Schreibblockade beim Songwriting: 11 garantierte Lösungen

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Schreibblockade beim Songwriting

Schreibblockade beim Songwriting überwinden: Mit diesen 11 Tipps gelingt es dir garantiert!

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Schreibblockade beim Songwriting?

Von Schreibblockaden betroffen sind zumeist Kreative, die regelmäßig neuen Output kreieren. Eines schönen Tages sitzen wir dann wie ausgelaugt vor einem leeren Blatt Papier (oder unserem Musikprogramm) und wissen nicht, woher wir neue Ideen nehmen sollen.

Diese 11 Tipps gegen eine Schreibblockade beim Songwriting haben mir schon geholfen und haben fast alle eines gemeinsam: Es geht darum, das Pferd auch mal andersherum aufzuzäumen – den kreativen Prozess aus einer neuen, frischen Perspektive zu sehen. Dann kommt die Inspiration zurück und die Ideen fließen wieder.

11 garantierte Lösungen, eine Schreibblockade zu überwinden

Schreibblockade beim Songwriting

Eine Schreibblockade beim Songwriting hat jeder einmal: Sogar die Profis. Wichtig ist nur zu wissen, wie man die Blockade überwinden kann.

1. Zu hohe Erwartungen beim Songwriting führen zu einer Schreibblockade

Nicht gerade selten sind hohe bzw. zu hohe Erwartungen an sich selbst. Der beste Song der Welt oder ein echter Hit muss es schon werden. Wer die Messlatte zu hoch setzt, findet sich schnell in einer Schreibblockade wieder. Was hilft?

Eine Neudefinition des Ziels! Einen guten, grandiosen, großartigen, traurigen, fröhlichen etc. Song / Artikel schreiben. Oder ein Ziel mit einem ganz anderen Bezug:

  • Eine Person als Ziel: Schreibe einen Song für deine Mutter
  • Die Zeit als Ziel: Schreibe einen Song in einer Stunde
  • Eine Stimmung als Ziel: Schreibe einen motivierenden Song, oder einen besonders liebevollen Song
  • Ein Idol als Ziel: Schreibe einen Song für dein Idol, den er fiktiv singen soll

Oder wenn mal gar nichts geht, einfach den schlechtesten Song der Welt schreiben!

2. Sich selbst richtig motivieren

Motivationsexperten raten dazu, große Ziele in kleinere Milestones aufzuteilen, die einfacher und vor allem schneller zu erreichen sind. Vielleicht klappt es ja für dich, den Song in mehrere Teile zu zerlegen, die einzeln abgearbeitet werden können.
Beim Songwriting könnten die Milestones so aussehen:

  • Strophe
  • Chorus
  • Bridge
  • Melodie
  • Nur der Text
  • Bass, Gitarre, etc.

3. Songwriting ist keine Herausforderung mehr?

Wer regelmäßig eine bestimmte Tätigkeit ausführt, wird irgendwann ein Routinier. Routine ist gut, aber durch die fehlende Herausforderung auch sehr langweilig – so kann es also schnell zu einer Schreibblockade beim Songwriting kommen. Warum also nicht einen Song aus einem anderen Genre schreiben? Oder wenn Du normalerweise mit der Melodie beginnst: Warum nicht mal zur Abwechslung mit dem Text anfangen?

4. Die Voraussetzungen ändern

Als ich noch seinerzeit Musik mit einer Soundblaster AWE32 mit 512KB Ram für Samples produzierte, musste ich notgedrungen sehr kreativ mit dem Musikequipment umgehen. Not macht erfinderisch sagt der Volksmund und dieser Effekt kann ebenfalls helfen, eine Schreibblockade zu lösen. Nutze weniger Equipment, schlechteres Equipment oder limitiere deine Möglichkeiten in andere Art und Weise, um deiner Kreativität auf die Sprünge zu helfen.

5. Ein Ziel vor Augen

Wer nicht weiss, wohin die Reise geht, wird nie ankommen. Deswegen ist es hilfreich, im Vorfeld ein Ziel oder Absicht festzulegen. Zwei Beispiele: Stell dir vor, Du wärst beauftragt worden, den Titelsong zum letzten Film, den Du gesehen hast, zu schreiben. Oder Du schreibst einen Song für die Hochzeit deines besten Freundes. Lies dir hierzu doch noch mal den ersten Punkt durch.

6. Tapetenwechsel

Der quadratische Blick auf den Computerbildschirm muss nicht immer das inspirierende Element sein. Ein einfacher Tapetenwechsel kann bereits dabei helfen, Schreibblockaden zu überwinden. Mach einen Spaziergang und schau dir die Schönheit der Natur an. Oder wende den Café- Trick an:

Nimm Dein Moleskine (Anm: das ist mein Notizblock / Ideensammler), einen Stift und geh damit in ein schönes Café in deiner Stadt. Such Dir einen gemütlichen Tisch, bestell dir einen Kaffee und geh nicht bevor der Text fertig ist.

Zunächst war ich ehrlich gesagt sehr skeptisch, Songwriting in einer lauten Umgebung mit so vielen externen Einflüssen kam mir seltsam vor, aber auf einen Versuch sollte es ankommen.

Und was soll ich sagen? Es funktionierte tatsächlich. Ich hatte mir fest vorgenommen, das Café erst dann zu verlassen wenn der Text fertig sei. Und irgendwie hat es mich derart beflügelt, dass ich in wenigen Stunden vollendete, was ich zuvor in Wochen nicht geschafft hatte.

7. Experimentierfreude

Grund für eine Schreibblockade ist oft genug der innere Lektor, der alle Ideen im Ansatz verwirft. Warum also nicht einfach mal loslegen und gar nicht erst evaluieren, was da genau passiert. Einfach das Instrument einstöpseln und dich selbst aufnehmen. Zu einem späteren Zeitpunkt oder wenn Du in einer anderen Stimmung bist, wirst Du vielleicht das Riff des Jahrhunderts oder eine fantastische musikalische Phrase heraushören, die anders klingt als beim Spielen.

Das gleiche gilt auch für deinen Songtext. Statt die Worte gleich korrekt aneinander zu reihen, kann es helfen einfach los zu schreiben und erst im Nachgang den Feinschliff vorzunehmen. Die ersten Geistesblitze helfen meist schon aus, um einen Songtext komplett fertig zu schreiben. Nimm dir einfach vor, den Stift nicht mehr abzusetzen.

8. Kreativitätskiller ausschalten

Die schlechte Nachricht: Kreativitätskiller können zu Schreibblockaden führen. Die gute Nachricht: Kreativitätskiller kann man oftmals ausschalten. Der Instant Messenger muss nicht ständig an sein, das Telefon darfst Du ruhig auch mal ausschalten, die Emails können warten und der Fernseher verdammt uns alle sowieso zur Passivität.

9. Musik hören

Wer ein Instrument spielt, weiß: Warmspielen ist wichtig, um die vollen 100% abrufen zu können. Warum sollte es also beim Songs schreiben und komponieren anders sein? Wie wäre es mit Musik hören, die Du sonst nicht hören würdest? Musik aus anderen Kulturen oder andere Musikstile, bei denen Du neue Techniken, Harmonien, Arrangements oder sonstige Ideen lernen kannst.

10. Kreativitätstechniken ausprobieren

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Kreativitätstechniken, die alle dabei helfen können, die Schreibblockade zu überwinden. Hier einige, nach denen Du mal recherchieren kannst: Brainstorming, Rollenspiel, Mindmapping, Brainwriting oder Synektik.

11. Pause machen

Wenn kein dringender Termin vorliegt, dann hilft es oftmals einen Kaffee zu trinken, einen Snack zu essen oder einfach die Arbeit liegen zu lassen. Regelmäßige Pausen fördern die Effektivität deiner Arbeit und damit den Output. Anders gesprochen: Wer regelmäßige Pausen macht wird kreativer und effektiver.

Hilf anderen, ihre Schreibblockade zu überwinden!

Ich wünsche dir, dass Du nie an einer Schreibhemmung leiden musst. Und wenn doch, dann helfen dir diese 11 Tipps hoffentlich dabei, deine Schreibblockade zu überwinden. Wahrscheinlich kannst Du mit einigen dieser Tipps nichts anfangen – das ist okay. Aber wenn Du sowieso nichts zustande bekommst und immer noch nicht weißt, wie Du ein leeres Blatt Papier füllen sollst: Warum nicht einfach alle 11 Tipps ausprobieren und schauen, was dabei herauskommt?

Wenn Du eigene Techniken entwickelt hast, um eine Schreibblockade beim Songwriting zu überwinden, dann schreib uns doch einen Kommentar mit deinen persönlichen Tipps und Erfahrungen! Vielleicht kannst Du damit ja auch anderen Musikern beim überwinden ihrer Schreibblockade helfen.

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Lesermeinungen (56)

zu 'Schreibblockade beim Songwriting: 11 garantierte Lösungen'

  • Chris   22. Nov 2007   17:39 UhrAntworten

    Die Idee mit dem Café funktioniert bei mir auch. Am besten klappt das, wenn man garantiert keine Bekannten treffen kann ;-) da ich aber inzwischen jemanden gefunden habe, der das Texten besser kann als ich...:)) was soll ich sagen.
    Manchmal ist es so, dass ich das Playback schon halbwegs fertig mache und dann mit dem Song im Ohr durch die Stadt latsche. Wenn ich mich am wenigsten drauf konzentriere habe ich auch schon so "Eingebungen" gehabt.

  • carlos (delamar)   22. Nov 2007   22:24 UhrAntworten

    Also ist Dein Trick jemanden zu kennen, der gut texten kann? :)

  • Alex   23. Nov 2007   15:04 UhrAntworten

    Den Trick mit dem Café muss ich mal ausprobieren.
    Was bei mir letztens geholfen hat, war Joggen gehen ohne Musik. Naja eher Rennen. Also man muss sich schon ein bischen quälen und sich selbst an die Grenze treiben. Wenn ich dann hoch auf den Berg lauf, die super Aussicht, und mein Kreislauf auf Hochtouren läuft, denke ich auf einmal über alles möglich nach und fange an mich in meine Gedanken hineinzuträumen woraus dann meine Texte entstehen.

  • carlos (delamar)   23. Nov 2007   16:03 UhrAntworten

    Beim Joggen bekomme ich auch regelmässig klasse Ideen. Es ist nur schwierig sie bis zum nächsten Schreibblock festzuhalten :)

  • Christoff   24. Nov 2007   22:33 UhrAntworten

    Meistens hilft es mir andere Musik zu hören, dann komme ich wieder auf neue Ideen.

