Podcast #59: Apple vs. PC – Windows vs. Mac / Pandora Webradio und mehr

5
SHARES
anzeige

Podcast #59: Apple vs. PC – Windows vs. Mac / Pandora Webradio und mehr

Es traut sich zwar nicht jeder immer direkt in den Chat, aber seit geraumer Zeit haben wir während der Aufzeichnungen immer deutlich über 100 Hörer. Wir möchten uns ganz herzlich für diesen tollen Support bedanken und natürlich auch für die vielen Downloads der einzelnen Folgen.

In der aktuellen Folge haben wir Mirko Plate von Evolution Art Audio aus Hanau als Special Guest eingeladen und sprechen in ausgelassener Runde über Themen, die uns Musiker interessieren.

Hier sind die Themen in gewichteter Reihenfolge, die chronologische Reihenfolge findest Du, wie gewöhnlich, auf der Webseite des delamar Podcasts.

 

Apple vs. PC – Windows vs. Mac

Wir versuchen in dieser Folge zu klären, welches der bessere Computer und welches Betriebssystem das beste für Musiker ist. Wir sprechen über die Software in Mac und in Windows, das Aufkommen von kostenlosen Programmen für die beiden Plattformen und warum keiner 1.000 kostenlose Plugins in seiner DAW (Digital Audio Workstation) benötigt.

Es geht weiterhin um Linux, Mac, Windows und die Treiber für die genutzte Hardware, die propietäre Software als Grund für oder gegen Apple vs. PC und die Performance beider Plattformen im Vergleich. Wir sprechen des Weiteren über den Umfang sowie den Preis, die Produktivität und den persönlichen Geschmack bei der Auswahl des eigenen Audio Computers.

 

delamar Hörerfragen

In den heutigen Hörerfragen klären wir den Einfluss einer Gesangskabine auf die Frequenzverteilung einer Aufnahme und wie Du basslastige Vocalaufnahmen in den Griff bekommen kannst. Es geht weiterhin um die Verbesserung der Raumakustik sowie das richtige Aufstellen von Monitorboxen in deinem Tonstudio.

 

Tipp der Woche

Im Tipp der Woche gibt es heute eine Packung Inspiration auf höchstem Niveau. Wir sprechen über die wöchentliche Sendung One Shot Not, die immer donnerstags auf arte läuft und in der Jam Sessions vom Feinsten mit Manú Katche zu sehen sind.

 

Das US-Webradio Pandora erreicht die 50.000.000 Nutzer

Pandora war vor Jahren ein Vorreiter, wenn es darum ging, Nutzern neue Musik zu empfehlen. Das inzwischen nur noch in den USA laufende Webradio hat am vergangenen Karfreitag die Grenze der 50 Millionen Nutzer geknackt. Wir sprechen über Pandora, die Musikempfehlungen und selbstredend auch über die Zukunft des Radios. Es geht um die Verbreitung solcher Dienste auf mobile Devices und warum Pandora in Deutschland leider nicht zu “empfangen” ist.

 

Abmahnungen machen Schule

Eine amerikanische Kanzlei verklagt über 20.000 Nutzer des Filesharing-Netzwerks BitTorrent. Wir sprechen über die vielfachen Möglichkeiten für Urheber und Rechteverwerter abzukassieren und wie das deutsche Beispiel Schule macht.

 

Es sind spannende 56 Minuten delamar Podcast, die Du auf keinen Fall verpassen solltest. Ich wünsche dir viel Spass beim Hören dieser 59. Episode und natürlich freuen wir uns über alles Feedback und jeden Kommentar.

Apple vs. PC – Mac vs. Windows / Webradio der Zukunft #59

Mehr zum Thema:
          


Lesermeinungen (13)

zu 'Podcast #59: Apple vs. PC – Windows vs. Mac / Pandora Webradio und mehr'

  • Robert Larsen   07. Apr 2010   12:19 UhrAntworten

    Wenn ich schon das Geld für einen teuren Mac Pro ausgebe, dann kann ich auch noch 119.90 Euro investieren und habe einen PC auf dem Mac, indem ich das Gravis Bundle für Parallels + Win 7 installiere. So habe ich 'Best of both Worlds'.

  • Frank Amaro   07. Apr 2010   23:23 UhrAntworten

    Da muss ich Robert zustimmen - hab auch beim Gravis Bundle zugeschlagen, der Preis war einfach spitze. Und Parallels mit Windows 7 ist sowieso großartig - will ich nicht mehr missen.

  • polyaural   08. Apr 2010   13:16 UhrAntworten

    Mac gegen PC, das kann ja nur schief gehen. Aber so schief?

    1. Apple ist keine Religion, genau so wenig wie Windows. Auch eine Entscheidung für oder gegen den einen oder den anderen hat nichts mit Religion zu tun, sondern mit dem Abwägen von Fakten. Das unerklärliche Festhalten an einem der beiden Systeme entgegen aller Vernunft hat mit Sicherheit einen Zug der mit Glauben zu tun hat, aber Glauben lässt sich rational nicht erklären und ist damit nicht zur Diskussion geeignet.

    2. Der Atari ST (und nicht der Apple) hatte eine eingebaute MIDI-Schnittstelle. Der Apple hat seinen Aufstieg zur Kreativ-Maschine (Audio, Video, Grafik, Fotografie, Layout, Multimedia, etc.) in einer Zeit absolviert, als Windows bestenfalls als Machbarkeitsstudie anzusehen war. Das hat sich mit Windows 95 erstmals geändert, wenn auch heute noch von der überwiegenden Mehrheit Apple ein mehrjähriger Vorsprung in Technologie und Anwenderfreundlichkeit attestiert wird.

    3. Ein Mac OS X 10.7 ist noch nicht mal in den Gerüchteküchen angekommen und steht dementsprechend auch nicht „vor der Tür“.

    4. Apple hat 2000 eine Modernisierung im Betriebssystem vollzogen, wie ihn noch kein anderer OS-Hersteller hinbekommen hat. Das rein properitäre Mac OS Classic (Version 1-9) wurde in Mac OS X auf eine UNIX-Basis gestellt. Um Anwender aus der Classic-Welt nicht vollkommen abzutrennen konnten Programme für das alte OS in einer Classic-Umgebung gestartet werden, ähnlich einer Virtuellen Maschine. Dann kam eine Umstellung von IBM/Motorolas PowerPC-Prozessoren zu Intel. Um PowerPC-Software trotz vollkommen anderer Prozessor-Architektur starten zu können, wurde mit „Rosetta“ wieder eine Technologie eingesetzt, die den Übergang unsichtbar macht. Keine Software ging verloren, keine Treiber stellten ihren Dienst ein, mit Ausnahme all derer die am System vorbei gehackt haben. Ein Problem, das jedem vertraut ist, der schon ein mal ein ServicePack unter Windows unter Windows installiert hat. Dagegen gibt es keinen Schutz, und der Verantwortliche ist weder Windows noch Apple sondern der Entwickler. Die Übergänge von Windows 95 zu XP zu Vista zu Windows 7 wurden mir allgemein als mindestens „schmerzhaft“ bezeichnet. Auch hier hat nicht jedes Programm den Wechsel überstanden.

    5. Apple definiert Schnittstellen, über die Hersteller mit dem OS kommunizieren können. Aus diesem Grunde können viele (die meisten?) Hardware-Komponenten ohne Treiber installiert werden. Z. B. wird die Presonus-FireBox mit einer ausführlichen Anleitung zur Treiberinstallation unter Windows ausgeliefert (inkl. Hinweisen auf Firmware-Upgrades für 64bit-User). Für Mac-Anwender steht da: (Please note: no driver installation is necessary for Mac users). Windows benötigt für jede Hardware einen Treiber. Die von den Herstellern mitgelieferten Treiber sind (wie ja schon am Beispiel RME angemerkt) von unterschiedlicher Qualität. Sehr bezeichnend finde ich, dass der freie ASIO4ALL allgemein als bester Asio-Treiber angesehen wird.

    6. Die mit dem Mac mitgelieferte Software ist von so hoher Qualität, dass ich Menschen gesehen habe, die einen Mac kauften weil es iMovie, iPhoto usw. nicht für Windows gibt. IBM hat mit „Symphonie“ eine OpenOffice-Variante für den Mac rausgebracht, die Microsoft ernsthafte Schwierigkeiten bei ihrer Cash-Cow „Word“ macht. Selbst ein Word unter Mac wird von vergleichenden Anwendern als besser, freundlicher und stabiler bezeichnet, obwohl es aus dem gleichen Haus kommt.

    7. Die Menge an verfügbare Software ist kein Indiz für die Qualität der Software.

    8. Einer dar übelsten Nachteile von Windows ist der, dass Windows mit der Zeit langsamer wird. Ein neuer Rechner ist üblicherweise schnell. Nach spätestens einem Jahr wird er spürbar langsamer. Das Problem kann unter Windows nur behoben werden, in dem der Rechner vollkommen neu aufgesetzt wird. Dieses Problem wird unter Mac OS X mit den Unix-CronJobs im Hintergrund jeden Tag unsichtbar gelöst. Auch das leidige Problem der Festplatten-Fragmentierung ist beim Mac nicht vorhanden, da Festplatten in den Arbeitspausen automatisch defragmentiert wird. (Übrigens wurde das Fehlen einer Defragmentierungssoftware auf dem freien Markt von einem bekannten Computermagazin für Bild-Leser als KO-Kriterium gegen den Mac aufgeführt)

    Stellenweise hatte ich beim Hören das Gefühl, dass das Thema wirklich ernsthaft besprochen wurde. Am Ende muss ich leider sagen, dass es dann doch misslungen ist. Es wurde zu einer Religionsfrage gemacht. Schade …

    (huch ist das lang geworden, sorry)

  • Ludger Staudinger   09. Apr 2010   05:47 UhrAntworten

    Danke an Polyaural für den umfassenden Kommentar, dem ich nur uneingeschränkt zustimmen kann. Ich war erschrocken, welchen teilweise unqualifizierten Unsinn Ihr Euch da zusammendiskutiert habt, gipfelnd in der Ubuntu-Empfehlung.

    Wenn man so ein Thema bespricht, dann muss man auch ganz klar jeweils subjektiv Stellung beziehen und sich nicht so um Kopf und Kragen reden. Für die Erkenntnis, dass man mit beiden Plattformen gut und professionell arbeiten kann, benötigt man nicht solche eine Diskussion.

    Ganz kurz zu meinen Erfahrungen. Nach knapp 20 Jahren PC-Nutzung bin ich vor zwei Jahren mitsamt Office und Studio auf den Mac gewechselt. Für mich als PC-Fachmann, der immer alles selber gebaut und installiert hat, war dies eine mehr als beeindruckende Erfahrung mit dem Ergebnis, nie wieder einen PC zu kaufen. Um es kurz zu machen: Auf dem Mac kommt man mit mehr Spaß in kürzerer Zeit zu seinem Ergebnis, ohne dafür ein Informatikstudium zu benötigen. Und deswegen rentiert sich der höhere Anschaffungspreis auch mehr als einmal...

  • Marco   09. Apr 2010   15:30 UhrAntworten

    Jeder kann soll machen und lieben was er will.
    Sicher wird auch alles stimmen was an Windows alles schlecht ist, aber halten wir etwas fest: "Professionell" ist in der italienischen Sprache "Professione" und das heißt "Beruf".
    Als ich den Satz "wer heute professionell arbeiten will, der kauft sich einen mac". Also bitte: liebt eure aepfel aber laesst bitte keine pferdeaepfel raus, denn das koennte noch jemand glauben. Ich arbeite in der Computerspieleindustrie und produziere seit x Jahren Musik fuer diese. Ich verdiene so meine Broetchen. Ist sicherlich besser bezahlt als manche Musikstudios. Koennte mir einen Mac eigentlich leisten, aber wozu? Weil meine Musikerkollegen jeden scheisstrend mitmachen? Soll ich solche unterbelichtete Aussage machen wie "wer heute telefonieren will der nimmt nur ein iPhone " ? Manchmal wundert es mich was Erwachsene heute so alles rauslassen!
    Kommen auch Investionskosten, Abschreibungen usw. dazu.
    Diese muessen genauso gerechnet werden.
    Ich arbeite seit fast 16 Jahren mit Windows und heute immer noch mit WinXP 32bit und keine abstuerze oder aehnliches.
    Die Kiste ist von mir selber zusammengestellt. 64Bit und hexcore und und
    und machen naemlich die Musik nicht besser. Sorry
    meine Worteahl, aber solche vs Gesprache sind wirklich unnoetig!

  • Carlos (delamar)   09. Apr 2010   15:45 UhrAntworten

    Wenn ich mir die Kommentare so durchlese, dann muss ich vielleicht noch hinzufügen, dass die Sache mit der "Religion" ironisch gemeint war.

    Möchte mich auch anschliessen, dass die Professionalität einzig dadurch gekennzeichnet ist, wer damit seine Brötchen verdient und mitnichten welches System genutzt wird.

  • polyaural   09. Apr 2010   16:32 UhrAntworten

    @marco: Natürlich kann jeder verwenden was er will. Es gibt Anwendungsgebiete, die nur mit einem IBM-Kompatiblen PC und Windows professionell genutzt werden können. Für den Bereich Musikproduktion allerdings gilt das nicht uneingeschränkt. Ich habe jeden Tag mit Menschen zu tun, die von Windows auf Mac umsteigen wollen. Erst vor kurzem sagte mir eine Frau, der Mac lädt sie jeden Tag aufs neue ein ihre Kreativität zu nutzen, während ihr alter Windows-PC wie ein Haus mit verschlossenen Türen und Fenstern war, in das sie irgendwie immer eindringen musste um etwas zu erreichen. Diese Aussage ist sicherlich nicht repräsentativ. Erstaunlich ist aber, dass so viele Menschen das ähnlich sehen.

    Neben den von mir genannten Punkt 8 halte ich auch die Virenfreiheit des Mac OS X für ein strategisch wichtiges Argument einem Anfänger (genau wie einen Hobby-, Amateur- oder Profimusiker) eher den Mac als Windows zu empfehlen.

    Letztlich wird beim Anfänger das Budget entscheiden. Wenn ich 1.000 Euro für einen Mac ausgeben muss und 600 für einen Windows-Rechner, dann wird jeder aus dem Stand sofort 5 Investitionen kennen, die mit den übrigen 400 Euronen machbar sind. Z. B. ein vernünftiges Audio-Interface. Leider hat nur der Mac standardmäßig einen FireWire-Anschluss, weswegen es ein USB-Gerät wird, der wiederum Treiber braucht, und und und …

  • Carlos (delamar)   09. Apr 2010   16:45 UhrAntworten

    Mein PC hat standardmässig zwei FireWire-Anschlüsse...

  • Marco   09. Apr 2010   17:40 UhrAntworten

    @polyaural
    Ich hätte auch Tonneweise Gründe usw. für das Gegenteil aber ich bin mittlerweile müde so eine uralte Story immer und immer wieder zu erläutern.
    Wahrscheinlich gibt Delamar bald das "Logic vs. Cubase" als Podcast raus....Gott bewahre...denn ich weiss auch da was kommen wird.

  • polyaural   09. Apr 2010   17:46 UhrAntworten

    OK, ich habe verloren. Windows ist es. Sorry für den Hassel …

    ;-)

  • Marco   09. Apr 2010   20:47 UhrAntworten

    Dies hier ist doch kein Kampf!

    Die DAWs sind wie schraubenschluessel, jeder benutzt die Marke die einem zusagt!
    Meine persoenliche Meinung: Ueber Musik laesst sich bekanntlich nicht streiten, also sollte man auch ueber das andere auch nicht.
    Im uebrigen ist es wirklich wie Religion: Katholiken gegen die Protestanten. Und das gab ein 30 jaehrigen Krieg!

    Und hier gibt es weder Gewinner noch Verlierer !
    Ein sehr guter Tonmeister hat mal zu einem Streitgespraech wegen Mischpuelter gesagt: Machen wir doch Musik und lassen das!
    Recht hat er!

  • Matthias Müller (delamar)   09. Apr 2010   20:54 UhrAntworten

    Hallo Delamari,

    Ich möchte euch an dieser Stelle einmal kurz meine Meinung über Sinn und Zweck unseres Podcast kund tun!

    Wir treffen uns einmal in der Woche und "talken" eine Stunde über zwei, drei Themen: nicht mehr, aber auch nicht weniger! Wir haben dabei keinen Anspruch jedes Thema vollkommen didaktisch aufbereitet zu haben und in voller Gänze zu beleuchten. Das Gespräch entwickelt sich meistens ganz spontan und soll uns einfach Freude machen. Bedenkt doch einfach mal, daß hier alles Live ist, und daß jedem in einer Diskussion im nachhinein noch viel bessere Argumente einfallen.
    Bitte nehmt deshalb auch nicht alles hundertprozentig bierernst, was hier aus einer Laune heraus gesagt wird. Es soll ja kontrovers zugehen und ich finde das hat doch ganz gut geklappt. Wenn man sieht, daß sich die Diskussion in den Postings noch so gut weiterentwickelt hat, dann finde ich, haben wir das Thema auch richtig gesetzt. In diesem Sinne wünsche ich uns allen noch viel Freude an den alten und kommenden Podcasts! Wir sehn uns!

  • Brownrecordz   11. Apr 2010   00:18 UhrAntworten

    SO und damit hat er Recht! Punkt!

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN