Podcast #46: Highlights & Flops 2009 / Vocals synchronisieren und aus Produktionen extrahieren / Monitoring

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Podcast #46: Highlights & Flops 2009 / Vocals synchronisieren und aus Produktionen extrahieren / Monitoring

Natürlich kommen auch wir nicht umhin, zum Abschluss von 2009 das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Es waren einfach zu viele interessante News und Neuheiten, zu viele spannende Begebenheiten, die wir einfach nochmals nennen müssen. Leider sind wir nicht dazu gekommen, die bevorstehende Messe Winter NAMM 2010 in den Podcast zu integrieren – das nächste Mal vielleicht?

Vielen Dank an alle delamari, die sich gestern zur Live-Aufzeichnung des Podcasts für Musiker im Chat eingefunden haben. Vielen Dank auch für die tollen Anregungen, die Du uns im Chat zukommen lassen hast. Ohne dich macht es einfach nur halb so viel Spass! Wie immer freuen wir uns auf kommende Woche, wo wir wieder Montag ab 22 Uhr live zusammen mit dir aufzeichnen werden.

Eine chronologische Zusammenfassung des heutigen Podcasts gibt es wie immer auf der Webseite des Podcasts. Hier ist eine thematisch geordnete Übersicht:

 

Musiksoftware Highlights 2009

Heute sprechen wir im Podcast über die beste Musiksoftware im Jahr 2009. Jeder Podcaster durfte seine persönlichen Highlights vorbringen und die delamari im Chat haben ihre eigenen Vorschläge gemacht. Auf diese Weise haben wir viele schon vergessene News wieder auf den Tisch und zum Vorschein gebracht. Darunter waren zum Beispiel die Updates der DAW (Digital Audio Workstation) Cubase 5 und Logic 9, wir sprechen über die neue DNA (Direct Note Access) Technologie beim vor kurzem noch erst veröffentlichten Celemony Melodyne editor, es geht um das Bass-Plugin Spectrasonics Trilian und die Musikproduktionsumgebung Reaper sowie die Musiksoftware Motu BPM.

 

Musikequipment Highlights 2009

So ganz viel los war beim Musikequipment anscheinend los, denn hier kamen weniger Highlights zum Vorschein. Das Musikequipment, das genannt wurde, war dafür wirklich eine Erwähnung wert. Darunter zum Beispiel der preiswerte aber exzellente AKG Kopfhörer Klon Superlux HD-681, das herausragende Synthesizermodul Spectralis 2. Wir sprechen weiterhin über die Controller Native Instruments Maschine und den neuen Ableton Live Controller Akai APC40 sowie das Masterkeyboard Akai MPK-88.

 

Die Flops 2009

Im Jahr 2009 scheinen sich viele seltsame Dinge ereignet zu haben. Zu den grössten Flops des Jahres zählen sicherlich das Comeback von Rockstar Robbie Williams, der Tod von Musikerlegende Michael Jackson oder die Verlagerung des Supports von Cakewalk aus Deutschland heraus. Natürlich bekommen auch die Casting-Shows Popstars, DSDS (Deutschland sucht den Superstar) oder die Sendung Number One mit VJ Markus Kafka ihren Senf ab. Der Eurovision Song Contest und der diesjährige Ausfall des Musikindustrietreffens Popkomm 2009 sowie der ungewollte PR Gau des Darmstädter Unternehmens DigiRights runden die Flops für dieses Jahr ab.

 

Die Highlights 2009 auf delamar

Auf delamar ist im Jahr 2009 eine Menge passiert und keiner weiss das besser als Du. Wir sprechen in dieser Folge des Podcasts für Musiker über die aus unserer Sicht besten Artikel, News, Tutorials und Videos, die bei uns auf delamar veröffentlicht wurden. Es geht dabei zum Beispiel um das Video Tutorial “Wie funktioniert ein Kompressor?”, in dem Markus Einsteigern und Anfängern erklärt, wie ein Kompressor funktioniert. Natürlich reden wir auch über die Serie mit Tutorials zum Audio Mastering von Autor Friedemann Tischmeyer. In diesen erfährst Du eine Menge Tipps und Trick rund um das Mastering deiner Musik. Auch die kostenlosen Freebies und free Samples sowie die unzähligen Tipps und Tricks zum Thema Abmischen und Musikproduktion durften nicht fehlen.

Wir diskutieren weiterhin über die kontroversen Kommentare und Meinungen zu den Themen rund um das Musikbusiness und Musikmarketing. Und natürlich darf in dieser Aufzählung der überaus beliebte delamar Podcast für Musiker nicht fehlen! Ganz klar!