  • Chris   26. Nov 2007   10:05 UhrAntworten

    @ carlos: ist doch der beste Trick, oder :-P

  • carlos (delamar)   26. Nov 2007   21:40 UhrAntworten

    Ja, klar... hehe, aber was, wenn man keinen kennt? :)

  • Sissa   27. Dez 2007   02:54 UhrAntworten

    Moin Leute !

    Das mit dem Caf'e werde ich auch ausprobieren. Ich habe bisher immer auf meiner Arbeit geschrieben, und öfter mal bissl stress mit meiner Chefin gehabt deswegen. Nun denn, zu Hause fallen mir nur Spasssongs ein. Auch das mit dem Unterwegs sein und mit den Text kenne ich. Ich habe zwar ein mp3player mit aufnahme. aber es sieht schon bissl doof aus, wenn ich aufeinmal in den reinspreche. Jedenfall wünsche Ich schöne xmas gehabt zu haben und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

  • Jonas   08. Jan 2008   22:46 UhrAntworten

    Hey tapfere Songwriters =)
    Das mit dem Cafe klingt nicht schlecht. Aber manchmal hat man einfach nicht die Zeit dazu. Ich habe die besten Einfälle immer des Abends oder sogar Nachts, wenn ich im Bett liege. Da bin ich total ungestöhrt und auf einmal fällt mir eine Melodie plus der Refrain ein oder so.

    Des weiteren habe ich noch die Erfahrung gemacht, das wenn ihr euch zu stark selber zwingt, gute Ideen zu haben, meistens garnichts bei rauskommt. Also schreibt lieber immer nur dann, wenn ihr dazu Lust habt, kreativ seid oder einfach mal was hinkritzeln...

    gruß, der JONNY

  • carlos (delamar)   09. Jan 2008   16:22 UhrAntworten

    Mir ging es nicht darum, sich selbst so richtig unter Druck zu setzen, sondern vielmehr um etwas aufgezwungene Disziplin.

    Bei mir scheint dieses einfach mal eben nur was hinkritzeln nämlich einfach zu selten.

    :)

  • Sissa   09. Jan 2008   17:58 UhrAntworten

    moinsen.

    ich habe das mit dem einfach hinkritzeln auch angefangen. einfach das was mir einfällt aufschreiben und nacher sotieren. außerdem lasse ich einen text ein paar tage liegen, bevor ich ihn mir noch mal annehme.

    lasst ihr eure texte auch erstmal ruhen ? :-)

  • carlos (delamar)   11. Jan 2008   00:09 UhrAntworten

    Ich lasse Texte gerne dann ruhen, wenn ich sie einigermaßen fertig habe. Nach einigen Tagen (oder Wochen) hat man eine ganz neue und vor allem frische Sicht der Dinge.

    Danach geht es an den Feinschliff.

  • Sissa   12. Jan 2008   12:40 UhrAntworten

    moinsen.

    @carlos... genau aus dem grund sollte man das so machen.
    So entdeckt man viel besser ungereimheiten oder/und sonstige mistakes.

    @all:
    Ob man auch andere Musiker seinen text bewerten lassen sollte, mag ich zu bezweifeln. gerade in der Hip Hop / Rap Szene kann das mega schief laufen.
    Oder wie seht ihr das ?

  • carlos (delamar)   13. Jan 2008   23:46 UhrAntworten

    Naja, in der HipHop-Szene wird zwar etwas mißgünstig auf die Konkurrenten geschaut, aber ich denke, man kann aus der Kritik von Fremden immer viel rausholen.

  • Yakuzero   18. Jan 2008   23:23 UhrAntworten

    Ich muss ganz ehrlich zugeben...wenn ich unter der Dusche steh, fällt mir am allermeisten ein.
    Und ja,da hab ich auch dieses Notitzblock-Problmen ;)

    Aber irgendwann fängt man dann von selbst an zu singen...ich weiß nicht was es ist...aber es ist guuuuut :D

    Manche singen Lieder,die sie in und auswendig kennen.
    Aber ihr als Songwriter wisst ja selbst, dass die besten Ideen einen manchmal einfach so überfällen :)

    lg

  • Sissa   20. Jan 2008   03:50 UhrAntworten

    @Yakuzero

    oh yeahhh. ich brauche nur eine melodie hören oder im kopf haben und schon gehts los. der text fließt nur so. aber meistens habe ich keine aufnahme/aufschreib möglichkeit zur hand.

    @all
    wenn mein kurzzeitgedächnis sich mal zum langzeitgedächnis umfunktionieren würde, hätte ich bessere texte ala fanta4, berlin rap oder sontige. Ab und zu drückt meine chefin auch mal ein auge oder beide zu.
    ein songwriter kann halt nicht anders. wenn mir was einfällt, schreibe ich es auf. auch wenn es nur "mist", daraus kann man aber gute texte machen.

  • Czebo   23. Feb 2008   19:02 UhrAntworten

    Also ich hab die Ideen immer gehabt, wenn ich Zeitungen ausgetragen hab... stundenlange Spaziergänge und ettliche Gedanken, die sich nur um Melodien und Texte drehen.

    Den Job hab ich jetzt nichtmehr... jetzt fallen mir oft Sachen ein wenn ich im Bus oder Zug sitze oder so spazieren gehe!

