Podcast #66: DJing & DJ-Equipment Grundlagen

11
SHARES
Podcast für Musiker

anzeige

DJing & DJ-Equipment Grundlagen / Eurovision Song Contest 2010 / Google Music

Wir möchten uns auch heute bei allen delamari bedanken, die sich gestern zur Live-Aufzeichnung im Chat eingefunden haben und selbstredend auch bei allen, die Woche um Woche jede Folge unseres delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte herunterladen und kommentieren. DANKE!

Zu Gast hatten wir heute zwei DJs, die uns aus ihrer Arbeit erzählen und auch nicht mit Tipps & Tricks zum DJing geizen. Zum Einen war DJ Smooth B. aus Darmstadt mit in der Sendung, zum anderen konnten wir DJ Kukidenta aus Leipizig begrüßen. Weitere Themen findest Du, wie gewöhnlich hier drunter, zeitlich gewichtet. Für eine chronologische Reihenfolge kannst Du die Webseite des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte besuchen.

DJing & DJ-Equipment für Anfänger und Fortgeschrittene

Wir sprechen über aktuelle Trends und Neuigkeiten, die das DJing betreffen und reden über DJ-Equipment, das im Profilager verwendet wird. Wir versuchen die Frage zu klären, ob es besser ist mit MP3, WAV oder Vinyl aufzulegen und wie sich das heutige DJing von dem vor von ein paar Jahren unterscheidet.

Im weiteren Verlauf verraten uns unsere Gäste typische Gagen für DJs in kleinen Clubs oder Grossraumdiskotheken und erklären, warum das meiste Geschäft über Booking-Agenturen geht.

Die heutige Sendung dürfte sich vor allem für Anfänger, Einsteiger und Fortgeschrittene DJs und Interessierte als sehr spannend und interessant erweisen. Wenn weiterhin Interesse an Podcast-Folgen zum Thema DJing besteht, so kannst Du uns in die Kommentare schreiben oder eine Email an uns senden.

 

Eurovision Song Contest 2010

So kurz vor dem bevorstehenden Eurovision Song Contest 2010 können wir uns ein bisschen Small Talk über das Event und die dort vorgestellten Songs nicht verkneifen. Es geht um Balladen, die Interpreten und die Chancen, die wir Lena Meyer-Landrut einräumen. Des Weiteren sprechen wir über die Google Prognose zum Eurovision Song Contest 2010 und wie sie sich vergangenes Jahr bewahrheitet hatte.

Zum Schluss dieses Themas kannst Du auch unsere Prognosen für den Eurovision Song Contest 2010 hören – und eines vorweg: Es lohnt sich auf jeden Fall die Show zu sehen. Denn es wird einige skurrile Auftritte geben.

 

Google steigt ins Musikbusiness ein

Die meisten hätten es wohl kaum geglaubt oder zumindest nicht gedacht, dass Google dermassen schnell ins Musikbusiness einsteigen würde. Aber wie wir schon damals zur Ankündigung der Google Musiksuche mutmassten, ist der Suchmaschinenriese nun mit der Ankündigung eines Musikdownloadportals nach vorn geprescht. Apple & Co. werden die Ohren gespitzt haben und wir sprechen über die möglichen Auswirkungen dieses Schrittes.
Wir sprechen über dieses Vorhaben, die Marktmacht von Google und was Apple jetzt wohl als nächstes machen wird.

 

Schwarze Liste der RIAA

Der amerikanische Branchenverband der Musikindustrie RIAA hat kürzlich eine Liste mit schwarzen Schafen vorgestellt. Auf dieser finden sich Länder und Internetangebot, die sozusagen damit an den Pranger gestellt werden sollen. Allen gemein ist, so die Ansicht des Branchenverbands, dass sie in ihrem Wirken geistiges Eigentum und die Entfaltung desselben gefährden. Wir sprechen über diese Liste, deren propagandistische Wirkung und warum welches Land wie hierauf gekommen ist.

 

Kanada muss nicht mehr für 30 Sekunden Previews von Songs zahlen

Eine schöne Meldung kommt aus Kanada. Dort hat ein Gericht beschlossen, dass 30-sekündige Previews von Songs nicht lizenzgebührenpflichtig sein dürfen. Die Musikindustrie ist empört, die Musikdownloadportale jubeln. Wir reissen das Thema an und mutmassen, ob dieses Modell sich auch in Deutschland einführen liesse.

 

Tipp der Woche

Unser heutiger Tipp der Woche kommt von Podcast-Hörer Markus aka Noktis, der uns den aktuellen Remix-Contest von Rob Zombie ans Herz gelegt hat. Vielen Dank, Markus!

 

delamar Hörerfragen

Kurz und knapp war es heute und dafür gab es aber konkrete Lösungsansätze. Zum Einen sprechen wir über Cubase 5 Probleme mit Windows 7 und wie Du das lange Warten beim Starten der DAW umgehen kannst. Zum Anderen geht es heute um die Studiomonitore ESI nEar 05, die laut Aussagen eines delamari wenig Bassfrequenzwiedergabe bieten. Wir sprechen über Gegenmassnahmen und die Lautsprecher.

 

Es waren wieder viele spannende Themen, die heute von ebenso spannenden Gästen besprochen wurden. Wir danken nochmals unseren beiden Gästen und selbstredend allen delamari, die sich den Podcast anhören.

Für die nächste Folge ist im Übrigen das Thema „Preisfindung für Tonstudios“ gefragt. Wenn Du hierzu Fragen hast, bist Du herzlich eingeladen, diese über Email, Kommentarfunktion, Twitter, Facebook, MySpace oder YouTube zu stellen.

Jetzt wünsche ich dir viel Spass beim Hören und wenn dir die Sendung gefällt – empfiehl uns deinen Freunden!

DJing & DJ-Equipment Grundlagen / Eurovision Song Contest 2010 / Google Music

Mehr zum Thema:
      

Jetzt zugreifen: Event DJ Special


Lesermeinungen (6)

zu 'Podcast #66: DJing & DJ-Equipment Grundlagen'

  • Felix (delamar)   25. Mai 2010   23:04 UhrAntworten

    Die DE:BUG hatte in der vorigen Ausgabe ein Special zum Thema DJing. Sehr empfehlenswert, wie eigentlich fast alles, was die DE:BUG macht. Hier gibt's die kostenlose PDF: http://www.de-bug.de/share/debug141.pdf

  • n4Sphere   26. Mai 2010   00:47 UhrAntworten

    Hallo

    ja gut zum gestrigen podcast, es war mein Erster und ich muss sagen: ich wurde sehr gut unterhalten und teilweise auch informiert ;)

    Für die nächste Woche habe ich ein paar Anregungen bzw. Fragen:

    Als Erstes, gibt es einen gesetzlich geregelten Lohn für Tontechniker wie zb ein Kellner verdient ca. €1200 brutto pro Monat oder einen Kollektivvertrag wenn man Tontechnik nicht studiert hat, sondern sich alles selbst beigebracht hat mehr oder minder ;)

    Was ist in der Branche üblicher: Stundenbezahlung oder Pauschale für Tontechniker?

    Ich verstehe den ganzen highendhype nicht so sehr und mich plagt die Frage, wie strukturiert man einen guten Preis für sein Angebot (Musikproduktion, Recording, Mixing etc.) Sprich wie wichtig ist das Equipment, welches im Studio steht, für die Preisentwicklung (des Produktes - Mixing, Aufnahme etc.)? Muss es unbedingt ein Highendteil sein damit man einen angemessenen Preis für sein Produkt erheben kann, obwohl man sicher auch gute Ergebnisse mit Plugins oder normaleren analogen Teilen hinbekommt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Kunden zwar zb. Neumann kennen, aber das wars dann auch schon. So lange ein großes Pult im Studio steht, wissen Sie ok die habens drauf - grob gesprochen.

    Folglich ist es nun ein Fauxpas wenn ich nur zb. einen ordentlichen Preamp habe, ne mittelmäßige RME karte, ne war ein running Gag von gestern, ein Digirack 003 oder Apogee Ensemble, Monitor etc. und das Mixing bzw. die FX Sektion mit den Plugins mache?

    so das wars mal so an ersten Input von mir,

    PS: Haben im allgemeinen Plug ins einen schlechten Ruf bei den Musikkonsumenten?!?!?!

    greetz

  • Phunkateer   26. Mai 2010   09:48 UhrAntworten

    Delamar strikes again!
    Wieder ein super Podcast mit tollen Gästen, die die Show ungemein bereichern.

    Weiter so! Mehr Gäste! Mehr aus dem Bereich Electro/Beats/DJs!

  • Matthias Müller (delamar)   26. Mai 2010   15:46 UhrAntworten

    Herzlich wilkommen beim Podcast n4Sphere,

    Ich denke den meisten Kunden wird es ziemlich egal sein, welche Marken du im Studio benutzt. Natürlich gibt es auch die Fetichisten, aber wenn du ohne Highend-equipment einen amtlichen gefragten Sound hinbekommst, dann solltest du diese Leute mit einem entsprechendem Sounddemo überzeugen. Meistens ist es aber so, dass eben guter Sound auch seinen Preiß hat.
    Pauschalvertrag oder nach Stunden bezahlt? Nach Stunden bezahlt werden ist angenehmer für den Tontechniker, da du Veränderungswünsche des Kunden auch entsprechend abrechnen kannst. Wenn bei einem pauschal-geplanten Auftrag aus 3 Stunden plötzich 6 Stunden werden, weil der Kunde immer mehr Extra-Wünsche hat, dann drückt das auf die Stimmung.
    Aber dies kann man auch umgehen, wenn man die Aufgaben des Toning. vorher genau im Auftrag schriftlich festhält.

    so long,

    Matthias

  • Marc Weissenberger (delamar)   26. Mai 2010   22:51 UhrAntworten

    @n4sphere:
    Auch von mir aus ein herzliches Willkommen und gleich ne Antwort auf Deine Frage. Ja, es gibt gewerkschaftlich festgelegte Tagessätze für Tontechniker, allerdings NUR beim Film. Diese sind ebenso geregelt wie die der Kammeramänner oder der Runner, quasi jedes Beteiligten einer Produktion.
    Sobald Du in einem freien Tonstudio arbeitest oder als freier Audioengineer, liegt die Preisgestaltung in Deinen Händen.
    Ich würde auch Mathias' Rat folgen und in Stunden- bzw. Tagessätzen rechnen. Je besser Du bist und je mehr Bands von Deiner Leistung begeistert sind, desto höher steigt mit der Zeit auch Dein Marktwert.
    Verkackst Du es aber, kann dieser ganz schnell sinken.

  • Carlos (delamar)   02. Jun 2010   17:07 UhrAntworten

    @n4Sphere und alle anderen
    Der Podcast #67 beschäftigt sich gerade mit dem Thema Preisfindung im Tonstudio. Ist sicherlich interessant für dich zu hören.

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN