Songanalyse: Lieblingsmensch [YouTube Pick des Tages]

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Namika live

Namika tummelt sich bereits seit mehreren Wochen in den Top 10 der deutschen Single Charts. | Foto: Benjamin Stollenberg, Hessische Staatskanzlei; CC BY-NC 2.0

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Klaus Kauker: Multitalent für Musik und Musikproduktion

Klaus Kauker ist gerade einmal 28 Jahre alt und bereits ein richtiger Alleskönner. Er ist nicht nur ein guter Sänger, Pianist, Schlagzeug- und Gitarrenspieler, sondern ebenfalls als Komponist, Produzent und Moderator tätig.

Klaus Kauker

Klaus Kauker studierte integrative Komposition an der Folkwang Universität und produzierte bereits für verschiedene YouTube Sternchen.

Anwendung finden seine Fähigkeiten in seinem YouTube Kanal „Musiktraining“. Hier analysiert er viele bekannte Popsongs und deckt schnell deren Stärken und Schwächen auf. Sogar ein Plagiat des, für seine charmante Art bekannten, alten Hasen Dieter Bohlen hat er in einem seiner Videos aufgedeckt. Außerdem gibt es Tutorials zum Nachspielen und jede Menge Tipps rund um Musiktheorie.

Lieblingsmensch – Namika: Die Songanalyse

Namika live

Namika tummelt sich bereits seit mehreren Wochen in den Top 10 der deutschen Single Charts. | Foto: Benjamin Stollenberg, Hessische Staatskanzlei; CC BY-NC 2.0

Jeder Radiosender für Populärmusik spielt den eingängigen Song seit Anfang August diesen Jahres rauf und runter. Und Du bekommst es nicht mehr aus deinem Kopf, sobald es einmal angespielt wurde – Lieblingsmensch von Namika.

Klaus Kauker, der in seinem Kanal regelmäßig Popsongs covert und in Logic aufnimmt, hat sich auch an diesem Titel versucht.

Er hört sich einen Song genau an und schafft es dem Original sehr nahe zu kommen, indem er Part für Part jede Stelle analysiert und zu durchdringen versucht.

Dabei schaut er genau auf das, was einen Song ausmacht: Von der Rhythmik, über die Komposition, die Arrangements und den Gesang, analysiert er auch den Text und kleine Details, die den Charakter eines bestimmten Songs bilden.

Natürlich deckt er auch bei Namikas Lieblingsmensch ein paar Details auf, die Du vielleicht nicht erwartet hättest. Daraus kannst Du dir einige Impulse für deine eigenen Produktionen mitnehmen.

Falls dir der YouTube Kanal „Musiktraining“ gefällt, kannst Du dir gleich ein paar ergänzende Videos zu Lieblingsmensch anschauen.

Namika – Lieblingsmensch – Klaus Kauker Cover
Namika – Lieblingsmensch – Gitarrentutorial

Möchtest Du gern öfter Songanalysen bei delamar sehen? Bei welchem Song würdest Du gerne mal hinter die Fassade schauen? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

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Lesermeinungen (4)

zu 'Songanalyse: Lieblingsmensch [YouTube Pick des Tages]'

  • Jo   24. Nov 2015   16:32 UhrAntworten

    Prinzipiell ein nettes Video. Was ich aber nicht verstehe ist das Herausstellen der unreinen Reime als "Alleinstellungsmerkmal". Ich habe mir gestern mal die Mühe gemacht und habe einiges an deutscher Popmusik der letzten Zeit angehört, von Juli und Silbermond über Philip Poisel bis hin zu Cassandra Steen und Max Herre... Sie alle nutzen diese unreinen Reime. Und der HipHop wäre ohne sie praktisch nicht existent. Außerdem denke ich nicht, dass dieses Detail den Song zum Ohrwurm gemacht hat, da wohl keiner der Radiozuhörer sich darüber den Kopf zerbrochen hat und durch die Kunst des "Endungen-Vernuschelns" reimt es sich dann schlussendlich doch. Von daher finde ich diesen Teil der Analyse ziemlich hanebüchen.

    • Tom   24. Nov 2015   19:33 UhrAntworten

      Ich glaub du hast ihn falsch verstanden. Er kritisiert nicht die unreinen Reime, sondern das sie die unreinen Reime nicht komplett durch gezogen hat im gesamten Song. Er kritisiert halt, das sie in der Strophe dann richtig reimt und auf einmal umschwenkt auf die unreinen Reime.

      Beides an sich finde ich völlig ok. Und wie du schon erwähnt hast, wie würde Hip Hop leben ohne dies? Es gibt sicher Texte wo sich alles reimt, aber das würde langweilig werden wenn es alle tun. Ich höre seit über 20 Jahren Hip Hop und ich denke wenn sich alles NUR reimen würde, dann OMG, würde ich das bestimmt nicht mehr hören.

      Der Track ist aber alles in allem ein sehr sehr schöner Song und 90% der Hörer interessiert es einen Scheiß wie die Reim-folge ist. Hauptsache er klingt gut. Sry für den Ausdruck, aber ist meine Meinung :D.

      greez t.

  • Alan   25. Nov 2015   11:20 UhrAntworten

    Songanalysen helfen ungemein in der autodidaktischen Ausbildung als Musiker.
    Strukturen wie Arrangements und Orchestrierungskomplexitäten auseinander zu nehmen und zu entschlüsseln sind sehr dienlich, auch sein eigene Arbeiten besser kennenzulernen, einzuschätzen und optimieren zu können, finde ich.
    Andererseits muss man auch nicht immer aus allem und jedem eine Wissenschaft machen, denn bei der nüchternen Meta-Analyse und Betrachtung von Ursache und Wirkung, könnte man auch schnell den wesentlichsten Aspekt der Musik aus den Augen, bzw. Ohren verlieren: den Hörgenuss.

  • Mario   27. Nov 2015   13:14 UhrAntworten

    Zuviel analysieren macht die Musik kaputt. Einfach mal Augen zu lassen und geniessen. :o)

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