Homerecording: Mikrofone – Tipps und Techniken

In den ersten beiden Teilen der Reihe Mikrofone für das Homerecording haben wir uns mit den unterschiedlichen Typen (dynamisches Mikrofon, Kondensatormikrofon, Bändchenmikrofon) und den diversen Richtcharakteristika auseinander gesetzt. In diesem dritten und letzten Teil der Reihe bekommst Du einige kurze Tipps sowie Techniken für die Verwendungen von Mikrofonen von uns verraten.

Hast Du noch Tipps? Zum Beispiel zum Kauf eines Mikrofons? Dann schreib uns in den Kommentaren!

Homerecording: Mikrofone – Tipps und Techniken

Wie mit allen technischen Geräten gibt es auch beim Homerecording mit Mikrofonen eine Reihe von Kriterien, die für das Gelingen des Projekts wichtig sind. Ich habe eine kurze Liste mit einigen Tipps für die Mikrofonierung für Euch zusammengestellt, die dabei helfen sollen, das Maximum aus dem Potenzial Eures Mikrofons herauszubekommen.

 

Mikrofone – Tipps und Techniken

Kombination Mikrofon / Instrument
Jede Kombination aus Mikrofon und Instrument oder Sänger hat ihre eigenen Qualitäten und Vorteile. Im besten Fall hat man für jede Gelegenheit das richtige Mikrofon parat. Aber: Das Finden einer funktionierenden Kombination ist eine Kunst für sich (und es gibt viele gute Tipps im Internet und in Büchern darüber).

 

Entfernung
Je nach gewünschtem Sound ist die Entfernung von Schallquelle und Mikrofon entscheidend. Wenn es zum Beispiel darum geht, den Klang des umgebenden Raums oder jedwede Geräuschquellen aus dem Hintergrund zu Elimieren, sollte man das Mikrofon nahe an der Quelle aufbauen.
Generell kann man meistens gut mit einem Abstand von 5-15cm arbeiten. Je näher an der Schallquelle, desto bassiger und voluminöser der resultierende Klang (Nahbesprechungseffekt). Je weiter entfernt, desto weniger Ploppgeräusche.

 

Mehrere Instrumente aufnehmen
Wenn man mehr als nur ein Instrument gleichzeitig aufnehmen will, wird die akustische Trennung der Schallquellen wichtig, um Übersprechungeffekte zu vermeiden. Eine Lösung hierfür sind getrennte Aufnahmeräume oder auch eine andere akustische Barriere, die gewisse Sounds absorbiert (zum Beispiel Gobo Traps).

 

Monitoring
Das Abhören des Aufnahmesignals in Echtzeit ist essentiell für den Toningenieur für die Qualitätssicherung und für den Instrumentalisten oder Sänger zur Kontrolle. Um ein Übersprechen des Playbacks oder des Klick-Tracks in die Aufnahme zu verhindern, empfiehlt sich die Verwendung von Kopfhörern.

 

Ploppgeräusche beim Gesang
Um unschöne Ploppgeräusche bei der Aufnahme mit einem Mikrofon zu verhindern, empfiehlt sich die Verwendung eines Ploppschutzes aus Nylon, der nicht nur extreme Luftstösse abmildert sonder gleichzeitig auch die Sensitivität für Feedbacks mindet.
In einigen Fällen schützt ein solcher Ploppschutz auch vor übermässiger Feuchtigkeit beim Singen. ;)

 

Homerecording: Mikrofone

Die anderen beiden Artikel zur Reihe Homerecording Mikrofone könnt Ihr hier finden:

Homerecording: Mikrofone – Die Typen
Homerecording: Mikrofone – Die Richtcharakteristik

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 unserer Serie Mikrofone für das Homerecording.

 
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