Und der Grammy geht an…

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Skrillex

Grammy Gewinner Skrillex - Zu recht! Bild: possan

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Grammy Awards 2012

Begonnen hat die Preisverleihung mit einem Gebet für die verstorbene Musikerin. Der Gastgeber LL Cool J widmete ihr ein Vaterunser und sprach im Namen aller Anwesenden tiefes Mitgefühl für ihre Familie und Freunde aus. Die Sängerin Jennifer Hudson sang am Ende der Veranstaltung Houstons größten Hit »I will always love you« und verneigte sich somit vor der Künstlerin.

Während diese Performance unter die Haut ging, schafften es auch andere Musiker, Aufsehen zu erregen. Katholische Symbole und Gewänder (Anm. d. Red.: WTF‽) schmückten beispielsweise den Auftritt Nicki Minajs mit der neuen Single »Roman Holiday«. Auch Bruce Springsteen und Katy Perry performten ihre neuen Singles.

Durch knappes Outfit glänzte Rihanna, die mit Coldplay auftrat. Mittlerweile sind derart gewagte Kombinationen ja nichts Neues mehr, haben doch Maroon 5 auch gemeinsame Sache mit Christina Aguilera gemacht, die für diese grausame Single aber zum Glück nicht mit einen Grammy belohnt wurden. Mit Foster The People und den wiederbelebten Beach Boys sorgten sie jedoch trotzdem noch für Furore. Schließlich war sich noch nicht einmal Paul McCartney zu schade, die alten Beatles-Songs wieder für ein Medley auszugraben. Was für ein Abend!

Skrillex

Grammy Gewinner Skrillex – Zu recht! Bild: possan

Eine Überraschung bliebe jedoch noch: der Grammy in den Kategorien »Best Dance Recording«, »Best Dance/Electronica Album« ging an den Musikproduzenten Sonny John Moore aka Skrillex – damit wäre auch Dubstep endgültig im Mainstream angekommen.

Falls Du jetzt Lust bekommen hast, dir die gealterten Beach Boys oder das knappe Höschen von Rihanna anzuschauen – bei YouTube findest Du zahlreiche Videos der Performances.

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Lesermeinungen (2)

zu 'Und der Grammy geht an…'

  • Thomas „thommytulpe“ Nimmesgern   16. Feb 2012   17:59 UhrAntworten

    Hallo!

    Wie darf die Anmerkung der Redaktion verstehen? Ich kann das nicht einordnen - bedeutet das nun Kritik am Liedtitel, Kritik an der Vorführung, Unverständnis hinsichtlich der Bühnendekoration oder was?

    • Felix Baarß (delamar)   16. Feb 2012   18:07 UhrAntworten

      Es sollte nur eine flapsige Bemerkung meinerseits sein, da ich ausgerechnet katholische Symbolik bei Popmusik ziemlich albern finde.

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