Podcast #44: Musikproduktion aus Top 10 Charts / Songwriting & Arrangement / Lilly Allen / McDonald’s

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Podcast #44: Musikproduktion aus Top 10 Charts / Songwriting & Arrangement / Lilly Allen / McDonald’s

Vielen Dank schonmal an alle, die sich gestern Abend bei der Live-Aufzeichnung des delamar Podcasts eingefunden haben! Der Chat war absolut rekordverdächtig und hat sehr tolle Fragen und Anregungen aufgeworfen, die leider nicht alle in den anderthalb Stunden beantwortet werden konnten. Inhaltlich haben wir dieses Mal eine besonders spannende Folge zusammenstellen können, wie ich finde.

Für Einsteiger in das Thema Songwriting haben wir heute über Struktur und unterschiedliche Songparts wie Strophe, Refrain, Chorus, Bridge, etc. gesprochen und uns am Ende in einer Diskussion wiedergefunden, die nicht weiter kontrovers hätte sein können. Ob das Radioformat gut oder schlecht für Newcomer und Bands ist, das werden wir in der Zukunft sicherlich nochmals aufgreifen und von allen Seiten beleuchten.

Hier ist eine Übersicht der Themen, die chronologische Reihenfolge findest Du auf der Webseite des Podcasts:

 

Musikcharts analysiert: Die Produktionstricks der Profis

Oftmals werden wir nach irgendwelchen geheimen Tricks in Sachen Musikproduktion gefragt. Was machen denn die Großen? Was machen die denn in den Musikcharts, um so erfolgreiche zu sein? Deswegen haben wir in dieser Folge die aktuelle Top 10 der Pop Musikcharts in Sachen Arrangement und Musikproduktion für dich analysiert und sprechen über die kleinen handwerklichen Tricks der Profis. Du erfährst, mit welchen Massnahmen die Profis ihre Aufnahmen so auf Hochglanz polieren und vor allem wie die Profis schaffen, während der 3:30 Laufzeit im Radio den Song immer wieder weiter bis zum Smash-Hit zu steigern.
Wir sprechen in dieser Folge über den Mix und das Arrangement von The Black Eyed Peas, Lady Gaga, Robbie Williams und Timbaland.
Welche Tricks es in Sachen Musikproduktion noch gibt, um die Spannung weiter zu steigern, erfährst Du in unserem Artikel 15 Tipps für einen bombastischen Chorus / Refrain / Hook.

 

Songwriting Basics: Songteile und Struktur

Wie versprochen, es geht heute weiter mit dem Thema Songwriting. In dieser Folge verraten wir dir, was eine Strophe, ein Refrain, ein Chorus, ein Hook, eine Bridge, ein Break, die Middle 8, ein Intro und ein Outro sind. Dazu gibt es einige Beispiele und zahlreiche Tipps, wie Du deine eigenen Songs für dein Publikum interessanter gestalten kannst. Wie es kaum anders zu erwarten sein konnte, spaltet das Thema Songstruktur und Radioformat auch die Geister im Podcast für Musiker und Musikbegeisterte. Und so kannst Du uns heute zuhören, wie wir über Sinn und Unsinn des 3:30 Radioformats argumentieren und das Thema kontrovers darstellen.

 

delamar Hörerfragen
In dieser 44. Folge haben wir einige wirklich spannende Hörerfragen, die dich sicher genau so interessieren werden. Wir sprechen über die Bedeutung von Channel Strips für Tonstudios im Homerecording und den Unterschied zu den normalen Vorverstärkern / Preamps. Dann klären wir, warum Vocals manchmal nicht richtig verständlich, warum sie nicht „nah“ genug klingen und wie Du sie richtig in den Mix eingebettet bekommst.
Im weiteren Verlauf geht es dann um die Aufgaben der GEMA und Du erfährst, welche Programme aus einer MIDI-Datei brauchbare Gitarren-Tabs erstellen können.

 

Streit um das McDonald’s Audiologo
Ohje, ein neuer Rechtsstreit ruft die alte Frage ab: Was sind schützenswerte Tonfolgen? In diesem Fall geht es um den Auftakt zum Prozess zum McDonald’s Audiologo – es geht also um richtig viel Geld. Wir sprechen über diesen spannenden Fall und darüber, was urheberrechtlich schützenswert ist und was nicht.

 

Lilly Allen und die Raubkopierer Teil 2
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Erst sind Raubkopierer böse, dann sind Raubkopierer nur dann böse, wenn sie nicht den Wert der Musik von Lilly Allen erkennen, und schliesslich bedient sie sich einfach mal eben selbst. Ja, richtig gelesen! Sie bedient sich bei einem anderen Autor und veröffentlicht einen fremden Artikel auf dem eigenen Blog – natürlich ohne Quellenangabe oder Erlaubnis vom Urheber! Haha! Wir sprechen über Lilly Allen’s Einstellung zum Urheberrecht.

 

Ungerechtfertige Rechnung vom Inkassobüro – was tun?
Weil in den letzten Tagen und Wochen einige dubiose Geschäftemacher wieder vermehrt ungerechtfertigt Rechnungen verschicken und mit Einschüchterungstaktiken vorgehen, sprechen wir über die Möglichkeiten, dich zur Wehr zu setzen. Was machen, wenn ein Inkassobüro (z.B. das von Herrn Tank) an deine Tür klopft und die Hand aufhält?

 

Tipp der Woche
Im heutigen Tipp der Woche gibt es mal wieder einen Verweis auf einen Artikel. Andreas Eberhardt von buenasideas.de erklärt dir dort, welche kostenlosen Tools Du zum Remastern deiner alten Schallplatten, Kassetten (die Teile mit den zwei Löchern in der Mitte und dem vielen Band drinnen) und Aufnahmen verwenden kannst.

 

Der heutige Podcast für Musiker und Musikbegeisterte ist 59 Minuten lang und nicht ganz 50 MB gross. Ich wünsche dir viel Spass beim Hören dieser Folge und freue mich schon auf dein Feedback in den Kommentaren!

Produktionstricks aus Top 10 Musikcharts / Songwriting Arangemgen & Songstruktur / Lilly Allen / McDonald’s Audiologo #44

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Lesermeinungen (7)

zu 'Podcast #44: Musikproduktion aus Top 10 Charts / Songwriting & Arrangement / Lilly Allen / McDonald’s'

  • Maik   15. Dez 2009   18:12 UhrAntworten

    Ich poste es hier einfach nochmal. ;)
    Wegen dem gestrigen Podcast:
    Wiedermal sehr interessant und ja!
    ES wäre schön, wenn ihr hin und wieder mal einen Song genauer unter die Lupe nehmen würdet.
    ‘Aber dann bitte nicht nur Charts. Vielleicht wäre ein ständiger Wechsel zwischen Pop, Rock, Metal und Hip Hop ganz sinnvoll.
    Auch wären BAnds wie “Deine Lakaien” oder Arcana sehr interessant, da dort ja teilweise ganz andere Songstrukturen verwendet werden.
    P.S.: Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Presswerke ohne ein OK der GEMA nichts machen dürfen. Stimmt das? Hört sich ja irgendwie nicht so an...
    Lg

  • Marc Shake   15. Dez 2009   21:44 UhrAntworten

    Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Presswerke ohne ein OK der GEMA nichts machen dürfen. Stimmt das? Hört sich ja irgendwie nicht so an…

    Doch. Bei der GEMA muss eine "Freistellung" für CD-Kleinserien beantragt werden. Man muss dafür kein GEMA-Mitglied werden, vielmehr wird über die Freistellung seitens der GEMA geprüft, ob GEMA-Material auf der CD zum Einsatz kommt.

    Mittlerweile heißt die "Freistellung" auch Auslieferungsgenehmigung, was vielleicht den Begriff wesentlich klarer definiert. Das Presswerk darf die CDs also nur dann rausgeben, wenn die GEMA das Material zur Auslieferung freigibt.

    Laut GEMA-FAQ kostet der Wisch nix und innerhalb von 2-10 Tagen ist das Formular normalerweise auch bearbeitet.

  • Carlos (delamar)   15. Dez 2009   22:08 UhrAntworten

    Das geht sogar innerhalb von einem Tag meistens. Du musst bei der GEMA vorher ein Formular ausfüllen, in dem Du versicherst, dass auf dem Tonträger nur deine Musik drauf ist und nichts, was anderweitig von der GEMA verwertet wird.

    Die GEMA meldet sich dann beim Presswerk und die machen daraufhin die CDs. In einem der Podcasts haben wir bereits darüber gesprochen.

  • Maik   15. Dez 2009   23:06 UhrAntworten

    Danke euch beiden. Wusste garnicht, dass man kein Mitglied sein muss, um die Auftragsgenemigung zu bekommen. Aber das es reicht, einfach nur zu versichern, dass kein geschütztes Material auf dem Tonträger ist, finde ich schon ein bisschen seltsam. Denn versichern kann man ja viel.

  • Sib   09. Jan 2010   04:08 UhrAntworten

    Ja, bitte aktuelle Lieder analysieren!! :)

  • Sib   09. Jan 2010   04:09 UhrAntworten

    und cooler podcast übrigens, hat mir sehr gut gefallen.

  • Donald   28. Jul 2015   09:15 UhrAntworten

    Mal ne Frage: Ist Musik nur dann gut, wenn sie viel Geld einbringt ?
    Wenn man den Artikel liest könnte man das glauben.
    Warum sonst sollen Wir davon überzeugt werden, das wenn wir wie die "Großen" produzieren, wir auch erfolgreich sein werden.
    Man sollte man mit sich selbst und seiner Arbeit zufrieden sein und nicht versuchen, irgend jemand anders zu gefallen.
    Das ist auch das Problem mit den One-Hit Wondern.
    Es wird hier ein Rezept vermittelt, an das sich alle halten sollen, damit sie erfolgreich werden.
    Aber wenn sich alle nach diesem einem Rezept halten, klingen alle gleich.
    Und kein Song/Künstler ist mehr was besonderes.

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