    Das mit dem Cafè würd ich auch gern mal ausprobieren - aber ich könnte das nicht ohne meine Gitarre dabei zu haben - und dass würd bestimmt etwas schwierig ^^

    MfG, Czebo

  • carlos (delamar)   25. Feb 2008   01:14 UhrAntworten

    Das im Café ist ja hauptsächlich für das Texten gedacht. Dazu muss man natürlich die Melodie (inkl. Hebungen etc.) im Kopf haben.

  • Marv   03. Jun 2008   17:38 UhrAntworten

    Mir kommen beim Kippen Rauchen immer sehr geile ideen,
    spring dann immer zurück in mein Zimmer mit der Kippe
    und suche wie ein verrückter nen Blatt und kritzel es
    immer irgendwie auf. Am besten schreibe ich aber
    Texte am Computer, beim handschriftlichen schreiben
    hab ich ne "leichte" Blockade, am Rechner ist es für
    mich einfach viel leichter einen Text zu schreiben.
    Probiert dis doch auch mal aus..... ( probz, es is die
    geilste Seite die ich je gesehen habe!!! )

  • carlos (delamar)   04. Jun 2008   00:25 UhrAntworten

    Danke für das Lob.

    Der Vorgang des Suchens nach einem Blatt hat bei mir allerdings schon mehrfach dazu geführt, dass ich die Idee wieder vergessen habe...

  • Marv   04. Jun 2008   19:54 UhrAntworten

    Ja manchmal hab ich auch ne geile Line oder schon paar Zeilen, kannse aber nicht niederschreiben, weil wegen Arbeit... dann versuch ich sie auf keinen Fall zu vergessen, komme nach Hause und was ist los? Richtig, kann mich nich mehr daran erinnern...und irgendwann ( mit viel Glück ) komm ich wieder auf die erste Line, dann klappt der rest manchmal auch noch.... : )

  • Jemand den vermessene Kommentare stören   27. Okt 2008   11:16 UhrAntworten

    @Sissa:

    Erstens mal ist es absolut unpassend, sich selbst als "Songwriter" zu bezeichnen als jemand der Hiphop- oder Rap Musik macht. Das hat mit Songwriting absolut nichts zu tun.
    "Ein Songwriter kann halt nicht anders" das hört sich ganz schön vermessen an, erst recht für jemanden der "Musik" macht, die keine Melodie braucht.
    Ob du nun wirklich ein Songwriter bist oder nicht, konzentrier dich ein bißchen mehr auf die Arbeit und verärger deine Chefin nicht zu sehr, denn die Arbeit bringt dir Geld aufs Konto, bei Musik kann man das nie sagen. Es sei denn, du bist der Sissa der ein Video auf Sevenload hat, da kann ich dir ganz sicher sagen dass du nie Geld damit verdienen wirst.
    "auch wenn es nur “mist”, daraus kann man aber gute texte machen." sagt eigentlich schon alles über dein Verständnis von Musik.

  • ken park   27. Okt 2008   11:32 UhrAntworten

    "Erstens mal ist es absolut unpassend, sich selbst als “Songwriter” zu bezeichnen als jemand der Hiphop- oder Rap Musik macht. Das hat mit Songwriting absolut nichts zu tun."

    Das ist der größte Unsinn den ich je gelesen habe. Und ich sage das, ohne ein Hip Hopper zu sein oder Sissa zu decken. Diese Generalisierung ist unabhängig davon hirnlos.

    "hört sich ganz schön vermessen an, erst recht für jemanden der “Musik” macht, die keine Melodie braucht."

    Nein, DAS ist der größte Unsinn den ich je gelesen habe. Wieso brauch man den für Hip Hop keine Melodie? Ich kenne eine Vielzahl von Musikern aus dem Hip Hop Umfeld oder zumindest mit dem Ursprung, die erstens ausgezeichnete Instrumentalisten und zweitens großartige Songwriter sind.
    Ich sage nicht dass es auch Gegenbeispiele in Form von "Künstlern" gibt, die plattes Sampleklauen betreiben und sich in keiner Weise mit der Kultur befassen, aber GENERELL kann man das nicht sagen.

    "“auch wenn es nur “mist”, daraus kann man aber gute texte machen.” sagt eigentlich schon alles über dein Verständnis von Musik."

    Und dein gesamter Post genauso viel über deins: Undifferenziert, dogmatisch und oberflächlich.

  • carlos (delamar)   27. Okt 2008   12:47 UhrAntworten

    @Jemand...
    Bitte nicht persönlich werden, schön sachlich bleiben.

    Ein (guter) Songwriter macht sich genauso Gedanken über seine Texte und Lyrics wie auch der (gute) HipHop-MC über seine Raps. HipHop als nicht-kreatives Songwriting zu bezeichnen ist viel zu allgemein, da schliesse ich mich meinem Vorredner an.

  • fo-man-chen   28. Okt 2008   19:17 UhrAntworten

    klasse möglichkeit...mache ich ständig. im café hocken und songs schreiben.
    ich gehe auch gerne spazieren und da ich keinen mp3-player oder ähnliches muß der kopf herhalten und eigene eindrücke verarbeiten.
    die besten songs die ich geschrieben habe sind aber mehr aus dem bauch herraus entstanden und für gewöhnlich bei mir zu hause.am schreibtisch mit laptop gitarre und andeen klimmbimm.

  • Mikkki   03. Dez 2008   12:40 UhrAntworten

    Was macht man, wenn man aufm Dorf lebt? Hier gibt es keine Cafés ;)

    Ich halte das mit den Ideen etwas anders. Irgendjemand schrieb hier, es ist ihm komisch mitm Mp3-Player irgendwo zu stehen und da reinzusprechen.
    Finde ich nicht. Ich sitz auch im Zug oder Bus und sing dann gemütlich meine Linien und Texte meinem Mp3-player- oder wenn ich dabei hab Boss micro-br (super teil)- vor. Es ist als Songwriter doch unsere "Arbeit". Börsenmakler telefonieren unterwegs lautstark, wir singen halt vor uns hin ;) Lass die Leute doch gucken, die meisten siehst du eh nie wieder.

    Im übrigen hab ich immer kleine Zettel und einen winzigen Bleistift im PORTMONAIE! (Vielleicht als Tipp am Rande zu verstehen) Das Portmonaie sollte ja jeder, wenn er unterwegs ist dabei haben. Kleine Bleistifte kann man sich wunderbar aus großen herstellen und Notizzettelchen findeste in jedem Schreibwarenladen.

    Sehr gut finde ich auch, wenn mir Freunde helfen. Nehmen wir an ihr habt einen Song weitestgehend fertig. nur mit 3-4 Versen seid ihr unzufrieden. "Testet" eure Freunde aus, inwiefern sie in der Lage sind konstruktive Ideen einzubringen. Schickt dazu die Texte und lasst entsprechende Verse RAUS. Nicht erst die "falsche" Idee präsentieren und wartet ab. Den ganzen "Urheberrechtsspaß" kann man unter Freunden auch anders handhaben. Zumindest kann ich das mit Meinen.
    Beste Grüße

  • Miguel   07. Jan 2009   19:55 UhrAntworten

    hallo also wenn ich eine schreib blockade habe setze mich in den stadt bus fahre als durch die gegend meist morgens wenn der bus noch leer ist nimm mir meine beats mit und höre sie in der endlosschleife schau aus dem fenster und alles was ich so sehe mir einfällt schreibe ich wie brain stroming in mein notizbuch dann spiele ich mit den wörtern und wenn mir ein parr zeilen einfallen schreibe ich sie ebenfalls auf und dann wenn ich wirklich kein begriff mehr zu blatt bekomme´oder keine lust mehr auf busfahren habe mach ich mich nachhause setze ich auf die couch und schreib mit den gesammelten begriffen drauf los hilft bei mir immer :)) ich hoffe euch auch propoierts mal ;) und noch ne frage die hier nicht hingehört aber ich brauch dringnt hilfe in cubase sx 3 wenn mir jemand helfen kann wäre nett danke :)

    Icq:481623721

    e-mail: bazukabeatz@gmx.de

  • Carlos (delamar)   08. Jan 2009   18:56 UhrAntworten

    Letztlich frage ich mich immer wieder, ob eine Schreibblockade am Ende nur im eigenen Gehirn stattfindet und eine Art von Unlust oder fehlende Motivation bedeutet.

    Wie ich festgestellt habe, sorgen feste Termine sehr gut dafür, Songs zu schreiben. Aber das mag jeder anders sehen.

    Vielen Dank für Euren Input, da sind einige sehr interessante Sachen dabei, die ich mal versuchen werde!

  • Frat   22. Feb 2009   19:17 UhrAntworten

    Einfach schreiben! So sieht es nämlich aus.

  • marko   17. Apr 2009   17:16 UhrAntworten

    ich schreib meine kumpels per mail an, was ihnen zu meinem songthema einfällt.

    ich texte oft im auto..lass beats laufen etc und texte. wenn etwas passt, dann nehm ich mein handy und nutze den voicerecorder:-))

  • Stephan   29. Mai 2009   13:24 UhrAntworten

    Radfahren hilft auch. Dabei hatte ich schon viele gute Ideen.

    Ansonsten ist Termindruck natürlich sehr hilfreich bpsw. Auftritte oder gar ei Studiotermin. Die Café-Idee ist natürlich auch super.

    Ich habe oft zu einer Songidee, also Melodie und Harmonie, mehrere Textideen und kann mich dann gar nicht entscheiden. Kennt Ihr das???

    Das ist schwierig weil der Song dann kein exklusives Thema mehr hat un der Fokus verloren geht. Dann muss ich das Ding entweder erstmal liegen lassen oder hart durchgreifen und mich für ein Thema entscheiden.

    Ich habe übrigens ein ganz kleines digitales Diktiergerät. Günstig und einfach zu transportiren. Da es einen USB-ANschluss hat können die Daten auch einfach archiviert werden. Sehr empfehlenswert nachdem ich mich Jahrelang mit Kassetten-Diktiergeräten rumgeschlagen habe :-(

  • Freddy   02. Jun 2009   03:44 UhrAntworten

    Hey , also ich weiß nich , bei mir isses so , wenn ich gitarre spiel , dann fallen mir manchmal akkord folgen auf , die ziemlich gut klingen , dann denk ich mir ne melodie aus und währenddessen schießt mir nur des thema in den kopf , über was des lied gehen soll...dann setz ich mich meisten nachts mit meiner gitarre ins bett , blatt und stift dabei , weiß schon vor dem lied wie des heißen soll , und versuch des thema auszuformulieren...dabei lässt man einfach nur gedanken schweifen die über des thema gehen...was auch manchmal hilft , letztens hab ich ein lied über abschied geschrieben , da hab ich mir vorher im internet auf so ner zitate seite zitate über abschied durchgelesen um mir etwas kreativen anstoß zu geben ;) bei mir klappts bisher auch ohne cafe ;)

