhr Antworten

    Ich lasse Texte gerne dann ruhen, wenn ich sie einigermaßen fertig habe. Nach einigen Tagen (oder Wochen) hat man eine ganz neue und vor allem frische Sicht der Dinge.

    Danach geht es an den Feinschliff.

  • Sissa
    12. Jan 2008 | 12:40 Uhr Antworten

    moinsen.

    @carlos… genau aus dem grund sollte man das so machen.
    So entdeckt man viel besser ungereimheiten oder/und sonstige mistakes.

    @all:
    Ob man auch andere Musiker seinen text bewerten lassen sollte, mag ich zu bezweifeln. gerade in der Hip Hop / Rap Szene kann das mega schief laufen.
    Oder wie seht ihr das ?

  • carlos (delamar)
    13. Jan 2008 | 23:46 Uhr Antworten

    Naja, in der HipHop-Szene wird zwar etwas mißgünstig auf die Konkurrenten geschaut, aber ich denke, man kann aus der Kritik von Fremden immer viel rausholen.

  • Yakuzero
    18. Jan 2008 | 23:23 Uhr Antworten

    Ich muss ganz ehrlich zugeben…wenn ich unter der Dusche steh, fällt mir am allermeisten ein.
    Und ja,da hab ich auch dieses Notitzblock-Problmen ;)

    Aber irgendwann fängt man dann von selbst an zu singen…ich weiß nicht was es ist…aber es ist guuuuut :D

    Manche singen Lieder,die sie in und auswendig kennen.
    Aber ihr als Songwriter wisst ja selbst, dass die besten Ideen einen manchmal einfach so überfällen :)

    lg

  • Sissa
    20. Jan 2008 | 03:50 Uhr Antworten

    @Yakuzero

    oh yeahhh. ich brauche nur eine melodie hören oder im kopf haben und schon gehts los. der text fließt nur so. aber meistens habe ich keine aufnahme/aufschreib möglichkeit zur hand.

    @all
    wenn mein kurzzeitgedächnis sich mal zum langzeitgedächnis umfunktionieren würde, hätte ich bessere texte ala fanta4, berlin rap oder sontige. Ab und zu drückt meine chefin auch mal ein auge oder beide zu.
    ein songwriter kann halt nicht anders. wenn mir was einfällt, schreibe ich es auf. auch wenn es nur “mist”, daraus kann man aber gute texte machen.

  • Czebo
    23. Feb 2008 | 19:02 Uhr Antworten

    Also ich hab die Ideen immer gehabt, wenn ich Zeitungen ausgetragen hab… stundenlange Spaziergänge und ettliche Gedanken, die sich nur um Melodien und Texte drehen.

    Den Job hab ich jetzt nichtmehr… jetzt fallen mir oft Sachen ein wenn ich im Bus oder Zug sitze oder so spazieren gehe!

    Das mit dem Cafè würd ich auch gern mal ausprobieren – aber ich könnte das nicht ohne meine Gitarre dabei zu haben – und dass würd bestimmt etwas schwierig ^^

    MfG, Czebo

  • carlos (delamar)
    25. Feb 2008 | 01:14 Uhr Antworten

    Das im Café ist ja hauptsächlich für das Texten gedacht. Dazu muss man natürlich die Melodie (inkl. Hebungen etc.) im Kopf haben.

  • Marv
    03. Jun 2008 | 17:38 Uhr Antworten

    Mir kommen beim Kippen Rauchen immer sehr geile ideen,
    spring dann immer zurück in mein Zimmer mit der Kippe
    und suche wie ein verrückter nen Blatt und kritzel es
    immer irgendwie auf. Am besten schreibe ich aber
    Texte am Computer, beim handschriftlichen schreiben
    hab ich ne “leichte” Blockade, am Rechner ist es für
    mich einfach viel leichter einen Text zu schreiben.
    Probiert dis doch auch mal aus….. ( probz, es is die
    geilste Seite die ich je gesehen habe!!! )

  • carlos (delamar)
    04. Jun 2008 | 00:25 Uhr Antworten

    Danke für das Lob.

    Der Vorgang des Suchens nach einem Blatt hat bei mir allerdings schon mehrfach dazu geführt, dass ich die Idee wieder vergessen habe…

  • Marv
    04. Jun 2008 | 19:54 Uhr Antworten

    Ja manchmal hab ich auch ne geile Line oder schon paar Zeilen, kannse aber nicht niederschreiben, weil wegen Arbeit… dann versuch ich sie auf keinen Fall zu vergessen, komme nach Hause und was ist los? Richtig, kann mich nich mehr daran erinnern…und irgendwann ( mit viel Glück ) komm ich wieder auf die erste Line, dann klappt der rest manchmal auch noch…. : )

  • Jemand den vermessene Kommentare stören
    27. Okt 2008 | 11:16 Uhr Antworten

    @Sissa:

    Erstens mal ist es absolut unpassend, sich selbst als “Songwriter” zu bezeichnen als jemand der Hiphop- oder Rap Musik macht. Das hat mit Songwriting absolut nichts zu tun.
    “Ein Songwriter kann halt nicht anders” das hört sich ganz schön vermessen an, erst recht für jemanden der “Musik” macht, die keine Melodie braucht.
    Ob du nun wirklich ein Songwriter bist oder nicht, konzentrier dich ein bißchen mehr auf die Arbeit und verärger deine Chefin nicht zu sehr, denn die Arbeit bringt dir Geld aufs Konto, bei Musik kann man das nie sagen. Es sei denn, du bist der Sissa der ein Video auf Sevenload hat, da kann ich dir ganz sicher sagen dass du nie Geld damit verdienen wirst.
    “auch wenn es nur “mist”, daraus kann man aber gute texte machen.” sagt eigentlich schon alles über dein Verständnis von Musik.

  • ken park
    27. Okt 2008 | 11:32 Uhr Antworten

    “Erstens mal ist es absolut unpassend, sich selbst als “Songwriter” zu bezeichnen als jemand der Hiphop- oder Rap Musik macht. Das hat mit Songwriting absolut nichts zu tun.”

    Das ist der größte Unsinn den ich je gelesen habe. Und ich sage das, ohne ein Hip Hopper zu sein oder Sissa zu decken. Diese Generalisierung ist unabhängig davon hirnlos.

    “hört sich ganz schön vermessen an, erst recht für jemanden der “Musik” macht, die keine Melodie braucht.”

    Nein, DAS ist der größte Unsinn den ich je gelesen habe. Wieso brauch man den für Hip Hop keine Melodie? Ich kenne eine Vielzahl von Musikern aus dem Hip Hop Umfeld oder zumindest mit dem Ursprung, die erstens ausgezeichnete Instrumentalisten und zweitens großartige Songwriter sind.
    Ich sage nicht dass es auch Gegenbeispiele in Form von “Künstlern” gibt, die plattes Sampleklauen betreiben und sich in keiner Weise mit der Kultur befassen, aber GENERELL kann man das nicht sagen.

    ““auch wenn es nur “mist”, daraus kann man aber gute texte machen.” sagt eigentlich schon alles über dein Verständnis von Musik.”

    Und dein gesamter Post genauso viel über deins: Undifferenziert, dogmatisch und oberflächlich.

  • carlos (delamar)
    27. Okt 2008 | 12:47 Uhr Antworten

    @Jemand…
    Bitte nicht persönlich werden, schön sachlich bleiben.

    Ein (guter) Songwriter macht sich genauso Gedanken über seine Texte und Lyrics wie auch der (gute) HipHop-MC über seine Raps. HipHop als nicht-kreatives Songwriting zu bezeichnen ist viel zu allgemein, da schliesse ich mich meinem Vorredner an.

  • fo-man-chen
    28. Okt 2008 | 19:17 Uhr Antworten

    klasse möglichkeit…mache ich ständig. im café hocken und songs schreiben.
    ich gehe auch gerne spazieren und da ich keinen mp3-player oder ähnliches muß der kopf herhalten und eigene eindrücke verarbeiten.
    die besten songs die ich geschrieben habe sind aber mehr aus dem bauch herraus entstanden und für gewöhnlich bei mir zu hause.am schreibtisch mit laptop gitarre und andeen klimmbimm.

  • Mikkki
    03. Dez 2008 | 12:40 Uhr Antworten

    Was macht man, wenn man aufm Dorf lebt? Hier gibt es keine Cafés ;)

    Ich halte das mit den Ideen etwas anders. Irgendjemand schrieb hier, es ist ihm komisch mitm Mp3-Player irgendwo zu stehen und da reinzusprechen.
    Finde ich nicht. Ich sitz auch im Zug oder Bus und sing dann gemütlich meine Linien und Texte meinem Mp3-player- oder wenn ich dabei hab Boss micro-br (super teil)- vor. Es ist als Songwriter doch unsere “Arbeit”. Börsenmakler telefonieren unterwegs lautstark, wir singen halt vor uns hin ;) Lass die Leute doch gucken, die meisten siehst du eh nie wieder.

    Im übrigen hab ich immer kleine Zettel und einen winzigen Bleistift im PORTMONAIE! (Vielleicht als Tipp am Rande zu verstehen) Das Portmonaie sollte ja jeder, wenn er unterwegs ist dabei haben. Kleine Bleistifte kann man sich wunderbar aus großen herstellen und Notizzettelchen findeste in jedem Schreibwarenladen.

    Sehr gut finde ich auch, wenn mir Freunde helfen. Nehmen wir an ihr habt einen Song weitestgehend fertig. nur mit 3-4 Versen seid ihr unzufrieden. “Testet” eure Freunde aus, inwiefern sie in der Lage sind konstruktive Ideen einzubringen. Schickt dazu die Texte und lasst entsprechende Verse RAUS. Nicht erst die “falsche” Idee präsentieren und wartet ab. Den ganzen “Urheberrechtsspaß” kann man unter Freunden auch anders handhaben. Zumindest kann ich das mit Meinen.
    Beste Grüße

  • Miguel
    07. Jan 2009 | 19:55 Uhr Antworten

    hallo also wenn ich eine schreib blockade habe setze mich in den stadt bus fahre als durch die gegend meist morgens wenn der bus noch leer ist nimm mir meine beats mit und höre sie in der endlosschleife schau aus dem fenster und alles was ich so sehe mir einfällt schreibe ich wie brain stroming in mein notizbuch dann spiele ich mit den wörtern und wenn mir ein parr zeilen einfallen schreibe ich sie ebenfalls auf und dann wenn ich wirklich kein begriff mehr zu blatt bekomme´oder keine lust mehr auf busfahren habe mach ich mich nachhause setze ich auf die couch und schreib mit den gesammelten begriffen drauf los hilft bei mir immer :)) ich hoffe euch auch propoierts mal ;) und noch ne frage die hier nicht hingehört aber ich brauch dringnt hilfe in cubase sx 3 wenn mir jemand helfen kann wäre nett danke :)

    Icq:481623721

    e-mail: bazukabeatz [Email-Adresse: bazukabeatz(at)gmx.de]

  • Carlos (delamar)
    08. Jan 2009 | 18:56 Uhr Antworten

    Letztlich frage ich mich immer wieder, ob eine Schreibblockade am Ende nur im eigenen Gehirn stattfindet und eine Art von Unlust oder fehlende Motivation bedeutet.

    Wie ich festgestellt habe, sorgen feste Termine sehr gut dafür, Songs zu schreiben. Aber das mag jeder anders sehen.

    Vielen Dank für Euren Input, da sind einige sehr interessante Sachen dabei, die ich mal versuchen werde!

