Stolze zehn Jahre hat uns Mastermind Axl Rose und seine Karaokeband auf das letzte Guns ‘N Roses Album Chinese Democracy warten lassen, für das sich die Band – wie nun offensichtlich wird – beim deutschen Musiker Ulrich Schnauss mal eben so bedient hat.
Pfui!

Guns N’ Roses klaut bei Ulrich Schnauss: Hier der Beweis

Auf eine Million Dollar verklagt das britische Label von Ulrich Schnauss die Band Guns N’ Roses und ihr Label Interscope-Geffen von der Universal Music Group. Es geht im Detail um zwei Songpassagen des GNR-Songs “Riad N’ The Bedouins”, die aus den Songs “Wherever You Are” und “A Strangely Isolated Place” des deutschen Musikers unerlaubt entliehen seien.

Bei diesem Plagiatsvorwurf geht es um das Intro des Guns N’ Roses Songs, das mit einem stimmungshaften Klangteppich beginnt. Entscheidet selbst, ob dieses Intro nicht so oder ähnlich von Ulrich Schnauss stammen könnte. Ob die Klage vor Gericht erfolgreich sein bleibt dennoch zweifelhaft, denn ähnlich gelagerte Fälle, wie der von Joe Satriani vs. Coldplay, zeigen, dass die Beweisführung nur schwer zu führen ist.

 

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Wer mehr zu den Themen Urheberrecht und Plagiate wissen möchte, kann mal in unseren Podcast zum Thema Sampling & Co. reinhören:
Urheberrecht, Sampling & Co.

Management bestreitet den Plagiatsvorwurf

Wie kaum anders zu erwarten, meldete sich das Management der Band mit einem Dementi: Guns N’ Roses hätte die Samples nach der Übereignung durch das Produktionsteam legal verwenden dürfen. Schade nur, wenn das Produktionsteam Axl Rose etwas übereignen wollte, das ihnen nicht gehörte. Eine Gegenklage behalte man sich vor und man sei zuversichtlich die Situation befriedigend lösen zu können.

 

Guns N’ Roses vs. Ulrich Schnauss: Plagiat oder nicht?