  • Stephka   02. Jun 2009   19:18 UhrAntworten

    Das mit dem Café hat bei mir auch schon geklappt, außer wenn zu laute Musik dort läuft.
    Gute Ideen kommen auch manchmal direkt nach dem Aufwachen morgens. Also einfach Block neben das Bett legen und direkt nach dem Aufwachen, 2-3 Minuten Notizen machen. Ist erstaunlich, was so herauskommen kann, wann die Gedanken noch ganz frisch von der Nacht sind:)

  • Carlos (delamar)   06. Jun 2009   07:33 UhrAntworten

    Sport ist definitiv auch ein genialer Ideengeber. Beim Joggen durch den Wald kommen mir auch immer wieder tolle Ideen. Das Problem hier ist, diese festzuhalten.

    Den Block am Bett habe ich übrigens auch, aber da kommt nur selten was rein - die Ideen nachts sind so schnell wieder vergessen, selbst wenn man ihretwegen aufwacht.

  • Jente   24. Sep 2009   10:15 UhrAntworten

    Hallo
    Ich habe meistens schon pre-Aufnahmen zu den Songs. Die packe ich auf meinen mp3 Player und höre es mir so lange an bis ich was brauchbares dazu habe - funktioniert eigentlich immer

  • TriB   08. Dez 2009   00:33 UhrAntworten

    Mein Geheimtipp sind Energie Drinks ;-)

  • Manuel   08. Dez 2009   09:38 UhrAntworten

    Bäh, Energy Drinks... ich kann dieses Zeug nicht mehr sehen, nachdem ich 1 Jahr lang eine Veranstaltungstour eines bekannten Energy Drink Herstellers mitgemacht habe. Da gibt es das Zeug nun mal umsonst ;-) Aber dann auch nix anderes....

  • Crass   06. Feb 2011   14:44 UhrAntworten

    Mir kommen die meisten Ideen im Unterricht. (Solange er langweilig ist, lass ich meine Gedanken schweifen, nehme nen Stift und schreib auf den Beat im Kopf :D) Oder wenn ich unterwegs bin, z.B. auf dem Weg zur Schule, in der Stadt oder auch ab und zu wenn ich morgens dusche. (Es ist jedoch sehr schwer unter der Dusche die Verse zu behalten bzw. aufzuschreiben ^^) Wenn das alles nichts hilft, treff ich mich mit Leuten wir unternehmen was draussen und dann nen Tag später oder so setz ich mich wieder vor den Text und schreibe weiter. Eine lange Schreibblockade hatte ich bis jetzt (zum Glück) noch nie.

  • Stefan   01. Mai 2011   22:34 UhrAntworten

    Ich habe schon sehr oft Schreibblockaden und mein tipp ist:" unternehmt was mit freunden (geht raus, ins Kino, fahrt in den Urlaub oder rede mit deinen freunden und frag sie nach Erlebnisse [die sie schön, schrecklich,ängstlich fanden)" und habt immer einen zettel und einen stift dabei das hat mir sehr oft geholfen in den Momenten wo ich z.b. mit freunden am see gesessen habe und ein schönen Abend hatten.

  • Stefan   01. Mai 2011   22:35 UhrAntworten

    :D

  • Anna   22. Mai 2011   15:32 UhrAntworten

    Schreibblockaden gibt's doch sowieso nur im Kopf, bei mir funktioniert's ausgezeichnet, seit mir ein befreundeter londoner Rapper, der durchschnittlich 15 Minuten (!) für einen neuen und richtig geistreichen Text braucht, gesagt hat: "THERE IS NO SUCH THING AS WRITER'S BLOCK!!!" Seither brauche ich selbst max. 1h für ganze Texte. Es ist einfach keine Hexerei.

    Weitere Tipps: auf öde Füllphrasen und -worte verzichten, nicht alles in you/do Reime quetschen - und gerne auch schräge Bilder verwenden. Dadurch entsteht Sog statt Druck - soll heißen, die ZuhörerInnen ruhig herausfordern, das macht es VIEL interessanter.
    Genug Wagemut haben, dem Lied mehrere Charaktereigenschaften zu geben - zB Charme, Verbissenheit, Fragilität, Sonnenscheinhumor, aber vor allem Selbstbewusstsein.
    Neue Dinge ausprobieren, weniger Angst haben, und -wichtig!- dafür sorgen, dass man sich in einer Wohnsituation widerfindet, die einen nicht ständig belastet.

    Zum Lesen: Otto Kruse: 'Keine Angst vor dem leeren Blatt'. Victor L. Wooten: 'The Music lesson'. David Bayles und Ted Orland: 'Art & Fear'. (zT Pflichtlektüre an amerikanischen Kunstunis), Jimmy Webb: Tunesmith - inside the art of songwriting

    Und: wer auf Englisch schreibt, findet www.rhymezone.com evtl. hilfreich. Es ist keine Schande, das zu verwenden. 1. erweitert sich der Wortschatz, weil einiges hängen bleibt. 2. kann man endlich andere Reime finden, als die ewig ausgelutschten. 3. bringen einen die Reimmöglichkeiten auf weitere Bilder, die man einbinden kann.

  • Jenn   21. Sep 2012   04:16 UhrAntworten

    Hey Leute ! Die Seite hier ist echt very nice!!!!
    Außer der Person Namens Jemand :-P

    Wenn ich eine Idee (Geistesblitz) bekomme
    Singe ich sie die ganze Zeit - entweder in
    Gedanken oder am besten laut bis ich
    sie aufschreiben kann ..so habe ich sie
    auch Wochen/Monate oder Jahre später
    noch im Kopf..
    Ich schreibe ab und zu neue Sachen
    in dem ich mich von (bekannten) Beats die ich
    mag inspirieren lasse !
    Zb Timberland - am besten ist es wenn
    man einen Beat nimmt der neu ist und
    den Songtext/Melodie nicht kennt!

    Greetz gute Tipps hier dabei !

  • roman   21. Sep 2012   14:08 UhrAntworten

    Ideen die einem bei den komischsten Situationen kommen, sind doch meistens die besten.
    Allerdings will ich auf solche nicht immer warten - heißt, ich muss das Texten manchmal eben doch etwas forcieren (gerade dann, wenn Lyrics überfällig sind!)
    Das klappt dann meistens auch besser als man denkt...einfach sich mal mindestens 20min hinsetzen und schreiben. Der Cafe Trick bestimmt dann vor allem die Örtlichkeit, umso gemütlicher, umso besser für mich. Hauptsache weg von zuhause.

    Delamar+Community sind genial, ich kanns nicht oft genug sagen!

    • Carlos San Segundo (delamar)   21. Sep 2012   14:33 UhrAntworten

      Danke dir, Roman, für die netten Worte :)

  • Michael Ellis   06. Jul 2013   20:47 UhrAntworten

    Pfefferminzlikör. ;-)

  • Anette Metzger   13. Nov 2013   17:54 UhrAntworten

    #12 sich ein Thema intensiv bildlich vorstellen ;-)

  • felix   08. Mrz 2014   20:46 UhrAntworten

    Meine möglichkeiten:
    - Mit irgendwas anfangen... Hat man ein anfang kommt der rest meist ziemlich schnell nach
    - Bei ner blockade zwischendurch einfach spazieren ins bett liegen fernsehn n einen dübeln etc.einfach was unanspruchsvolles tun und den gedanken n lauf lassen;)
    -Jemand anderen nach hilfe fragen allein beim fragen fällt mir meistens schon ne idee ein :)

  • Freie Texerin Sanja   12. Mai 2014   21:35 UhrAntworten

    Das Thema Schreibblockade ist alt und doch immer wieder akutell. Die Tipps in dem Artikel finde ich wirklich nicht schlecht. Ich bin selbst in einem "schreibenden Beruf" tätig. Gott sei Dank trifft mich die totale Blockade ziemlich selten. Dennoch ist es ein Thema, was viele Künstler bewegt.

    Vielleicht kann es einigen Kollegen ein wenig weiterhelfen.
    Herzliche Grüße von der Elbe :-)

  • Duke   29. Mai 2014   20:09 UhrAntworten

    super!

  • Rene W.   25. Nov 2014   00:32 UhrAntworten

    wenn ich songs schreibe und mittendrin hängenbleibe, nehm ich eine "Rohversion" des songs auf und zieh ihn mir auf`s Handy/Mp3 player... Dann geh ich spazieren und höre das lied rauf und runter.. Ich bin dann gedanklich in meiner eigenen Welt und komm ruck-zuck auf neue ideen oder verbesserungen, die ich später zu hause zu Papier bringe...

  • Sound & Music   16. Jul 2016   10:54 UhrAntworten

    Folgende Tipps helfen mir erfolgreich Blockaden beim Komponieren oder Texten zu lösen:

    - Songs RÜCKWÄRTS abspielen !
    Inmitten des ganzen Soundbreis findet sich manchmal irgendwo eine kurze kleine Melodie und Harmonie, die den Stein des Antoßes ins Rollen bringt und auf die man aufbauen kann. In der Kompositionsphase hilft mir das manchmal, wenn einem ein ganz bestimmtes Thema vorgegeben ist oder vorschwebt, aber man nicht so recht einen Einstieg findet.

    - Die Blockade nutzen, um andere Dinge zu erledigen !
    Das Bad, Küche etc. könnte mal wieder einen neuen Anstrich gebrauchen, der Arbeitsplatz aufgräumt oder vlt. neu und besser angeordnet oder Papierkrieg und Behördenkram erledigt werden ?
    Nutze die Blockade um lange vor sich hergeschobene Angelegenheiten endlich zu erledigen, von denen man durch das Musikmachen ja auch immer abgehalten wird.
    Nach Erledigung von (unangenehmen) Angelegenheiten, werden i.d.R. vom Gehirn als Belohnung glücklich machende (Erfolgs)Botenstoffe ausgesandt, die anderweitig motivieren und Blockaden lösen können.
    Viele Musiker sind zumeist auch gute Zeichner und malende Künstler.
    Nutze die Blockade um mal wieder deine andere kreative Seite auszuschöpfen und ein tolles Bild zu Papier oder Leinwand zu bringen und innere Spannungen abzubauen.