  • Frat
    22. Feb 2009 | 19:17 Uhr Antworten

    Einfach schreiben! So sieht es nämlich aus.

  • marko
    17. Apr 2009 | 17:16 Uhr Antworten

    ich schreib meine kumpels per mail an, was ihnen zu meinem songthema einfällt.

    ich texte oft im auto..lass beats laufen etc und texte. wenn etwas passt, dann nehm ich mein handy und nutze den voicerecorder:-))

  • Stephan
    29. Mai 2009 | 13:24 Uhr Antworten

    Radfahren hilft auch. Dabei hatte ich schon viele gute Ideen.

    Ansonsten ist Termindruck natürlich sehr hilfreich bpsw. Auftritte oder gar ei Studiotermin. Die Café-Idee ist natürlich auch super.

    Ich habe oft zu einer Songidee, also Melodie und Harmonie, mehrere Textideen und kann mich dann gar nicht entscheiden. Kennt Ihr das???

    Das ist schwierig weil der Song dann kein exklusives Thema mehr hat un der Fokus verloren geht. Dann muss ich das Ding entweder erstmal liegen lassen oder hart durchgreifen und mich für ein Thema entscheiden.

    Ich habe übrigens ein ganz kleines digitales Diktiergerät. Günstig und einfach zu transportiren. Da es einen USB-ANschluss hat können die Daten auch einfach archiviert werden. Sehr empfehlenswert nachdem ich mich Jahrelang mit Kassetten-Diktiergeräten rumgeschlagen habe :-(

  • Freddy
    02. Jun 2009 | 03:44 Uhr Antworten

    Hey , also ich weiß nich , bei mir isses so , wenn ich gitarre spiel , dann fallen mir manchmal akkord folgen auf , die ziemlich gut klingen , dann denk ich mir ne melodie aus und währenddessen schießt mir nur des thema in den kopf , über was des lied gehen soll…dann setz ich mich meisten nachts mit meiner gitarre ins bett , blatt und stift dabei , weiß schon vor dem lied wie des heißen soll , und versuch des thema auszuformulieren…dabei lässt man einfach nur gedanken schweifen die über des thema gehen…was auch manchmal hilft , letztens hab ich ein lied über abschied geschrieben , da hab ich mir vorher im internet auf so ner zitate seite zitate über abschied durchgelesen um mir etwas kreativen anstoß zu geben ;) bei mir klappts bisher auch ohne cafe ;)

  • Stephka
    02. Jun 2009 | 19:18 Uhr Antworten

    Das mit dem Café hat bei mir auch schon geklappt, außer wenn zu laute Musik dort läuft.
    Gute Ideen kommen auch manchmal direkt nach dem Aufwachen morgens. Also einfach Block neben das Bett legen und direkt nach dem Aufwachen, 2-3 Minuten Notizen machen. Ist erstaunlich, was so herauskommen kann, wann die Gedanken noch ganz frisch von der Nacht sind:)

  • Carlos (delamar)
    06. Jun 2009 | 07:33 Uhr Antworten

    Sport ist definitiv auch ein genialer Ideengeber. Beim Joggen durch den Wald kommen mir auch immer wieder tolle Ideen. Das Problem hier ist, diese festzuhalten.

    Den Block am Bett habe ich übrigens auch, aber da kommt nur selten was rein – die Ideen nachts sind so schnell wieder vergessen, selbst wenn man ihretwegen aufwacht.

  • Jente
    24. Sep 2009 | 10:15 Uhr Antworten

    Hallo
    Ich habe meistens schon pre-Aufnahmen zu den Songs. Die packe ich auf meinen mp3 Player und höre es mir so lange an bis ich was brauchbares dazu habe – funktioniert eigentlich immer

  • TriB
    08. Dez 2009 | 00:33 Uhr Antworten

    Mein Geheimtipp sind Energie Drinks ;-)

  • Manuel
    08. Dez 2009 | 09:38 Uhr Antworten

    Bäh, Energy Drinks… ich kann dieses Zeug nicht mehr sehen, nachdem ich 1 Jahr lang eine Veranstaltungstour eines bekannten Energy Drink Herstellers mitgemacht habe. Da gibt es das Zeug nun mal umsonst ;-) Aber dann auch nix anderes….

  • Crass
    06. Feb 2011 | 14:44 Uhr Antworten

    Mir kommen die meisten Ideen im Unterricht. (Solange er langweilig ist, lass ich meine Gedanken schweifen, nehme nen Stift und schreib auf den Beat im Kopf :D) Oder wenn ich unterwegs bin, z.B. auf dem Weg zur Schule, in der Stadt oder auch ab und zu wenn ich morgens dusche. (Es ist jedoch sehr schwer unter der Dusche die Verse zu behalten bzw. aufzuschreiben ^^) Wenn das alles nichts hilft, treff ich mich mit Leuten wir unternehmen was draussen und dann nen Tag später oder so setz ich mich wieder vor den Text und schreibe weiter. Eine lange Schreibblockade hatte ich bis jetzt (zum Glück) noch nie.

  • Stefan
    01. Mai 2011 | 22:34 Uhr Antworten

    Ich habe schon sehr oft Schreibblockaden und mein tipp ist:” unternehmt was mit freunden (geht raus, ins Kino, fahrt in den Urlaub oder rede mit deinen freunden und frag sie nach Erlebnisse [die sie schön, schrecklich,ängstlich fanden)” und habt immer einen zettel und einen stift dabei das hat mir sehr oft geholfen in den Momenten wo ich z.b. mit freunden am see gesessen habe und ein schönen Abend hatten.

  • Stefan
    01. Mai 2011 | 22:35 Uhr Antworten

    :D

  • Anna
    22. Mai 2011 | 15:32 Uhr Antworten

    Schreibblockaden gibt’s doch sowieso nur im Kopf, bei mir funktioniert’s ausgezeichnet, seit mir ein befreundeter londoner Rapper, der durchschnittlich 15 Minuten (!) für einen neuen und richtig geistreichen Text braucht, gesagt hat: “THERE IS NO SUCH THING AS WRITER’S BLOCK!!!” Seither brauche ich selbst max. 1h für ganze Texte. Es ist einfach keine Hexerei.

    Weitere Tipps: auf öde Füllphrasen und -worte verzichten, nicht alles in you/do Reime quetschen – und gerne auch schräge Bilder verwenden. Dadurch entsteht Sog statt Druck – soll heißen, die ZuhörerInnen ruhig herausfordern, das macht es VIEL interessanter.
    Genug Wagemut haben, dem Lied mehrere Charaktereigenschaften zu geben – zB Charme, Verbissenheit, Fragilität, Sonnenscheinhumor, aber vor allem Selbstbewusstsein.
    Neue Dinge ausprobieren, weniger Angst haben, und -wichtig!- dafür sorgen, dass man sich in einer Wohnsituation widerfindet, die einen nicht ständig belastet.

    Zum Lesen: Otto Kruse: ‘Keine Angst vor dem leeren Blatt’. Victor L. Wooten: ‘The Music lesson’. David Bayles und Ted Orland: ‘Art & Fear’. (zT Pflichtlektüre an amerikanischen Kunstunis), Jimmy Webb: Tunesmith – inside the art of songwriting

    Und: wer auf Englisch schreibt, findet http://www.rhymezone.com evtl. hilfreich. Es ist keine Schande, das zu verwenden. 1. erweitert sich der Wortschatz, weil einiges hängen bleibt. 2. kann man endlich andere Reime finden, als die ewig ausgelutschten. 3. bringen einen die Reimmöglichkeiten auf weitere Bilder, die man einbinden kann.

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    [...] der Artikel, wie zum Beispiel auch Songwriting: Der Café-Trick oder auch Songwriting: Wie haltet Ihr Eure Ideen fest?, sind sehr gut von Euch aufgenommen worden [...]

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