 

Tipp der Woche

Im Tipp der Woche geht es heute um das echte Leichtgewicht und kostenlose Brennprogramm CD Burner XP, das Du auf www.cdburnerxp.se herunterladen kannst. Es kommt mit fast allen Formaten zurecht und benötigt dabei keine aufgeblasene Installation wie so manch anderes…

 

delamar Hörerfragen

Es hatten sich hier noch einige delamar Hörerfragen aufgetürmt, die wir zum Abschluss des Jahres beantworten. Es geht unter anderem darum, wir Du zwei Vocalaufnahmen im Timing synchronisieren kannst, wir verraten dir, welches preiswerte Musikprogramm wir empfehlen, um die eigenen Ideen aufzunehmen und diese ins Tonstudio mitnehmen zu können.

Im weiteren Verlauf geht es um kostenlose Step Sequencer mit MIDI-Ausgang im Stile von Rubberduck und wir verraten dir, wie Du Vocals aus einer fertigen Produktion extrahieren kannst. Was ein Monitoringweg ist und wie Du deine Aufnahmen so machen kannst, dass das Playback nicht neben dem Vocal aufgenommen wird, das erfährst Du im letzten Teil der heutigen Folge.

 

Auch am Ende von 2009 bleibt der delamar Podcast überaus spannend! Ich wünsche dir viel Spass beim Hören der 46. Folge und – falls wir uns nicht mehr lesen sollten – auch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Kommende Woche kannst Du uns wieder bei der Aufzeichnung der 47. Folge in alter Frische begleiten. Wir freuen uns auf dich.

Highlights & Flops 2009 / Vocals synchronisieren & extrahieren

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Lesermeinungen (6)

zu 'Podcast #46: Highlights & Flops 2009 / Vocals synchronisieren und aus Produktionen extrahieren / Monitoring'

  • manuel heeg   29. Dez 2009   19:17 UhrAntworten

    Da ich leider nicht live im chat dabei war möchte ich hier noch nachreichen dass für mich Ableton 8 schon mein ganz persönliches Software Highlight in diesem Jahr war. Ich bin vor wenigen Monaten von Reason auf live umgestiegen und finde seitdem jeden Tag neue Möglichkeiten meine Ideen schnell wahr werden zu lassen. Kaatsching
    Wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, macht bitte weiter wie bisher.
    love, peace & happiness

  • polyaural   29. Dez 2009   21:09 UhrAntworten

    Hallo Carlos und alle anderen vom Delamar-Podcast-Team!

    Die Podcasts auf Delamar habe ich erst in den letzten Wochen für mich entdeckt und muss sagen, ich bin positiv überrascht. Die ungezwungenen und oft angenehm abschweifenden und kontroversen Gespräche sind eine erfrischende Abwechslung zu anderen Podcasts und auch professionellen Angeboten. Manchmal wünschte ich mir, dass Themen auch mal etwas tiefer erörtert werden, aber das ist schon Nörgeln auf hohem Niveau, denn die schriftlichen Beiträge bügeln dieses Manko oft aus.

    Nörgeln an der Basis ist aber der erschreckend schlechte Sound des Podcasts. Ganz massiv ist mir die Diskrepanz zwischen dem augenscheinlich vorhandenem Fachwissen und dem katastrophalen Ergebnis während des Beitrages über Multiband-Kompressoren ins Gesicht gesprungen. Da spricht einer von euch darüber wie hervorragend Multiband-Kompressoren z. B. bei Vocals als Deesser einsetzbar sind und dabei zischt und zisselt es in jeder zweiten bis dritten Silbe des Satzes dass es mir Angst und Bange um meine Lautsprecher wird.

    Ehrlich, ich verstehe das nicht. Viele eurer Podcast-Themen beschäftigen sich mit der Verbesserung von Sound, aber eure eigene Produktion ist nur sehr schwer bis zum Ende in einem Stück zu ertragen. Ich kenne mich ja nicht richtig aus, aber Lautstärkesprünge, irritierend unterschiedliche Raumakustiken und Kammfiltereffekte (oder Auslöschungen?) bei einzelnen Sprechern und der maximal billige Quäck-Sound machen es richtig schwierig im Kopf die Kompetenz der Autoren mit dem Ergebnis ihrer Produktion deckungsgleich zu bringen.

    Wären die Beiträge für mich nicht so wertvoll und angenehm unterhaltsam, hätte ich die ganze Sache als schnell als Unglaubwürdig abgelegt.

