Podcast #55: Tiefenstaffelung beim Abmischen / Arbeitsplatz Tonstudio / Gewinnspiel

9
SHARES
anzeige

Tiefenstaffelung beim Abmischen / Arbeitsplatz Tonstudio / Gewinnspiel SM Pro Audio Mic Thing 2 #55

Der Live Chat war gut besucht und hat, wie gewöhnlich, eine Menge guter Fragen und Kommentare in die Aufzeichnung eingeworfen. Natürlich möchten wir uns dafür und den tollen Support seitens aller delamari herzlich bedanken.

Inhaltlich gibt es eine ganze Stunde spannender Themen um Musikproduktion, Tonstudio und das Dasein als Musiker. Als i-Tüpfelchen kannst Du, sofern Du die Frage aus unserem Podcast korrekt beantwortest, einen mobilen Absorber SM Pro Audio Mic Thing 2 im Wert von 253,- Euro (UVP) gewinnen. Aber dazu später mehr.

Hier sind die Themen der aktuellen Folge. In chronologischer Reihenfolge findest Du sie auf der Webseite des Podcasts selbst:

 

Tiefenstaffelung beim Abmischen

„Tiefenstaffelung“ ist für mich schon immer ein Unwort gewesen, das einen äusserst komplexen Sachverhalt hinter einer einfachen Sache vermuten lässt. Ganz im Gegenteil. Tiefenstaffelung bezieht sich aber ganz simpel eigentlich nur auf die Positionierung von Instrumenten und Audiosignalen in der Tiefe. Also in der Entfernung zum Zuhörer. Im aktuellen Podcast sprechen wir über Werkzeuge und Effekte, die für die Tiefenstaffelung zur Verfügung stehen und wie Du diese nutzen kannst, um einen besseren Mix hinzubekommen.

Wenn Du weitere Informationen zum Thema suchst, so findest Du sie hier: Abmischen / Tiefenstaffelung im Mix: Mehr Tiefe für deine Songs

 

Das eigene Tonstudio: Wie richte ich meinen Arbeitsplatz ein?

Der liebe Matthias aus unserem Podcast-Team befindet sich gerade mitten im Umzug und richtet derzeit seinen neuen Arbeitsplatz im Tonstudio ein. Das hat uns darauf gebracht in dieser Folge über über das richtige Aufstellen von Monitorboxen sowie die Wahl eines sinnvollen Abstands zwischen Boxen und Hörer zu sprechen. Wir erörtern Boxenständer sowie das Aufstellen der Lautsprecher auf die Arbeitsfläche und wie eine leichte Neigung der Studiomonitore schon bessere Ergebnisse in der Abhöre liefert. Natürlich geht es auch um die Rolle von Computerbildschirmen im Tonstudio und deren Nutzen für die Musikproduktion.

 

Tipp der Woche
Im Tipp der Woche verrät Paul uns eine Adresse für preiswerte Sound Libraries ab 9US$. Die Details hörst Du in der aktuellen Folge des delamar Podcasts.

 

Gewinnspiel: 1x SM Pro Audio Mic Thing 2 im Wert von 253,- Euro gewinnen

Zu gewinnen gibt es das SM Pro Audio Mic Thing 2 (der Link führt zum Testbericht), das uns freundlicherweise vom Vertrieb für das Gewinnspiel überlassen wurde. Wer teilnehmen möchte, kommt dieses Mal nicht umhin, den ganzen Podcast zu hören. Denn wir stellen in der Sendung eine Frage, die Du bis kommenden Montag korrekt beantworten musst.

Wenn Du also das SM Pro Audio Mic Thing 2, einen mobilen Absorber für das Tonstudio oder zuhause, gewinnen möchtest, wünsche ich dir schon jetzt viel Spass beim Hören dieser Folge und natürlich auch viel Glück bei der Verlosung!

 

delamar Hörerfragen

In den delamar Hörerfragen geht es heute um folgende Themen:

  • Wie schliesse ich meine Studiomonitore an und was ist Bi-Amping?
  • Darf ich als Minderjähriger in einem Club nach 24 Uhr noch auflegen?
  • Wie ist das mit dem Einpegeln und dem Headroom?

 

News: Rock The Biz endlich online

Natürlich ist nach der Veröffentlichung des Dokumentarfilms Rock The Biz vom vergangenen Sonntag, dass wir nochmals in Kurzform als News auf den Film eingehen. Da wir in früheren Podcast-Folgen aber schon alles rund um den Film gesagt haben, verweisen wir an dieser Stelle nochmals dorthin…spannend, informative und ein absolutes Muss ist dieser allemal.

 

In dieser Folge hatten wir eine bunte Mischung zu Tonstudio, Musikproduktion und Musikerdasein – und es war eine wirklich spannende Stunde, das kann ich dir schon jetzt verraten. Ich wünsche dir viel Spass beim Hören und viel Glück bei der Verlosung des SM Pro Audio Mic Thing 2, falls Du an unserem Gewinnspiel teilnimmst. Natürlich freuen wir uns wie immer über dein Feedback in den Kommentaren!