    - Die Zeitungsartikelmethode bei Schreibblockaden !
    Nehme verschiedene Artikel aus einer Tageszeitung, Zeitschrift usw. und kombiniere daraus eine einzige Geschichte. Irgendwo inmitten der wirr zusammengestrickten Geschichte wird sich DER inspirierende Plot und jene Zeile(n) ergeben, auf die man beim Geistesblitzen gewartet hat.
    Viele Kreativköpfe wie z.B. Lennon/McCartney nutzten diese Methode und David Bowie hatte genau dafür mit "Verbasizer" ein eigenes Songwriter Programm entwickelt.
    Ähnlich witziges klappt auch mit einem deutsch/englisch "Langenscheidt".
    Per zufälligem Blindblättern sucht man sich ein paar wenige Schlagwörter zusammen (wie z.B. "ansähen", "Tagblindheit", "Jahreswechsel", "herausrupfen", "edelmütiger Mensch") und versucht diese in irgendeinen erklärbaren Zusammenhang zu bringen.
    Manchmal reicht auf diese Weise auch schon ein zufälliges Schlagwort, um an seinem eigenen hängengebliebenen Text weiterzukommen.

    Viel Erfolg und ein kreatives Schaffen sei euch gewünscht

  • fatman   21. Jul 2016   15:05 UhrAntworten

    Mein Tip:
    Warten bis die Schreibblockade vorübergeht. :-)
    Ansonsten nehme ich mir vor, nie wieder Lieder zu schreiben. Aus und vorbei! Ab sofort mach ich was anderes, schließlich bin ich ja auf so einen Blödsinn nicht angewiesen. Malen oder Bildhauen, Basteln oder Wandern! Es gibt so viele schöne Dinge, die ein Leben ausfüllen können. Ach ja, man kann hier auch Kommentare schreiben, die... Oh, Entschuldigung, ich muß aufhören, mir fällt gerade ein Text zu einem Lied ein!

  • thomas   02. Sep 2016   17:10 UhrAntworten

    Bis auf eine Ausnahme kann ich allen Punkten beipflichten. Das ist Punkt 9...ich finde nämlich das bringt auch die Gefahr mit sich dass man sich dann möglicherweise zu sehr an der Musik orientiert und zu ähnlich klingt, so als hätte man daraus lediglich eine Varation oder einen Remix gemacht. Dieser Ansatz mag zwar für Manche auch passen aber für mich persönlich geht das nicht. Ich versuche es zu vermeiden wie ein Abklatsch oder Kopie eines anderen Musikers zu klingen, selbst wenn diese Musik relativ unbekannt ist. Ich würde dann eher an Punkt 11 anknüpfen, weil mir persönlich die Stille und Musikpausen am meisten helfen...denken wir nur an einen der größten Komponisten der Musikgeschichte, nämlich Beethoven der ja durch seine Taubheit in seinen letzten Lebensjahrzehnten nur noch Stille um sich hatte und unter diesen Umständen u.a die 9. Sinfonie entstanden ist. Gut, wir alle sind nicht Beethoven aber ich denke so eine Stille ist grundsätzlich nicht schlecht um mal in sich zu gehen, Emotionen und Gedanken zu sortieren und die besten Ideen davon musikalisch umzusetzen (d.h. auch bewußt selektiv und wählerisch zu sein, Ideen erstmal in aller Ruhe zu sammeln)...und es muß ja nicht immer alles auf die Schnelle gehn, laut dem Spruch "Gut Ding braucht Weile" ...auch wenn wir in unserer stressgeplagten Gesellschaft am Besten immer alles schnell und sofort und auf Knopfdruck haben möchten, bei Kreativität und Inspiration gelten andere Gesetze (natürlich geht das nicht so gut wenn man unter Termindruck steht). Wie auch das Skizzenmaterial und die vielen unveröffentlichten Werke (Hess-Nummern, Werk ohne Opuszahl) Beethovens zeigen hatten selbst die großen Meister nicht nur gleichbleibend geniale Ideen, aber sie verstanden es auch selektiv zu sein, mit der Zeit viele Ideen zu sammeln und nur einen gewissen Teil davon auch für veröffentlichte Werke zu verwenden. Deswegen kann ich nur allen raten nicht immer die erstbesten Ideen heranzuziehen und sich damit rumzuplagen, sondern mit der Zeit mehrere zu sammeln und weniger überzeugendes wieder auszusortieren. Gute Resultate brauchen ihre Zeit und die sollte man sich nehmen wenn man nicht gerade vor einer Deadline steht.

  • John   09. Sep 2016   21:18 UhrAntworten

    1. Geniale Seite, dank euch hab ich schon viel mehr dazu gelernt was das Thema Recording usw. angeht als durch Eigenexperimente
    2. Die Tipps sind echt gut, ich werde ein paar davon ausprobieren da ich gerade unter einen kleinen Schreibblockade leide. Ab der Hälfte fällt mir nichts mehr ein.
    Aber normalerweise funktioniert das bei mir: Ich denke mir gerne irgendwelche Szenen oder Geschichten aus und verarbeite die dann zu Liedtexten. Klappt meistens ganz gut. (Vorrausgesetzt man will irgendwas mit seiner Musik erzählen)
    So habe ich selten sinnfreie Texte und mittlerweile eine hübsche kleine Sammlung an Kurzgeschichten :-D

    Und wenn ich mal für die Musik selber ein Blockade habe, dann höre ich mir andere Sachen an und mach einfach drauf los, klappt meistens.

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