Native Instruments Piano-Emulationen als Download

Native Instruments Piano-Emulationen als Download

Native Instruments hat heute BERLIN, NEW YORK und VIENNA CONCERT GRAND sowie UPRIGHT PIANO veröffentlicht, vier Software-Instrumente, die detaillierte Nachbildungen von einigen der besten Pianos der Welt bieten. Bis vor kurzem als Bestandteile von AKOUSTIK PIANO erhältlich, können diese Instrumente nun je nach benötigtem Klangcharakter einzeln oder als Bundle im Download-Format erworben werden.

Alle vier Instrumente basieren auf der KONTAKT-Engine und können sowohl im kostenlosen KONTAKT PLAYER als auch dem KONTAKT-Sampler genutzt werden. Durch die Kombination von aufwendigem Multi-Sampling mit der ausgefeilten Simulation von Resonanzboden- und Pedaleffekten bilden die Emulationen jede klangliche Nuance der Originalinstrumente im Detail nach. Durch die Nutzung der innovativen Sampling- und Scripting-Funktionen der KONTAKT-Engine bleiben die Instrumente dabei effizient und einfach zu bedienen.

Das NEW YORK CONCERT GRAND ist eine authentische Nachbildung des Standard-Konzertflügels in den besten Konzertsälen der Welt, und eignet sich besonders für klassisches Solo-Material und Jazz.

 

Bild von Native Instrument Kontakt Powered Pianos

Bild von Native Instrument Kontakt Powered Pianos

 

Für AKOUSTIK PIANO wurde jedes der Originalinstrumente sorgfältig eingestellt und mit einem besonderen Aufnahmeverfahren abgesampelt, bei dem akustische Raumeinflüsse praktisch komplett ausgeschlossen wurden.

Das VIENNA CONCERT GRAND ist einer berühmten österreichischen Flügel-Konstruktion nachempfunden und bietet acht komplette Oktaven mit kraftvollem, orchestralen Klang. Als Ergänzung zu den drei Konzertflügeln bietet UPRIGHT PIANO den warmen und kompakten Klang eines der weltbesten Konzert-Klaviere.

Das BERLIN CONCERT GRAND basiert auf einem Meisterstück deutscher Klavierbautradition und transportiert die Lebendigkeit und Ausdrucksfähigkeit des Originals im gesamten Dynamikumfang.

Native Instruments Piano-Emulationen: Preis & Verfügbarkeit

BERLIN, NEW YORK, VIENNA CONCERT GRAND und UPRIGHT PIANO sind ab sofort im NI Online Shop zu einem Preis von EUR 69 pro Instrument erhältlich.
Ein Bundle aller vier Instrumente ist zu einem Preis von EUR 169 verfügbar.

Lesermeinungen (7)

zu 'Native Instruments Piano-Emulationen als Download'

  • Der Burger
    10. Nov 2009 | 21:30 Uhr Antworten

    sehr cool.
    habe acoustic piano nie genutzt, hab mir aber sagen lassen dass es noch nicht an ein echtes klavier (oder clavinova) ran kommt.

    Namen sind zwar Schall und Rauch, doch welche Instrumente sind denn da im Detail gemeint? Weiß das wer?

    Klingt auf jeden fall interessant, grade im Software-bereich hab ich noch keine gute Klavier-Emu gefunden.

  • Philipp
    11. Nov 2009 | 00:23 Uhr Antworten

    Welche Originale da Model standen, würde mich auch mal interessieren. Bzw.: Sind dies die gleichen Instrumente, die schon im alten Akoustik Piano waren? Falls ja, ist NI manchmal echt seltsam…

  • Miki
    11. Nov 2009 | 13:04 Uhr Antworten

    also… ich denke dass diese samples IDENTISCH mit dem bisherigen AKOUSTIK PIANO sind. Berlin = Steinway, Wien = Boesendorfer (8Oktaven…), New York = Bechstein, Upright = Steingräber. Vermutlich gabs fürs erneute Produzieren der Libraries kein Geld mehr für die Lizenzen oder so. Auch Technologisch kann ich keine unterschiede feststellen. 10 velocity layers und morphing technologie wage ich ebenfalls bereits vom AKOUSTIK PIANO zu kennen. Vielleicht wollten sie das Produkt einfach der Sampling-Reihe anpassen, wegkommen von den einzelnen Produkten, weil Kontakt 4 ja eine super basis für alles bietet. Bestimmt passiert mit dem Elektrik Piano das gleiche. Was mit der B4 II passiert ist mir noch schleierhaft. Aber alle diese Produkte sind in KOMPLETE 6 ja nicht mehr enthalten…