    Ich wünsche euch allen für 2010 (und natürlich auch darüber hinaus), dass ihr eure offene und lehrreiche Diskussionen weiterhin so zwanglos veröffentlichen könnt, dass die Werbung reichlich Geld einspielt, sich weitere Geldquellen eröffnen und das euch nie die Themen ausgehen …

  • Carlos (delamar)   29. Dez 2009   21:41 UhrAntworten

    Danke euch beiden für die Kommentare, das Feedback ist uns wichtig!

    @polyaural

    Danke für deine Kritik, ich kann dieser allerdings nur bedingt folgen. Zwar gibt es Folgen, die vom Audio her wirklich schwierig zu hören sind (der heutige Podcast ist eine davon), aber das muss definitiv mal im richtigen Rahmen gesehen werden.

    Wir sitzen in ganz Deutschland verteilt und nehmen den Podcast über Skype auf. Die Akustik wird von der jeweiligen Aufnahmesituation bestimmt, da können wir unseren Gästen recht wenig auferlegen oder müssen eben auf diese verzichten. Keine gute Idee im Sinne des Inhalts.

    Und das nächste Nadelöhr in Sachen Qualität ist Skype selbst. Wenn das Programm uns in der Übertragung herunterrechnet, weil, wie gestern, einer von uns nicht genug Bandbreite zur Verfügung hat, können wir wenig dagegen machen.

    Eine Lösung wäre es, dass jeder einzelne den Podcast bei sich gesondert aufnimmt und das Ganze dann über das Internet übertragen und in einem der Tonstudios geschnitten wird. Ein sehr hoher Aufwand, der von unseren Gästen (die sich teilweise nicht in Tonstudiotechnik auskennen) eine Menge abverlangen würde. Auf Gäste verzichten? Keine gute Idee, siehe oben.

    Dazu käme ein Zeitproblem, denn der Podcast wird am folgenden Tag um 18 Uhr veröffentlicht und der Schnitt könnte dann erst am Tag nach der Aufzeichnung geschnitten werden. Da dienstags zusätzlich auch noch Business as usual angesagt ist, auch ein Ding der Unmöglichkeit. Zwei Möglichkeiten: Wir verschieben die Veröffentlichung einfach einen Tag raus. Halte ich wiederum für keine gute Idee im Sinne der Aktualität.

    Oder wir bezahlen jemanden dafür, dass er den Podcast schneidet und müssen ihn dann kostenpflichtig machen. Keine gute Idee im Sinne unserer Hörer.

    Am Ende bleibt für mich nur die Entscheidung, im Sinne unserer Hörer so weiter zu machen wie bisher: Mit Ecken und Kanten, manchmal mit mittelmässiger Klangqualität - aber dafür inhaltlich immer auf der Höhe.

    Viele Grüße,
    Carlos

  • Tischhupe   30. Dez 2009   11:40 UhrAntworten

    Bis auf eine Ausnahme fand ich die Podcastqualität immer vollkommen ausreichend. Erst recht vor dem gegebenen Hintergrund (s. Carlos Antwort). Es ist halt live und "in Farbe" sozusagen! Mir kommt es vielmehr darauf an, dass die Informationen verständlich rüberkommen. Das tun sie. Vor allem aber ist der Delamar-Podcast nicht so zäh wie zB manchmal bei der bekannten "Konkurrenz" aus Berlin. :-) Ich höre euch Jungs wirklich gerne zu und habe auch immer viel Spaß im Chat.
    Deswegen: Macht bitte weiter so!

    Viel Erfolg für das kommende Jahr und einen guten Rutsch in das neue Jahrzehnt.

    Tschö
    Markus

  • Lance   30. Dez 2009   12:26 UhrAntworten

    Im Vergleich zu anderen Podcasts ist dieser eigentlich in der Regel top produziert. Ausnahmen bestätigen die Regel ;)
    Mal abgesehen davon, dass die oben genannte Konkurrenz inhaltlich eher mau ist.

  • polyaural   31. Dez 2009   13:33 UhrAntworten

    Hallo Carlos,

    was Deine Abwägung über den Verzicht einzelner Parameter des Podcasts angeht, stimme ich dir in 100% überein. Auf Gäste verzichten oder kostenpflichtig machen ist (wie Du richtig sagst) keine gute Idee.

    Inzwischen habe ich einige weitere Podcasts angehört und muss feststellen, das die Audioqualität nicht immer so gruslig ist, wie oben beschrieben. Im Podcast mit dem Thema Mikrofonkauf gibt einer der Teilnehmer übrigens an, er benutzt ein USB-Headset. Der Klang bricht dann auch am meisten aus.

    Nun, vielleicht waren auch meine Erwartungen einfach zu hoch. Wie schon gesagt, geht es auf dieser Seite/in den Podcasts um guten Sound …

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