The Sound of Silence – Headphone Disco

The Sound of Silence – Headphone Disco

Die ursprüngliche Idee dieser Events soll, Gerüchten zufolge, einem finnischen Science Fiction Film des Regisseurs Risto Jarva namens „Ruusuen aika“ entlehnt sein. Doch war es die erste große Silent Disco auf dem Glastonbury Festival im Jahr 2005 die für viel Beachtung sorgte und den Hype los trat.

Silent Disco Events, bei denen die Besucher die Musik selbst aus mehreren Kanälen wählten und über Funk-Kopfhörer konsumierten, waren bis vor einigen Jahren speziellen Club Nights oder Festivals vorbehalten. Was natürlich mit den Kosten und dem Aufwand eines solchen Events zusammen hing. Doch mittlerweile wird diese Art zu feiern auch auf Hochzeiten und Privat Partys immer beliebter, da die Kosten für derlei Veranstaltungen zwischenzeitlich immens gesunken sind. So sind Silent Disco Kits, wie z.B. die der Firma „Silent Sound Systems“ schon für ca. 250 Pfund zu haben.

Firmen wie die britische „Headphone Disco“, die seit 2007 ausschliesslich Events dieser Art ausrichtet, expandieren immer mehr. 250 bis 300 dieser Shows sind, laut Angaben von Headphone Disco Vorstand Grahame Ferguson, der momentane Durchschnitt, Tendenz steigend. Die Event Reihe wurde bereits im Franchise Prinzip an Firmen in Irland und Deutschland lizensiert, mit einem Kanadischen Partner wird derzeit Verhandelt.

Die Problematik der Lärmbelästigung, wegen der die Silent Disco im Übrigen auf dem Glastonbury Festival 2005 statt fand, wird mit diesen Events natürlich elegant umgangen. Und es ist sicherlich auch manchmal von Vorteil wenn man sich seinen Party-Soundtrack selbst wählen kann. Darüber hinaus ist es bei einem dieser Events bestimmt auch wesentlich angenehmer ein Gespräch zu führen… vorrausgesetzt man setzt die Kopfhörer ab!

Auf der anderen Seite ist es unwahrscheinlich, daß eine Silent Disco an das Erlebnis herankommt, Musik über eine große Anlage zu hören und vor allem zu fühlen! Darüber hinaus stelle ich es mir für einen Beobachter sehr amüsant vor den Dancefloor ohne Sound zu beobachten.

Lesermeinungen (6)

zu 'The Sound of Silence – Headphone Disco'

  • dreadmaul
    07. Mrz 2010 | 13:12 Uhr Antworten

    ekelhaft!

    grade der letze punkt macht solche events doch zu dem was sie sind: man fühlt die laute musik und tanzt gemeinsam zum beat oder so.
    es wäre arg komishc wenn da alle stehen würden und zu verscheidenen kopfhörersounds in unterschiedlichen tempi und rhythmen tanzen würden.

    da kann man sich ja auch mit mp3player und ipod zusammen treffen Oo

  • Carlos (delamar)
    07. Mrz 2010 | 15:17 Uhr Antworten

    Ich kann mir noch nicht so recht vorstellen, wie das wohl aussehen mag in der Discothek…für die Bediensteten und Nachbarn aber sicherlich eine echte Wohltat. :)

  • Steffen Bödeker (delamar)
    07. Mrz 2010 | 15:37 Uhr Antworten

    Ich finde diese Events auch mehr als fragwürdig. Warum geht man denn überhaupt auf eine Party um dann, abgekapselt dank Kopfhörer, seine eigene Privartparty zu feiern… erschliesst sich mir nicht ganz, aber nun gut, vielleicht passt das auch zur heutigen Zeit.

  • Gregor
    07. Mrz 2010 | 19:15 Uhr Antworten

    So ein Mist…wer will denn so eine Party feiern? Ich nicht.

  • Czebo
    07. Mrz 2010 | 19:32 Uhr Antworten

    Probierts mal aus bevor ihr es verurteilt! ;) Ein gewisser Reiz ist durchaus gegeben…

    Ich persönlich fühl auch lieber die Bässe drücken und feier in Lauter Umgebung mit allen anderen zum gleichen Lied, aber so eine Disco ist mal nen Erlebnis wert… auch wenn mans bei dem einen Besuch belässt!

  • silent disco
    13. Okt 2011 | 21:12 Uhr Antworten

    Super cool silent disco events in berlin at:
    silentdisco.de
    silentdiscotheque.com/silent_disco.html
    soundtransporter.com

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