Podcast #54: Drums Recording & Mixing Special

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Drums Recording & Mixing Special / Samplingrate #54

Vielen Dank an alle delamari, die uns ihren Drums Mixdown geschickt haben. Wir haben vier davon im Podcast gespielt und Anregungen für Verbesserungen gegeben. Sorry an alle, die nicht gespielt wurden, weil sie zu spät waren oder nicht auf die Liste kamen. Das nächste Mal klappt es bestimmt!

Eine chronologische Reihenfolge findest Du wie immer auf der Webseite des Podcasts:

 

Drums Recording Special

Wir hatten vor einer Woche Drumaufnahmen online gestellt, die jeder herunterladen konnte, um damit herumzuexperimentieren. Die Drumaufnahmen sollten einen ganz typischen und realitätsnahen Ausgangspunkt für Homerecording darstellen und wurden daher mit einem extrem kleinen Budget für Mikrofone aufgenommen.

Im Podcast sprechen wir darüber, wie diese Drum Recordings zustande kamen und besprechen, woran sich die typische Qualität eines Homerecording-Tonstudios wiederspiegelt und was sich noch hätte an den Drumaufnahmen verbessern lassen.

Wir diskutieren über die Qualität der verwendeten Mikrofone und inwiefern die billigen Mikrofone Einfluss auf das Übersprechen in den Aufnahmen genommen haben könnten. Es geht weiterhin um Gummi, den nötigen Druck einer Aufnahme und woher der Punch im Spiel eines Drummers herkommt.

 

Drums Mixing Special

Den grösseren Teil des Drums Recording & Mixing Specials verwenden wir darauf, unsere eigenen Mischungen zu vergleichen und zu besprechen. Es geht um die Schwierigkeiten beim Abmischen der Einzelspuren und warum die Verwendung eines Gates zu Problemen mit den so genannten Ghost Notes führen kann. Natürlich gehen wir auch auf weitere Techniken und Effekte des Abmischens wie Equalizer, Panning, Kompressor oder die anscheinend bei uns allseits beliebte parallele Kompression ein.

Wie angekündigt, spielen wir auch einige Hörermixe ab und geben Tipps, was sich vielleicht noch an diesen Mischungen verbessern liesse und wie. Vielen Dank an alle, die uns ihren Mix geschickt haben.

 

Tipp der Woche

Dieses Mal gab es gleich zwei Tipps der Woche! Aber keine Angst, das kommt nicht mehr vor. Zunächst erfährst Du, wie Du einen Bass und eine Kick Drum so richtig gut miteinander verschmelzen lassen kannst, um ein homogenes Klangbild zu bekommen. Und im zweiten Tipp geht es natürlich um die Videos, die wir auf der AVID Creation Tour 2010 gedreht haben.

 

delamar Hörerfragen

Bei den Hörerfragen hatten wir selten eine solche Bandbreite bisher erreicht.

  • Wie kann ich eine „Reine Stimmung“ berechnen/machen?
  • Wie kann ich WAVs komprimieren für geringere Dateigrösse?
  • Sind die Unterschiede zwischen 44 kHz und 48 kHz bzw. 16-bit und 24-bit hörbar?
  • Welches Programm kennt ihr zum Verwalten von Audiodaten?

 

News: Freiherr von Gravenreuth begeht Selbstmord
Wir sprechen über den Freitod des Abmahnanwalts und über die möglichen Beweggründe. Es geht um die vielen Abmahnungen, die er im Laufe seiner Karriere herumgeschickt hat und wie es zu seiner Haftstrafe gekommen ist.

 

Es ist ein spannender und zugleich informativer delamar Podcast geworden. Sechzig Minuten mit fantastischen Tipps zum Drums Recording & Mixing, die auch von elektronischen Musikern bestens angewandt werden können.

Viel Spass beim Hören dieser 54. Episode des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte und – Wir freuen uns auf dein Feedback!

Drums Recording & Mixing Special / Samplingrate #54

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Lesermeinungen (2)

zu 'Podcast #54: Drums Recording & Mixing Special'

  • Sib   23. Feb 2010   22:31 UhrAntworten

    Wieder ein cooler Podcast! Danke, dass ihr meinen Mix mit reingenommen habt, und ich war wirklich überrascht, dass er so gut abgeschnitten hat, denn ich habe wirklich kaum was gedreht daran, höchstens eine halbe Stunde. Ich erzähl kurz, was ich gemacht habe, falls es hier wen interessiert: Ich hab die einzelnen Spuren für jedes Instrument immer gepegelt, summiert und nur auf diesen Summenspuren Effekte gelegt - immer denselben De-Esser, denselben EQ und denselben Kompressor, manchmal noch einen LoCut-Filter davor. Hall habe ich gar nicht benutzt. Bei der Kick habe ich die Mitten stark rausgedreht, bei den Hihats die hohen Mitten. Toms habe ich gar nicht bearbeitet, die haben mir roh am besten gefallen im Kontext, auch wenn das nicht so gut bei euch angekommen ist. Auf der Summe schließlich wieder De-Esser, EQ und den Kompressor, genau die selben wie vorher auch.
    Mit Gate, Parallelkompression oder Automation habe ich gar nichts gemacht, gemixt wurde in FL Studio 7. Alles also sehr unaufwendig aber mit anscheinend recht brauchbarem Ergebnis. :-)

  • Paul Tunyogi-Csapo (delamar)   24. Feb 2010   19:26 UhrAntworten

    Hallo Sib,

    vielen Dank für deine Tipps. Weniger ist manchmal mehr.
    Natürlich interessiert uns was andere mit Mixen anstellen.
    Ist doch klar:-)

Sag uns deine Meinung!

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