  • Hanno
    11. Nov 2009 | 15:37 Uhr Antworten

    Miki hat die Situation exakt beschrieben, ich kann das nach Vergleich der bei mir vorhandenen 4 ‘alten’ Akoustic Pianos mit den Website-Angaben von NI nur bestätigen. Man hatte diese Instrumente ja zusammen mit Komplete 5 geliefert und sie bei Komplete 6 weggelassen – hier sind sie also wieder! –

    Zu den Samplings: sehr sorgfältig hinsichtlich der Dynamik gesampelt, aber jeweils 2 Töne werden aus einem sample abgeleitet – also nicht Spitzenklasse. Beispielsweise ist bei XSample ein Steinway B erhältlich, der Ton für Ton gesampelt ist und entsprechend authentischer klingt – allerdings nicht mit so vielen Dynamikstufen. Hier muss also jeder selbst entscheiden. Der Preis erscheint mit beim Einzelkauf recht hoch. Denn wenn man in die Vollen gehen will, wird man wohl East-West Ivory oder etwas ähnliches kaufen, allerdings zum doppelten Preis (Ton für Ton gesampelt und ähnliche Dynamikstufen).

    Das Problem bei den Piano-Sample-Instrumenten besteht allerdings aus meiner Sicht ganz eindeutig im Fehlen einer adäquaten Tastatur. Ein Klassikpianist dürfte allmählich mit den vorhandenen Klängen, aber überhaupt nicht mit den erhältlichen Keyboards zufrieden sein – diese Diskussion wurde ja in delamar mal kurz angerissen, das hat aber nichts gebracht. Ich habe noch kein klassiktaugliches Keyboard gefunden, denn selbst die Hersteller loben ja ihre Produkte immer nur mit dem Hinweis, dass das entsprechende Keyboard ‘im Vergleich mit anderen stage pianos’ Spitze sei. Das ist aber nicht der Massstab, sondern eben ein richtiger akustischer Steinway mit seiner Tastatur.

    Von der B4 weiss ich auch nichts. Die EPianos dagegen sind in Komplete 6 im Rahmen der Kontakt-4-Library vollständig enthalten.

  • Marcus
    13. Nov 2009 | 14:19 Uhr Antworten

    Hallo,
    ich bin Konzertpianist, spiele seid Jahren echte Steinways und lese mit Aufmerksamkeit diesen Artikel, weil ich bisher Akoustik Piano (AP) nutze, allerdings nur den Steinway D, aber dies mit voller Überzeugung. Vorweg: Natürlich habe ich auch eine voll gewichtete MIDI-Tastatur und kann das Sample Steinway von AP nur empfehlen. Selbst dem Vergleich mit dem Galaxy II Steinway u.a.hält AP mehr als nur voll stand, aus den verschiedensten Gründen! Hier sollte jeder vernünftig vergleichen!!!

    Klang & Spielbarkeit des AP sind für mich optimal ausgewogen präsent und die Effektmöglichkeiten und Soundvariationen meeeeehr als ausreichend.

    Für die neue NI Piano-Serie werde ich mich dann lediglich Testweise für den Steinway entscheiden und ihn umgehend prüfen! Das gestückelte Angebot der einzelnen Instrumente finde ich von Native Instruments bis jetzt sehr gelungen. Aber ich frage mich noch, ob sich klanglich und effekt-mäßig wirklich etwas neues ergeben hat, oder ob nur die alten Eigenschaften des AP´s in neuer Form dargeboten werden. Ich werde es testen und wenn Bedarf besteht hier gerne ausführlich berichten.

    Die Angaben von Miki möchte ich allerdings noch freundlichst korrigieren:
    Will nicht klugschei….. aber wir wollen doch alles etwas lernen, oder? :-)
    Berlin = Bechstein (ursprünglicher Produktionsstandort)
    Wien = Bösendorfer – richtig
    New York = Steinway (Produktionsstandorte Hamburg & New York)
    Upright = Steingräber – richtig

    Fazit: Man kann und wird niemals einen Steinway, Bechstein oder Bösendorfer 100%ig nachsamplen können, geschweige den eine Tastatur mit einem “echten” Anschlag und Spielgefühl herstellen können. Aber Akoustik Piano ist sehr nah am wahren Klang und wenn die neue Piano Reihe von NI nur den selben Klang etc. bietet (oder sogar mehr), so ist sie ihr “geringes” Geld allemal wert, allein schon, weil es nun alle Instrumente als Einzelkauf gibt!

    “Lieber einen steinigen Weg, als durch böse Dörfer gehen!”

  • Hanno
    13. Nov 2009 | 18:54 Uhr Antworten

    Natürlich hat Marcus recht hinsichtlich der Zuordnung. Da habe auch ich nicht richtig aufgepasst, sorry.

    Nicht einverstanden bin ich mit den Ausführungen ‘Man kann und wird niemals …’. Natürlich wird man, wenn man wirklich will.

    Der Weg dazu wäre: Lassen wir den Marcus mal was ‘arg Dynamisches’ auf einem akustischen Instrument spielen, nehmen das mit Messmikrofonen auf und bestimmen, mit wie vielen Dynamik/Velocity-Stufen wir sein Spiel abbilden können, ohne dass jemand einen Unterschied bemerkt – die Hörphysiologie hat ja auch Grenzen, d. h. der Mensch kann nicht unendlich viele Dynamikstufen unterscheiden. Dazu gibt es ja auch schon Untersuchungen eher von Akustiker- und HNO-Seite her.

    Natürlich sind das nicht nur 11 Stufen oder noch weniger wie bei NI’s AP. Sagen wir, es wären 47 Stufen ausreichend. Dann wäre folgendes nötig:

    1 – es müsste ein akustischer Flügel mit 47 Dynamikstufen Ton für Ton gesampelt werden

    2 – es müsste eine Tastatur hergestellt werden, die – möglichst für den einzelnen Pianisten einstellbar – eben diese 47 Stufen von den Pianistenfingern in bit-mässige Velocity-Stufen zu übertragen gestattet.

    Damit wäre das Problem gelöst. Nur: bisher gibt es dafür keinen Hersteller, vermutlich wegen der 1000 Vorurteile der Klassikpianisten (siehe Marcus: Man kann und wird niemals …).

    Die Vorteile einer solchen Lösung wären immens, wie sicher jedem einleuchtet (Stimmung frei wählbar, Akustikfeld frei bestimmbar, Kopfhörer und damit Nachtüben auch für Nichtmillionäre möglich – wenn auch nicht optimal, fehlerfreies Idealinstrument – so man will, denn jeder reale Flügel hat ja irgendwelche Macken usw. usf.).

    Billig wäre so etwas nicht, aber meine Bitte geht zunächst an die Klassikpianisten, sich das mal zu überlegen. Denn ohne potentielle Käuferschicht wird sich vermutlich auch kein Hersteller finden.

    Und die mir bekannten gewichteten Keyboards gestatten es m. E. noch nicht einmal, die bis zu 11 Dynamikstufen aus bisherigen sample-Libraries, auch nur einigermassen ordentlich anzusprechen. Man setze sich mal hin, bemühe sich um einen gleichmässigen Anschlag, nehme die Sache MIDI-mässig auf und sehe sich dann im Sequenzer-Editor an, was man verzapft hat – keine Spur von gleicher Dynamik, es geht lustig auf und ab mit der velocity. Und damit kann ein Klassiker natürlich nicht zufrieden sein, während es im Rahmen einer band in der Popmusik ausreicht, wenn z. B. 3 Dynamikstufen übertragen werden – man hört es aus der Mischung ohnehin nicht besser raus. Und so sind die meisten stage pianos ja auch gebaut.

    Also: Klassiker, Musikhochschulen, Musikwissenschaft: setzt mal einen Doktoranden dran, der wird das rausfinden – und dann nichts wie auf zum Idealflügel, der die Klassikstudios erorbern wird! Ich habe darüber mit allen möglichen Leuten diskutiert und bin eigentlich sicher, dass das die Zukunft sein wird, nicht so ein Mechanikmonster/wunder wie ein ‘echter’ Flügel. Allerdings: Bislang wollen die Leute natürlich so ein Gerät auf der Bühne stehen sehen, das ist ein weiteres Hemmnis. Aber im Studio gilt das natürlich nicht, hier wäre sofort eine Einsatzmöglichkeit – wenn es denn gebaut würde…

  • Ernst
    01. Dez 2009 | 11:02 Uhr Antworten

    Das NI-Vienna nenne ich seit 3 Tagen mein eigen. Für 69,- gibt es zur Zeit nichts vergleichbar Gutes. Die Dynamik ist unglaublich gut (Technics Digi-Piano-Master) und der Klang geht für den Preis mehr als in Ordnung. Im ppp-Bereich fehlen natürlich Samples. Das fällt besonders bei staccato-Spielweise auf. Aber die hervorragenden Filter und die Sympathic-Resonance machen da viel wett. Auch ist der Speicherbedarf gegenüber den anderen zitierten Produkten sehr viel Resourccen-schonender. Wer 10 Mal soviel ausgeben möchte und kann, der sollte sich den VSL-Vienna -Imperial holen. Mit 69.633 Einzelsamples (=1200 Samples pro Taste!!) auf 6 DVD´s dauert allerdings die Einrichtung schon ein wenig… Aber immer noch billiger als ein echter Bösi ;-)

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