Rolling Stones Tickets fallen unter 70 Dollar – Hat’s sich ausgerockt?

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The Rolling Stones

Mick Jagger scheint erbost - kein Wunder ... Foto: Mario Escherle

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70 Dollar und fallend: Preise für Rolling Stones Tickets

In einigen Publikationen zum Musikbusiness wird schon davon gesprochen, dass dies der Moment sein könnte, der die gesamte Industrie verändert. Nachdem viele Sitze im Staples Center von Los Angeles frei geblieben waren, senkte man den Preis auf 85 Dollar – teils selbst für sehr gute Plätze. Geradezu grotesk niedrig für die Evergreens des Rock ’n‘ Roll. Doch während das Problem damit kurzfristig gelöst werden konnte, stellte sich das als sehr bitter für diejenigen heraus, die noch viel groteskere 600 Dollar und mehr für ein Ticket gezahlt hatten. Besonders für die Fans, die sich dann auf einem Sitz direkt neben einem der Profiteure der drastischen Kürzung wiederfanden.

The Rolling Stones

Mick Jagger scheint erbost – kein Wunder … Foto: Mario Escherle

Es kommt noch ein bisschen dicker: Auf StubHub – einem Portal, auf dem Fans Tickets kaufen und verkaufen können – waren Preise von 69,99 US$ zu finden. Und das für Anaheim, das nur ein kleines Stück südlich von Los Angeles liegt und die bevölkerungsreichste Stadt im außerordentlich wohlhabenden Orange County ist.

Die Erfahrung zeigt, dass die Preise auf dem Aftermarket wahrscheinlich noch weiter fallen werden. Zudem ist zu berichten, dass die offiziellen 85-Dollar-Tickets in einigen Städten bisher noch nicht einmal gänzlich ausverkauft wurden.

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Lesermeinungen (3)

zu 'Rolling Stones Tickets fallen unter 70 Dollar – Hat’s sich ausgerockt?'

  • Anne Waffel   09. Mai 2013   15:24 UhrAntworten

    Ich warte auf den Tag wenn die Stones in Kurgärten zum Nachmittagstee spielen, vermutlich als Heimkapelle..

    • Skellington   10. Mai 2013   11:48 UhrAntworten

      Oder im ZDF Fernsehgarten, mit Vollplayback.

      Immerhin ist es phänomenal, dass so eine schlechte Band mit allenfalls mittelmäßigen Songs 50 Jahre lang so einen Erfolg hat, aber irgendwann ist doch wirklich mal Schluss.

      Dass die selbst überhaupt noch Bock auf die ewig gleichen Songs haben… Aber vielleicht haben die Herren sich mit dem Geld so vergaloppiert, dass sie nun bis zum Umfallen spielen müssen, um ihre Schulden zu bezahlen. Wäre ja kein Einzelschicksal im RnR Business.

  • g.mon   11. Mai 2013   12:45 UhrAntworten

    ...ist es fies & schadenfreudig, wenig Mitleid für Leute zu empfinden, die freiweillig 600 Dollar für ein Stones Ticket zahlen? Ich denke, nicht (& hey, ich habe das Buch von Keith Richards 2x!)

    Eher mal eine gesunde Entwicklung gegen übertriebene Preise, dass treue, aber normal verdienende Fans irgendwann auch mal sagen: vergiss es, ihr könnt mich mal, ihr wild rebellierenden Millionärsrentner, zahlt Eure nächste Yacht dann eben selber.
    600 $, dafür möchte man gefühlt vor der Show eine Schultermassage von Mick & nach der Show einen Whisky von Keith spendiert kriegen; dann wäre es ganz ok.

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