Tiefenstaffelung beim Abmischen / Arbeitsplatz Tonstudio / Gewinnspiel SM Pro Audio Mic Thing 2 #55

Mehr zum Thema:
    


Lesermeinungen (8)

zu 'Podcast #55: Tiefenstaffelung beim Abmischen / Arbeitsplatz Tonstudio / Gewinnspiel'

  • Brownrecordz   03. Mrz 2010   23:19 UhrAntworten

    Angenommen ich will nun ein Orchester in Reason 4 so anordnen das im Mix alle Instrumente da stehen wo sie hingehören, wie stelle ich oder womit stelle ich dann das Pre-Delay ein? Das war ein sehr interessanter Pod aber ich kann das in REason noch nicht umsetzen. Danke Delamar :-)

    • Circuit Circus   29. Sep 2011   16:14 UhrAntworten

      Hey Brownrecordz,

      dafür habe ich mal eine Anleitung darüber geschrieben, wie ich es in Cubase mache: http://www.facebook.com/note.php?note_id=167409896675868

      In Reason ist das aber vom Prinzip her auch das selbe: Wenn du 3 verschiedene Predelay-Zeiten für den selben Algorithmus zur Verfügung haben willst, dann bindest du in den Aux-Bereich des Mixers 3 Delays mit unterschiedlichen ms-Zeiten aber immer komplett wet und mit 1x Feedback ein (sofern die in Reason Stereo arbeiten, daran kann ich mich nicht mehr zurück erinnern) und deren Ausgänge in die Eingänge eines Splitters. Einen (Stereo-)Ausgang dieses Splitters verbindest du mit dem Eingang eines Hallgeräts, dessen Ausgänge routest du dann in einen stinknormalen Mixer-Kanal. Nun kannst du bei jedem Instrument entscheiden, auf welchen Send du Ihn schicken willst!

      Gruß
      CC

      • brownrecordz   29. Sep 2011   17:38 Uhr

        Hey Danke für die Tipps. Wird direkt getestet :-)

  • Manuel   04. Mrz 2010   12:36 UhrAntworten

    Der Pre-Delay ist ein Wert, den du bei deinem Hall einstellen kannst, den du zusätzlich für deinen entsprechenden Kanalzug erstellst.

  • mueller (delamar)   04. Mrz 2010   12:59 UhrAntworten

    Hallo Brownrecordz,

    Ich versuche an einem kleinem Beispiel dir das einstellen des Pre-Delay im allgemein zu erklären und hoffe du findest eine Möglichkeit diese auch in Reason umzusetzen.

    Pre-delay ist ein Parameter eines Reverb. Er gibt die Verzögerung des Direktschall zu den Early-Reflections an.

    Stell dir bitte einmal eine Bühne vor, die 6 Meter lang ist. Hinten, 1 Meter von der Wand entfernt, ist ein Schlagzeuger, vorne, am Bühnenrand, steht ein Sänger. Der Zuhörer steht zwei Meter vor der Bühne in der ersten Reihe.

    Nun musst du aber noch wissen, dass der Schall einen Meter in 3ms zurücklegt (bei einer Temperatur von 20 Grad).

    Um das richtige Predelay für den Reverb einzustellen errechnest du für den Schlagzeuger und den Sänger die jeweilige Entfernung zur Rückwand + die Entfernung von der Rückwand zum Zuhörer und subtrahierst die Entfernung des Direktschalls.

    Schlagzeuger: (1 + 8 - 7) * 3ms = 6ms
    Sänger: (6 + 8 - 2) * 3ms = 36 ms

    Diese Formel ist sehr vereinfacht und spiegelt in keinster weise sämtliche psychoakustischen relevanten Besonderheiten wieder, aber du willst sicherlich Musik machen und nicht rechnen.

    Ich hoffe ich konnte dir auf dem Weg zur Tiefenstaffelung eines Orchesters ein bisschen weiterhelfen,

    bis bald auf delamar,

    Matthias

  • Hub   04. Mrz 2010   20:40 UhrAntworten

    Hi,

    ich hab da nochmal ne Frage. RIchtet ihr den Headroom wirklich bei -14 Db an??(Digital) Das kommt mir relativ wenig vor, wenn ich einpegel mach ich, dass ich so auf -3, -4 komme. Bei -14 muss ich die Boxen ja soo aufreißen, das ich überhaupt was höre.

    gruß
    Huba

  • Paul Tunyogi-Csapo (delamar)   04. Mrz 2010   23:34 UhrAntworten

    Hallo Hub,

    wenn du bei -3, oder -4 db einpegelst, kann es dir passieren das du bei der Aufnahme übersteuerungen riskierst. Digitales Clipping klingt besonders unangenehm, so als wäre etwas kaputt gegangen.
    Zum anderen hast du weniger Möglichkeiten das Signal zu bearbeiten.
    Wenn du z.b das Signal verzerrst oder mit einem Plugin "Analog" sättigst wird es um einiges lauter, und zwar so stark das du es nicht mehr richtig in den Griff bekommst, und der Klang wird so starr das du ihn nicht mehr richtig verwenden kannst. Bei -14 db hast du genug Dynamik um das Signal mit allen möglichen Effekten oder Verzerrungen zu versehen. Beim Mixen und Mastern wird das Signal noch einmal lauter. Um es kürzer zu machen, du beraubst dich selbst der Dynamik wenn du zu hoch einpegelst.

  • Brownrecordz   05. Mrz 2010   00:08 UhrAntworten

    Danke an Manuel und Mueller für die gute Hilfe. Ich werde das gleich mal ausprobieren :-)

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN